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MXR Dynacomp

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Compressor und Sustainer

Bei allen Geräten gibt es einzelne Klassiker, die über Jahrzehnte immer wieder eingesetzt werden und mit der Zeit echten Kultstatus erreichen. Wenn es um Kompressoren für Gitarre und Bass geht, muss ein Teil unbedingt erwähnt werden, und das ist klarerweise der MXR Dynacomp. So oft wie dieses Gerät bei professionellen und teilweise schon legendären Aufnahmen eingesetzt wurde, erübrigt sich eigentlich jede weitere Lobeshymne. Was auffällt: Der Dynacomp kommt mit satten zwei Reglern aus! Mit dem Sensivity-Regler stellt man ein, ab welchem Level komprimiert werden soll, mit dem Level wird dann die Endlautstärke bestimmt. Und Attack, Ratio, Release etc. ? Also die Knöpfe, die uns sonst immer stundenlang rätseln und probieren lassen? Braucht der MXR Dynacomp einfach nicht, weil alles so eingestellt ist, dass Gitarren und Bässe einfach kompakt und knackig rüberkommen. Natürlich kann man bei extremeren Einstellungen auch das Sustain deutlich verlängern, was will man mehr?

  • robustes Metallgehäuse
  • rutschfeste Gummiunterlage
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Art des Effekts Compressor
Artikelnummer 129745
99 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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63 Verkaufsrang

273 Kundenbewertungen

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4 85 Kunden
3 19 Kunden
2 3 Kunden
1 0 Kunden

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

SK
Warmer Comp mit viel Reserven.
Stephen K. 02.11.2009
Habe den Dynacomp, live, in Studio und Proberaum verwendet und bin sehr zufrieden. Die Tone-kontrolle DARF hier fehlen, da der "M-102" praktisch keinen Höhenverlust bei der Kompression generiert, was eine Kompensation mittels Regler überflüssig macht. Das Kompressionsverhalten darf man als "Soft Knee" bezeichnen, was bedeutet, daß der mittels "Sensitivity" gewählte Einstiegspunkt nicht sofort hart eingreift sondern einen beinahe als sanft zu bezeichnenden Übergang von unkomprimmiertem zu komprimmiertem Signal zulässt.

Ich verwende den Dynacomp selbst auf zwei Arten:
1. Für Metal in eher harter Einstellung, was wirklich laaaangen Sustain ermöglicht! Damit wird (zum Beispiel einem Röhren-) Amp nicht unwesentlich an Dynamik genommen, dafür bleiben aber zum Soloparts immer durchsetzungsfähig und für den Hörer nachvollziehbar ohne daß sich das Signal bei weniger schnell gepickten Parts unter der Begleitung "wegduckt". Mir persönlich erleichtert die Gewissheit darüber das Spiel, da ich weniger auf die Stärke des Anschlags achten muß. Wer seehr langsame Parts spilet wird hier af seine Kosten kommen, der Ton steht lange und wenn er kippt, dann bleibt die Tonhöhe erhalten und setzt einen Oberton drauf, was sehr interessante und wiederholbare Effekte ermöglicht.
2. Im Bandkontext kann ein aufgerissener dynamischer Röhrenamp schnell seine Transistor- und Modellingkollegen niederdröhnen, was live nicht immer gut zu erkennen ist und somit dem Gesamtklangbild schadet. Bei sanfter Einstellung nimmt der Dynacomp nur etwas Dynamik aus dem Signal, macht den Sound zwar weniger luftig, dafür aber kompakt und berechenbar, was sowohl die Kollegen als auch der Zuhörer ob eines ausgeglicheneren Gesamtsounds zu schätzen wissen wird.
Wer abgesehen von Vorgenanntem Probleme mit der Durchsetzungsfähigkeit seines Sounds hat, sollte hier mal testen, ob er nicht durch sanfte Komprimmierung ein gleichmäßigeres Signallevel halten kann, denn auch dafür ist ein Comp immer gut!

Zum Schluss bleibt noch die von MXR gewohnte sehr gute Verarbeitung zu bemerken. Stabile Grußkonstruktion, fehlerfreie Lackierung, ordentlicher Fußtaster, der von Anfang an nicht hakelt.
Die rote Status-LED (nur im eingeschalteten Zustand aktiv) ist hell und auch in dunkler Umgebung sofort zu erkennen.

