Boss GT-1000CORE

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Multi-Effektpedal für E-Gitarre und E-Bass

  • die volle DSP-Kapazität des GT-1000 in einem kompakten Format
  • mit fortschrittlicher AIRD-Technologie
  • 24 simultane Effektblöcke und über 140 einmalige Verstärker-/Effekttypen
  • passt in jedes Pedalboard-Setup und funktioniert ebenso gut als eigenständiger Prozessor für Live- und Studioeinsatz
  • flexible Anschlussmöglichkeiten
  • umfangreiche Steuerungsmöglichkeiten.
  • Regler: 1-5, Select, Output Level
  • Drucktasten: Effect, Menu, Exit, Write, Page
  • 256 x 80 Dot LC-Display
  • Fußschalter: Down, Up, Ctl 1
  • Stromversorgung über DC Netzteil (im Lieferumfang enthalten)
  • Abmessungen (B x T x H): 173 x 135 x 65 mm
  • Gewicht: 920 g
  • inkl. Netzteil

Hinweis: Batteriebetrieb wird nicht unterstützt.

Anschlüsse:

  • Eingänge R/Mono & L: 2 x 6,3 mm Klinke
  • Ausgänge R/Mono & L/Phones: 2x 6,3 mm Stereoklinke
  • Send & Return 1: 2x 6,3 mm Klnke
  • Send & Return 2: 2x 6,3 mm Klnke
  • CTL 2,3/EXP 1: 6,3 mm Stereoklinke
  • CTL 4,5/EXP 2: 6,3 mm Stereoklinke
  • MIDI In & Out: 3,5 mm Stereoklinke (passendes Kabel: Art. 478220, nicht im Lieferumfang enthalten)
  • USB Micro-B
  • Netzadapter Anschluss: Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
Erhältlich seit Oktober 2020
Artikelnummer 504096
Verkaufseinheit 1 Stück
Design Floorboard
Röhre Nein
Amp Modeling Ja
Effekte Ja
Kopfhöreranschluss Ja
Direkt Out Ja
MIDI-Schnittstelle Ja
Integriertes Expression Pedal Nein
Anschlüsse für Pedale oder Fußleiste Ja
Aux-in Ja
Integriertes Stimmgerät Ja
USB Anschluss Ja
Drumcomputer Nein
Bauweise Floorboard
Inkl. Stimmgerät 1
MIDI Schnittstelle 1
Line Out 1
Inkl. Netzteil 1
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788,38 €
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34 Kundenbewertungen

