the t.bone MB85 Beta Mikrofon

2202

Dynamisches Mikrofon

  • ideal für Drums, Vocals und Gitarrenamp-Abnahme
  • Charakteristik: Superniere
  • sehr voller, runder Sound
  • Übertragungsbereich: 20 - 17.000 Hz
  • max SPL: 155 dB
  • Sensitivity: 2,4mV/Pa @ 1 kHz
  • ohne Schalter
  • Gewicht: 256 g
  • inkl. Mikrofonklemme und Plastikbox
  • passender Windschutz: Art. 164731 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Dezember 2001
Artikelnummer 149640
Verkaufseinheit 1 Stück
Schalter Nein
Charakteristik Superniere
Farbe grau
Kabel Nein
Durchmesser 51 mm
Länge 162 mm
Gewicht 256 g
Frequenzgang von 20 Hz
Frequenzgang bis 17 kHz
Mikrofonklemme 1
Tasche 1
Windschutz optional 164731
Mehr anzeigen
39,90 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
Sofort lieferbar

Dieser Artikel ist auf Lager und kann sofort verschickt werden.

Informationen zum Versand
Versandkostenfreie Lieferung voraussichtlich zwischen Dienstag, 6.12. und Mittwoch, 7.12.
1

2202 Kundenbewertungen

1274 Rezensionen

A
ENDLICH das Passende für meine Stimme und meinen Raum! (STUDIO-EINSATZ)
Anonym 21.03.2015
Ein gutes Mikrofon für 39€ - geht das? ... Und es geht! :-)

Nach langen Jahren der Suche und des Ausprobieren habe ich mit dem "t.bone MB85 Beta" endlich DAS Mikrofon für meine Stimme und meinen klanglich miesen Aufnahmeraum gefunden.

Über die Jahre hatte ich es schon mit diversen günstigen und teuren Kondensatormikrofonen versucht, aber war nie wirklich zufrieden mit den Aufnahmen (z.B. t.bone SC 450 XLR, AudioTechnica AT2020 / AT4050 XLR, Zoom H2n USB, Rode NT1a XLR, etc.). Trotz Nahbesprechung und Micscreen hatte ich immer zu viel Raum sowie Umgebungsgeräusche auf den Aufnahmen. Zudem klang meine Stimme auch immer irgendwie dünn und unangenehm kratzig, so dass ich ihr jedesmal mit viel EQ und anderen Tricks beikommen musste. Das war auf Dauer ein echtes Ärgernis und vergeudete Zeit - und musste doch auch irgendwie anders gehen.

Nun hatte ich schon des Öfteren gelesen, dass auch im "Studio" nichts gegen ein dynamisches Mikrofon spricht und es teilweise sogar bessere Ergebnisse erzielen kann - inbesondere, wenn der Aufnahmeraum nicht für Aufnahmen optimiert ist. Mein kleines Homestudio wird im Wohnzimmer und direkt zur Straßenseite raus betrieben - weiterhin habe ich dazu kaum Bilder oder Regale an den Wänden und so dachte ich mir: "So ein dynamisches Mikrofon könnte vielleicht genau das Richtige für mich sein!?".

Da ich bei Erscheinen des "t.bone SC 450" schon recht begeistert vom Preis-/Leistungsverhältnis war und die Tests in diversen Fachzeitschriften und Online-Magazinen durchweg gut waren, habe ich mich letztendlich für den Nachbau des Bühnenstandards "Shure SM58" von Thomann entschieden - dem "t.bone MB85 Beta".

Und was soll ich sagen? - Ausgepackt, angeschlossen, über die mitgelieferte Halterung gefreut und begeistert vom Klang. Endlich klingt meine Stimme natürlich, voll und klar - ohne dass dabei Höhen, Mitten oder Bässe über-. bzw. unterbetont werden. Das Ergebnis der Aufnahmen ist einfach klasse, so dass diese sofort nach der Aufnahme einsatzbereit sind!

Ich benutze zusätzlich noch einen doppelten Plopkiller/Poppschutz und egal, ob ich direkt an der Membran oder aus 10-20cm Entfernung einspreche oder einsinge - es "klingt". Und die sonst so nervigen und unerwünschten Umgebungsgeräusche sind weg *juchuuu*

Weiterhin bin ich vom "nicht" vorhandenen Eigenrauschen begeistert - das hatte mich bei der Kleinmembran vom AT2020 doch öfters mal gestört, so dass ich die Aufnahmen immer aufwendig nachbearbeiten musste. Das fällt nun alles weg :-)

Ich muss an meinem Steinberg CI2+ Audiointerface zwar den Input-Gainregler auf fast 3/4 aufdrehen, um das Signal gut und möglichst laut aussteuern zu können, aber das schadet den Aufnahmen verwunderlicher Weise in keinster Weise. Weder Mikro, noch Interface rauschen und arbeiten in diesem Fall wirklich perfekt zusammen. Nach der Aufnahme wird nur noch leicht komprimiert und *zack* bin ich durch damit.

