Boss RC-500 Loop Station

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Effektpedal für E-Gitarre und E-Bass

  • 2-Spur Looper mit integrierten Misch- und Steuermöglichkeiten
  • High-End-Klangqualität mit 32 Bit AD/DA und 32 Bit-Fließkomma-Verarbeitung
  • 13 Stunden Aufnahmezeit
  • mehrfarbiges hintergrundbeleuchtetes LCD-Display zur Anzeige des Loop-Status und der Bearbeitungsparameter
  • Mono-/Stereo-Eingänge für einfache Pedalboard-Integration sowie unabhängiger XLR-Mikrofoneingang mit Phantomspeisung
  • Reverse-Funktion und Loop FX (Repeat, Scatter, Shift und Vinyl-Flick)
  • 16 verschiedene Drum-Kits und 57 voreingestellte Rhythmen mit A/B-Variationen
  • erweiterte Steuerung über externe Fußschalter, Expressionspedal oder MIDI
  • 99 Phrasenspeicher
  • Sicherung und Laden von WAV-Loops über USB
  • Regler: Memory/Value, Mic Level, Track 1, Track 2
  • Drucktasten: Track 1 Edit, Track 2 Edit, Rhythm Tempo, Rhythm On/Off, Memory Button, Menu, Exit, Enter, Input
  • 96 x 32 Dot RGB LC-Display mit Hintergrundbeleuchtung
  • Fußschalter: Rec/Play, Stop, Track Select
  • Betrieb mit 4 AA-Batterien oder 9 V DC Netzadapter (nicht im Lieferumfang enthalten - passendes Netzteil: Art. 409939)
  • Abmessungen (B x T x H): 170 x 138 x 62 mm
  • Gewicht: 405 g

Anschlüsse:

  • Instrumenten Eingänge A/Mono & B: 2x 6,3 mm Klinke
  • Mikrofon Eingang: XLR
  • Ausgänge A/Mono & B: 2x 6,3 mm Klinke
  • Ctl 1,2/Exp: 6,3 mm Stereoklinke
  • Stop/Memory: 6,3 mm Stereoklinke
  • Midi In/Out: 2x 3,5 mm Stereoklinke
  • USB Micro B Type
  • Netzadapter Anschluss: Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
Erhältlich seit November 2020
Artikelnummer 504139
Verkaufseinheit 1 Stück
Art des Effekts Looper
Aufnahmezeit in Minuten 780 m
USB Anschluß 1
MIDI 1
Stereo 1
XLR Input 1
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329 €
356,01 €
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Loop-Station Deluxe

Der erste Phrase-Looper von Boss erschien bereits 2001. Im RC-500 bringt der japanische Hersteller das Konzept auf den letzten Stand. Das Pedal mit seinen drei Fußschaltern und mehrfarbigem Display bietet eine technische Vollausstattung: Stereo-Ein- und Ausgänge, zwei unabhängige Spuren, ein Mikrofoneingang mit Phantomspannung und MIDI-Schnittstellen. Bis zu 99 Phrasen mit einer Gesamtaufnahmezeit von satten 13 Stunden lassen sich speichern, verwalten und über MIDI ferngesteuert abrufen. Die Audiodateien liegen dabei im Wav-Format vor und sind über USB mit einem Rechner austauschbar. Dazu bietet der RC-500 für die schnelle Ideenfindung und Begleitung intern 16 Drum-Kits mit 57 voreingestellten Rhythmen mit A/B-Variationen. Für den eigentlichen Loopvorgang stehen die Funktionen Play/Stop, Record, Overdub aber auch Undo/Redo, eine Rückwärtswiedergabe sowie looperspezifische Effekte bereit.

Vollausstattung im Pedalformat

Der RC-500 offeriert ein mehrfarbiges LC-Display zur Statusanzeige und Parametersteuerung. Hinzu kommen Pegelregler für die Tracks, etliche Funktionstasten und ein zentraler Encoder für eine geradlinige Bedienung. Die drei Fußschalter übernehmen multiple Funktionen beim Loopvorgang und können um zwei konfigurierbare Schalter beziehungsweise ein Expression-Pedal erweitert werden. Im Unterschied zu vielen Standardgeräten sind die Loops intern speicherbar und sogar über USB mit einem Computer austauschbar. Klanglich kann man sich dank AD-/DA-Wandlern und Signalverarbeitung mit 32 Bit auf beste Qualität verlassen. Auch die Aufnahmedauer fällt mit 13 Stunden beziehungsweise 1,5 Stunden pro Phrase überaus beachtlich für ein Pedal mit möglichem Batteriebetrieb aus. Schließlich sollte auch die MIDI-Kompatibilität erwähnt werden, die neben dem Speicherabruf auch eine Temposynchronisation ermöglicht.

