Seymour Duncan SH-4 Jazz-Blues Tonabnehmer schwarz

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Tonabnehmer

Der Seymour Duncan SH-4 ist mit Sicherheit einer der beliebtesten Austauschpickups überhaupt.

Der SH4 bringt offensichtlich genau den Sound, den viele Gitarristen (vor allem in der Stegposition in Kombination mit einem etwas gezügelteren Halstonabnehmer) wünschen: Hoher Output mit vielen Obertönen, singend und im mittleren Frequenzbereich perfekt - dieser Pickup begründet den Ruhm von Seymour Duncan. Da kann man es - ganz nach Wunsch singen und brüllen lassen!

  • Steg-Position
  • hoher Output
  • AlNiCo V Magnet
  • Gleichstromwiderstand: 16,4 kOhm
  • 4-adrig
  • normales Spacing
  • Farbe: Schwarz
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Artikelnummer 122806
Verkaufseinheit 1 Stück
Aktiv Nein
Verdrahtung 4-adrig
Output High
Kappe Nein
Farbe Schwarz
Position Bridge
135 €
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Der absolute Klassiker

Der Seymour Duncan SH-4 JB ist einer der am meisten genutzten Tonabnehmer überhaupt. Bei den meisten Gitarrenmarken lassen sich Modelle finden, in welchen dieser in den USA gefertigte Humbucker bereits werksseitig verbaut ist und gerade im Bereich der Austausch-Tonabnehmer liegt der SH-4 ganz vorne. Die Bezeichnung JB wird oft fälschlicherweise mit Jeff Beck in Verbindung gebracht, der mit dem Tonabnehmer-Guru Seymour Duncan persönlich bekannt ist, doch eigentlich steht die Bezeichnung für Jazz/Blues. Die größten Anhänger hat der Tonabnehmer jedoch in ganz anderen Musikrichtungen: Insbesondere im Rock- und Metal-Bereich stehen Gitarristen auf den Humbucker mit seinem sehr klaren Klang und dem hohen Output.

Sound ohne Matsch

Der SH-4 sticht insbesondere heraus durch seinen markanten Sound: Eine starke Betonung der Hochmitten und ein solider Höhenanteil sorgen dafür, dass sich dieser passive Humbucker im Klangspektrum einer Band gut durchsetzt, ohne anderen Instrumenten in die Quere zu kommen. Die gut gezähmten Bassfrequenzen verhindern dabei das Problem, dass der Sound beim Riffing mit hoher Verzerrung zu matschen beginnt. Klar funktioniert dieser Humbucker mit dem AlNiCo-5-Stabmagnet auch clean gespielt ganz gut, doch sollte der Verstärker einen ausreichenden Headroom besitzen, um den Output im Zaum zu halten. Dank der 4-adrigen Bauweise lässt sich der Tonabnehmer flexibel anschließen: So kann er neben der reinen Humbucker-Verschaltung bei Bedarf auch splitbar eingebaut werden, beispielsweise mit der Hilfe eines Push-Pull-Potis. Hiermit ist das cleane Spiel ohne Verzerrungs-Risiko einfacher zu realisieren.

Die Klangoptimierung

Wer seine Gitarre klanglich tunen möchte – sei es, weil die original verbauten Tonabnehmer qualitativ nicht mehr den Ansprüchen genügen, oder weil einfach ein klarer, matschfreier Sound mit ordentlichem Output gewünscht ist – kann mit dem Seymour Duncan JB seinen nächsten Tonabnehmer finden. Der SH-4 ist dabei insbesondere für die Steg-Position von Gitarren mit fester Brücke oder Vintage-Tremolos mit einem Saitenabstand von bis zu 52,5mm gedacht. Für Gitarren mit einem weiteren Saitenabstand von 54mm oder mehr, wie bei Floyd-Rose-Systemen oder sonstigen moderneren Vibratos, sollte der Blick auf den klanglich identischen Trembucker Seymour Duncan TB-4 geworfen werden, bei welchem der Abstand der Pole Pieces optimal angepasst wurde.

