TC-Helicon VoiceLive 3 Extreme

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Vocal Harmony und Effekt-Pedal

  • Loop-Funktionen mit drei separaten Phrasen
  • Vocoder mit stimmgesteuerten polyphonen Synthesizer und Robot-Varianten
  • 50 Loop-Speicherplätze zum Speichern von je drei Loops mit bis zu acht Minuten
  • umfangreiche Effekt-Sektion mit Doubling, Harmony, Echo, Reverb, HardTune, Flanger, Chopper und Choir Effekt
  • Gitarreneffekte wie Flashback Delay, Hall of Fame Reverb, Corona Chorus, Talkbox, Chopper, Bass, Wah und Drive
  • Harmony Control via Gitarre, MIDI oder MP3
  • LCD-Display
  • Playback-Import mit Effektautomatisierung
  • Stereo Recording in 24-Bit auf USB Speicherstick (Speicherstick nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Abmessungen (B x H x T): ca. 350 x 76 x 216 mm
  • Gewicht: 2,3 kg
  • inkl. externem Netzteil (12V DC, 1A), USB-Kabel und TC-Helicon Guitar/Headphone Kabel
  • passende Tasche: Art. 486899 (nicht im Lieferumfang enthalten)

Anschlüsse:

  • kombinierter Mic/Line Eingang XLR/Klinke Combo
  • Guitar-In und Guitar-Thru 6,3 mm Klinke
  • AUX Eingang 3,5 mm Mini-Klinke Stereo
  • Monitor On/Thru XLR
  • Stereo-Kopfhörerausgang 3.5 mm Mini-Klinke
  • Voice Out XLR L/R (Mono/Dry)
  • 2 Gitarre-Ausgänge 6,3 mm Klinke (L/R)
  • Pedal-Eingang für Fußschalter und Expression-Pedal
  • MIDI I/O
  • USB-Anschluss
Erhältlich seit Juni 2015
Artikelnummer 361794
Verkaufseinheit 1 Stück
698 €
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Vielfältiger Vocal-Prozessor

Der VoiceLive Extreme 3 ist ein umfangreiches Effektgerät für Vocalisten. Dank seiner Fähigkeiten, Backing-Tracks wiederzugeben und Effekte zu automatisieren, kann er jede Performance aufwerten. Neben zahlreichen Effekten beherbergt der VoiceLive Extreme 3 auch einen Looper und einen Vocoder. Zudem bietet er Gitarreneffekte und auch Harmony Control via Gitarre, MIDI oder MP3. Gerade die MP3-Option stellt eine enorme Hilfe bei Auftritten dar. Die dritte Generation des VoiceLive bietet nun zwei neue Features: Den Import von Backing-Tracks inklusive Effektautomatisierung für flüssige Performances sowie eine Record-Funktion für das Aufzeichnen auf dem USB-Stick. Dieser leistungsstarke Vocal-Prozessor erlaubt die individuelle Gestaltung des Gesanges, die bei jedem Auftritt überzeugt, und das auf dem Pedalboard.

Intuitive Fußbedienung

Die Bedienoberfläche des VoiceLive Extreme 3 wurde so konzipiert, dass auch Gitarristen ihn intuitiv nutzen können: Ausgestattet mit zehn Fußschaltern, neun Touchpads, fünf Drehreglern und zwei Forward-Buttons, ist sie äußerst übersichtlich gestaltet. Alle Elemente wurden mit einer Hintergrundbeleuchtung versehen, sodass sie auch bei schlechten Lichtverhältnissen schnell gefunden werden können. Das mittig angebrachte LCD-Display ermöglicht das bequeme Ablesen der vorgenommenen Einstellungen. Das Looping in drei Phrasen lässt es zu, ganze Songs zu erstellen und sie in über 100 Presets abzuspeichern, und das bei laufendem Betrieb. Insgesamt erhält man beim VoiceLive Extreme 3 elf unabhängige Effektblöcke, über 180 vorprogrammierte Styles und mehr als 250 Presets. Die Gitarrensektion besteht aus 30 verschiedenen Verstärkeremulationen von TC-Electronic, wofür es einen separaten Ausgang gibt.