Schicht um Schicht

Looper werden seit Jahrzehnten für die Improvisation genutzt. Die erste Aufnahme, ein Rhythmus, ein gespeichertes Lick oder ein ganzes Playback zünden den Funken für die weitere Ausarbeitung in Aufnahmeschichten. Dabei übertrifft der RC-500 durch seine Speicherbarkeit die Grenzen früherer Konzepte und lässt sich über MIDI auch perfekt in eine moderne Umgebung einbinden – voll stereophon und dank ergänzendem Mikrofonvorstärker auch für weitere Instrumente und Gesang geeignet. Umgekehrt ist der RC-500 eine ergiebige Unterstützung bei der heimischen Probe und dem Ausarbeiten von Ideen: perfekt, um Licks zu lernen, Soli auszuarbeiten oder die Set-List für den nächsten Gig durchzuspielen. In Kombination mit einem Rechner und der Boss Tone-Studio-Software lassen sich dabei sogar Übungen, Playbacks und Ideen mit anderen Musikern auszutauschen.

Über Boss

Die Marke Boss ist seit Mitte der 1970er Jahre ein wichtiger Teil der japanischen Firma Roland und machte von Beginn an vor allem durch ihre kompakten Effektpedale, aber auch Multieffektgeräte oder andere Helferlein für Gitarristen Furore. Legendär und quasi in jedem Gitarristenhaushalt zu finden sind vor allem die Einzeleffektpedale, von denen bis heute unfassbare über 15 Millionen Stück verkauft wurden. Mittlerweile hat der Hersteller mit der Katana-Reihe auch richtig tolle Verstärker zu sehr interessanten Preisen im Programm.

Für die Bühnenimprovisation und für die Probe zuhause

Das RC-500 wendet sich an Gitarristen, Singer/Songwriter, Keyboarder und Multi-Instrumentalisten. Im Bühneneinsatz, bei der Bandprobe oder zuhause – das Pedal kann stets sinnvolle Aufgaben übernehmen. Dank Speicherbarkeit und MIDI-Kompatibilität erfüllt das RC-500 die Anforderungen an eine professionelle bühnentaugliche Ausstattung und wird dort meist mit weiteren Effekten kombiniert, um die Loopdurchgänge zu kolorieren. Gleichzeitig bietet der Loopvorgang mit zwei unabhängigen Spuren, langen Aufnahmezeiten sowie voller Stereophonie eine Menge Features, die um Extras wie Undo/Redo, Repeat-, Scatter- und Rückwärtseffekte ergänzt werden. Ebenso variabel ist die Nutzbarkeit bei der Probe und Ideenfindung: Interne Rhythmen, Loops, komplette Playbacks und die Möglichkeit zum Austausch über die Boss Tone-Studio-Software mit anderen Musikern machen das Pedal schnell zu einem unentbehrlichen Partner.

80 Kundenbewertungen

62 Rezensionen

N
Boss RC-500 Loop Station
Nargothrond 04.01.2021
Hallo,

kurz vorweg: Updates/Editierungen der Bewertung ganz unten.

- Sound:
Der übliche Industriestandard (41khz) plus State of the Art 32 bit floating. Er ist wirklich gut!

- Verarbeitung:
Build like a tank.

- Allgemeine Bedienbarkeit:
Man braucht zum Speichern und für etwa ein Drittel der Funktionen definitiv die Bedienungsanleitungen. Es gibt mehrere im Netz (Paramter, Anleitung). Ohne kann man sich den Looper nur schwer bis gar nicht erschließen, da sie die umfangreichen Funktionen erläutern. Das ist teilweise etwas seltsam formuliert und man muss ein wenig überlegen oder ausprobieren aber es steht durchaus alles drin und ich rate jedem Käufer, sie sehr aufmerksam und vor allem oft zu lesen. Dieser Looper ist ein Prozess. Man liest, probiert aus, liest wieder, probiert andere Features, etc.
Kein (!) Plug and Play (außer einfach nur für Start Stop Dub Next Loop).

