Seymour Duncan SH-4 Classic Jazz Blues Tonabnehmer Gold Cover

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Tonabnehmer

Der Seymour Duncan SH-4 ist mit Sicherheit einer der beliebtesten Austauschpickups überhaupt.

Der SH4 bringt offensichtlich genau den Sound, den viele Gitarristen (vor allem in der Stegposition in Kombination mit einem etwas gezügelteren Halstonabnehmer) wünschen: Hoher Output mit vielen Obertönen, singend und im mittleren Frequenzbereich perfekt - dieser Pickup begründet den Ruhm von Seymour Duncan. Da kann man es - ganz nach Wunsch singen und brüllen lassen!

  • Steg-Position
  • hoher Output
  • AlNiCo V Magnet
  • Gleichstromwiderstand: 16,4 kOhm
  • 4-adrig
  • normales Spacing
  • Farbe: Gold-Cover
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Erhältlich seit Juni 2004
Artikelnummer 171323
Verkaufseinheit 1 Stück
Aktiv Nein
Verdrahtung 4-adrig
Output High
Kappe Ja
Farbe Gold
Position Bridge
175 €
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Der absolute Klassiker

Der Seymour Duncan SH-4 JB ist einer der am meisten genutzten Tonabnehmer überhaupt. Bei den meisten Gitarrenmarken lassen sich Modelle finden, in welchen dieser in den USA gefertigte Humbucker bereits werksseitig verbaut ist und gerade im Bereich der Austausch-Tonabnehmer liegt der SH-4 ganz vorne. Die Bezeichnung JB wird oft fälschlicherweise mit Jeff Beck in Verbindung gebracht, der mit dem Tonabnehmer-Guru Seymour Duncan persönlich bekannt ist, doch eigentlich steht die Bezeichnung für Jazz/Blues. Die größten Anhänger hat der Tonabnehmer jedoch in ganz anderen Musikrichtungen: Insbesondere im Rock- und Metal-Bereich stehen Gitarristen auf den Humbucker mit seinem sehr klaren Klang und dem hohen Output.

Sound ohne Matsch

Der SH-4 sticht insbesondere heraus durch seinen markanten Sound: Eine starke Betonung der Hochmitten und ein solider Höhenanteil sorgen dafür, dass sich dieser passive Humbucker im Klangspektrum einer Band gut durchsetzt, ohne anderen Instrumenten in die Quere zu kommen. Die gut gezähmten Bassfrequenzen verhindern dabei das Problem, dass der Sound beim Riffing mit hoher Verzerrung zu matschen beginnt. Klar funktioniert dieser Humbucker mit dem AlNiCo-5-Stabmagnet auch clean gespielt ganz gut, doch sollte der Verstärker einen ausreichenden Headroom besitzen, um den Output im Zaum zu halten. Dank der 4-adrigen Bauweise lässt sich der Tonabnehmer flexibel anschließen: So kann er neben der reinen Humbucker-Verschaltung bei Bedarf auch splitbar eingebaut werden, beispielsweise mit der Hilfe eines Push-Pull-Potis. Hiermit ist das cleane Spiel ohne Verzerrungs-Risiko einfacher zu realisieren.

Die Klangoptimierung

Wer seine Gitarre klanglich tunen möchte – sei es, weil die original verbauten Tonabnehmer qualitativ nicht mehr den Ansprüchen genügen, oder weil einfach ein klarer, matschfreier Sound mit ordentlichem Output gewünscht ist – kann mit dem Seymour Duncan JB seinen nächsten Tonabnehmer finden. Der SH-4 ist dabei insbesondere für die Steg-Position von Gitarren mit fester Brücke oder Vintage-Tremolos mit einem Saitenabstand von bis zu 52,5mm gedacht. Für Gitarren mit einem weiteren Saitenabstand von 54mm oder mehr, wie bei Floyd-Rose-Systemen oder sonstigen moderneren Vibratos, sollte der Blick auf den klanglich identischen Trembucker Seymour Duncan TB-4 geworfen werden, bei welchem der Abstand der Pole Pieces optimal angepasst wurde.