Kreative Songwerkstatt

Der VoiceLive Extreme 3 eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene. Zahlreiche Effekte werten die Performance erheblich auf, die sich im Proberaum sorgfältig vorbereiten lässt. Dieser Vocal-Prozessor zeichnet nicht nur Automationen auf, sondern er lässt auch ganze Songs entstehen. Die eigenen Songs können z. B. bei der Jamsession in der Loop-Sektion erstellt werden. Unterstützt wird man dabei durch das Metronom und die LoopAssist-Funktion, die die Loops nahtlos ineinander übergehen lässt. Die Aufnahmen erfolgen in einer Qualität von bis zu 24Bit sowie in den Audioformaten .MP3 und .WAV. Mit seiner gewaltigen Anzahl von Presets hat der Vocal-Prozessor für jede Stimme und jedes Musikgenre den passenden Klang in petto. Sollten diese Preset-Möglichkeiten allerdings einmal nicht genügen, lassen sich online noch weitere kostenlos herunterladen.

Über TC Helicon

TC Helicon wurde im Jahr 2000 als Tochtergesellschaft von TC Electronic in Zusammenarbeit mit IVL Technologies Ltd. gegründet und hat sich auf Stimmaufnahmetechnik spezialisiert. Dabei setzt TC Helicon bei seinen Audio-Interfaces vor allem auf tragbare Geräte. Auch diverse Signalprozessoren zur Bearbeitung der Stimme, die entweder als Effektpedal oder als Kompaktgerät mit Mikrofonständerhalterung ausgelegt sind, finden sich im Sortiment. Seit 2015 gehört TC Helicon zu Music Tribe, der Holdinggesellschaft von Behringer, die unter anderem Marken wie Midas oder Klark Teknik unter einem Dach vereint.

Intelligente Steuerung, umfangreiche Effekte

Die interne Adaptive-Tone-Technologie steuert Kompression, EQ, De-Essing und Gating automatisch. Auf diese Weise kann man sich ganz auf den Auftritt konzentrieren. Hierzu trägt auch die automatische Mic-Gain-Funktion bei, die immer für den richtigen Eingangspegel sorgt. Umso mehr kann man sich dann mit den zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten des VoiceLive Extreme 3 beschäftigen: Der Effekte Double doppelt die Stimme und lässt sie somit größer klingen. Der Reverb fügt einen Nachhall hinzu – von der Größe eines Badezimmers bis hin zum Konzertsaal. Hard-Tune stellt hingegen eine aggressive Form der Tonhöhenkorrektur dar, die gerne von Künstlern wie Cher oder T-Pain genutzt wird. Beim Vocoder wird ein "Trägersignal" verwendet, um synthetisierte Sprache und Gesang zu erzeugen. Damit lässt sich auch die Gitarre verwenden, um alle Arten von Roboter-, Synthesizer- und Stimmeffekten zu steuern.

174 Kundenbewertungen

115 Rezensionen

m
Ein komplexes "Must-Have"!
marshallowitz 26.03.2019
Es ist das "Kleine Schwarze" für den Singer/Songwriter.
Das VoiceLive 3 Extreme (VL3X) ist m.E. die beste und kostengünstigste Effekt-Kombination für Stimme+Gitarre+Looper.
Preis/Leistung ist unschlagbar - daher volle 5 Sterne trotz Mängel bei Bedienung und Verarbeitung. Ich fokussiere nachfolgenden auf diese beiden Aspekte, weil ich hier wohl tiefer als manch anderer eingestiegen bin, halte aber an meinem positiven Gesamturteil fest: den VL3 will ich als Gitarrist und Sänger nicht mehr missen.

* Verarbeitung
Einen Punktabzug gibt es bei der Verarbeitung allerdings nur stellvertretend für die beiden notwendigen Rücksendungen, da ich nach dem Kauf zweimal (!) wegen technischen Fehlern ein Austauschgerät benötigte. <Werbeblock ein>Der Umtausch bei Thomann verlief aber bestens und hat mich zwar Zeit und Nerven gekostet, aber dafür sank in der Zeit der Preis um ca. 1/3 und Thomann hat mir die Differenz zurückerstattet</Werbeblock aus>.
Ansonsten ist mein aktuelles VL3X gut verarbeitet und robust.

