Boss SD-1 Super Overdrive

Effektpedal für E-Gitarre

  • Overdrive
  • warme, weiche Röhrenamp-artige Verzerrung
  • Regler: Level, Tone und Drive
  • Fußschalter: Effekt Bypass
  • Eingang und Ausgang: 6,3 mm Klinke
  • 9 V DC Netzteilanschluss (Koaxialbuchse 5.5 x 2.1 mm, Minuspol innen)
  • Stromverbrauch: 6 mA
  • Stromversorgung mit einer 9 V Batterie oder einem 9 V DC Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Abmessungen: (B x T x H) 73 x 130 x 60 mm
  • Gewicht: 400 g
  • passendes Netzteil: Art. 409939 (nicht im Lieferumfang enthalten)
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Soundbeispiele

 
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  • Bluesrock Off-On
  • Blues Off-On
  • Country Off-On
  • Fuzzline 1 Off-On
  • Fuzzline 2 Off-On
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Distortion Nein
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Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
Solider, unverwüstlicher Overdrive-Klassiker
PaulaLover1969, 01.11.2020
Ich stehe schon immer auf Boden-Effekte, vor allem auf die unverwüstlichen Modelle von BOSS. In meinen 33 Jahren als Live-Musiker besaß ich noch kein einziges Pedal dieses Herstellers, das seinen Geist aufgab. Zu diesen fleißigen Arbeitstieren gehört auch das BOSS SD-1 Super Overdrive. Ein unverwüstlicher Klassiker, der brav seinen Dienst verrichtet und Gitarristen mit einem vollen und prägnanten Sound verwöhnt. Vorausgesetzt, man sorgt über den Tone-Regler für genügend Höhenanteile und übertreibt es gleichzeitig nicht damit. Alles unter der 12 Uhr Einstellung bei "Tone" gerät meines Erachtens zu sehr ins "Muffeln", wird schnell dumpf. Ideale Einstellung für mich ist bei ca. 1 Uhr, darüber hinaus gerät der Sound wiederum ins Kratzige und nervt nur noch. Heißt im Klartext: Die geeignete Einstellung bewegt sich in sehr engen Grenzen. Daher würde ich die Möglichkeiten zur Klangeinstellung als eher spärlich bezeichnen. Das Gerät verfügt zudem über keine separaten Bass/Mitten- und Höhenregler. Mir gefällt trotzdem der insgesamt sehr füllige, voluminöse Grundsound des Pedals, dem man leicht angezerrte Sounds und kräftigere Overdrive-Töne entlocken kann. Wenig effizient ist hierbei allerdings auch der Drive-Regler, der nur relativ grob zwischen wenig, mittelmäßig viel und kräftigerem Overdrive zu unterscheiden vermag. Aber reicht das nicht? Hier zeigt sich ganz einfach aus welcher Zeit dieser Dinosaurier unter den Bodeneffekten stammt. Doch genau das kann gefallen, denn weniger ist oft mehr und zuviel moderner Schnick-Schack teilweise unnötig. Mein BOSS SD-1 kommt zum Einsatz mit anderen Tretminen vor einem clean eingestellten DV Mark Micro 60 bzw. einen DV Mark Micro 60 CMT Amp. Gitarren: Meistens zwei Gibson Paulas, eher seltener Fender Strat. Dieses Overdrive-Pedal ist zwar kein Wunderwerk, aber äußerst solide und angesichts des guten Preis/Leistungsverhältnis gewiss für viele Gitarristen interessant. Man kann damit nicht viel verkehrt machen.
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Super Overdrive!!! (mit kleinen Einschränkungen)
Cojack, 07.05.2015
Der Name ist Programm. Habe das Ding jetzt seit 7 Jahren. Zwischenzeitlich hatte ich es mal einem Kollegen verkauft, mittlerweile wieder zurückgekauft. Damals wusste ich als Gitarrenanfänger leider noch noch nicht, wie man das gut Stück richtig einsetzt. Es gehört halt (welch' Wunder :D ) vor nen schön angekachelten Amp. Aber dann geht die Sonne auf.
Meiner Meinung nach ist der SD-1 einfach ein sehr guter Booster, er mach mit nem angezerrten Amp genau das, was man will. Mehr Gain, Sustain und da er TubeScreamer-mäßig auch die Bässe etwas straffer fokussiert, sorgt er dafür, dass man sich beim Solo viel besser durchsetzt.
Wer vor nem cleanen Amp nen Overdrive sucht, sollte sich meiner Meinung nach sofort was anderes suchen. Die Box of Rock zum Beispiel. Wer aber nem deftig crunchendem Amp die Kante geben will, sollte zum SD-1 greifen. Zakk Wylde hat das Teil auch ne ganze Weile gespielt. Ich weiß auch nicht, warum man jetzt für sein Signature-Pedal 50 ¤ mehr bezahlen soll, obwohl es eigentlich das gleiche in einem MXR-Gehäuse ist...