Aus all diesen Gründen kann ich das "t.bone MB85 Beta" wirklich allen ans Herz legen, die nicht in einem optimierten Raum aufnehmen oder sich den Luxus einer Gesangskabine leisten können. Ich nutze das Mikrofon ab sofort für Gesangsaufnahmen, Podcasts, Voice-Over und LetsPlays. Und gerade für letztere braucht man nur noch leichtes Gate vor, bzw. auf den Eingangskanal legen und schon hört man weder kleine Schmatzer, Atmer, Mausklicks oder das Klappern der Tastatur, weil die Mikrofoncharakterristik so ausgelegt ist, dass wirklich nur das aufgenommen wird, was direkt auf die Front des Mikrofons trifft.

Den einen Stern Abzug bei den Features gibt es, weil ich im Studio und für meinen Einsatz gern noch einen On/Off-Schalter gehabt hätte. Aber gut...für 39 Euro inklusive gefüttertem Transportcase und Stativklemme kann man wirklich nicht meckern und auch wirklich absolut nichts verkehrt machen!

Fazit: ICH BIN BEGEISTERT :-)
Features
Verarbeitung
Sound
17
3
Bewertung melden

Bewertung melden

M
Guter Sound...aber die Griffgeräusche :-(
Matzel 29.05.2010
Das MB 85 Beta ist ein Mikrofon, über das man geteilter Meinung sein kann.

Zuerst mal die negativen Aspekte. Nach dem Auspacken fiel mir zunächst ein deutlich vernehmbares Klappern im Inneren des Mikros auf. Daraufhin hab' ich logischerweise den Korb abgeschraubt und gestaunt: Was ist denn das??? Die Kapsel wackelt lose im Gehäuse herum. Wenn man das Mikro umdreht, haut das das Ding von innen gegen den Korb.

Keine Aufhängung bzw. Befestigung irgend einer Art, von akustischer Entkopplung zum Gehäuse kann gleich gar keine Rede sein. Zurückschicken? Naja, erst mal testen, wie's klingt...

Was soll ich sagen, ich war positiv überrascht. Gewaltiger Output, recht transparent, schöne seidige Höhen, ein wenig zu viel Bass, was man aber korrigieren kann. Viel Schrauberei am EQ ist jedenfalls nicht nötig. Der Klang ist meiner Meinung nach weder mit dem SM 58 noch mit dem Beta 58 zu vergleichen, aber trotzdem sehr angenehm.

Der Nahbesprechungseffekt ist nicht so deutlich ausgeprägt wie bei den großen Vorbildern. Mit 'P' Lauten sollte man sich beim Singen zurückhalten, sonst knallt's heftig (was aber bei allen günstigen Mikros der Fall war, die ich bisher getestet habe).

Sehr übel sind die lauten, tieffrequenten Griffgeräusche, welche den Einsatz als Handmikro völlig unmöglich machen. Leider übertragen sich diese Klänge auch auf's Stativ und dann donnert's gewaltig. Allerdings kann man dagegen etwas tun, als gelernter Ossi weiß man ja schließlich, wie improvisiert wird.

Hab' den Hohlraum unter der Kapsel ordentlich mit Watte ausgepolstert und seitlich zwei dicke Papierstreifen zwischen Kapsel und Gehäuse gesteckt, dafür reicht der Platz gerade so. Das Ergebnis war erstaunlich: Kein Wummern mehr, die Handgeräusche sind deutlich weniger geworden.
Features
Verarbeitung
Sound
21
1
Bewertung melden

Bewertung melden

l
Erstaunlich gut für ein 40 EUR Mikro, eher etwas für leiseres Ambiente
lm089 31.10.2022
Für mein bisher im Probenraum genutztes Behringer XM 8500 habe ich Ersatz gesucht und mir bei Thomann insgesamt 4 Mikros in der < 100€-Klasse bestellt. Als Bassist und Sänger in einer vergleichsweise lauten Band habe ich mir angewöhnt, sehr nah an das Mikro ranzugehen. Das ist also die Vorgabe, dass das Mikro mit so etwas klarkommen muss (was beim Behringer eben nicht funktioniert, das neigt in der Situation leider sehr schnell zum Zerren):
Bestellt habe ich das hier besprochene t.bone MB85 Beta, ein AKG D5, ein Sennheiser e835 S (Retoure in extrem zerfledderten Karton) und ein weiteres t.bone, nämlich ein einfaches MB 85 mit Schalter. Für den Vergleich habe ich mit allen Mikros (inkl. dem Behringer) denselben Part wie im Livebetrieb (also ohne Pop-Schutz etc.) in Ableton eingesungen und mir dann das Ergebnis im Solomodus angehört.