* Bedienung
Ein zentraler Kritikpunkt ist die Unvollständigkeit der Bedienungsanleitung und das wird im Netz zu Recht vielfach thematisiert. Beim Spielen kommt einem da so eine Idee und dann fragt man sich welchen Knopf man wohl drücken oder drehen muss, und ob und wie das gehen soll?
** Bedienungsanleitung/Tutorials/Herstellersupport
Ja, das Teil ist zugegebenermaßen komplex. Dennoch finde ich unfassbar dass der Neueinsteiger, nach dem ausführlichen Studium des Handbuchs und unzähligen YouTube Video-Tutorials, noch immer nicht weiß, wie und wo er Anfangen soll. "Craig?s Corner? etc. sind eher witzige Werbebotschaften, die Einsteigerprobleme nur bedingt adressieren. Und ich halte es für eine idiotische und kundenfeindliche Idee, dass man sich mit grundlegenden Fragen ins Herstellerforum (bei Musiktribe) einwählen soll um, dann über den Austauch mit ?Experten? vielleicht die passende Antwort zu finden. Man stelle sich das plastisch mal am Beispiel Autokauf vor? es gäbe dann zwar keinen Führerschein, dafür aber die Aufforderung ?check in to our Online User Forum!?.
** Software: VoiceSupport 2 + VoiceLive 3 Editor
Niemand sagt einem, dass man unbedingt, neben der in der offiziellen Bedienungsanleitung zumindest erwähnten Verwaltungssoftware "VoiceSupport 2" (-, die so rudimentär ist, dass ich mir die Version 1 gar nicht vorstellen mag, -), auch die 3rd-Party Software "VoiceLive 3 Editor" benötigt, die der Brite Ian Cowdery unabhängig entwickelt hat. Warum braucht man die? - um die in bis zu 500 Kanälen (aka Preset) gespeicherten Voreinstellungen eleganter zu verwalten. Bspw. ist es sonst (fast) unmöglich für eine Gesangseinstellung im einen Preset, nur die Gitarren-Einstellung eines anderen Presets zu übernehmen. VoiceSupport 2 überschreibt immer den kompletten Preset, während VoiceLive Editor behutsamer vorgeht. Kleiner Tipp am Rande: beide Softwaren funktionieren wunderbar parallel und auch unter Linux in einer Virtual Box ohne gravierenden Performance-Verlust.
** Wie schön wäre es, wenn...
Was für die Bedienerfreundlichkeit wirklich fehlt, ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für einzelne Anwendungsfälle (neudeutsch ein ?Use case Tutorial?) - also in meinem Fall wäre die Geschichte, wie kommt ein Singer/Songwriter vom ersten HW/SW-Set-up bis zum ersten fertigen Mixdown, zu erläutern. Und da helfen die Video-Beispiele aus dem Internet nur sehr wenig - bzw. hat man nach dem vierzigsten Video weitgehend vergessen, nach welcher Problemlösung man eigentlich gesucht hatte. Das heißt, ohne einen Freund, der sich auskennt, braucht man einige Monate, um die Zusammenhänge und Gerätelogik soweit zu begreifen, dass man sein jeweiliges Ziel erreicht, bzw. weiß, wo man ansetzen kann.

* Was mir in der VL3X-Bedienung sonst noch fehlt
** es fehlt eine anständige Looper-Integration
Technisch ist der integrierte Looper eine völlig separate Systemeinheit (zusammen mit der Verwaltung der Backing-Tracks). Das merkt man bspw. daran, dass es eine unterschiedliche Vorgehensweise zum Speichern von Änderungen im Looper oder bei den Presets gibt. Und der Looper kann kaum "von Außen" über Software beeinflusst werden.
Es ist bspw. absolut nicht (!) möglich, die Zuordnung der (maximal 50) Loop-Slots zu den 500 möglichen Presets zu Überblicken. Das ist dramatisch, wenn man bedenkt, dass die Loop-Zuordung mit einem Preset kopiert wird, so dass man gerne mal den Loop eines anderen Presets überschreibt.
Im "VoiceLive 3 Editor" kann man immerhin manuell eine Loop-Liste mit 50 Kommentareinträgen anlegen und pflegen. Das ist zwar ein guter Anfang, aber die Liste ist nur passiv auf dem Computer verfügbar und kann wegen der technischen Limitierungen des VL3X nicht automatisch aktuell gehalten werden. Das klingt vielleicht trivial, aber eine (- wie auch immer beim Kopieren von Backing-Tracks Zustande gekommene -) Fehlkonfiguration von Presets war Verursacher für VL3X-Systemabstürze, die ich erst identifizieren und beheben konnte, als ich den VL3X mit dem "VoiceLive Editor" genauer untersuchen konnte... aber das ist eine andere Geschichte und ich will niemandem Bange machen ? ganz im Gegenteil.
Wichtig zu merken: es ist nicht möglich die Verbindung zwischen Preset und Loop-Slot aus dem VL3X auszulesen. Dazu muss man in den Looper-Menüs auf dem VL3X herumfrickeln.

