Nux Cerberus

Multieffekt für E-Gitarre

  • 16 verschiedene Effekttypen in jeweils 4 Effektgruppen (Delay / Reverb, Mod, Distortion, Drive)
  • 128 Presets in 32 Bänken
  • analoge Overdrive und Distortion Schaltkreise
  • True Bypass (OD/Dist)
  • realistische Speaker Simulation mit Impulse Response Loader
  • MIDI-fähig
  • USB Anschluss zum Upgraden des Software Editors
  • 88,2 kHz/32 Bit AD/DA Converter
  • vier unterschiedliche Signal-Routings möglich
  • Kill-Dry Schalter
  • integrierter chromatischer Tuner
  • Tap Funktion
  • mehrere Ein- und Ausgänge
  • Abmessungen (B x T x H): 320 x 100 x 65 mm
  • Gewicht: 1,26 kg
  • passendes Netzteil erhältlich unter Art. 409939 (nicht im Lieferumfang enthalten)
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Soundbeispiele

 
0:00
  • Blues Off/On
  • Country Off/On
  • Funk Off/On
  • Fuzzline Off/On
  • Hazey Off/On
  • Metal Off/On
  • Progressive Off/On
  • Rockabilly Off/On
  • Rock Off/On
  • Stoner Off/On
  • Mehr anzeigen

Weitere Infos

Bauweise Floorboard
Amp Modeling Nein
Drumcomputer Nein
Inkl. Stimmgerät Ja
Expression Pedal Nein
USB Anschluss Ja
Kopfhöreranschluss Ja
MIDI Schnittstelle Ja
Line Out Ja
Batteriebetrieb Nein
Inkl. Netzteil Nein

Preiswertes Multi-Effektpedal mit analogem Feeling

Mit dem Cerberus präsentiert Nux ein preiswertes und handliches Multi-Effektpedal, das eine solide Grundausstattung für Gitarristen mitbringt. Die Besonderheit an diesem Multi-Effektpedal ist seine Aufteilung in analoge und digitale Effektgruppen. Während Verzerrereffekte wie Overdrive und Distortion eine rein analoge True-Bypass-Schaltung besitzen, funktionieren Modulationseffekte sowie Delay und Reverb digital. Auch die Bedienung ist mit den vielen Reglern und Schaltern größtenteils im Analogstil gehalten und verleiht das Gefühl, als befänden sich gleich mehrere Pedals nebeneinander auf dem Pedalboard. Das Speichern und Abrufen von Presets ist genauso möglich. Die Anwendungsmöglichkeiten sind außerdem vielfältig – so kann das Cerberus mit der integrierten Lautsprechersimulation und den vielen Anschlüssen sowohl als All-in-one-Lösung als auch im vorhandenen Rig flexibel genutzt werden.

Analoge Verzerrer und digitale Effekte

16 Effekttypen stehen beim Cerberus zur Verfügung, die sich wiederum in vier Effektgruppen aufteilen. Im Manual-Mode bilden diese Effektgruppen eine typische Effektkette, die bei der analogen Verzerrersektion anfängt. Drive bietet hier einen transparenten Low-Gain-Sound und Distortion-High-Gain-Sounds mit britischem Flavour. Die AD/DA-Wandlung beginnt mit der digitalen Modulationssektion. Zur Verfügung stehen dort klassische Chorus-Effekte sowie Phaser, Tremolo und Uni-Vibe, während die Delay-Sektion klassische Delay- und Reverb-Typen liefert. Das Routing für die beiden Verzerrer sowie das für Delays und Reverbs lässt sich frei in der jeweiligen Sektion konfigurieren. Weitere Schalter stellen Mehrfachfunktionen bereit. So kann der CTRL-Schalter auch als Tuner, Reverb oder Boost fungieren. Noch flexibler geschieht die Konfiguration mithilfe der Edit-Software am PC. Hier können nicht nur Presets erstellt und auf den 32 Bänken gespeichert, sondern auch alle Schalter individuell mit Effekten belegt werden.