Über Seymour Duncan

Der kalifornische Hersteller Seymour Duncan gehört zu den größten Anbietern von Tonabnehmern für elektrische und akustische Gitarren sowie Bässe. Daneben hat die von Namensgeber Seymour W. Duncan gegründete Firma auch Zubehör für Gitarristen sowie Pedale im Angebot. Die aktuelle Auswahl ist umfassend und deckt unterschiedlichste Konstruktionstypen ab. Tonabnehmer von Seymour Duncan sind als Austauschprodukte verfügbar, werden aber auch von etlichen Gitarrenherstellern direkt verbaut, teils aus Fertigung in den USA oder Fernost (Duncan Designed). Neben Tonabnehmern wie den bekannten Modellen JB, Duncan Distortion und Pearly Gates findet man Signature-Modelle von vielen namhaften Gitarristen aller Genres, von Mark Knopfler und Joe Bonamassa über Yngwie Malmsteen bis zu Dave Mustaine.

Heißer Steg

Der Seymour Duncan SH-4 ist primär für die Steg-Position gebaut und harmoniert sehr gut mit einem SH-1N (PAF-Style) oder SH-2N (Jazz) am Hals. Auch die Kombination mit Single Coils ist möglich, wobei man hier für ein ausgeglichenes Klangbild ohne Lautstärkesprünge eher stärkere Single Coils verwenden und den SH-4 etwas tiefer schrauben sollte. Für den klaren Sound mit seinem vollen Durchsetzungsvermögen sollte ein für Humbucker typisches Volume-Poti mit 500k eingesetzt werden doch wem der Tonabnehmer zu scharf klingt, kann stattdessen jedoch auch ein eigentlich für Single Coils typisches 250k-Poti verbauen. Auch wenn der SH-4 ein Tonabnehmer für die Steg-Position ist, ist es generell möglich, ihn an der Halsposition zu verbauen, wenn man am Steg einen Humbucker mit noch mehr Output platziert, wie beispielsweise den SH-6 oder den SH-8.

C
Unfassbar: SH-4 und Gibson Les Paul Custom
Christian973 31.08.2014
Eines meiner Hobbies ist die Reproduktion des Gitarrensounds von Adam Jones (TOOL), das war mir über die Jahre bisher ca. 9000 ? wert.
Ob das für andere nachvollziehbar ist, schert mich recht wenig, umso mehr wurmt es mich aber natürlich, wenn sich Hammer-on Details bei Stücken wie "Schism" oder "Rosetta Stoned" einfach nicht glasklar reproduzieren lassen wollen.
Klar denkt man irgendwann frustriert "OK, am Material kann es nicht mehr liegen, ich kriege es halt nicht sauberer hin."

Einen Lichtblick hatte der Kranke aber noch.
Es war die sklavische Befolgung des hartnäckigen Internet-Gerüchts, dass Adam Jones einen Seymour Duncan JB SH-4 in der Brückenposition verwenden würde.
Einen wirklichen Beweis dafür gibt es zwar nicht, aber wenn man erst einmal völlig verstrahlt ist, steigt natürlich die Hoffnung, dass einen jetzt eigentlich nur noch 80 ? vom persönlichen Gitarrenhimmel trennen.

Das Ergebnis war unfassbar und hat mich dann tatsächlich gerührt.
Es ist unfassbar, wie viel präziser der SH-4 seinen Dienst im Vergleich zum
Original-Tonabnehmer einer Gibson LPC verrichtet und ich kann das beurteilen, weil ich ja seit mehreren Jahren immer den gleichen Kram im Kreis spiele.
(Da nichts mehr matscht hört man Fehlerchen jetzt übrigens auch besser heraus - aber das gehört hier nicht zur Sache).
Dem Interessierten sei aber gesagt, dass der Grundsound sich in meinem Fall nicht stark verändert hat (das wär's ja auch noch ...). Es ist die dem SH-4 zu verdankende, absolute Präzision und dynamische Lebendigkeit, die meine ohnehin heiß geliebte Custom nun zu einem unverkäuflichen Erbstück gemacht haben.
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R
Echt einen Wechsel wert!
Richard9 03.11.2009
Ich spiele seit 10 Jahren EMG 81er an der Bridge-Position und habe mich entschlossen, mal passive PUs auszuprobieren.