Das t.bone MB85 Beta liegt gut in der Hand, kein merklicher Unterschied zum meinem alten Behringer oder auch einem Sure SM58. Griffgeräusche sind mir keine aufgefallen; wenn dann wären sie so gering, dass das im Bandbetrieb eh nicht auffallen würde.
Ähnlich wie beim einfachen MB 85 hat auch das Beta einen seltsamen (schwarzen) Gummiring um den Korb gelegt, der aber etwas dünner ist und auch deutlich straffer sitzt, als das grüne Ding beim einfachen MB 85. Sinn und Zweck ist mir zwar auch hier nicht klar, aber das fällt wohl unter "Design".
Im Gegensatz zum MB 85 hatte das Beta kaum Plastik-Geruch. Klar, ein bisserl schon, aber nach 12 Stunden offen auf dem Tisch liegend ist der Geruch für mich neutral.

Klanglich ist das Beta erstaunlich klar und in meinen Ohren fast schon ausgewogen. Nicht so warm wie das Behringer (oder das AKG), aber die Höhen kommen deutlich präsenter und klarer durch (ok, ein Bandkollege hat den Klang als etwas steril bezeichnet, da hat er vielleicht recht). Für den Probenraum reicht der Klang locker aus. Bei der Aufnahmesession gab es keine merklichen Verzerrungen und auch nur minimale Pop- und Zisch-Geräusche. Also insgesamt eine deutliche Verbesserung ggü. meinem bisher genutzten Behringer.
Das Mikro kommt auf jeden Fall in die engere Auswahl.

PS: Auflösung meines persönlichen Tests über die 5 Mikros:
Gewinner ist wie gesagt das hier besprochene t.bone MB85 Beta, dicht gefolgt vom Behringer. Das billige t.bone hatte seltsame Lautstärke-Schwankungen, das AKG war etwas dumpf und hatte Probleme mit "Pop"-Lauten. Und das Sennheiser klang fast schon unterirdisch schlecht.

Update: heute habe ich das MB 85 Beta mal mit in den Probenraum genommen. Eins muss man ihm lassen: es setzt sich gut durch und bleibt dabei recht klar. Leider aber fängt es ungewöhnlich viel Schall auch von hinten ein - ich stehe dem Schlagzeuger gegenüber, und Snare und Becken werden vom Gesangsmirko ganz prima mit eingefangen und übertragen, was so eigentlich nicht sein sollte. Außerdem neigt es wesentlich mehr zu hochfrequenten Feedbacks, als alle andern Mikros, die ich bisher an gleicher Stelle getestet habe (Behringer, Shure SM58 etc.). Und wenn ich richtig nah an den Korb rangehe und laute Passagen singe, zerrt es doch wieder fast so wie das Behringer.

Fazit: für eher dezente Lautstärken finde ich es richtig gut, aber für meinen Einsatzbereich ist es offenbar doch zu empfindlich. Schade, muss ich weitersuchen.
Features
Verarbeitung
Sound
0
0
Bewertung melden

Bewertung melden

G
MB 85 Beta
Guildi 03.07.2021
Man betrachte den Preis und stelle die Qualität gegenüber! Dann wird man sehr schnell und erstaunt feststellen, dass es hier nichts zu meckern gibt.
Üblicherweise nutze ich das Shure Beta 58 A und habe dadurch (bei gleichem Equipment) einen guten Vergleich. Ja, das Beta 85 klingt ein wenig heller und ist einen Hauch anfälliger gegen Poplaute, wobei ersteres sogar ein Vorteil sein kann und zweiteres sich ohne Probleme mit einem preiswerten Windscreen klären lässt.
In manchen Bewertungen steht etwas von „unangenehmen Gerüchen“ des Korbes - ich bin diesbezüglich sehr empfindlich und kann das nicht bestätigen.
Das 85 Beta ist für mich ein absoluter Tip für den normalen Bandbetrieb mit einem aussergewöhnlichem Preis - Leistungsverhältnis.
Features
Verarbeitung
Sound
2
0
Bewertung melden

Bewertung melden