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings:
Bei meinem SD-1 hat man bei ganz cleanem Amp (Clean Channel oder runtergedrehtes Volume an der Gitarre) und aufgerissenem Gain am Pedal ganz leicht hinter dem cleanen Signal ein stark verzerrtes Gitarrensignal gehört, quasi als würde jemand in einer Halle wirklich laut clean spielen, aber gleichzeitig noch so ein 1-Watt-Amp hinter der Bühne auf Kante fahren...
Hab im Netz ein paar Minuten gegoogelt, scheint bei vielen oder sogar allen SD-1 so zu sein. Dann hab ich jedoch so einen "Bleedfix-Mod" gefunden, kurzerhand ein paar Transistoren und Dioden gekauft und den Mod eingelötet. Problem gelöst...

Ich bin happy, dass das Teil wieder auf meinem Brett liegt.

P.S.: Es ist wirklich sehr robust. Gab mal im Proberaum nem Wasserrohrbruch. Da das Rohr an der Decke vom Proberaum geplatzt ist, hat wirklich alles (Mikros, FX, Anlage, Amps, Drums, Couch) Wasser abbekommen. Alles hat sofort oder nach nem Jahr schlapp gemacht, zwei Dinge laufen immer noch wie am ersten Tag: Die BOSS Effekte und der Fender Amp...
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Bedienung
Auf der Fährte des Blues
Knebel aus K., 16.10.2009
Verarbeitung und Qualität

Das Boss SD-1 ist praktisch unkaputtbar, das Gehäuse besteht aus einem robusten Metall und macht einen schweren,
stabilen Eindruck. Die Regler erscheinen sehr solide und nicht wackelig. Die "Jacks", sprich Klinkenbuchsen sind sehr passgenau und verursachen kein Kratzen durch eine wackelige Verbindung zwischen Pedal und Kabel. Auf der Unterseite befinden sich
rutschfeste Gummifüße die das Effektgerät auf nahezu jedem Untergrund haften lassen. Auf der Oberseite ist ebenfalls ein Gummipad angebracht, dort, wo man das Pedal mit dem Fuß betätigt. Wenn man es so vor sich liegen hat, hat man den Eindruck, man könnte mit einer Dampfwalze herüberfahren und es würde immernoch seine Arbeit verrichten. Sehr Solie und gut Verarbeitet.

Features

Das Boss SD1 ist sehr Simpel, es hat einen Level, Tone und Drive Regler welche praktisch für sich selbst Sprechen. Man kann es mit einer 9 Volt Batterie sowie einem geeignetem Netzteil betreiben. Bei Batteriebetrieb wird der Stromkreis beim herausziehen des Kabels unterbrochen um die Lebenszeit des 9 Volt Blockes zu verlängern.

Sound

Nun, wie hört es sich denn an? Als aller erstes sollte man bedenken, dass es sich hierbei um ein Overdrive-Pedal handelt und kein High-Gain Monster. Vom Sound kann man das Boss SD1 mit einem verzerrtem Röhrenamp vergleichen, es produziert einen warmen, soften Overdrive der sich sehr gut für Rock und Blues eignet. Dreht man den Drive Regler zurück und den Level voll auf hat mein einen sehr schönen Booster, welcher den Mix mit einem wundervoll attackigem lead Sound durchschneidet aber nicht zusehr den eigentlichen Sound des Amps beeinflusst.

Fazit

Ein sehr gutes Overdrive Pedal, dass durch seine robuste Bauweise und den mittenlastigen Sound besticht. Es wird seit den 80er Jahren produziert und wird seitdem von vielen Professionellen Musikern benutzt. Auf jeden Fall ist das Boss SD-1 sein Geld wert!
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Sound
Verarbeitung
Bedienung
Für's Metal-Brett
Dyne, 02.02.2021
Eine Kleinigkeit vorweg. Ich hab das Ding zum zweiten mal gekauft.
Nach mehreren Jahren mit einem TS808 vor meinem 5150/6505 kam ich wieder zurück zum SD-1.
Drive auf 8, Tone auf 12, Level Vollgas - Bämm!!
Da wurde wieder klar warum das die Machine Head Kombination ist.

- Er ist weniger "cremig" in den Mitten, verlegt aber deshalb mehr Aggressivität im Sound.
- Zusätzlich rauscht er deutlich weniger (das mach der 5150 schon genug).
- Bei eingeschaltetem Pedal ist der Cleankanal noch verwendbar (Drive auf 0) und lässt einen interessanten transparenten sound durch (Hier matscht ein TS mehr, selbst ohne Drive)

Amps die ohnehin schon mittenlastig sind steht der SD-1 oftmals mehr als sonstige Tube Screamer und Overdrives. Zumindest im Metal.

Einem Mesa Recti. steht der TSxy mehr, für den Peavey nehm ich lieber den SD-1.
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