Tube Amp Doctor Silencer 8 Ohm schwarz

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Power Attenuator, Silencer und Load Box

  • wird zwischen Verstärker-Boxenausgang und Lautsprecher geschaltet
  • max. Belastbarkeit: 150 W
  • Impedanz: 8 Ohm
  • Abdämpfungsstufen von -2 db bis -16 db in 2 dB Schritten
  • stufenlose ”Fine”-Regelung
  • BITE und PUNCH Boost-Schalter
  • Load-Box Betrieb ohne Lautsprecher möglich
  • regelbarer LINE-Out
  • F.A.N.T.A.-Out Speaker-Emulation, niederohmig, symmetrisch
  • Abmessungen: 245 x 120 x 200 mm
  • Gewicht ca. 2,5 kg
  • Farbe: Schwarz
  • made in Germany
Erhältlich seit Juli 2004
Artikelnummer 171319
Verkaufseinheit 1 Stück
Impedanz 8
Rauschunterdrückung Nein
DI-Box Ja
Lautsprecher Simulation Ja
Dummy Load (Betrieb ohne Box) Ja
B-Stock ab 449 € verfügbar
489 €
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Gedrosselte Lautstärke bei vollem Sound

Den Tube Amp Doctor Silencer kann man wohl als bewährten Veteranen unter den Attenuatoren bezeichnen. Er wartet mit einer hochwertigen, komplett analogen Schaltung auf und kann durch sein unverwüstliches Äußeres bestechen. Die puristische Load-Box reduziert das Lautsprechersignal in 2-dB-Schritten um insgesamt bis zu 16 dB, lässt aber auch den Dummy-Betrieb zu. Sie ist daher ideal für Besitzer von Röhrenamps, die ihre natürliche Zerre erst in einem Lastbereich ausspielen können, in dem es wahnsinnig laut wird. Der Tube Amp Doctor Silencer lässt es zu, deren vollmundigen Klang auch in Zimmerlautstärke zu genießen.

Ein Bremsklotz, der Wunder wirkt

Eine Load-Box wie der Tube Amp Doctor Silencer wird zwischen Amp und Box geschaltet und führt dadurch einen einstellbaren Lastwiderstand in die Signalkette ein. Dieser wandelt einen Teil des Signals in Abwärme um, die dann über einen Lüfter abgegeben wird. Das nun leisere Signal treibt die Box an, und der Röhrenamp kann wie gewohnt in seinem Sweetspot arbeiten. Der Tube Amp Doctor Silencer unterstützt jedoch auch den Dummy-Betrieb, es muss also nicht notwendigerweise eine Box angeschlossen werden. Der Silencer kann auch die ganze Leistung eines Amps bis zu 150 Watt auf sich nehmen. Das Signal wird dann als Line-Signal abgeführt.

Die Zimmerlautstärkefunktion für den Röhren-Amp

Eigentlich ist es ganz einfach: Wer einen Röhren-Amp leise spielen möchte, ohne auf den reichhaltigen Sound zu verzichten, braucht eine Load-Box. Mittlerweile bauen vor allem Premiumhersteller von Amps zwar immer öfter bereits Möglichkeiten in ihre Verstärker mit ein, mit denen die Lautstärke reduziert werden kann, wer aber bereits den Amp seines Vertrauens ohne so eine Funktion gefunden hat, kann diesen mit dem Tube Amp Doctor Silencer mit so einer “Zimmerlautstärkefunktion” nachrüsten. Daneben hat Tube Amp Doctor seinem Silencer einen F.A.N.T.A.-Ausgang spendiert. Die witzige Abkürzung bedeutet, dass es einen Ausgang mit Frequenzkorrektur gibt, sodass ein Signal aus dem Silencer tatsächlich eher so klingt, als sei es aus einer Gitarrenbox aufgenommen worden.