Ich muss sagen: in Sachen Power bekommt hier jeder Metal/Hard-Rock-Fan, was er gesucht hat. Was High-Gain-Sounds angeht, kann der SH4 locker mit den EMGs mithalten, im Drop-Tuning scheint er mir eindeutig die Nase vorn zu haben. Das klingt schon ziemlich brutal.

Darüber hinaus habe ich das Gefühl, dass der Seymour Duncan die Intensität des Anschlages besser rüber bringt, als das bei EMGs der Fall ist (ich spreche hier ausschließlich vom 81er; den 60er finde ich an der Neck-Position immer noch großartig). wer also großen Wert darauf legt, dass jede Nuance seines Spiels übertragen wird, der ist mit dem SH4 bestens beraten. Wer lieber ein gleichmäßigeres Klangbild will, dem kann der EMG 81 in Sachen Metal/Hard-Rock nicht schaden.

Was man aber nicht vergessen darf: Aktive PUs brauchen eine Batterie und die geht nicht von heute auf morgen leer; vielmehr veringert sich die PU-Leistung zunehmend, d.h. man hat bereits weniger von seinem PU noch bevor die Batterie ganz leer ist. Dass muss nicht stören, wenn man die Batterie bei normaler Spielfrequenz alle 6 Monate oder einmal im Jahr wechselt. Dann dürfte es keine Probleme geben.

Doch ich wollte eine Gitarre, um die ich mir keine Gedanken machen muss (vor allem für live), darum hab ich da jetzt passive PUs drin. Ich benutze jedoch auch noch EMGs. Es ist also eine Geschmacksfrage.
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A
Klassiker - und einfach klasse!
AlexanderA 25.12.2009
Ich habe mir diesen pickup als austausch für meine epiphone les paul custom bestellt, da der standardpickup müll war. der einbau war recht einfach, nur war es etwas irritieren,dass man das rote und das weiße kabel miteinander verlöten musst, um die "nicht-split-variante" zu haben. nachdem ich diesen fehler behoben hatte, wurde erstmal gecheckt:

der clean ist unglaublich perlig, eigentlich kaum zu glauben,dass so was aus einer les paul kommt. noch geiler wurde es dann im betrieb zusammen mit dem neck pickup- einfach ein traum. ein wenig ungewöhnlich war der hohe mittenanteil, was aber durch runterdrehen der mitten am amp leicht behoben wurde.

dann distortion: normale rock verzerrung ala AC/DC:
unglaublich druckvoll, das hätte ich niemals erwartet von einem moderate-output pickup, dabei aber noch unglaublich dynamisch, sowas hab ich vorher noch in keiner gitarre erlebt! allerdings musste ich am EQ die bässe etwas hochdrehen.

dann eine hi gain verzerrung (2 uhr am peavey 6505+)
einfach nur geil... druck und tightness ohne ende, trotzdem klar und differenziert, auch im drop c tuning kein matschen. bei bendings einfach unglaublich dynamisch.

Fazit: dieser pickup ist nicht ohne grund der replacement pickup nr. 1! man kann eigentlich alle genres damit spielen, und auch in tieferen regionen kein matschen. wer nicht weiß, welchen pickup er verbauen soll, aber auf jeden fall etwas anderes möchte, sollte sich hierfür entscheiden!!!
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s
Super Sound zum angemessenen Preis
spectrum 26.01.2018
Ich habe mir den SH-4BK als Ersatz für einen defekten Bridge-Humbucker an meiner ältesten Gitarre gekauft. Da die Gitarre recht ungewöhnlich getuned ist und nur für einige Songs in den Band-Sets zum Einsatz kommt, fiel die Entscheidung zwischen "Tonabnehmer neu wickeln" oder "Ersatz kaufen" recht leicht.

Der Seymor Duncan kam an, eine Anleitung zum Verkabeln lag direkt bei. Kurz den Lötkolben bemüht, Pickup-Höhe eingestellt und los gings. Klingt super, konnte bisher auch sonst nichts negatives feststellen.
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