Boss DB-90 Dr. Beat Metronom

Metronom

  • Dutzende von Drum-Patterns eingebaut
  • schnelles Anpassen der Rhythmen mit der Note Mixing Funktion
  • spezielle Fader, Taster, Dateneingabe-Rad und großes beleuchtetes Display für einfache Bedienung
  • 4 Metronom-Sounds inkl. menschliche Stimme
  • Referenzton-Funktion zum Stimmen
  • üben Sie mit dem Rhythm Coach durch Anschließen eines optionalen V-Pad - Übungspads und akustische Drums werden über das eingebaute Mikrofon erkannt
  • direkte Anschlussmöglichkeit für Gitarre und Bass mit Amp Simulator, plus Abhören über Kopfhörer
  • 2 Audio-Ausgänge: Miniklinke + Klinke
  • Fußtaster-Kontrolle von Play/Stop (optional) und MIDI-Eingang zur Synchronisation mit Sequenzern
  • inkl. Schutzhülle,Gewindeadapter, Bedienungsanleitung und 9 Volt-Block Batterie
  • passendes Netzteil: Art. 102842 (nicht im Lieferumfang enthalten)
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Soundbeispiele

 
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  • Demo 2 Line
  • Demo 2 Mic
  • Demo 3 Line
  • Demo 3 Mic
  • Demo Line
  • Demo Mic

Weitere Infos

Taktart einstellbar Ja
Tempo 30 bpm – 250 bpm
Tempo stufenlos einstellbar Ja
Optische Anzeige LCD, LED
Kopfhöreranschluss Ja
Anschluss für Netzteil Ja
Ausgangssignal Stereo

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122 Kundenbewertungen
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4.5 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Bedienung
Verarbeitung
Praktisch, vielseitig, und zuverlässig
Linni, 09.12.2009
Von Boss gibt es eine Reihe von Metronomen der DB-Serie, meine Wahl fiel nach längerer Überlegung letztlich auf das Flagschiff der Serie, das DB-90, diese Wahl habe ich (als Schlagzeuger und Orchesterleiter) bis heute nicht bereut.

1) Das Metronom lässt sich schnell über das Rad einstellen und hat auswählbare und angenehme Klänge, die wichtigsten Mikroteilungen des Takts lassen sich unabhängig voneinander in der Lautstärke einstellen. Ein gutes Detail: will man durchlaufende Sechzehntel hören, muss man sowohl die Achtel-Akzente als auch die Sechzehntel-Akzente hörbar machen, das bedeutet, dass man bei stumm geschalteten Achteln mit dem Gerät auch sehr gut synkopische Figuren üben kann, da die Sechzehntel-Figuren auf den Achtel-Beats pausieren. Der Metronombereich verläuft von 30 bis 250 bpm, was ich allerdings kaum je ausnutzen werde. Das DB-90 habe ich auf einem Halter montiert, es lässt sich problemlos und ohne Stress auch während konzentrierten Einübungsphasen im Orchester nutzen.

2) Die Coaching-Funktionen sind für einen Schlagzeuger ausgesprochen brauchbar, meine Lieblingsfunktionen verbergen sich unter den „Endurance and Stamina Exercises“, in zwei Varianten steigert das DB-90 ein eingestelltes Tempo allmählich bis zu einem Maximalwert und nimmt es genauso allmählich wieder zurück: Wer glaubt, ein bestimmtes Paradiddle sicher spielen zu können, sollte diese Funktion einsetzen, die „gnadenlose“ Temposteigerung macht jedem technische Schwächen schnell klar. Mit der Funktion „Time Check“ überprüft man die Gleichmäßigkeit seines Spiels, hier geht das Gerät recht streng mit dem Drummer ins Gericht, das Optimum an Gleichmäßigkeit erreicht man wirklich nur schwer: dies ist keine Funktion für Anfänger, zumindestens sollte man hier den entsprechenden Modus auf „easy“ stellen! Hierbei erweist es sich auch als sehr vorteilhaft, wenn man ein gutes elektronisches Pad zu Verfügung hat, dass sich problemlos am DB-90 einstecken lässt - zwar hat das Gerät auch ein Mikrofon um z.B. das Spielen auf einer akustischen Snare so checken zu lassen, aber das funktioniert nur gut, wenn die Einstellung des Triggerpegels sehr sorgfältig erfolgt ist, letztlich registriert das Gerät sonst stark unterschiedliche Lautstärken auf der Snare verständlicherweise als Timing-Probleme.