28 Rezensionen

s
Wunderbox
southside 06.01.2021
Als Veteran und Liebhaber einer Vielzahl von div. "Bodentretern" wollte ich mich nach vielen Jahren der 19" Racktechnologie Abstinenz bewusst wieder in die aktuelle Welt der "Kempers", "Fractal Audios" usw. bewegen, dabei aber zunächst bewusst unter der 1000€ Schwelle bleiben - so kam ein GT1000core in den heimischen Proberaum. Vorweg: anschließen, spielen, Spaß haben. Die verfügbaren Patches sind klanglich sehr gut. Die Einstiegsbedienung ist intuitiv gehalten und im Rahmen der ersten Schritte selbsterklärend. Sobald es in die Details, also ans Editieren der FX Ketten geht, muss man sich allerdings "einlesen". Auffällig ist, dass deutlich mehr Zerrsounds mit div. Amp Simulationen als reine Clean Sounds zur Verfügung stehen. Die Menge an frei einstellbaren Parametern erschlägt einen "plug&play" gewohnten Gitarristen, dürfte aber für die Soundtüftler der heutigen Generation "Stand der Technik" sein. Klasse ist die vorhandene Möglichkeit der zwei zusätzlichen Einschlaufwege (Stereo) für weitere Effekttreter via 6,3er Klinke. Ein weiteres, positives Feature ist die Anschlussmöglichkeit von ins gesamt zusätzlich vier weiteren, separaten Fußschaltern, mit denen man frei wählbar, Effekte bzw. Features zu- oder wegschalten kann. Die Editierung am PC läuft nach download der software völlig problemlos und übersichtlich (apple). Zum Thema MIDI kann ich nichts sagen. Die Verarbeitung der kleinen Kiste ist angesichts des Preises völlig in Ordnung und "wertig" gemacht - die Dreh/Druckknöpfe arbeiten mit "Raste" und machen einen soliden Eindruck. Die Zeit wird zeigen, wie standfest sie sind. Für meinen Geschmack sind die Taster für die Patchwahl mit Blick auf Live/Bühnenbetrieb etwas zu nahe an den Drehknöpfen für die Parametereinstellung, so dass beim Treten ein gewisses Augenmaß gefragt ist. Schön wäre, wenn BOSS dem core künftig ein USB Kabel beilegt - das dürfte auch in dieser Preisklasse zu erwarten sein (auch wenn die meisten von uns ein solches zuhause rumliegen haben - nur sind die meist sehr kurz :-)). Im Fazit lässt sich sagen: sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, tolle Basissounds, gute Bedienbarkeit und die kleine Kiste passt problemlos auf jedes Pedalboard, sofern man von seinen div. Treten doch nicht ganz lassen kann.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
6
1
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D
Macht viel mehr Spaß als gedacht
Detlef166 01.04.2021
Boss hat hier Vieles richtig gemacht bis auf eine unerklärliche Dusseligkeit: Wenn man schon die Bedienelemente gegenüber dem großen GT-1000 extrem reduziert, warum baut man die hier noch viel nützlichere Bluetooth-Unterstützung aus dem großen GT nicht ein? Deshalb also ein Stern weniger bei der Bedienung.

Gekauft hab ich das Teil für den Desktop als den "kleinen Kemper-Ersatz" für zwischendurch. Einfach, um eine komplette Rig-Kette in einem zierlichen Kistchen zu haben, die man auch mal eben vor einen Röhren-Amp stecken kann.

Mag angesichts des hohen Preises etwas snobby wirken, aber ich habe etliche Multi-Effektgeräte ausprobiert und verworfen:

Line 6? Nicht mein Sound, fand ich immer billig und dürftig. Headrush-Gigboard? Super Sound und Bedienung, aber als Multi-Rig-Ersatz irgendwie dann doch noch zu sperrig. Jüngst noch ein Versuch mit dem G11 von Zoom. Ich war früher Fan von G3 und G5, vor allem wegen der genialen Bedienbarkeit mit Drehknöpfen für jede simulierte Tretmine (Line 6 war damals mit den HD-Pods 300 bis 500 bei der Bedienung unterirdisch schlecht...). Das G11 indes klang erschreckend wenig besser als früher und war dann auch viel zu sperrig für die eigentliche Desktop-Idee. Auch ein Versuch mit dem Boss GT-001, das eigentlich für den Desktop-Betrieb konzipiert war, konnte vorn und hinten nicht überzeugen.

Aber das GT-1000 Core überzeugt rundum. Zunächst mal finde ich erfreulich, wie viele der 250 vorgefertigten Presets man ohne Änderung ertragen kann und wie viele davon richtig gut klingen. Die Bedienungsanleitung ist allerdings dermaßen auf faktische Beschreibungen konzentriert, dass sich der Sinn einiger Modi erst mal gar nicht erschließt. Die sind dann einfach, aber wofür und warum?

Der unscheinbare Unterschied zwischen Manual- und Memory-Mode gab gar den Ausschlag dafür, dass ihr diesen Text hier lest: Im standardmäßig eingestellten Memory-Mode tackert man mit den Up-Down-Tastern durch die Presets, mit CTL-1 kann man dann einen Effekt/Amp/usw. um/ab/anschalten. Oder einen Effekt kurzzeitig hochpushen. Nur ein Effekt, also nicht mal eben Hall, Echo, Zerre oder Chorus im selben Rig (Boss nennt Rigs Patch) dazugeben?