Über Tube Amp Doctor

Die Firma Tube Amp Doctor wurde 1994 von Andreas Hecke als Antwort auf die „Röhrenkrise“ in der Gitarrenwelt Anfang der neunziger Jahre gegründet. Die Zugänge zu (bezahlbaren) Teilen zur Herstellung der beliebten Röhrenamps drohten bis zum Mauerfall und der bis dahin fehlenden Lieferanten aus Osteuropa und Asien nämlich zu versanden. Hecke kannte aufgrund seiner Erfahrung in der langwierigen Ersatzteilsuche für seine Röhrenamps bereits vor vielen anderen gute Quellen dafür und gründete deshalb seinen ersten Tube-Amp-Doctor-Shop. Inzwischen bietet Tube Amp Doctor jedes erdenkliche Zubehör für Röhrenverstärker an. Hinzu kommen jede Menge Spezialprodukte für Gitarristen - und das alles made in Germany. Neben den ebenfalls sehr beliebten Do-it-yourself-Amps zum Selberbauen hat Tube Amp Doctor natürlich auch immer noch jede Menge der bis heute beliebten Röhren im Angebot.

Auf seine Stärken besonnen

Wer spät abends im ruhigen Wohngebiet noch schnell den gerade gekommenen Geistesblitz in Form eines Gitarrenriffs aufnehmen möchte und ein namhaftes Vintage-Röhrentop sein Eigen nennt, macht sich oft unbeliebt. Entweder muss man die halbe Nachbarschaft aus dem Bett föhnen oder den Amp so leise drehen, dass kein vernünftiges Signal mehr rauskommt. Abhilfe schafft dabei der Tube Amp Doctor Silencer. Er lässt nicht nur zu, dass der Amp seine volle Power bei verträglicher Lautstärke ausspielt, sondern er liefert sogar noch ein brauchbares Recording-Signal, ganz ohne Mikrofon. Der Silencer ist weder eine spartanischste Load-Box noch eine komplizierte Hightech-Lösung, sondern einfach ein ausgewogenes, verlässliches Produkt, das sich auf seine Stärken konzentriert.

93 Kundenbewertungen

57 Rezensionen

M
Silencer im Vergleich zu Two Notes Capture 8 und Palmer Power Pad PDI 06 MK II
Marc155 22.11.2021
Der Silencer ist die perfekte Allzweckwaffe für Recording / Attenuation von Amps. Ich spiel hauptsächlich einen Dual-Rectifier darüber und der Silencer bietet alles, was ich mir wünsche. Der Klang ist völlig unverfälscht, was ich gut beurteilen kann, da der Rectifier einen eigenen Line Out Ausgang hat, der parallel aufgenommen genau das selbe Signal bereitstellt, wie der Silencer. Abgesehen davon kann der Silencer den Rectifer auch dann auf jede beliebige Lautstärke regeln, wenn ich den Kanal und Master Output jeweils auf 12 Uhr oder sogar 1 Uhr gestellt habe. Jeder, der schon einmal einen 100 Watt Amp gespielt hat, weiß, was das bedeutet. Mit dem Silencer kann ich auch dann den Amp so leise regeln, dass ich technische Studien üben kann und nebenher gepflegt Fernschaue. Der Lüfter, der dann natürlich anspringt ist sehr leise und hat einen angenehm dumpfen Klang. Anders als z.B. beim Capture 8 von Two Notes. Das Teil klingt nämlich, als ob jemand eine kleine Turbine angeworfen hat, abgesehen davon färbt es den Klang ins Helle, was einem Rectifier nicht so gut bekommt. Auch die Attenuation Funktion ist nicht mit dem Silencer zu vergleichen. Außerdem wird der Silencer seinem Namen gerecht und macht in der Loadbox Einstellung wirklich dicht, d.h. kein Klang kommt am Lautsprecher an. Das schafft z.B. der Palmer Power Pad PDI 06 MK II nicht. Bei ihm ist die Loadbox Einstellung so, dass man immernoch Sound am Lautsprecher anliegen hat. Natürlich leise, aber bei entsprechend aufgedrehtem Volume am Amp schon über Bedroom Lautstärke. Abgesehen, liefert der Palmer keinen Line Out. Was soll ich sagen: Daumen hoch. Der Silencer macht wirklich alles richtig.
Features
Sound
Verarbeitung
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GW
Anwendung mit einem Vintage-Verstärker
Gary W. 12.09.2013
Ich benutze den Silencer zum "Abwürgen" eines alten Vintage-Schätzchens, einem Vox AC 50 von 1965. Dieser Amp hat einen ganz eigenen, fast Marshall-artigen Sound, der erst ab leichtem Crunch zutage tritt. Der Silencer schafft es, den Originalsound praktisch komplett zu erhalten, und einen Verstärker, der mal für größere Bühnen konzipiert war, fast auf Wohnzimmer-Niveau zu bringen.