Also los gehts:

- Anwendungsgebiet und Features:
Ich habe den Boss RC 500 mit sehr hohen Erwartungen (nach ausführlicher Lektüre aller Reviews, Videos, Forumsbeiträge und mehrerer Bedienungsanleitungen geholt, um herauszufinden, ob er der neue Looper für mein Looperprojekt wird.
Ich arbeite dort zeitgleich mit einer geloopten Gitarrenstimme, einer geloopten Bassstimmen, teilweise gelooptem Gesang, gelopten Drone/Synth und einer aktiven Gitarre (alles vereint auf eine Person). Die Drums kommen vom Echt-Schlagzeuger, der Klick soll vom Boss RC 500 kommen (was super funktioniert, da er eine entsprechende Funktion hat - werde den Klick auch noch in eins der vorprogrammierten Schlagzeuge des Boss umwandeln, damit es ein 'schönerer' Klick ist).
Nachtrag hierzu: Funktioniert.

- Midi-Anforderung:
Ich arbeite dort mit einem komplett midi- und remote-gesteuerten System - also muss sie Midi-Clock jitter frei können, bug-frei midi-steuerbar sein und ihre für mich relevanten Funktionen (Start, Stop, Track Select, Memory Select, Taktwahl, Tempowahl, Taktwechsel, Tempowechsel, Overdub (nutze ich nicht aber ich weiß, viele tun), Löschen eines Tracks) müssen ebenfalls alle bugfrei midi-steuerbar sein.
Hier kann man kurz und bündig sagen - gelungen, aber mit einer (für mich und ich denke auch für andere, die sie so nutzen) wichtigen Ausnahme (zu der ich später kommen möchte).

- Midi-Clock:
Läuft bisher und nach dem bisher einzigen Firmware-Update so wie sie soll (endlich, bedenkt man andere Produkte). Ich habe zwar im Netz anderes gelesen, kann das für mein Produkt aber nicht bestätigen - die Clock-Synch. (kommt vom Morningstar MC8 und auch vom Polyend Tracker) funktioniert (bisher).

- Midi-Steuerbarkeit:
Jeder Parameter lässt sich mit einem Midi-Befehl (CC) belegen und die Zahl kann auch noch fast frei gewählt werden. Supersache.
Nachtrag: Im Netz wird sich gelegentlich über die endliche Belegungszahl (7) ausgelassen. Nun, ich denke natürlich wäre es schöner, wenn diese unbegrenzt wäre, aber 7 Befehle... Start, Stop, Mem. Up, Mem. Down, Track Select, One Shot/Dauer-Repeats-Wechsel, Beatwechsel - von mir aus eins davon ersetzt durch Overdub - passt doch, damit man sagt: Super. Jammern ist hier schon jammern auf hohem Niveau.

Midi-In Depth:
Doch - was ist das? Eine einzige Funktion entzieht sich der Midi-Steuerbarkeit - und das ist auch noch gleich die wichtigste! Der Rec.-/Startbefehl, der in Kraft tritt, wenn der aktuelle Loopzyklus endet (nicht der einfache Startbefehl, bei dem einfach durch Fußdruck auf dem Midi-Controller sofort Rec./Start des Loops ausgelöst wird). Das ist speziell für mich und Looperartits, die rein auf Midi-Basis arbeiten natürlich zunächst ein ziemlicher Supergau, da ich durch den komplexen Aufbau meines Setups die Menge an notwendigen Tritten minimieren muss und so das Problem habe, dass ich auf neue Einsens eines Part immer Treten muss (i.d. Fall den Controller) und dadurch im Controller verschiedene Fußschalter brauche, die den gleichen Befehl des Boss Loopers (Start/Rec.) haben, aber andere Presets bei den Effekten (mal loopt man clean, mal verzerrt, mal mit diesem Effekt, mal mit jenem) - was viele Fußschalter im aktuell aufgerufenen Preset und viele Bänke für weitere Presets bindet.

