Digitech Trio+ Band Creator

Begleitband und Looper im Stompboxformat

  • generiert Bass- und Schlagzeug-Begleitung basierend auf dem eigenen Gitarrenspiel
  • integrierter Looper - kann auch unabhängig von der Begleitungsfunktion genutzt werden
  • 12 Musik-Genres mit je 12 wählbaren Song-Stilistiken
  • bis zu 12 Songs mit 5 verschiedene Songabschnitte einspielen, speichern und jederzeit wieder aufrufen
  • Umschalten von Songabschnitten und Styles per Fuß via optionalem DigiTech FS3X
  • Metallgehäuse
  • eingebaute Gitarreneffekte
  • FX-Loop zum Einschleifen externer Effektpedale
  • True Bypass
  • Eingänge: 6,3 mm Monoklinken für Instrument, FX-Return und Stereoklinke für Fußschalter
  • Ausgänge: 6,3 mm Monoklinken für Amp, Mischpult und FX-Send sowie 3,5 mm Kopfhörer-Ausgang mit Lautstärkeregler
  • Mini USB Anschluss
  • Abmessungen (L x B x H): 137 x 107 x 63 mm
  • Gewicht: 660 g
  • inkl. MicroSD Karte und 9 V DC-Netzteil

Hinweis: kein Batteriebetrieb möglich!

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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Danke!
01.12.2016
Dank an die Firma Digitech, Dank an die Thomänner für dieses tolle Teil.

Als dilettantischer Gitarrist, der nach 25 Jahren Klampfenpause vor einem halben Jahr wieder zum Instrument gefunden hat erfüllt sich mit dem Trio ein Spassmacher der Sonderklasse.

Nachdem ich überflüssige Stunden damit verbracht habe in Garageband und ständig knarzendem Ipad die alten Stücke der 80er Kellercombo in der ich mitgewirkt habe wieder zu beleben ist die Welt nach dem Erwerb dieser Wunderkiste um vieles einfacher und besser geworden.

Dauerte es Anno 1989 noch ein ganzes Wochende inclusive einer Stange Kippen und diversem Alkohol um einen Song in lausiger Qualität auf einer Tascam 4 Spur Maschine zu verewigen macht der übergewichtige Familienvater das jetzt entspannt nach der Tagesschau auf der Bettkante vorm Fernseher.

Fazit: Robust, Innovativ, motivierend, klanglich knackig und der ultamitive Beweis, dass früher nicht alles besser war. Das einizige was zur Perfektion fehlt sind die bekloppten Jungs von früher und ein An/Aus Schalter, aber dafür kann ich nun wirklich nix abziehen
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Gute Idee, aber...
Peter-W., 28.01.2019
Der Trio+ mit Looper ist eine nette kleine Kiste, die aber im Live-Einsatz viele Wünsche offen lässt. Zum Jammen zuhause ist das Ding prima geeignet, solange man Zeit hat und es nicht aufs Handling unter Bühnenbedingungen ankommt. Der Sound von Bass und Drums ist durchaus brauchbar und die Backings klingen durchweg sehr glaubwürdig und lebendig. 5 verschiedene Pattern reichen auch in den meisten Fällen, um einen Song mit allen Teilen abzubilden, solange es sich um Standard Songstrukturen handelt.

Die Bedienung des Trio+ ist stark verbesserungswürdig. Der Drehknopf zur Songauswahl neigt zu Sprüngen, der Tempoknopf kann leicht ungewollt verdreht werden, Es fehlt ein Safe-Modus, um einmal eingespielte Songs vor versehentlichen Änderungen zu schützen. Es ist geradezu anachronistisch, dass die programmierten Songs nur auf einer SD-Karte gespeichert werden können und dort auch nur jeweils 12 Songs, egal, wie groß die Karte ist. Dies ist wohl dem Design geschuldet, das über den Songwahlknopf eben nur max 12 Songs anbietet.

