the t.bone MB 75

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Dynamisches Mikrofon

  • speziell für Instrumentenabnahme wie Drums, Amps etc.
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Übertragungsbereich: 50 - 18.000 Hz
  • Grenzschalldruckpegel: 150 dB SPL
  • Impedanz: 300 Ohm
  • Feldübertragungsfaktor (mV/ Pa): 2
  • Feldübertragungsfaktor (dB re 1V/ Pa): -54,2
  • Maße (Ø x L): 32 x 155 mm
  • Gewicht: 250 g
  • Farbe: Schwarz
  • inkl. 6 m XLR Mikrofonkabel, Mikrofonklemme und Reduziergewinde von 5/8" auf 3/8" im Kunststoffkoffer
Kondensatormikrofon Nein
Charakteristik Niere
Mikrofonklammer Ja
Dynamisches Mikrofon Ja
Komplett Set Nein
Erhältlich seit Juni 2002
Artikelnummer 153572
34 €
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14 Verkaufsrang
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Ein Shure, das keins ist
Rocker182 27.08.2018
Habe dieses Mirko für die Abnahme meines Gitarrenamps gekauft. Spiele nur relativ wenige Lieder zur Begleitung live mit und deshalb habe ich mich gegen den Klassiker von Shure und für dieses gute Stück entschieden.
Man darf hier nicht erwarten, dass dieses Mikro mit seinem Vorbild zu 100 Prozent übereinstimmt, ABER:
Es ist unglaublich robust (so richtig) - in diesem Punkt ist es genau wie das Original, optisch sind sie im Übrigen auch fast nicht zu unterscheiden.
Viel wichtiger sind aber die inneren Werte: Nein, es ist kein SM57 und es hat eben ein anderes Klangbild, weiterhin muss der Gain ein klein wenig höher geschraubt werden und im Ruhezustand ist das Grundrauschen minimal höher (Direkter Vergleich zu einem richtigen SM57 am Recordingpult).
Aber es kostet nunmal nur ein Drittel und ganz ehrlich: Das ist ein unkaputtbares dynamisches Mikrofon für etwas mehr als 30¤.
Wer dieses Mikro kauft wird damit keine Studioaufnahme machen wollen, sondern braucht es Live für den Gitarrenamp oder Drums. Und genau dafür ist dieses Mikro gemacht. Mit ein paar Veränderungen am EQ erreicht man beinahe ein Klangbild wie beim SM57 und im Einsatz auf der Bühne wird sowieso niemand einen Unterschied zwischen dem SM57 und dem MB75 hören.
Es handelt sich hier wirklich um ein fantastisches Mikro mit unfassbarem Preis-Leistungsverhälnis.
Zu diesem Preis lässt sich auch das Fehlen einer Mirkofontasche verschmerzen (selbst Sennheiser legt bei einem E935 nur ein Stofftäschchen dazu durch das man fast durchgucken kann).
Der einzige wirkliche Kritikpunkt: Warum thomann?? Warum spart ihr an einer einfachen Mirkofonklemme, aber packt ein billiges, minderwertiges 6m kabel dazu, welches schon bei der ersten Benutzung nicht funktioniert??? Das Kabel hat seinen Weg in die Mülltonne gefunden und ich habe die passende Klemme für (aktuell) 2,99¤ dazugekauft. Ich bitte euch, lasst diesen Quatsch mit dem Kabel und packt einfach stattdessen eine Mirkofonklemme dazu. Bitte Danke.
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FM
Günstig, nicht billig!
Fabian M 12.08.2016
Gleich vorweg - ich besitze kein SM57 und kann daher auch keinen direkten Vergleich zum Original ziehen. Deshalb sei mir verziehen, dass sich mein Eindruck rein Subjektiv auf das MB75 beschränkt.
Bisher hatte ich zuhause beim sporadischen Recording mit der Gitarre immer direkt in den Preamp meines Saffire Pro gespielt. Nachdem ich allerdings am Amp endlich meinen Wunschsound gefunden habe, wurde zuletzt auch mit diversen Mikrofonen, wie dem CD55 von t.Bone oder einem MB60 des gleichen Herstellers experimentiert. Die Ergebnisse waren in meinen Augen annehmbar - vor allem vor dem Hintergrund, dass ich mir für meine wenigen, experimentellen Aufnahmen im Monat kein SM57 zulegen wollte.

Irgendwann bin ich auf das MB75 gestoßen. Optisch macht es einen sehr wertigen Eindruck, liegt relativ schwer in der Hand, lediglich der Korb wackelt etwas und das im Korb verwendete Gitter sitzt auch nicht zu 100% fest - alles Dinge, die sich in Anbetracht des Preises fürs Recording im heimischen Wohnzimmer leicht verschmerzen lassen. Unverständnis ruft bei mir allerdings die Tatsache hervor, weshalb bei dem Mikrofon keine Klemme und keine Tasche mehr (war laut früheren Rezensionen ja der Fall) enthalten sind - dafür wird jetzt ein relativ billig anmutendes Kabel beigelegt? Nur als Anregung: Andersrum fände ich das wesentlich schöner - dann gäbe es auch bei Features wieder einen Stern mehr :)

Klanglich tun sich da gegenüber den oben genannten Kollegen schon ganz andere Welten auf (liegt eventuell auch daran, dass das CD55 nicht wirklich für die Abnahme am Amp geschaffen ist). Der Pegel ist annehmbar, die Charakteristik des Mikrofons würde ich als mitten- bis hochmittenbetont einstufen. Klanglich wesentlich klarer als die oben genannten Kollegen und auch etwas wärmer, runder. Einfach gefälliger, wobei hierbei natürlich die Position und auch der Winkel vor dem Speaker eine große Rolle spielt. Persönlich gefällt mir die leicht nach außen gewinkelte Variante relativ zentral zwischen Sicke und Dustcap am Membran am besten.

