TC Electronic Fangs Metal Distortion

Effektpedal für E-Gitarre

  • High Gain Distortion
  • Regler: Gain, Volume, Bass, Treble
  • True Bypass
  • Abmessungen (H x B x T): 58 x 74 x 132 mm
  • Gewicht: 0,5 kg
  • Stromversorgung über 9 V-Batterie oder 9 V-Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten, passendes Netzteil erhältlich unter Art. 409939)
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179 Kundenbewertungen
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  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.5 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
Multifunktionaler Verzerrer zum Experimentieren
Daniel F. 87, 01.05.2020
Vorab zu dem Setup mit dem ich das Pedal getestet habe:
- Schecter Damien Elite 8 mit EMG808 Pickups
- Engl Sovereign E360, 100W Röhre mit 6l6 Röhren
- Two Notes Torpedo Captor(via DI mit Cab emulation) in Behringer Xenyx 302 Mixer (habe wohnunsbedingt auf silent practice/recording umgestellt)
- Beyerdynamics Custom Studio und Audio Technica ATH-M40X als Monitor Kopfhörer
-Das Pedal wurde direkt in den Clean Kanal getestet, als Preamp direkt in den return des FX Looop und als Boost vor dem lead-Kanal

Verarbeitung: das Fangs ist gebaut wie ein Panzer. Vielleicht hätte man es etwas kleiner gestalten können um Platz zu sparen, aber alles an diesem Pedal ,inklusive der Potis, macht einen sehr soliden Eindruck

Bedienung/Features: Gain und Volume sollten jedem klar sein. Bass und Treble auch. Eine Änderung im Vergleich zum Vorbild ist, dass der shelfing EQ für die Mitten durch einen Wahlschalter mit 3 Positionen ersetzt wurde. Raw hat eine extreme Spitze in den Mitten, Fat bildet einen guten Mittelweg, und Scoop hat gefühlt so gut wie gar keine Mitten mehr. Alle Regler reagieren sensibel und haben gute Regelbereiche. Hier lässt sich viel spielen.

Sound: Das Original ist viel geschmäht, und wenn man es als Zerre vor dem Amp verwendet, verstehe ich das Problem. Egal wie ich Die Regler und den Mittenschalter einstelle, es klingt vor dem Clean Kanal einfach immer recht künstlich und einfach nicht gut. Mal zu viel Fizz und Eispickel in den Höhen, anderswo wollen die mitten nicht so recht, oder der Bass klingt zu dumpf. Kann ich nicht empfehlen

Direkt in den FX Return des Amps(also direkt in den Poweramp mit dem Fangs als alleiniger Preamp) wird die Sache gaaaanz anders.
Wenn das Pedal nicht mit einem anderen Preamp zusammenarbeiten muss und nur die eigenen Regler den Sound beeinflussen lässt sich plötzlich ein richtig fettes Metalbrett zaubern. Wir reden hier von modernen Sounds ,die ihr Zuhause eher im Death und Black Metal als in klassischeren Richtungen haben.
Der Einstellbereich des Pedals ist wirklich vielseitig und macht an einer guten Röhrenendstufe richtig Spaß für alles was harte und aggressive Distortion benötigt. Hat mich echt sehr positiv überrascht.

Wer richtig schweren, typisch amerikanischen Death Metal Sound (Richtung Cannibal Corpse, die das MT-2 ja früher ganz gern vor ihre Mesa Amps geknallt haben) dem sei angeraten das Fangs auch mal als Boost vor einem schon kräftig zerrenden Amp einzusetzen, da wo ein typisches Overdrive einfach nicht fies genug ist.
Nur ganz wenig Gain, um das letzte bisschen Aggression oben drauf zu legen, Volume nach Bedarf und die sehr gute EQ sektion des Pedals einsetzen für den letzten Schliff.
Hier gibts extreme heavy Sounds zu holen wenn der Amp da mitspielt. Einfach brutaler Spaß.