Midi-In Depth - die Konkurrenz:
Der Boss Looper pulverisiert jeden großen ernstzunehmenden anderen Looper im Hinblick auf die Midisteuerung, EHX, TC, ältere andere Boss, Boomerang, Looper in Strymon Timeline, Mooer Ocean Machine, etc. etc. Keiner hat diese Konfigurierbarkeit bei gleichzeitiger Bugfreiheit und Null-Latenz:
Der große EHX Performance hat zwar interessante Mix-Features aber eine Prozessorlatenz bis zum Mond, kostet viel, ist riesig und seine Midibefehlsauswahl ist winzig.
Der TC hat viele Modelle die buggy sind. It's a gambling.
Die älteren Boss sind Midi-Clock-Katastrophen.
Der neue Singular Sound ist buggy und unfertig sagt das Netz und sauteuer (aber hands down - ich hab ihn nie getestet).
Die Headrush Loopstation käme noch in Frage, aber sie ist sauteuer, riesengroß und hat diverse Probleme (ebenfa beschrieben in diversen Rezensionen im Netz).
Der Infinity Looper (ich benutze derzeit zwei, die funktionieren) hat auch von Werk her ein paar verbuggte Modelle. Meine tuns. Nun ist hier der Speicherplatz aber denkbar gering, der Preis hoch, er nimmt mehr Platz weg in der Breite, hat limitiertere Feature und Zuweisungen des Expr. Pedals, keine Möglichkeit externer Schalter (mir egal) und man muss im Netz tief graben um wirklich alle korrekten Midi-Befehle zu finden (die bekannte Liste ist unvollständig und fehlerhaft) - Updates gibt es schon seit Jahren nicht mehr.
Der Boomerang hat 24 Bit (und nicht wie fälschlich von mir angenommen 16), hat sehr feine Features, kann aber nur Midi-Clock und ist daher super für synch. aber nicht brauchbar für externe Steuerung (durch Midiswitcher oder die DAW) und kostet mehr als das doppelte.

ABER: Der Infinity Looper kann zum Ende eines Loopzyklusses einen vorher gesendeten Rec./Start-Befehl ausführen - und der Boss kann es NICHT. Warum? Völlig unverständlich, bedenkt man den Rest. Das ist ein übler Kritikpunkt - zumindest für mich - aber wahrscheinlich für 99% aller Looperuser nicht, weswegen es dafür auch keine Abzüge im gesamten, wohl aber bei den Features von mir gibt.

- Besondere Bemerkungen zu anderen Features:

One Shot Loops: Supersache - Loop endet nach einem Durchgang.

Vordefinierte Längen: Etwas, das der Infinity Looper rudimentär schon kann ist die Bestimmung von unterschiedlichen Looplängen. Auch hier kann die Anzahl von Takten bestimmt werden, die ein Loop läuft, ist aber umständlicher als beim Boss und nicht so umfangreich ausgearbeitet. Da man so in One-Shot-Kaskaden keine Stop-Befehle mehr braucht gibt es einen Kniefall für den Boss.

Daher Fazit:
Ich bitte Boss UNBEDINGT und weiterhin (ich werde definitiv auch die ein oder andere Mail hinschreiben) das Feature eines vorgelagerten Rec./Startbefehls, der beim Ende des Loopzyklusses in Kraft tritt, hinzuzufügen (Firmware Update). Ich behalten ihn trotzdem und konfiguriere mein System solange entsprechend von den Infinity Loopern um.

Ich liebe diesen Looper jetzt schon und empfehle ihn eingeschränkt (siehe Updates) so ziemlich jedem, der noch Geld für ein Expression-Pedal, 1-2 Switcher (um Memory Up Down zu switchen) oder ggf. einfach einen cc-fähigen Midi-Controller (spart den up down switcher und man kann den Looper irgendwo nach hinten packen, sowie weitere Funktionen abrufen) ausgeben will ...
... und ebenfalls eingeschränkt (siehe Rec./Start-Topic weiter oben) jedem Midi-Looperartist der auf Ableton aus Gründen der Systemstabilität, Kosten (A. / Interface, etc.), Latenzen, etc. verzichtet.

Nachtrag:
Im Netz kursieren ein paar Beschwerden über Freeze-Bugs bei der Track-Select-Action! Dies kann ich bestätigen (wenn man den Knopf zu lang gedrückt hält bzw. zu schnell nach dem vorherigen Drücken) - der (unregelmäßig auftretende und lästige) Fehler kommt aber nicht vor, wenn man den Looper einfach via Midi-Befehl steuert.