Über Seymour Duncan

Der kalifornische Hersteller Seymour Duncan gehört zu den größten Anbietern von Tonabnehmern für elektrische und akustische Gitarren sowie Bässe. Daneben hat die von Namensgeber Seymour W. Duncan gegründete Firma auch Zubehör für Gitarristen sowie Pedale im Angebot. Die aktuelle Auswahl ist umfassend und deckt unterschiedlichste Konstruktionstypen ab. Tonabnehmer von Seymour Duncan sind als Austauschprodukte verfügbar, werden aber auch von etlichen Gitarrenherstellern direkt verbaut, teils aus Fertigung in den USA oder Fernost (Duncan Designed). Neben Tonabnehmern wie den bekannten Modellen JB, Duncan Distortion und Pearly Gates findet man Signature-Modelle von vielen namhaften Gitarristen aller Genres, von Mark Knopfler und Joe Bonamassa über Yngwie Malmsteen bis zu Dave Mustaine.

Heißer Steg

Der Seymour Duncan SH-4 ist primär für die Steg-Position gebaut und harmoniert sehr gut mit einem SH-1N (PAF-Style) oder SH-2N (Jazz) am Hals. Auch die Kombination mit Single Coils ist möglich, wobei man hier für ein ausgeglichenes Klangbild ohne Lautstärkesprünge eher stärkere Single Coils verwenden und den SH-4 etwas tiefer schrauben sollte. Für den klaren Sound mit seinem vollen Durchsetzungsvermögen sollte ein für Humbucker typisches Volume-Poti mit 500k eingesetzt werden doch wem der Tonabnehmer zu scharf klingt, kann stattdessen jedoch auch ein eigentlich für Single Coils typisches 250k-Poti verbauen. Auch wenn der SH-4 ein Tonabnehmer für die Steg-Position ist, ist es generell möglich, ihn an der Halsposition zu verbauen, wenn man am Steg einen Humbucker mit noch mehr Output platziert, wie beispielsweise den SH-6 oder den SH-8.

S
JB: Jazz and Blues
Ster 05.09.2015
Das ist die ruhigere Variante des bekannten JB. Ruhiger weil mit Kappe, die die Aggressivität dämpft. Der JB gehört zwar nicht zu den wirklich aggressiven PUs, aber beißen kann er ordentlich. Wer die offene Version kennt und liebt, wird hier erstmal die Stirn runzeln. Wenn man allerdings vorsichtig die Pole justiert, hat man ein ganz neues Klangspektrum zur Verfügung. Vergoldung scheint 1A zu sein. "Gelbes" Gold, weder weißlich noch rötlich.
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U6
_Der_ Rock-Stegtonabnehmer
Uwe 63 10.01.2020
Obertonreicher Stegtonabnehmer für unverzerrten Klang, Overdrive und klassische Distortion. Eine echte Alternative zu Gibson LP-Tonabnehmern.

Als absoluter Fan von Ibanez Artists "Made in Japan" habe ich in einem Custom-Nachbau (Hals: hartes, südamerikanisches Mahagoni, Ebenholz-Griffbrett, Korpus: afrikanisches Mahagoni, 2,5 cm massive Wölkchen-Ahorndecke) nicht die originalen Ibanez Super58-Tonabnehmer haben wollen, weil ich schon eine Ibanez Artist von 1982 mit solchen Tonabnehmern besitze. Die statt dessen verbauten Tonabnehmer waren zwar okay, aber mir fiel es auf meiner ESP Ltd mit Seymour Duncan SSH-1 und SH-4 sehr viel leichter Obertöne zu provozieren als auf der Custom-Artist. Deshalb wollte ich die SSH-1/SH-4-Bestückung auch auf der Custom ausprobieren.

Verarbeitung und Installation:
die Vergoldung ist absolut gleichmäßig, die Drähte sind lang genug und es liegt eine idiotensichere Einbau-Anleitung bei. In meinem Fall musste ich nur die Messing-Bügel, in welche die Schrauben greifen um jeweils einen halben Millimeter kürzen, weil sie länger waren als bei den vorherigen Abnehmern. Aber wer schon einmal eine Feile in den Händen gehalten hat, schafft auch das.
Die Einbau-Anleitung zeigt verschiedene Möglichkeiten, die Farbkodierungen stimmen alle mit der Realität überein, wer schon einmal gelötet hat, der schafft das.