Die Klinkenbuchsen halten die Stecker sehr gut, und kratzen beim Verdrehen des Kabels nicht.
Die Potis ist geräuschfrei und sehr leichtgängig, was natürlich auch etwas Vorsicht mit dem bedienenden Fuß erfordert, da hier leicht die Einstellung verdreht wird! Mein Tip hierzu: Beim Schalten die Hacke auf dem Boden aufsetzen, dann besteht praktisch keine Chance die Potis mit der Fußspitze zu erreichen.

Wer sehr steife Kabel hat, sollte diese sauber verlegen, da durch das geringe Gewicht des Geräts, dieses durch das unter mechanischer Spannung stehende Kabel aus seiner Position gebracht werden kann (schlechtestenfalls auch unter den Mikroständer, dann ist die Fummelei groß,-)

Mich hat der M-102 überzeugt. Viel Spaß damit.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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HP
Gute Qualität, guter Sound
Hans Peter 27.08.2013
Der Mythos "Dynacomp".
Er verfolgt mich schon seitdem ich mir meine erste 12-Saiter gekauft habe.
Roger McGuinn hatte und hat ihn als "JangleBox" in seiner Rickenbacker, die Beatles und einige andere auch. Zugegeben, der Sound ist kein "Sound" an sich, wenn man es so nennen will, ist er nur eine plastische Verformung. Aber genau das macht den Kompressor bzw. Limiter aus.
Also habe ich nicht lange gezögert, die 80€ sind für ein Effektgerät "Standard", zur Not gibt's ja Money-back ;) Aber dazu sollte es nicht kommen...

Ein paar Tage später war das Paket auch schon da, schnell noch die Batterie rein (Netzteil wäre auch möglich) und zwischen den Laney und die Danelectro gestöpselt.
Ein bisschen "Mr. Tambourine Man" und "Turn! Turn! Turn!" später stand fest:
der Dynacomp bleibt hier. Als Elektrotechniker musste ich natürlich gleich einen Blick auf die Schaltung werfen ;) Statt dem alten und rauschenden CA3080 läuft hier der modernere LM13700, was zu weniger Rauschen im Ausgangssignal führt. Logisch :)
Ansonsten wurde die Originalschaltung nur um einen elektronischen Bypass erweitert. Wer also "true bypass" sucht, ist hier falsch!
Aber nicht nur die kleinen Verbesserungen haben einen insgesamt positiven Eindruck hinterlassen (aber leider nicht durchweg):

1.) die Verarbeitung/ Bedienung:
ein schweres Zinkdruckguss-Gehäuse ist schonmal immer gut. Dadurch rutscht das Gerät nicht bei jedem Luftzug durch die Gegend. Man hätte aber auch eine "Gummisohle" druafkleben können. Deswegen, und weil der Lack nicht sehr robust ist und an den Ecken gerne abplatzt, gibt es einen Stern Abzug.
Der Schalter, die Buchsen und die Potis sind aber von der hochwertigen Sorte und haptisch ein Traum. Zu Letzteren gibt's für die Bühne auch noch zwei Gummiaufsätze, damit man mit den Schuhsohlen auch gut einstellen kann.
Die Potiknöpfe sind auch nicht zu eng beieinander und schön groß. Pluspunkt.

2.) die Features:
Lautstärke, Kompression, mehr braucht man eigentlich nicht.
Die Ingenieure haben die Schaltung so entwickelt, dass man mit Werkseinstellungen beinahe in jeder Situation zufrieden sein kann. Weil aber manchmal ein Attack-Regler von Vorteil wäre, gibt's auch hier einen Stern Abzug. Aber nur formal, eigentlich ist es nur ein halber ;)

3.) der Sound:
kaum Kompression, sehr viel Kompression und alle Schattierungen dazwischen ;)
Schaltungstechnisch rauscht es jedoch, wenn kein Signal ankommt.
Ist aber unumgänglich, da ein Kompressor/Limiter eben so funktioniert, wie er funktioniert, auch bei analogen "Boutique"-Geräten ist das so. Digital wäre was anderes... Damit muss man leben können oder nach dem Kompressor einen Switch hängen ;)

Fazit:
der MXR macht seine Aufgabe gut. Weder besser noch schlechter wie seine modernen Brüder. D.h., wer auf gute Verarbeitung Wert legt und die Farbe Rot mag, für den ist der MXR perfekt. Allerdings funktionieren viele der günstigeren Klone genauso (auch wenn es viele nicht glauben wollen...), meist sogar mit Attack-Regler, aber das ist ein anderes Thema ;) Ich zumindest mag den Dynacomp, manchmal werkelt er mit einem zweiten Klon in Reihe, um auch das letzte Bisschen Dynamik aus dem Sound zu bügeln.