** es fehlt eine ordentliche Rhythmussektion
Daneben fehlt eine Rhythmusunterstützung. Das eingebaute Metronom (- ob als Bassdrum, Triangel oder Hi-Hat -) ist definit zu wenig. Und der Hinweis im Handbuch man könne ja ?public domain? verfügbare Drum-Loops als Backing-Track in das VL3X laden, verkennt die damit verbundene Komplexität. Auch vergibt man dadurch zunächst mal einen der drei Aufnahmekanäle (A/B/C pro Slot), etc.. Eleganter wäre es, den Rhythmus einfach beizusteuern, wie es wohl mit dem recht teuren BeatBuddy funktioniert. Ich verweise also auf die primitive aber nette Rhythmussteuerung im RC-3 - das wäre auf meiner Wunschliste für eine Weiterentwicklung im VL4X.

* Was wollt ihr denn überhaupt...(- außer Maoam)?
** Meine persönliche Effekte-Vorgeschichte und Ambition:
Mein Ziel war es unabhängig von einer Band, "mit kleinem Gepäck" (!) einen Auftritt alleine gestalten zu können und dabei zu Singen, Gitarrenbegleitung und auch Gitarrensoli zu spielen.
** Voiceprocessor "TC-Helicon harmony G-XT"
Ich besitze und kannte als Gitarrist (natürlich) reichlich Effektgeräte. Als ich mir den Vorvorläufer "TC-Helicon harmony G-XT" gebraucht kaufte, tat sich für mich mit diesem Vocal Prozessor eine neue Gesangswelt auf. Neben der Mehrstimmigkeit erhält die Stimme "Führung" (z.b. durch den "Double"-Effekt). Die Stimmeffekte erwarten eine gewisse Präzision beim gesanglichen Input und daher ist für mich dieser einfache Vocal Processor auch ein Gesangs-Trainingsgerät, das ich immer noch uneingeschränkt empfehle.
** Boss Loop Station RC-3
Der "Boss Loop Station RC-3" enthält gespeicherte Drum-Patterns und Basis-Songs und man kann diese als Begleitung abrufen, oder recht leicht eigene Riffs als Loop abspeichern. Mit Gitarre, Voice-Processor und dem Looper war ich autark. Ich konnte mir eine Rhythmusteppich legen, oder eine Loop von Gitarren-Riffs einblenden, so dass ich z.b. Solieren konnte. Allerdings ist das Teil, obwohl als Fusstreter ausgelegt, in der Bedienung (im Stehen) schwierig und "klackert" laut beim Umschalten. Nach meiner Erfahrung verliert man beim Umschalten mindestens einen vollen Takt und gerät reichlich in Stress. Seine großen Brüder waren mir dann schon wieder zu komplex und teuer für meine bescheidene Zielsetzung. Mich störte vor allem auch die notwendige Verkabelung und so suchte ich nach einem integrierten Gerät und landete nach etlichen youtube videos beim TC-Helicon VoiceLive 3 Extreme.