Klang:
Der SH-4 hat einen gewissen Ruf als "_der_ Rock-Tonabnehmer" und diesem Ruf wird er auch gerecht. Er macht es einem extrem einfach durch den Anschlag den Obertongehalt zu variieren und unterstützt damit lebendiges Spiel. Reagiert bestens auf Anschlagsstärke. Klingt sehr ausgewogen und hat bei entsprechendem Anschlag trotzdem eine Portion "Rotz", ohne seine Kultiviertheit zu verlieren. (Klang ist immer schwer zu beschreiben.) Verträgt sich bestens mit dem SSH-1 am Hals und liefert an einem entsprechenden Verstärker all die klassischen Rock- und Blues-Rock-Sounds. Also eher Joe Bonamassa als Metallica ;); obwohl er auch bei klassischer Distortion immer transparent bleibt und kreischt und singt, dass es eine Freude ist.
In der Mittelstellung mit dem SSH-1 hat man einen wunderschönen Rhythmus-Clean-Klang, der je nach Verstärkereinstellung auch etwas "funky" klingen kann. Nicht so fett in den Tiefmitten wie die Super58-Tonabnehmer im fetten 1982 Mahagoni-Brett von Ibanez, aber dafür in Kombination mit Keyboard oder einer zweiten Gitarre ohne EQ-Einsatz besser differenziert.
Und was die Tonformung und die Obertöne angeht: eine Verbesserung um Klassen im Vergleich zu den alten Tonabnehmern.

Diesen Tonabnehmer muss man einfach einmal gehört haben. Die Framus D-Series Panthera hat z. Bsp. diese Kombination. Und mindestens ein LP-Clone von ESP-Ltd.. Das liefert schon einen sehr guten Anhaltspunkt, wie diese Tonabnehmer (SSH-1/SH-4) klingen (und warum sie in diese Gitarren verbaut werden).

Ein Stegtonabnehmer für alle, die auf klassische Rock-Sounds stehen. Reagiert sehr gut auf Anschlagart und -stärke, ist sehr obertonreich und hat genau die richtige Portion "Biss" ohne je unangenehm oder "fuzzy" zu werden. Ich finde ihn Klasse!
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C
Standard Rock Pickup
Christian291 30.12.2011
Ich spiele den Tonabnehmer in einer Les Paul am Steg. Für Rock usw. ist der Tonabnehmer sehr gut geeignet, Metal im Standard-Tuning klingt auch sehr fett. Tiefe Tunings auf der Les Paul gibt der Tonabnehmer jedoch nicht sauber und differenziert wieder (auf anderen Gitarren ist es wahrscheinlich etwas besser).
Gesplittet klingt der Abnehmer ganz gut, es ist natürlich kein Singlecoil-Strat-Sound, aber es klingt doch sehr brauchbar!

Großer Kritikpunkt, die Goldbeschichtung geht leider sehr schnell ab.
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MO
The State of the Art schlechthin ....
Mandy Oberle 16.09.2021
Über den SH-4 kann man sagen was man will - die einen hassen ihn (zu mittig) die anderen (wie ich) lieben ihn ! Aber in der Bridge Position habe ich echt schon fast ALLES ausprobiert, was eigentlich dorthin gehört, Rang und Namen hat und bin letztendlich beim SH-16 Custom Hybrid gelandet für meine ES335 (12,9K).
Damit bin ich an und für sich sehr happy ... aber jedes Mal, wenn ich meine Gibson Paula (SH-2/SH4 bestückt) in die Hand nehme, reissts mich hin und her, weil ich den Sound des SH-4 einfach liebe ...!
Fett, definiert und schmierig-rockig klingt der einfach und was will Rock-Gitarrist noch mehr ???
Ich habe mir den SH-4 Gold schon vor geraumer Zeit für meine ES-335 gekauft und irgendwann werde ich ihn auch einbauen - wenn nur das PU-Wechseln bei einer ES-335 ned so verdammt mühsam wäre, wär´das schon längst passiert ....
Das SH2/SH4 Rodded Set ist einfach ein Gedicht und lustig ist, dass ich dieses Set schon vor 40 Jahren gespielt habe, als es frisch auf den Markt kam und irgendwann schliesst sich der Kreis einfach wieder und man hätte sich ALLE sonstigen Experimente sparen können und mit dem VIELEN GELD gscheiter an schönen Urlaub gemacht ... ;-)
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