Wenn es ab -14 dB etwas schwächer auf der Brust wird: Der Sound ist von den Speakern her halt immer besser, wenn sie mehr bewegt werden - dafür kann der Silencer nichts. Aber meine Regler-Einstellung ist hier (relativ tolerante Nachbarn, Einhaltung der Ruhezeiten und etwas schallgedämmte Fenster) um die -10 dB, und da gibt's eben keine nennenswerten Verluste.
So ist also der Lieblings-Sound im Wohnzimmer/Hobbyraum möglich geworden, und mit der Haupt- und Kernanwendung des Silencer bin ich vollauf zufrieden.

Das Gerät hat auch 2 Ausgänge, einen mit Frequenzkorrektur. Die benutze ich normalerweise nicht, habe sie aber ausprobiert. F.A.N.T.A. klingt o.k., aber ich mikrofoniere sowieso lieber für Aufnahmen.

Mein 18 Watt Marshall-Amp klingt auch super über den Silencer - da kann man endlich Vollgas geben und Vollgas hören, ohne dass die Scheiben wackeln.

Schön, als Möglichkeit, ist mit einem guten Attenuator natürlich immer, wenn man mit seiner Hilfe auch den Verstärker vollends in die Knie zwingen, sprich die Lautstärke gegen Null gehen lassen kann. Auch wenn man das vielleicht selten braucht - es geht hier sogar in stufenlos mit dem "Fine"-Regler von -16 dB bis fast zur Unhörbarkeit. Und dann ist da noch die "Load"-Stellung, die ich auch zusätzlich sehr praktisch finde zum Umstecken der Boxen bei laufendem Amp, z.B. für den Vergleich mehrerer Boxen ohne jedesmal aus- und anschalten zu müssen.

Load ermöglicht auch, jeden Röhren-Boliden ohne angeschlossene Lautsprecher-Box zu betreiben - das ist Voraussetzung z.B. für die nächtliche Nutzung als Recording-Amp über den F.A.N.T.A. oder den Line-Ausgang.

Feine Sache, insgesamt, auch bei dem Preis. Es steckt doch Einiges an Möglichkeiten drin.
Seltsam fand ich die Wirkung der beiden Schalter "Bite" und "Punch". Die vier anwählbaren Frequenz-Anhebungen klingen zwar gut, und gerade für Gitarre passend. Gleichzeitig bedeutet aber die Aktivierung schon eines dieser Schalter einen erneuten Lautstärkezuwachs, den ich wieder mit einer Absenkung um weitere 2-4 dB beantworten muss. Dadurch muss ich aber schon runter auf bis zu -14 dB, und dort gibt's wieder mehr Klangverluste - das hebt sich irgendwie auf, und dann ist mir das unverbogene Signal im Zweifel natürlich lieber, also ohne "Bite" oder "Punch". Das ist der eine Stern Abzug bei "Features".

Würden die beiden Schalter etwas subtiler eingreifen, hätte das einen viel größeren Praxiswert. Kommt aber immer darauf an, welcher Nutzer das Gerät wofür braucht, und in welchem Absenkungs-Bereich er sich tummelt. Ab -16dB hätte der Sound vermutlich eine Anhebung bestimmter Frequenzen am nötigsten - doch da greift vermutlich aus technischen Gründen diese Schaltung nicht mehr. Nun ja - ich verzichte ohnehin auf diese Art der Kompensation.