Soundvielfalt im Griff

Wer ein vielseitig einsetzbares, aber dennoch preiswertes Multieffektgerät sucht, wird beim Nux Cerberus gewiss fündig. Er stellt genau das richtige Gerät für Soundtüftler dar, die einen Hang zum analogen Feeling haben. Dafür bietet das Cerberus mit den vielen Reglern und Schaltern eine Haptik, die man von einer typischen Effektkette auf dem Pedalboard her kennt. Der Vorteil des Cerberus ist, dass es weitaus kompakter und damit leichter zu transportieren ist als so manches Pedalboard mit gleichwertiger Ausstattung. Hinzu kommt sein Kopfhöreranschluss, der auch das stille Üben zu Hause erlaubt. In diesem Fall wird die integrierte Lautsprechersimulation genutzt. Diese kann mittels Edit-Software am PC je nach Bedarf sogar durch eigene IRs austauscht werden.

Über Nux

Der chinesische Konzern Nux wurde im Jahr 2006 gegründet und stellt Audio-Equipment und Zubehör her, das durch den äußerst günstigen Preis vor allem für Menschen mit kleinem Budget interessant ist. Das breitgefächerte Sortiment von Nux beinhaltet eine große Anzahl von digitalen und analogen Gitarreneffektgeräten, Verstärkern für elektrische und akustische Gitarren sowie den PA-Bereich, E-Drums, Digital Pianos, Wireless-Systemen sowie kleinen Helferlein für den Audiobereich, wie etwa kompakte USB-Interfaces, Looper, Stimmgeräte oder DI-Boxen. Mit dem patentierten TSAC-Algorithmus versehen, stechen besonders die umfangreich ausgestatteten Multieffekte des Herstellers hervor, deren digitale Schaltung das Klangverhalten und die Bedienung von analogem Equipment auf beeindruckende Weise nachbildet. Auf diese Weise sorgen die Multieffekte von Nux für einen absolut authentischen Sound und ein extrem natürliches Spielgefühl.

Vielseitig integrierbar

Das Nux Cerberus ist universell einsetzbar. Es kann zum Beispiel in der Vier-Kabel-Methode zusammen mit einem Verstärker mit FX-Loop genutzt werden. Für die analoge Verzerrersektion und die digitalen Effekte besitzt das Multi-Effektgerät separate Ein- und Ausgänge. So können die Verzerrer vor den Amp geschaltet werden und die Effekte finden Platz im FX-Loop. Ohne FX-Loop nutzt man wiederum den Eingang der Verzerrersektion und den Ausgang nach der Delay-Sektion. Ein weiterer Ausgang verfügt über eine Lautsprechersimulation, sodass das Cerberus auch ganz ohne Amp als All-in-one-Lösung mit einem Mixer bzw. einer PA verbunden werden kann. Ein IR-Loader lässt es zudem zu, eigene oder Drittanbieter-Lautsprechersimulationen zu nutzen. Dank seiner kompakten Größe kann das Cerberus auch in ein bereits vorhandenes Pedalboard integriert werden. Es benötigt gerade einmal 500mA bei 9V und kommt zudem mit einer umfassenden MDI-Funktion, dank der sich z.B. auch andere MIDI-fähige Pedals auf dem Board steuern lassen.

Im Detail erklärt: Impulsantworten (IRs)

Das Verfahren der digitalen Faltung nutzt sogenannte Impulsantworten, hinter denen sich im Prinzip Informationen über den Frequenzgang einer Räumlichkeit oder eines Geräts verbergen. Diese werden über ein Testsignal ermittelt und am Ausgang gemessen. Über eine Rechenoperation wird ein Nutzsignal nun mit einer solchen Impulsantwort verschmolzen und dessen Frequenzcharakteristik dem Nutzsignal aufgeprägt. Die Faltung ist aufgrund moderner Prozessoren in Echtzeit möglich und wird insbesondere zur Simulation von Räumen oder Lautsprechern genutzt.