Für Homerecording finde ich das MB75 gut geeignet - fairerweise muss man dazu sagen, dass man die Charakteristik des Mikrofones mögen muss? Da bleibt allerdings nur ausprobieren :)

Getestet wurde übrigens vor einer 2x12 V30 über einen Blackheart BH15H mit einer Gibson SG.
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S
Doch minimal mehr erwartet
Spinnstwohl 27.06.2021
Kam leider mit halb rausgerissener/verdrehter Kapsel und verschobenem Korb. Kopfteil ist extrem luschig eingeklebt, verschiebbar und möchte wohl lieber gerne noch etwas Gewebeband. Das ist nämlich mal jenseits von fest. Das hätte nicht sein müssen. Beiliegendes Kabel hätte ich auch nicht gebraucht, habe es aber kurz ersatzweise zum Monitor anschließen benutzt und mir wäre da jetzt nichts negatives aufgefallen, außer daß es sehr steif ist und wohl schnell das Gummi spröde werden wird.
Beiligende Klemme fühlt sich jetzt nicht besonders an, aber klemmt.

Ansonsten habe ich das Mic extra aufgrund eines Soundtestes gekauft, um genau den Sound zu haben, den eben dieses Mic macht :) Das ist nämlich eine leicht höhenlastigere, bissigere Version des Konkurrenten. Wird zur Ampabnahme im Homestudio in einem Dual Mic Setup als Top Mic benutzt und ist ansonsten im beliegenden Case. Touren würde ich damit nicht unbedingt, nur mit genug Backups, weil sicher eins physikalisch kaputt gehen wird. Denke mal, es muss nur runterfallen. Am besten von Anfang an gleich bei Erhalt schon den Korb mit Gewebeband am Body sichern, bevor was abbricht und Lötstellen abreissen.

Ingesamt bin ich jedoch zufrieden, trotz Verarbeitung, wie mit meinen anderen T-Bone Mics auch (bei denen die Verarbeitung jedoch besser ist). Man weiß ja schon vorher welches Qualitätsniveau man bezahlt. Hätte trotzdem lieber 5€ mehr hingelegt, auf das Kabel verzichtet und eine bessere Verarbeitung mit festem Korb gehabt. Weiß nicht warum man dieses hier so übergünstig offensichtlichen Anfängern anbieten möchte, wenn die anderen T-Bone Mics im Schnitt gut nen 10 mehr kosten. 30-35 mit ordentlicher Verarbeitung ist doch ok. Kabel kann man ja auch im Bundle anbieten.

Naja. Bottomline für T-Bone Mics ist für mich: im Homestudio, wenn man genau weiß was man sich da soundtechnisch ins Haus holt (und nicht nur nach Aussehen/Namen geht), sind diese für mich eine absolute Bereicherung und machen für mich das Recording überhaupt finanziell erst möglich. Teilweise bevorzuge ich sogar den T-Bone-Klang, so wie bei diesem hier.
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C
Nicht-SM57 in SM57-Gehäuse
ChrisChakora 12.09.2021
Ich habe mir das MIkrofon aus reiner Neugierde gekauft, denn ich mag das SM57 nicht nur wegen seines Sounds, sondern auch wegen der Form des Korbes.

Also bestellt, ausgepackt, das Mic kommt mit Klammer, Reduziergewinde und einem ganz brauchbaren Kabel und einem Kunststoffköfferchen, in dem alles Platz findet.
Ganz wie beim SM57 ist der Körper aus Guss und der Korb aus Kunststoff.

Nach ein bisschen rumprobieren stellt sich heraus: Das Teil hat außer der Form mit dem SM57 garnichts zu tun.
Die Präsenznase des SM57 fehlt, viel mehr Höhen, fast schon gehypt, und etwas weniger Lowend meine ich zu hören. Insgesamt eher ein Charakter-Mikrophon als ein linear abbildendes, neutrales Mikrophon.

Als Anwendungsgebiete könnte ich mir vorstellen cleane E-Gitarren, Akkustikgitarren, Percussions, Toms... Für verzerrte Gitarren eher weniger, da klingt es etwas dünn.
In einer Position hat es sich schon beweisen können, und zwar als Snare Bottom Mic; schöner, seidiger Teppichsound, hat kaum EQ gebraucht.

Fazit:
Man kriegt hier für 34 Kröten ein Mikrophon mit eigenem Sound und guter Verarbeitung im bewährt praktischen SM57 Design mit voller Ausstattung und Koffer. Muss man da eigentlich noch irgendwas sagen?
Klar, man muss sehen, ob man den Sound für sich nutzen kann oder nicht.
Aber wenn man dafür Verwendung hat, dann hat man mit dem MB75 ein Stück rubostes Equipment.
Respekt und vielen Dank nach China!
(Oder wo auch immer es herkommt...)
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