Nachtrag 2:
Bisher gibt es leider kein weiteres Firmware Update!

Edit: 06.01.2021 - kleinere hauptsächlich orthographische Korrekturen.
Edit: 19.02.2021 - kleinere inhaltliche und orth. Korrekturen.
Edit: 16.04.2021 - Korrektur im Vgl. z. Boomerang

Edit: 01.05.2021:
Im Netz ist ein mir bisher unbekannter Fehler (System Error auf rotem Bildschirm; darunter (A) 49) aufgetreten, der auch im Netz dokumentiert ist (mit einer noch nicht verifizierten Antwort des Herstellers mit Bitte um Rücksendung). Der Fehler trat 2x nach dem Anschalten auf, ohne dass ich eine Ursache festmachen konnte (das einzige Firmware Update ist natürlich drauf). Solange der Fehler nicht geklärt/behoben ist, gibt es einen Stern Abzug wegen Unberechenbarkeit in Live-Situationen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
36
2
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MD
hmm
Miro Deit 14.12.2021
Zu dem Guten:
Der Looper sieht fantastisch aus und lässt sich toll bedienen (abgesehen von dingen zu denen ich später kommen werde.)
Man kann auf zwei Kanälen aufnehmen und somit nicht nur z.B. eine Gitarre sondern auch noch einen Drum Synthesizer aufnehmen und das in unterschiedlichen Loops sodass die Drums z.B. 2 Bars sind und die Gitarre 8. Die Kanäle sind einfach programmierbar und die 2 Inputs und Outputs geben dem ganzen auch die Möglichkeit als AB Schalter oder als eine primitive DI box laufen zu lassen. Das eingebaute Metronom erhält auch erstaunlich viel Nutzen, da es auch aus dem Verstärker kommt, was ich zumindest gegenüber allen anderen Methoden bevorzuge.
Zum Bug:
Ich kann den Looper im zweiten Kanal nicht verlässlich starten und stoppen und er hat manchmal eine gewisse Verzögerung, sodass ich häufig mehrere Versuche brauche ihn zu initialisieren. In einem entspannten Schlafzimmer Setting ist das relativ erträglich aber Live absolut inakzeptabel (ich hatte überlegt, mit dem Looper Straßenmusik zu machen, konnte das aber deswegen ziemlich schnell vergessen). Es könnte sein, dass ich das Teil einfach falsch eingestellt habe, in welchem Fall ich den negativen Teil dieser Bewertung natürlich zurückziehe.
Aber trotzdem: Ich liebe diesen Looper und er kriegt trotz dieses Mankos eine Kaufempfehlung als ein verdammt guter Looper.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
2
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A
Spitzengerät mit Verbesserungspotential in der Bedienung
Andreas774 22.08.2022
Ich war auf der Suche nach einem Looper, um zu Hause einfach mal etwas Jammen zu können.
Die Wahl fiel ziemlich schnell auf den RC 500.
Wichtig war mir hier, das das Gerät in Stereo ist, und dass man hier zwei Tracks getrennt aufnehmen kann.
Beim Auspacken war ich positiv überrascht:
Für den Funktionsumfang noch eine schöne kompakte Größe, verpackt in einem sehr stabilen Stahlblechgehäuse.
Die Klinkenanschlußbuchsen aus Metall-, und nicht wie oft gesehen aus wackeligem Kunststoff.
Klanglich ist das Gerät m.E. absolut Top. Hier würde ich 100 von 100 Punkten vergeben!
Richtig Spass machen mir die Reichhaltigen Drum-Patterns! Hier kann man mit etlichen Patterns, Drum Kits und vielen Variationsmöglichkeiten (ausblenden von Bassdrum, Snare Hit...) echt schön herumspielen.
Zwei getrennte Aufnahmespuren mit jeweils einem Lautstärke Schiebepoti komplettieren hier alles.
Steuerbar ist dann alles sogar noch per MIDI. Einen optionalen Fußschalter sollte man allerdings dringend mit hinzukaufen, drei Fußtaster am Gerät sind für diesen Bedienumfang absolut zu wenig. Die Schaltkontakte müssen hier aber Öffner-Kontakte haben!!
Zum Mikrofoneingang kann ich leider nichts sagen, ich betreibe den Looper ausschliesslich an der Gitarre.
In die Bedienung sollte man sich aber vorher gut einlesen, und wenn hier die MIDI Bedienung ins Spiel kommt unbedingt bei Boss den "Parameter Guide" (gibts nur auf Englisch) herunterladen, denn diese Funktionen sind leider in der Bedienungsanleitung nicht mit aufgeführt.
Der Batteriebetrieb ist mit dem Looper möglich,(es liegen sogar Batterien mit bei) habe aber nicht getestet, wie lange diese halten, ich habe mir dann aber noch ein Thomann NT 0910 Netzteil mit bestellt, da dieses günstiger ist als das Boss Original.
Nervig sind allerdings die MIDI-Buchsen, die hier mit 3,5mm Klinkenbuchsen ausgeführt sind, und man fast gezwungen ist die Originalen Boss MIDI-Kabel zu kaufen, die ein vielfaches normaler Midi Kabel kosten!