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4.5 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Rundum Sorglospaket
Sebastian896, 29.05.2019
Ziel war, dass ich mein großes Multieffekt in Rente schicken kann und mit nur einem Effektboard (und Gitarre natürlich) Proben, Auftritte und Homerecording bestreiten kann. Ich steuere meine anderen Effektpedale mit einem Midi-Looper, daher war eine Midi-Schnittstelle unverzichtbar (kein Bock auf Stepptanz bei komplexen Soundwechseln).

Erstmal das Schlechte:
Die Overdrive und Distortion-Sektionen kommen ohne den üblichen 3Band EQ aus. Gain, Höhenanteil und Lautstärke lassen sich regeln, ebenso die Reihenfolge der beiden Sektionen ( O->D , D->O , parallel).

Laustärke vom cleanen Sound (Ovrdr., Dist. sind inaktiv, Sound kommt über IR) nicht regelbar. Ovrdr. und Dist. müssen an der Cleanlautstärke angepasst werden.

Lautstärke vom Kopfhörerausgang ist nicht regelbar. Da die Verzerrkanäle an die Cleanlautstärke angepasst werden müssen ergibt sich über die Kopfhörer eine sehr hohe Lautstärke, zu hoch, bin ich der Meinung. (Kopfhörer mit Lautstärkeregler, bzw. jeweilige Adapter schaffen Abhilfe)

Daher keine 5 Sterne.
Nun zu den guten bis sehr guten Eigenschaften:

Der Zerrsound ist dennoch formbar (wie oben beschrieben) und klingt sehr gut (Bandkollegen haben bei der Probe eine soundmäßige Verbesserung bescheinigt) und setzt sich, ordentliche Endstufe vorausgesetzt, sehr gut durch. Blues bis Metal ist alles drinn, außer Nu-Metal-Badewannensounds. Auch der cleane Sound, obwohl überhaupt nicht formbar, klingt sehr schön. Es wird halt der Charakter der Gitarre stark wiedergegeben. Bei gut eingestellten Instrumenten wird man seine Freude damit haben. Schlechte Instrumente werden dann auch als solche zu hören sein ;-). Die Effekte sind zwar keine Strymons aber sehr schön, besonders in Stereo. Die Reverb und Delay Sektion kann subtile Töne bis ausgedehnten Ambientsounds anbieten. Verschieden Routingoptionen lassen noch mehr Flexibilität zu. Mein extra bestelltes Reverb/DelayPedal habe ich daher zurück geschickt. Die Bedienung ist logisch aufgebaut. Generell kann man sagen, dass die Effekte den Grundsound nicht verschlucken, sodass man als Gitarrist, trotz aller Effektspielerei, immernoch gut hörbar ist. Man muss sich, aufgrund der teilweisen Mehrfachbelegung der Knöpfe (Platzsparen) dennoch etwas mit dem Gerät beschäftigen. Die Midischnittstelle arbeitet wie erwartet. Die IR Funktion tut ihren Dienst und mit Custom-IRs (muss ich noch hochladen) klingt es noch besser (mit Mooer Radar bereits getestet). Alle Sektionen können über Drehregler editiert und als abgespeichertes Preset (ohne spürbare Latenz) abgerufen werden.

Soweit ich weiß ist die Kombination Multieffekt inkl. Fußschalter, analoge Verzerrung, extrem kleine Größe (sehr Pedalboard freundlich), IR-Loader, speicherbare Presets, verschiedenste Ein- und Ausgänge und Midisteuerung (spätestens da scheiden andere Produkte aus dem Rennen) bisher einmalig auf dem Markt. Man bekommt sehr viel für knapp über 200€, zumal die Sounds allesamt sehr gut zu gebrauchen und livetauglich sind. Im Studio nimmt man ggf. höherpreisige Technik aber für live, Proben und Zuhause ist es genial. Ich nutze den Cerberus in meinen 3 Bands, die von ExtremMetal, Punkrock bis ProgressivenRock+Ambientparts eine breite Soundpalette abfordern.