Für alles an diesem Pedal gilt, dass man keinen der Regler einfach willkürlich hochknallen sollte. Hier steckt echt viel Gain drin auch die EQ-sektion ist sensibel. Zu viel gedreht und es klingt schnell schreckich.
Für mich ist das Fangs ein sehr vielseitiges Pedal um mit verschieden Geschmacksrichtungen an Verzerrung experimentieren zu können.
Ich kann es nicht empfehlen wenn es an einem Clean Kanal die Aufgabe eines Lead Kanal übernehmen soll, aber direkt in die Endstufe, oder auch als Booster eingesetzt lässt sich hier echt viel rauskitzeln.

35€ bei der Verarbeitung sind einfach nur Top Preis/leistung
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Built to last
Karsten aus WTM, 30.06.2021
Das Gehäuse ist fettes Blech und der wird wohl ein Musikerleben lang halten, was das Gehäuse betrifft. Sound ist das pure Brett jedenfalls mit meiner Ibanez mit Humbuckern, aber auch auf der Strat klingt er richtig gut. Ich hab nur den Ibanez DS7 Tone-lock zum Vergleich, der rauscht deutlich mehr und nervt sehr in den Höhen. Meine Lieblingseinstellung ist Mid Boost, da geht der richtig ab. Fettes Distortion und auf jeden Fall seinen Preis wert. Er setzt sich gut durch im Bandgefüge, ist aber nicht mit dem BOSS HM2 zu vergleichen, eher klassisch Metal. Mir gefällt es. Also ausprobieren.
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One Trick Pony
Markus209, 17.06.2020
Ich hatte mir das Pedal zum Ausprobieren bestellt, um damit eine "Soundlücke" zu füllen, die mein Amp (5W Bugera Infinium Vollröhre) leider nicht zufriedenstellend hinbekommt - den Fangs also vor den Clean-Kanal gehängt und ein bissl an den Einstellungen gespielt, und bekam tatsächlich, was ich suchte: In der "Scoop"-Stellung macht er genau jenen klassischen "ausgehöhlten" sägenden Metal-Ton mit den crispen Höhen und fetten Bässen, den mein Amp leider nicht so richtig hinbekommt. Daumen hoch dafür!
In den anderen Settings hingegen klingt er für meine Ohren eher unschön, halt wie jeder x-beliebige übersteuernde Transistor-Combo, und die Klangregelung ist dann leider auch etwas eingeschränkt - hätte es die Designer wirklich umgebracht, noch einen Mitten-Regler dazu zu packen?

Fazit: Diesen einen speziellen Metal-Sound, den ich gelegentlich brauche, kriegt er gut hin, doch als generellen Ersatz für eine schöne Röhrenverzerrung würde ich hin definitiv nicht benutzen. Und auch für den Bereich jenseits des speziellen Scooped-Sounds gibt es sicherlich besser klingende Distortions - aber die sind dann halt ein bissl teurer. D.h. für die grad mal 35 Euro hab ich ihn jetzt einfach behalten, damit er die eine Sache machen kann, die er echt gut drauf hat... für einen Allrounder mit guter Klangregelung müsste ich dann wohl doch ein biss mehr investieren.
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Drop D und Pommesgabel!
Sönke T., 05.09.2019
Hail, Satan.
Hier ist drin, was drauf steht: METAL!
Damit wäre auch schon fast alles gesagt.
Der Switch für die drei Modi (wie mögen Sie ihren Metal? Nasal, bissig oder fett?) muss zwischen den Potis natürlich mit schmalem Finger bedient werden, aber alle drei Soundvarianten klingen authentisch und sehr schön.
Bass, Treble und Volume arbeiten wie sie sollen und der Gain lässt einen Genre-typischen Spielraum von "sehr verzerrt" bis "Alter, mach die Kettensäge aus, ich krieg echt Angst!"
Wer also Crunch oder Classic Overdrive möchte, bitte schnell den Raum verlassen.
Alle anderen: Auf Drop D stimmen und die Scheiße aus dem Laden moshen.

Schade, dass ich gar keinen Metal spiele. Muss wohl nur für den Fangs ne eigene Band gründen.
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Der Klang einer E-Gitarre wird in erster Linie mit einem verzerrten Sound in Verbindung gebracht. Titel wie Smoke On The Water, Smells Like Teen Spirit oder Enter Sandman, die beispielhaft den Klang einer elektrischen Gitarre reprä­sen­tieren.
 
 
 
 
 
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