Na doch, man kann zwei externe Doppel-Taster anschließen (CTL-2 bis CTL-5). Aber. Die kosten extra, brauchen viel Platz und haben dann nicht die schöne Unterscheidung durch den farblich variierenden Leuchtstreifen am CTRL-1-Schalter. Den können aber die Up-Down-Schalter bieten. Und die werden auf dem Desktop auch gar nicht gebraucht, weil es zur Patch-Einstellung den zusätzlichen Select-Drehschalter gibt. Während es im Memory-Mode nur mit Mühe oder eher gar nicht gelingt, die Up-Down-Schalter umzuwidmen, ist das im Manual-Modus schon voreingestellt. Und man hat weiterhin alle Patches genauso unter dem Select-Knopf wie im Memory-Modus.

Es ist aber immer noch sehr empfehlenswert, sich das Boss Tone Studio zusätzlich auf den Rechner zu holen, um die sehr aufwendigen Patch-Ketten genauer in Augenschein zu nehmen. Dabei ist es dann ein Leichtes, Schalter und Effekte und so weiter live auszuprobieren und zu ändern.

Mein erstaunlichstes Erlebnis seit langem: Je länger ich mich mit dem Kistchen befasst habe, desto mehr Spaß macht es. Ok, ich bin halt Kemper-Fan und weniger ein Boss-Kenner, sodass ich einiges erst lernen musste. Andererseits: Schade, dass Bluetooth fehlt und letztlich hat man im Manuell-Modus ja noch 5 ungenutzte Taster unter jedem der 5 Drehknöpfe. Standards wie Hall soft, Hall doll, Delay zaghaft, Delay üppig könnte man da ja ganz global drauflegen, da vermisst man die Farbe unter dem Knopf nicht.

Und der Stomp-Modus ist auch nicht zu Ende gedacht: Man kann sich _einen_ Effekt besonders zurechtbasteln und dann als eigene Kreation speichern und in jedem Patch auf einen der FX-Plätze laden. Aber leider keine Kombis aus Chorus und Pitch o.ä. Das könnte einiges an CTL-Belegungen sparen. Aber vielleicht hab ich das auch nur noch nicht alles verstanden ;-).
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
8
1
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C
Zurück zu Boss
Ceekay 03.12.2020
Einsatz: Ich bin lediglich Hobbyist und überzeugter Modeling-User. Vor langer Zeit habe ich mit dem Boss GT-10 angefangen, danach hatte ich einen Fractal Audio Axe FX2, einen AX8, einen Line6 Helix, einen Hotone Ampero und schiele schon seit längerem auf den Boss GT-1000. Der Grund warum ich nie einen gekauft habe, weiter unten. Verstärkermäßig besitze ich einen Hughes&Kettner Switchblade sowie einen Engl Invader II (also ja, ich weiß wie Röhren und Cab klingen).

Die Verabreitung vom GT-1000 Core von dem Gerät ist so solide, wie man es in der Preisklasse erwarten kann. Die Drehencoder haben keinerlei Spiel, aber jede Menge "ritscheratsche" (Rasterung). Ein wahrer Fingerorgasmus daran zu drehen. Die Fußtaster sind für meinen Geschmack etwas zu schwergängig und haben zu wenig Pedalweg. Das große Display ist gut ablesbar und kann gedimmte Symbole für inaktive Effektblöcke darstellen - habe ich bei einem Monochrom-GLCD noch nie gesehen. Es hat auch keine hässlichen Linien wie man es von dem Produktfotos des normalen GT-1000 kennt, zumindest wenn man den Kontrast nachregelt. Ich muss mich also wundern ob niemand jemals daran dachte das Display ordentlich einzustellen, bevor er grottenschlechte Produkt-Fotos und -Videos vom GT-1000 aufnahm, weil das "unterirdische Display" hat mich tatsächlich immer davon abgehalten das GT-1000 zu bestellen.