Da man die Firmware über einen USB-Anschluss updaten kann, stellt sich die Frage, warum man darüber nicht zumindest die internen 12 Songs auf einen PC, Tablet etc, sichern und zurückschreiben kann? Das würde das fitzelige Handling mit der Mini-SD-Karte unnötig machen. Ein Riesenvorteil, wenn es auf der Bühne mal schnell zu gehen muss.

Wenigstens gibt es eine kostenlose Managing-Software, mit der man seine Song-Bibliothek verwalten kann. Die ist stabil und simpel zu bedienen. Es fehlen allerdings wesentliche Feature, z.B. die Möglichkeit, das Arrangement der Songs bequem hier zu erledigen. Stattdessen muss das am Gerät selbst durch drücken der Pattern-Tasten erledigt werden, was weder intuitiv noch sicher ist.

Sobald Pattern aus einer ungeraden Anzahl von Takten bestehen, wechseln sie gern mal den Drumrhythmus, was das Teil für solche Songs praktisch unbraucbar macht. Songs können nur jeweils von Anfang an gestartet und nicht pausiert werden, spontane a capella Breaks sind ausgeschlossen.

Ungerade Taktarten wie 5/4 werden nicht bedient und die 3/4 Pattern sind oft ziemlich statisch. Gelungen sind vor allem die Latin-, Folk-, Blues- und Swing-Pattern. Bei den anderen ist das Drumset oft etwas unausgewogen, wen es zu den eigentlich energiereicheren Chorus-Parts mit Beckeneinsatz kommt, wird der Sound plötzlich leiser?