Bisher konnte ich den Cerberus 1 Woche lang testen, inkl. einer Probe (ProgressivRock+Ambient). Der Langzeittest wird zeigen, ob der gute Eindruck bleibt oder ob sich der niedrige Preis in der Fertigungsqualität mit diversen Defekten zeigt.

Ich bin bisher sehr begeistert.

Update: Nach 3 Wochen hat das Gerät einen viel zu hohen Line-Pegel ausgegeben (Ich tippe drauf, dass ein Widerstand seine Arbeit nicht mehr ordnungsgemäß verrichtet hat). Das Signal war verzerrt, übersteuert, zu laut. Hier griff wieder einmal der vorbildliche Thomann-Service, sodass ich ein paar Tage später ein Ersatzgerät hatte. Ich hoffe, dass diesmal alles heile bleibt, da ich vom Gerät immernoch sehr angetan bin. Wäre schade, wenn ich mich wegen dauerhaften Ausfällen davon abwenden müsste!

letztes Update (11.10.19): Ich bin immernoch sehr angetan vom Cerberus und es sind bisher keine Fehlfunktionen aufgetreten. Der Zerrsound, obwohl nur eingeschränkt formbar und nicht sonderlich markant, trifft irgendwie die richtigen Frequenzen. Ich spiele damit live und nehme auf. In beiden Situationen fügt sich der Sound sehr gut in den Bandkontext ein, ohne einen zusätzlichen EQ nutzen zu müssen. Der Zerrsound alleine für sich gespielt kann dabei etwas schwach im Bassbereich wirken, was jedoch, sobald der Bassist einsetzt, total Sinn macht. Gitarrenspuren bekommen in der Regel immer einen HiCutFilter, sodass man sagen kann, dass der Cerberus ein aufnahme- und livefertiges Signal ausgibt. Find ich super.

PS: Nutze den Cerberus inzwischen mit dem SeymourDuncan PowerStage 170 als Endstufe mit ner 4x12 Marshall 1960A (4Ohm). Laut genug für Proben, Clubs und Open-Air Festivals (selbst getestet mit meiner Metal-Rockband)
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Beinahe perfekt!
wahntraum, 10.05.2021
Das NUX Cerberus sollte mein Effektblock sein und auch zum Aufnehmen und für die Bühne verwendet werden. Leider ist es maximal zum Üben geeignet, wenn man die Störgeräusche ignorieren kann.
Standalone ist es maximal zum Üben brauchbar. Für alles andere sollte man einen Verstärker zwischen Drive- und Digitaleffektsektion klemmen, der idealerweise noch eine Lautsprechersimulation oder IRs mitbringt. Die eingebaute Simulation ist nichts, was man vorzeigen sollte.


PROs:

- einfacher Aufbau, großteils intuitive Bedienung
Im Gegensatz zu allen Konkurrenzprodukten (Mooer Black/Red Truck, Boss ME-80, Tech21 FlyRig und ähnliche) hat es zwei große Vorteile:

- Das Cerberus kann alle Einstellungen, also auch die Parameter der einzelnen Effekte (auch die der anlogen Effektsektion), speichern und hat viele Preset-Speicherplätze zur Verfügung.

- Es hat einen FX-Loop/Effekteinschleifweg.

- Trotz der geringen Fläche und den wenigen Reglern gibt es sehr viele Möglichkeiten und die Digitaleffekte finde ich für den Preis auch wirklich überzeugend. Vor allem der Reverb gefällt mir. Fast unendlicher Reverb bei voll aufgedrehtem Decay ist hier möglich. Man kann mit dem Teil also auch ein bisschen Drones produzieren.



CONs:

- Die Overdrivesektion klingt muffig und eher Basslastig, man muss den Tone-Regler schon fast immer ganz aufdrehen, damit die Höhen kommen. Die kommen dann aber auch. Damit könnte ich noch arbeiten.

- Wenn Drive und Distortion aufgedreht sind, fiept es. Wenn man mächtig Zerre möchte: Overdrive -> Distortion. Bei Distortion Gain und Tone voll aufdrehen, bei Overdrive den Gain und Level maximal bis zur Hälfte.