Kontra:
-Kein Ein-Ausschalter
-Keine üblichen MIDI Buchsen

Pro:
-Überragender Funktionsumfang
-Zwei Spuren
-Klanglich absolut Top
-Richtig gut gelungene Drum Sektion

Verbesserungswünsche bei evtl. Softwareupdates:
-Editor Software für das Gerät (gibts aktuell nur von Drittanbietern)
-Mehr abrufbare MIDI Funktionen (Sind hier aktuell (nur) 8
-MIDI Funktionen die auch "Global", und hier nicht für jede Bank
getrennt zu speichern sind.
-Beim Umschalten der Banks wird immer die gespeicherte Track-
Lautstärke und nicht die der Potis angewählt.

Fazit:
Richtig gutes Gerät mit Spaßfaktor!!
Sound 100%, Top Verarbeitung, Seeeehr viele Funktionen.
Geb ich nicht mehr her, und würde ich immer wieder kaufen!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
1
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h
Ganz weit vorne...
herrerbse 23.11.2020
Das RC500 ist wirklich sehr zeitgemäß. Viele Features in einem relativ kompakten und kleinen Gehäuse - besonders im Vergleich zum bisherigen Flagship RC300. Der Sound ist absolut hervorragend. Ich bin vom RC2 umgestiegen auf dieses Teil und bin begeistert. Es gibt zwar einige Punkte, die immer noch verbessert werden könnten, aber dennoch sehe ich hier ein Gerät, dass mich über viele viele Jahre begleiten wird. Zu verbessern wären aus meiner Sicht die Overall-Einstellungen wie z.B. Gesamtlautstärken der Rhythmustracks. Deren Grundeinstellung ist immer extrem laut. Lässt sich zwar alles individuell, per Speicherplatz, regeln ist aber aufwändiger als mit einem "Master" - und der fehlt. Auch die Tracklautstärke empfinde ich als sehr laut. Das Spektrum läuft hier von 0-200. Mit rasseln aber schon die Ohren bei über 10 ... Immer im Vergleich zum durchgeleiteten Pegel der angeschlossenen Gitarre.
All das lässt sich sicherlich softwareseitig, also über Updates optimieren. Blöd finde ich, dass es keinen An/Aus-Schalter gibt. Läuft ausschließlich über Klinkenstecker-Belegung. Und ein nicht enthaltenes Boss-Netzteil zur Verpflichtung zu machen, finde ich ärgerlich und nicht zeitgemäß - kostet außerdem nochmal zusätzlich viel Geld. (Meine hochwertigen Multi-Netzteile haben jedenfalls nicht funktioniert.)
Aber: Der Rest ist großartig. Die individuellen Einstellungen sollten jeden zufriedenstellen. Und trotzdem kann man auch alle Werkseinstellungen so lassen und sofort loslegen.
Ich hoffe, dass sich im Laufe der Zeit ein Nutzerforum etabliert, in dem noch weitere Anwendungstricks und Details ausgetauscht werden können. Die Bedienungsanleitung hält sich damit total zurück und erklärt nur die Features, nicht aber deren Einsatz und Sinn. Übrigens ist auch die Boss-Tonzentrale eine gute Quelle für gute, brauchbare komplette Backingtracks.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
1
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