Mein Fazit: schönes Spielzeug für zuhause, ideal zum Jammen oder schnellen Austtesten von Songideen mit einfcaher Struktur. Für den professionellen Live-Einsatz muss Digitech das Teil defininiv nochmal komplett überarbeiten.
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TRIO advanced
Eryxi, 05.03.2016
### UPDATE zur Trio Manager-Software### 17.4.2016 ###
Bei Auslieferung des TRIO+ stand im Handbuch die Software ist einfach auf Webseite zum runterladen. Aus Rezensionen und war zu sehen, daß so einige nach dieser Software vergeblich gesucht haben. Ich hatte den DigiTech-Service angeschrieben, die einen auf ?in Kürze? vertrösteten.
Mittlerweile hat DigiTech die Software auf der Webseite unter Downloads der TRIO+-Produktbeschreibung.
TRIO+ erzeugt auf der Micro-SD-Karte eine proprietäre Datei ?TRIOPLUS.DAT? von ca. 3GB Größe. Die Datei muß mit einen passenden Cardreader auf den PC kopiert werden. Ein Zugriff über den USB-Anschluß scheint nicht zu gehen. Die Software bietet die Möglichkeit diese Datei einzulesen und die Einzelnen Songs separat aus der großen Datei zu extrahieren um die besten Ergebnisse neu (z.B. auf einer anderen SD-Karte) zu organisieren oder zu archivieren. Allerdings geht das wieder nur in einem proprietärem Format und nicht als mp3 oder ähnliches. Das ist nicht so schön und wird hoffentlich in der nächsten Version ergänzt.
#####
Beide TRIOs sind wahrlich eine neue Kategorie von Bodentreter und eine super Erfindung.
Seit September 2015 hatte ich schon den ersten "kleinen" TRIO. Der hat mir super gefallen und mich deutlich spielerisch weiter gebracht, da ich mich eher noch zu den Anfängern zähle. Zum Üben ist das Teil einfach eine super Sache. Gefehlt hat mir aber die Koppelbarkeit mit einem Looper, da das Timing nicht von außen per MIDI vorgegeben werden konnte. Das war eine ärgerliche Einschränkung.
Einen Midi-Sync hat der neue TRIO+ sehr bedauerlicherweise auch NICHT. Das wäre dann das Sahnehäubchen und würde noch einmal die Möglichkeiten deutlich erweitern. Sollte ja eigentlich über Midi-USB noch ergänzbar sein? Besonders cool wäre es natürlich, wenn über USB- oder Midi-Schnittstelle auch noch Midi-Noten ausgegeben würden. Allerdings ist die Erweiterung der Features von TRIO zu TRIO+ erheblich und lassen das gegenüber dem alten Modell besser verschmerzen. Für die nächste Ausgabe würde ich mir das dennoch wünschen.
Welcher TRIO ist für wen der richtige?
Der kleine TRIO ist meiner Meinung nach im Wesentlichen zum Üben und aufgrund seiner geringen Komplexität eher für Anfänger und Menschen, für die auch ein Looper mit mehr als einer Taste und einem Drehknopf zu umständlich oder verwirrend sind. Aus meiner Sicht ist er auch nicht für Live-Auftritt brauchbar: nur das letzte gelernte Pattern bleibt erhalten, kein Looper oder Looper-Sync (damit wäre ein zweiter Gitarrist minimal erforderlich), etwas unvorhersehbar welcher Style gewählt wird.
Beim großen TRIO+ hat DigiTech entscheidende Punkte ergänzt:
-Es können 12 Titel gespeichert und in weniger als 5 Sekunden dazwischen hin und her geschaltet werden. Allerdings nicht mit dem Fuß.
-Fünf statt drei anlernbare Parts; vor allem aber kann eine Sequenz der Parts programmiert werden und man muß nicht (kann aber) die Parts mit dem Fuß durchschalten. Im Prinzip kann man so ganze Songs vorprogrammieren.
-Der teils etwas unruhige Bass kann per Knopfdruck in zwei Stufen beruhigt werden.
Hier wäre für die Zukunft vielleicht auch ein Dynamic-, Intensity- oder Feel-Drehregler schön.
-Der Style kann vorgewählt werden bevor man die Akkordfolge einspielt.
-Es ist ein einfacher Looper dabei, der natürlich auch mit "der Band" synchronisiert ist. Overdub incl. Undo möglich. Das mit dem Looper mit Bandbegleitung ist schon cool. Es ist wohl nicht möglich das Strumming für das Anlernen der Akkorde direkt im Looper aufzunehmen, sondern das muß in einer weiteren Schleife extra erledigt werden.
-Es stehen einige neue Genres zur Verfügung, die auch neue Sounds mitbringen: bei Latin wird man z.B. auch eher mal durch Percussion, trockene Glocken und dezente Ratschen rhythmisch begleitet. E-Pop klingt ein wenig mehr nach Synthie (909/808 Sounds). Viele hatten ja auch Metal vermißt. Ist jetzt dabei und kling auch in die Richtung - da kann ich leider nicht beurteilen, ob das dessen Anhänger befriedigt. Qualitativ ist man ja heute etwas verwöhnt - die Sounds können (natürlich) nicht mit den Sounds mithalten, die z.B. bei Ableton oder NI Maschine dabei sind - ist aber für mich ok bis gut.
Daher könnte ich mir auch vorstellen, daß Alleinunterhalter vor weniger musikalisch anspruchsvollem Publikum mit dem neuen TRIO+ auf die Bühne gehen. Die vorher selbst eingespielten Titel lassen sich wie gesagt leicht wechseln (mit der Software jetzt auch gut organisieren) und wenn 12 nicht reichen könnte man noch die MicroSD-Karte austauschen. Ok, das ist dann ein wenig Gefummel, ginge aber auch.
Kleiner Tipp für Handbuchverweigerer: Das ein oder andere sehr nützliche Feature ist ohne Lesen des Handbuchs kaum zu finden. Trotzdem sind die Sonderfeatures logisch in die Bedienung eingefügt und es ist alles leicht und ohne Untermenüs erreichbar. Deswegen kann zumindest ich es mir auch gut merken. Zum Vergleich bin ich mit der Bedienung eines ElectroHarmonics-Looper 22500 gar nicht klar gekommen.
Insgesamt lohnt sich für mich der Mehrpreis der TRIO+ aufgrund der erheblichen Erweiterung des Funktionsumfangs. Für kleines Budget und insbesondere Anfänger kann aber auch der kleine TRIO auf jeden Fall eine Bereicherung bzw. ein Übungsbooster werden ;-)
Die eingebauten GuitarFX Rhythm und Lead sind abhängig vom gewählten Genre und ganz ok. Zum Glück kann man ja im neuen TRIO+ seine eigenen Effekte einschleifen - was mit der Funktionsweise der Akkorderkennung (braucht weitgehend cleanes Signal) und dem Looper darin wohl auch erforderlich ist. Zum Üben paßt das jedenfalls - für andere Einsätze werden wohl viele lieber ihre eigenen Effekte einschleifen wollen, die dann im Gegensatz zum TRIO direkt auch per Fußtritt schaltbar wären. Hat man mehrere Parts programmiert wird Guitar FX nicht mit den Parts gespeichert bzw. umgeschaltet, aber die je Parts und mit unterschiedlichem FX eingespielten Loops werden natürlich mit dem bei der Aufnahme gewählten FX wiedergegeben.
Qualitativ sind die Effekte nichts Besonderes. Hier hat sich DigiTech eher auf einen Genre-typischen zurückhaltenden Kernsound beschränkt, der nicht durch Ecken&Kanten auffallen will. Naja, man könnte auch sagen die Effekte sind eher zurückhaltend. Aber Metal klingt schon nach Metal.
Sonstiges:
Man kann das Teil auch gut mit auf Reisen nehmen ? z.B. zum Üben mit Kopfhörer - ohne weitere Effektteile mitzuschleppen.
Die Taster klacken übrigens nicht - sind aber auch nicht völlig geräuschfrei.
Ich hab das Teil wegen der Bedienung auf dem Schreibtisch stehen und bediene es mit dem extra zu erwerbenden Fußschalter. Den Fußschalter kann man jetzt auch in seinem Verhalten zwischen drei Einstellungen umschalten, daß er entweder die beiden Fußtaster des TRIO+ kopiert oder weitere Funktionen drauflegen.