* Fazit: Für meine Zielsetzung ist das Teil Gold wert. Das VL3X bietet mit o.g. Einschränkungen eine wunderbare kreative Erweiterung und macht mich ein Stück weit unabhängig von Bandkollegen und Soundanlagen. Für mich ist das Teil nicht mehr wegzudenken.
Ich wünsche Euch Viel Spaß!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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BM
Puh... tolles Ding, aber viel zu lernen...
Björn M. 22.03.2021
Also vorweg: das Teil begeistert. Es kann gefühlt alles. Und der Looper ist spitze für Alleinunterhalter...
Nachdem mir mein bisheriges Setup gestohlen wurde, erstand ich dieses Gerät. Das Ziel: Rock- und Bluessongs mit Akustikgitarre und Gesang mit Looper übertragen können. Das geht natürlich mit viel einfacheren Geräten, aber ein paar sphärische Effekte, Vocoder oder Harmonizer Effekte über die vielfältigen Funktionen (Phrasen, Slots, Steps heißt das im Manual) im Looper abrufen eröffnet neue Möglichkeiten.
Der Sound: top, ich habe keine Verbesserungsvorschläge. Alle Effekte sind gut regelbar in allen Formen und Farben. Es brummt nichts, alles hat beste Studioqualität, wenn man will sogar in Stereo.
Die Bedienung: Also ich habe es bereits im Musikstudium verinnerlicht: je mehr man kann, desto mehr muss man darüber nachdenken, was man NICHT nutzt. Dem setzt dieses Gerät die Krone auf: alles ist möglich, in den wildesten Kombinationen. Aber Vorsicht: man geht rasend schnell in den vielen Untermenüs verloren. Ich war oft auf der Suche nach einfachen Basiseinstellungen, und wenn ich diese endlich gefunden hatte, konnte ich sie nicht speichern oder nicht so abrufen, wie im Manual angegeben. Ich denke es ist nicht übertrieben, wenn ich behaupte, dass man vermutlich täglich mehrere Stunden mit dem Ding verbringen muss, wenn man alle Funktionen sicher in einer Live-Situation abrufen können möchte. Ich denke in einem bis anderthalb Jahren kann ich alles so eingestellt haben, dass ich es mit auf die Bühne nehmen will... Das Gerät will echt erlernt werden.
Man muss sich das klar machen: dieses Gerät kann derart viel, dass es irgendwie bedienbar gemacht werden musste. Und das führt zu einer mehrfach Belegung sämtlicher Knöpfe, und man kriegt zunächst mal gar nichts hin, weil kaum etwas "plug-and-play" funktioniert, sondern Voreinstellungen braucht. Dazu muss man sich das 219 (!) Seiten umfassende Manual von der Hersteller-Webseite herunterladen. Und selbst dieses erklärt verschiedene Funktionen sehr spärlich um nicht noch länger auszufallen. Leider fehlt auch völlig ein Schlagwortregister am Ende der Anleitung, so dass man bei konkreten Fragen immer wieder alle 219 Seiten durchblättern muss, bis man die gesuchte Funktion gefunden hat. Das war am Anfang so frustrierend, dass ich überlegt habe das Gerät wieder zurückzuschicken. Übrigens: das "Amazing Grace" Preset, das in der Anleitung als Beispiel dient existiert nicht auf dem Gerät, auch nicht wenn man es auf Werkseinstellung zurück setzt. Sehr ärgerlich. Ich habe mich dann so durchgewurschtelt und noch viele offene Fragen, aber Stückchen für Stückchen erlerne ich die Handhabung dieses Geräts. Es ist eindeutig: wenn dieses Gerät etwas nicht kann, dann liegt es aller Wahrscheinlichkeit daran, dass ich es nicht richtig bedienen oder einstellen konnte.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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b
Das beste Effektgerät für singende Gitarristen
buddy12 26.02.2017
Die Voice Live Geräte von TC Helicon zählen zu dem Besten , das sich ein singender Gitarrist besorgen kann. Und erst Recht für die Musiker, die alleine auftreten und sich berechtigterweise darüber Gedanken machen, ob Gitarre und Gesang allein nicht auf Dauer etwas langweilig sind fürs Publikum.
Das Voice Live 3 ist unheimlich mächtig und so gut wie alles ist mit Parametern ins kleinste Detail einstellbar. Das bietet unheimlich viele Möglichkeiten, kann aber auch manchen Gitarristen erschlagen. Trotzdem: im Vergleich zu so gut wie allen vergleichbaren Geräten ist TC Helicon hier weit voraus und bietet auch einen unvergleichbaren Support und regelmäßige Firmware-Updates, die oft nicht nur reine Updates sondern umfangreiche Funktionserweiterungen sind. Eines der letzten großen Firmwareupdates lieferte z.B. auch den Nicht-Extreme Besitzern eine deutliche Erweiterung des Loop-Speicherplatzes, so dass man in gewissem Umfang auch auf dem Voice Live 3 mit langen Playbacks arbeiten kann.
Man merkt auch den Mitarbeitern von TC Helicon an, dass sie für ihre Produkte leben und die Tutorials auf Youtube sind wirklich von höchster Qualität.