3) Als „Sonstiges“ sind der eingebaute Referenztongenerator (von C2 bis H6) zu erwähnen, der auch hinsichtlich der Stimmung (von 438Hz bis 445Hz) fein einzustellen ist sowie die Möglichkeit, typische Schlagzeug-Pattern abzurufen: hier lassen sich Bassdrum, Snare, Hihat und ggf. zusätzliche Schlaginstrumente auch wieder getrennt in ihrer Lautstärke einstellen, auch diese Pattern lassen sich mit den Coaching-Funktionen kombinieren. Dass sich zahlreiche Voreinstellungen des Geräts ändern und mit „Write“ auch abspeichern lassen, rundet das Bild dieses gelungenen Geräts ab.
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Super, aber mit Konstruktionsfehler
Lorenz aus W., 11.06.2019
30 Jahre lang habe ich als Drummer die Roland TR-505 benutzt, um über Kopfhörer zum Klick zu spielen. Dabei handelte es sich um eine Drum Machine aus den Achzigern, bei der NIE irgendwelche Einstellungen oder Beats, die man damit programmiert hat, verlorengegangen sind, auch völlig ohne Batterie.

Jahrzehnte später bringt die selbe Firma ein Gerät auf den Markt, bei dem die Batterie nicht nur sehr schnell verbraucht ist, und es dann ohne Vorwarnung zu Fehlfunktionen kommt (Gerät schaltet sich von selbst aus, wieder ein, wieder aus, usw.), sondern es wird auch noch der gesamte Speicher gelöscht, wenn keine ausreichende Batteriespannung vorhanden ist. Das erste Exemplar hatte ich schon zurückgegeben, weil ich dachte, es ist defekt, beim zweiten war es aber genau so!

Davon abgesehen ist das DB-90 ein hervorragendes Gerät, das genau seinen Zweck erfüllt, wenn man live oder bei Proben zum Klick spielen und z.B. eine Setlist programmieren will. Es hat zwei Anschlüsse für Fußschalter, einen für Start/Stop, und einen, um die Speicherplätze weiterzuschalten (nächster Song, nächstes Tempo), genau das, was ich gesucht habe. Auch, dass man die einzelnen Zählzeiten (Achtel, Sechzehtnel, Triolen) individuell einstellen kann, ist wirklich super.

Das DB-90 ist jedoch nur mit Netzteil UND eingelegter Batterie zuverlässig zu gebrauchen, und man darf die Batterie nur bei angeschlossenem Netzteil austauschen, damit der Speicher nicht gelöscht wird (und das im Zeitalter von Micro-SD- Karten!). Schwer zu begreifen, dass ein Gerät, das ansonsten gut durchdacht ist, mit so einem Konstruktionsfehler in Serie geht.
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Vollgestopftes Metronom mit Weißrauschen
Rainer, 10.10.2009
Es gibt sehr viele Metronome auf dem Markt und man sollte sich genau überlegen, welche Features man benötigt.

Aus meiner Sicht sind die Features, die man zum Training benutzen soll, Spielerei. Was übrig bleibt, ist ein Metronom mit den üblichen Funktionen und leider vielen Schwächen zu einem sehr stolzen Preis.

+ Einzelne Regler für Beat, 4tel, 8tel, Triolen und 16tel
+ auch dauerhaft (!) zuschaltbare Beleuchtung
+ Tapfunktion für das Einmessen von Tempi
+ einem großen Drehregler mit guter Rasterung
+ einer Anschlußmöglichkeit für einen Fußschalter für Start/ Stop
+ Beherrscht auch ungerade Timings
+ gute visuelle Anzeige

- nur Stereoausgang
- hohes Weißrauschen
- kein interner EQ, um den Klick ohrfreundlich gestalten zu können
- umständliche Bedienung
- klobig und schwer
- nur 49 Speicherplätze
- keine Möglichkeit, Songnamen zu speichern
- keine Möglichkeit, die Speicherplätze umzusortieren

Insgesamt wünsche ich mir endlich ein Metronom im 19"-Format - am besten mit eingebautem CD-Player und SD-Kartenrekorder. Kann doch wirklich nicht so schwer sein!

Den Boss DB-90 würde ich nicht nochmal kaufen. Mein Favorit wäre heute der Millenium RW 500. Der kann zwar auch nicht mehr, hat aber einen Monoausgang (besser für InEarMonitoring), rauscht nich so stark und kostet nur ein Drittel.
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Bedienung
Verarbeitung
Viel Schnickschnack für teures Geld
Vintage-Studio, 22.05.2012
Positiv:

Anschlüsse für Midi , für Up-Down-Fußschalter und für einen Start/Stop-Taster

Negativ:

Extrem hohes und nerviges Eigenrauschen, - ohne gutes Noisegate am In-Ear oder Mischpult fast nicht einsetzbar!
Das darf bei diesem Preis nicht vorkommen!

Die Zusatzfunktionen sind teilweise kompliziert zu handhaben.
Braucht man nicht wirklich.

Gehäuse und Bedienelemente sind im "China-Ramsch"-Style.

Die Tap-Funktion erfordert viel Geschick.

Bedienung insgesamt sehr kompliziert und fummelig

Hoher Batterieverbrauch (oder teures Netzteil kaufen!)


Fazit:

Leider nur sehr bedingt empfehlenswert. Flaggschiff? Weit gefehlt!

Warum baut nicht endlich mal jemand ein anwenderfreundliches, studio- und roadtaugliches Metronom im 19"-Gehäuse??
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