Wie man merkt bin ich begeistert von dem Teil und ich finde den Preis auch angemessen. Einige Punkte wie Midi-Sync oder Output und Export der eingespielten Loops als WAV/mp3 fehlen mir aber eigentlich immer noch. Das Konzept ist also noch steigerbar.
Aufgrund der steigenden Rechenleistung werden diese TRIOs erst der Anfang sein. Ich bin gespannt was uns da noch in die Richtung erwartet. Vermutlich noch etwas mehr BandInABox? mit weiteren Begleitinstrumenten ? - vielleicht QUARTETT oder BAND+.
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insgesamt überzeugend
Wooot, 18.09.2020
man muss sich natürlich mit der Bedienung auseinandersetzen, dann ist das anlernen und loopen von einfachen Songstrukturen recht intuitiv.

Was mir fehlt, ist die Möglichkeit, Intros oder Bridges ohne Drums/Bass oder nur mit HiHat einzuspielen. Gerade für Bridges, in denen Ruhe sein soll, muss man lange suchen, um wenigstens halbwegs ruhige Drums zu finden.

Die Tatsache, dass der Bass nicht auf Sub-Beats den Grundton ändern kann, ist manchmal auch schade, damit lässt sich aber arbeiten.

Interessante Drum-Breaks kann man manuell "provozieren", in dem man (das Fußpedal vorausgesetzt) kurzzeitig das alternative Timing aktiviert/deaktiviert.

Insgesamt, gerade für daheim-dudler ein schönes Gerät, mit dem sich viele Sachen üben lassen, ohne, dass es langweilig wird.
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