Ihr seht, ich komme aus dem Schwärmen kaum noch raus und das sehen auch sämtliche meiner Kollegen so, die sich mit Musik und Effektgeräten auskennen.

Die Effekte bieten jeden erdenklichen Gitarrensound, den man auf der Bühne oder im Studio brauchen könnte. Natürlich legt eine professionelle Amp-Kombination mit 4 stelligem Kaufpreis nochmal eine Sound-Schippe oben drauf.
Aber wenn man den Preis ins Verhältnis zur Anzahl und Qualität der Gitarren- und Gesangseffekte setzt, hat TC Helicon in diesem Bereich keine ernstzunehmende Konkurrenz meiner Meinung nach. Andere Geräte bieten entweder hochwertige Gitarren- oder Gesangseffekte, aber beides in der Qualität und vor allem(!) in der Flexibilität, was ich wie detailliert einstellen kann, habe ich noch bei keinem anderen Gerät gesehen.

Über die vielen Funktionen kann man sich auf Youtube und co gut informieren, der Looper, das Stimmgerät, die Backing-Tracks....alles funktioniert auf erstklassigem Niveau und das TC Helicon ist gefühlt die erste "eierlegende Wollmilchsau", die diesen Namen auch verdient.

Wenn ich etwas kritisieren könnte, dann die Oberfläche des Extreme, die kratz- und staubanfälliger ist als beim normalen Voice Live 3. Wer Wert auf Optik legt, darf hier oft zum Staubtuch greifen. Eine Art Schutzabdeckung von TC Helicon wäre da eine gute Sache.

Also alle Daumen hoch für das Voice Live 3 Extreme!
Bedienung
Features
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A
Well done, TC Helicon!
Andreas998 03.06.2017
Nach einigen Jahren des Betriebs ergänze ich heute am 01.04.2022 (kein Aprilscherz!!) meine Erfahrung. Im Grundsatz würde ich an der Vergabe der "Sterne" nur die "Verarbeitung" auf 4 (vorher fünf) reduzieren, da mir mein Ursprungsgerät wg. eines technischen Defektes innerhalb der Dreijahresfrist kostenlos ausgetauscht wurde. Das Problem war wohl bei Thomann bekannt und im Grundsatz hat alles gut funktioniert. Aber es wirft eben auch ein Licht auf die Qualität/Verarbeitung des Gerätes. Mittlerweile nutze ich das VL3X etwas anders als zuvor. "Zuvor" habe ich es vor den Akustikverstärker "geklemmt", was wohl auch der dominanten Zweckbestimmung zum Singen und für die Akuklampfe entspricht. Heute spiele ich mit der akustischen Gitarre und dem Gesang immer noch in das VL3X, gehe dann aber "in den Computer", genauer gesagt in ein Focusrite Scarlett Gen1 Interface. Das Signal geht dann in Cubase und (zurück) über den Computeranschluss des VL3X in das Interface und dann in meinen Akustikverstärker. Meist habe ich den allerdings gar nicht an, da ich bereits aus dem Scarlett in den Kopfhörer gehe. Warum ich das alles schreibe: Der VL3X ist für diese Signalkette nicht wirklich ausgelegt. So durchläuft das Signal - wie ich lernte - zwei AD Wandler (einmal im VL3X und dann im Scarlett), und das Bewirkt gewisse Abstriche beim Klangergebnis. Aber es ist auszuhalten und ich habe mich der Einfachheit halber vor einiger Zeit entschieden, es so zu belassen. Alles andere wäre von der Signalkette her komplizierter und hätte in gewissen Fällen ein Umstöpseln zur Folge. Das wollte ich nicht. Ich spiele mittlerweile die E-Gitarre über ein POD GO in den AUX Eingang des VL3X und durchlaufe ansonsten die gleiche Signalkette wie mit der Akustikgitarre resp. dem Gesang.