Die Bedienung ist "normal". Es gibt Multieffekte mit besserem User Interface wie den Hotone Ampero oder den Line6 Helix, aber auch deutlich schlimmeres wie den Fractal AX8. Die Menüoberfläche ist selbsterklärend so dass man sich schnell zurechtfindet. Das einzige was man vielleicht nicht findet (wenn man es nicht schon aus irgend einem YT-Video kennt) ist, dass man den SELECT-Poti drücken und drehen muss um Effektblöcke zu verschieben.

Von der Ausstattung her lässt er (noch) zu wünschen übrig. Das eine große ABER, was ich nicht begreife ist; warum hat sich Boss das Bluetooth gespart? An der Größe kann es nicht liegen, immerhin hat heute jedes Smartphone Bluetooth (und W-Lan, und NFC, und drei Kameras, und Beschleunigungssensoren, und...) aber hier soll es nicht mehr reingepasst haben? Das kann nicht der Grund sein. Softwareseitig gibt es noch Aufholbedarf. Es gibt zwar fünf Delay-Blöcke, der Delay-Typ lässt sich aber nur beim Master-Delay einstellen. Wenn einem die Voreinstellung der restlichen vier nicht passen: Pech gehabt. Es gibt zwei Noise-Gates, bei denen kann man Threshold und Release einstellen, aber kein Attack oder Ratio... come on! Bei solchen Dingen kann Boss sicher noch nachbessern. Was hingegen ausgesprochen überdurchschnittlich ist, ist der Polytuner, der auch mit 7-Saiter Drop-A zurechtkommt. Ein großer Mehrwert wenn man ein Floyde Rose stimmt. Auch sehr löblich: die zwei FX-Loops.

Zum Sound: Es ist Wahnsinn was sich da (außer bei Line6) in den letzten Jahren getan hat. Die Ampsim ist subjektiv ein wenig besser als beim AX8 mit schön viel Substanz unten herum (also das was Line6 nicht hat). Die Effekte klingen gut (außer Delayblöcke 1-4 die hoffentlich via Software-Update noch ein Upgrade erhalten). Auch der Akustiksimulator klingt nach meinem Ermessen mehr als brauchbar. Endlich kann man auf der Metal-Klampfe Melissa Etheridge spielen XD. Die Factory-Presets kann man durch die Bank verwenden ohne groß herumzutweaken. Einfach was einem gefällt raussuchen, nach vorne in die Bank verschieben, fertig.

Fazit: Toller kleiner Multieffekt und Amp-Simulator, exzellenter Sound, hervorragend verarbeitet, einfache Bedienung, brauchbare Presets. Ein paar kleine Abstriche zum "großen Bruder" gibt es, hauptsächlich natürlich bei der Anzahl der Fußschalter. Ebenso ein paar fehlende Einstellmöglichkeiten bei einigen Effektblöcken, die hoffentlich irgendwann nachgereicht werden.

Er braucht lt. Gebrauchsanweisung übrigens 670mA (9V).
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
7
1
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*
Edeles Teil
*Dierk* 26.03.2021
Sehr feine Kiste für Gitarristen und auch Bassisten,wobei letztere aus der Tonzentrale weitere Soundpatches erst mal runterladen können,um über eine grössere Auswahl zu verfügen.Es macht mega Spass,sich durch die Patches zu spielen,sehr viele Gitarrensounds,die man von früher aus dem Radio kannte,kann dieses Gerät reproduzieren. Dire Straits,Let Zeppelin, Slash,Mike Olfield, Pink Floyd,The Doors -aber auch fette Metalsounds sind zu haben,und die nicht zu knapp....alle Sounds klingen schon echt studiomässig,bei Änderungswunsch sofortiger,leicht verständlicher Zugriff auf einzelne-oder die ganze Effektkette,einach genial.
Leider fehlt ein Auxeingang fürs Handy oder Tablet,aber Metronom ist an Bord.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
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