Ein jedenfalls sehr hochwertiges Gerät mit vielen Features, die man wahrscheinlich nur zum Teil nutzen wird. Wie gesagt: mir selber ging es ja nur um eine bestimmte Anwendung, und die sollte möglichst hochwertig sein. Das ist gegeben. Die anderen Features sind zwar willkommen, aber momentan nicht unbedingt nötig.

Doch wer weiß, in welche Situationen man noch kommen wird?
Features
Sound
Verarbeitung
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z
Alles in Allem - sehr gut!
zecuron 26.01.2022
Da ich im Studio sehr gute Erfahrungen mit dem Two Notes Torpedo Captor X gemacht haben, wollte ich diesen auch für die Proben mit meiner Band nutzen. Es stellte dich aber schneller heraus, dass die "Attenuation-Level" unbrauchbar sind, da sie weitaus zu leise sind. Ich kaufte mir also den Tube Amp Doctor Silencer, da dieser weitaus mehr Einstellungen für die Lautstärke parat hat.

Meine Erfahrungen mit dem Silencer:
- Extrem gute Verarbeitung - das Ding sieht sehr hochwertig aus!
- Er arbeitet passiv - sehr praktisch, da man keinen zusätzlichen Steckdosenplatz nutzen muss. Solange man keinen 100W Amp voll aufdreht für 'ne lange Zeit sollte man sich keine Gedanken machen zwecks Überlastung.
- Die Attenuation - Level sind sehr gut ausbalanciert. Man kann die Lautstärke wirklich gut einstellen Ich nutze einen 20W SIlver Jubilee fast voll aufgedreht und regle ihn mit -14 db runter, passt perfekt.
- Der Sound des Amps verändert sich durch den Silencer minimal, aber man merkt's. Das soll und kann man eigentlich mit seinem Amp etwas ausbalaniceren. Ich persönlich nutze aber die "BITE" & "PUNCH" controls, die sich wirklich gut anhören und dem Sound weitaus mehr Durchschlagskraft geben.
- Die integrierte Lautsprechersimulation ist für mich nicht unbedingt brauchbar, da bin ich besseres gewohnt.

Fazit
Für Gitarristen, die wirklich nur ihren Amp verlässlich und zu einem vernünftigen Preis runterdrosseln wollen, ist der Silencer perfekt. Von leichter Lautstärkenminderung bis Schlafzimmer-Lautstärke - das schafft der Silencer mit links.
Features
Sound
Verarbeitung
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F
Neue Klangwelten entdeckt.
Fenderblues 02.12.2011
Der TAD Silelencer ist solide verarbeitet und einfach und sehr übersichtilich gestaltet. Das Gerät ist eine echte Bereicherung für die Ohren, wenn man seinen Röhrenamp nur aus dem Wohnzimmer kennt, und der Amp von Haus aus betont clean klingt. Erstmals komme ich in den Genuß mein Fender-Topteil 40 W Bandmaster dauerhaft außerhalb der perlenden Cleansound-Klangwelt zu höhren. Die schmutzigen Bluesklänge, welche dem Amp erst " fünf vor Zwölf" am Volumenregler zu entlocken sind, klingen dank Silencer grandios. Die Frequenzkorrekturen Bite und Punch sind elegante Features für einen optimalen Sound. Auch bei 16 Db Volumenreduktion ( hier greifen Bite und Punch nicht) ist der Sound eine echte" Fenderzerre". Allerdings sollte man nicht vergessen dass eine verzerrte Gitarre in Konzertlautstärke subjektiv immer besser klingt als auf Wohnzimmerlautstärke. Dies liegt aber keinesfalls am Silencer.
==> Ergo: Der Siencer lässt Röhrenamps im unteren Lautstärkenniveau endlich klanglich richtig Gas geben. Allerdings bekommt man heute schon kleine Röhrenamps für das gleiche Geld. Nur wer seinen eigenen Amp liebt, wird in den Silencer investieren.
Features
Sound
Verarbeitung
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