Was die Bedienung des VL3X nach weiteren Erfahrungen angeht, bleibe ich bei meiner (guten) Einschätzung. JA, es ist eine "eierlegende Wollmilchsau". Unter dem Strich stehen aber Preis / Leistung / Handling im Vergleich zu "atomisierteren" Lösungen" beim VL3X sehr gut dar.

Was mir eingangs noch nicht so richtig klar war: Mann/Frau braucht zweckmäßigerweise bei einer weitergehenden Nutzung der Möglichkeiten die bereits in anderen Beiträgen angesprochene Software eines Drittanbieters. Hier gibt es auch eine abgespeckte "free version", die ggf. dem einen oder anderen bereits ausreicht.

Die zusätzliche Fußtrittleiste ist für mich "ein Muss". Und zwar die mit sechs Tretern. Das war mir schon nach wenigen Wochen mit meinem ersten VL3 (nicht X) klar. Sonst ist zu viel "Steptanz". Zudem habe ich das Gerät zum schnellen Feineinstellen (Lautstärken etc) gerne im Handbereich. Beim Looper gibt es Limitation mit der Fussbedienung. "An/Aus" ist kein Thema. Aber beim völligen "reset" auf einen anderen Loop, muss ich die Hände am Gerät nutzen (zumal für die sechs Positionen auf dem Fußtreter auch schnell Konkurrenz mit andere Steuerungseinheiten aufkommt). benötigen". Das Umstellen während des Spielens in einen anderen "Grundmodus" (Loop, Gesang, Klampfe) erscheint mir nach wie vor abenteuerlich. Wer bereits singt und Gitarre spielt, hat m.E. keine Kapazitäten mehr für solche Umstellübungen. Hier kann natürlich mit der "Automation" (siehe auch weiter unten) Abhilfe geschaffen werden. Das ist dann allerdings nur noch "wenig spontan". Liegt in der Natur der Sache.
Wie auch bereits an anderer Stelle ausgeführt wird bei längerem Gebrauch auch immer spürbarer, dass der Looper nur "peripher integriert" ist.

Die Automation (eigentlich ja DER Grund, den VL3X zu erwerben) funktioniert dem Grunde nach. Eine routinemäßige, sichere Bedienung braucht allerdings Zeit. Irgendwann hört es nämlich mit dem "intuitiven Bedienen" auf und Mann muss ausprobieren und teilweise auch tricksen.

Das Aufnahmemodul habe ich noch nicht genutzt, da ich (siehe Einstieg) im Standardbetrieb Zuhause in den Computer (mit Cubase) spiele.

Die Einschätzung der Effekte ist auch nach längerer Nutzung unverändert. Die Vokalistenfunktionen sind sehr gut (für den Preis). Bei Harmony muss Mann/Frau ein wenig "anders singen", wie ich finde. Es macht auch Sinn die "abgeleiteten Stimmen herunterzudimmen". Aber das ergibt sich im Laufe der Erfahren. Die Effekte für die akustische Gitarre sind gut: BodyRez und auch die "üblichen Verdächtigen (Hall, Chorus etc.) Mit den Ergebnissen für die E-Gitarre war ich auch nach längerem tweaking und tuning bis in die Tiefen der Möglichkeiten NICHT wirklich zufrieden. Deshalb gehe ich bei der E-Gitarre über einen POD GO. Das klingt um Längen besser. Aber nochmal, es gibt für vermutlich alle Funktionen bessere Einzellösungen. Das wird aber unter dem Strich deutlich teuer und auch komplizierter. Bei der E-Gitarre sah ich mich allerdings veranlasst, noch einmal "anderweitig" zu investieren.

Ansonsten: Schaumermal was TCH auf dem VL3 Kanal oder bezüglich neuer Produktgruppen bringen wird. Für mich war und ist das VL3X ein großer Schritt "in die richtige Richtung".
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