Jingle-janglende Grüße ;)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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OK
MXR - DYNACOMP
Otto K. 13.10.2009
Ich war auf der Suche nach einem gut klingendem und zudem unzerstörbaren Kompressor für den Bühnen- und Probeneinsatz und bin auf das MXR Dynacomp gestoßen - prompt also bei Thomann bestellt und ausprobiert das gute Stück!

Zunächst zur Verarbeitung: Das gute Stück sieht aus wie aus einem Block - ein solides Metallgehäuse und ein stabiler Schalter prägen das Äußere. Zum Batteriewechsel (9 Volt-Block) müssen an der Unterseite 4 Schrauben gelöst werden - nicht ganz praktisch, aber hoffentlich ist die Batterielaufzeit lang genug. Negativ fällt auf: An der Unterseite fehlt ein rutschfester Gummibezug, sodass das Pedal, wenn es auf der Bühne liegt, keinen perfekt festen Halt am Boden hat. Nutzer eines Effektboards oder Koffers wird es nicht weiter stören, ich selbst muss mir diese Gummiunterlage selber drankleben.

Die Bedienung erfolgt über lediglich zwei Regler: einmal den Output- und den Sensitivity-Regler. Ersterer regelt - wie der Name schon sagt - die Höhe des Outputlevels, der Sensitivity-Regler steuert den Grad der Kompression. Getrennte Attack- oder Releaseeinstellungen sind nicht möglich, aber nach meinen Erfahrungen auch nicht erforderlich.

Nun zum Klang, wobei man hier auf zwei Einsatzmöglichkeiten eingehen kann. Erstmal ist es durch den Outputregler möglich, das Gerät vor einen von Hause aus nicht so stark anzerrenden Amp zu setzen. Hier habe ich mit dem Outputregler auf Anschlag und einer geringen Sensitivity gute Erfahrungen gemacht. Der Amp einwickelte mehr Schub auch bei abgedämpfter Spielweise ohne das Signal zu vermatschen, Anschläge sind immer noch klar und differenziert zu hören. Durch die geringe Sensitivity-Einstellung hört man kaum mehr Rauschen oder Nebengeräusche aus seinem Amp. Öfter jedoch setze ich das Pedal während Soli ein und spare mir lieber den Einsatz eines Volumepedals. Der Ton gewinnt im Bandgefüge an Durchsetzungskraft, stehende Töne und ein Vibrato sind entsprechend länger zu hören. Mit dem Outputregler kann man die Lautstärke auch so anpassen, dass der Sound nicht lauter, sondern eher nur dichter wird - ganz nach Geschmack! Natürlich wird auch der Nebengeräuschanteil der Gitarre angehoben - diesen Rauschen fällt jedoch nur bei starken Kompressionseinstellungen und in Spielpausen auf.

Ich habe den Kauf dieses Pedals nicht bereut, Sound und solide Bauweise sind genau nach meinem Geschmack. Das Aussehen und der analoge Charakter geben ihr übriges!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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So
Oldie but auch Goldie?
Son of Noise 12.08.2020
Ich weiß nicht. Ich wurde mit dem Teil nicht warm. Der erste Eindruck: Killt meinen Anschlag. Also weiter runtergedreht. Half auch nicht wirklich, denn im gleichen Maße, wie der Attack wieder auftauchte, wurde der Ton dünner. Mag in den Siebzigern dolle gewesen sein, aber ich kann dem heute nichts abgewinnen. Obwohl ich auf Classic Rock, 60s und 70s stehe. Ich mag dynamischen Ton, der Kompressor soll mir helfen, den Sound anzudicken und mehr Sustain spendieren. Konnte ich hiermit nicht verwirklichen.
Meine subjektive Empfehlung für ähnlich geartete Gitarristen: Diamond Compressor. Da bleibt der Anschlag erhalten. Oder den Juicer von Analog Man (falls ich das hier werwähnen darf). Lohnt sich!
Bedienung
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Sound
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Beratung