- Zugunsten der Größe wurde die Aktivierung des Reverbs, Modulators und des Boosts auf den Fußschalter rechts unten gelegt und man kann diese Effekte nicht einfach jederzeit deaktivieren, wenn man im manuellen bzw Editiermodus spielt. Meinetwegen könnte es ruhig größer sein, dafür aber dedizierte Fußschalter für Reverb und Mod bieten können. Das könnte man aber leicht umgehen, indem man einfach immer den Presetmodus nutzt und die Presets entsprechend konfiguriert. Aber:

- Wenn auf dem Display etwas eingeblendet wird, ist an jedem Ausgang des Cerberus ein Ton zu hören. Das Display scheint also nicht sachgerecht von den Leitungen der analogen Effekte isoliert zu sein. Ich habe es auch mit zwei hochwertigen Noise-Gate-Pedalen versucht. Die Fiepserei von der Overdrive-Sektion bekomme ich in den Griff aber der Displayton ist immer noch hörbar, selbst wenn ich die Gates auf Maximum stelle. Er ist mit aktiviertem Noise-Gate zugegeben viel leiser aber immer noch hörbar.
Der Ton ist also immer zu hören, wenn man im Preset-Modus spielt, weil das Display dann im Dauerbetrieb ist. Beim Üben kann man es vielleicht ignorieren und zum Aufnehmen kann man einfach in den manuellen Modus schalten. Wenn man den Presetmodus aber Live nutzen möchte, hat man schlechte Karten.
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Viel Licht, viel Schatten
DaBaR, 10.05.2021
Ich habe nach einem praktischen Multi-Effekt-Gerät gesucht, das analoge Overdrive- und Distortion-Optionen bietet. Dabei wollte ich das Equipment zusammen mit einem Verstärker einsetzen, nicht als DI-Lösung.

Zum Test habe ich bestellt:
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Nux Cerberus
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Valeton Dapper 4 Effect Strip
Joyo TC-1 Tone Chain

Das Cerberus ist erstmal super solide gebaut. Verarbeitung ist top, inklusive der Regler und vor allem der Stomps selbst. Die sind vielleicht sogar schon etwas zu schwergängig - aber lieber zu solide als leicht und wackelig.

Auch die Ausstattung ist top. Neben den Effekten - es ist fast alles dabei, was man sich vorstellen kann (na gut, kein Fuzz, aber die Standards sind sonst alle abgedeckt) - sind die Anschlussmöglichkeiten hervorragend.

Bedienung ist ordentlich, soweit ich das einschätzen kann. Etwas unpraktisch ist, dass ich für Boost keinen separaten Stomp habe, sondern dieser mit anderen geteilt wird. Für den engen Raum wurde das aber alles ganz ordentlich gelöst.

Die Overdrive- und Distortion-Schaltungen bringen eine ordentliche Qualität. Ganz rauscharm sind sie leider nicht, aber es hält sich noch in vertretbaren Grenzen. Spannweite der Effekte ist hier auf jeden Fall groß und insgesamt brauchbar. Was mich leider nicht überzeugt hat, sind die digitalen Effekte. Sowohl die Modulations-Effekte als auch das Delay sind sehr, sehr dunkel für meinen Geschmack - fast schon dumpf. Egal, wie ich sie einstelle, sie färben den Klang des Signals sehr dunkel. Wenn das gefällt, okay, aber ich bin das von ordentlichen Effekten doch anders gewöhnt. Und zumindest hätte ich gerne Optionen.

Die Kombination aus den leicht rauschenden analogen Schaltungen und den dumpfen digitalen Effekten war für mich ausschlaggebend, das Gerät zurückzuschicken. Schade, denn eigentlich ist das Gesamtpaket durchaus interessant.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Alles, was ich brauche
Tobi Wahn, 28.11.2019
Nach einigem Durchprobieren von diversen Kombinationen aus Effektpedalen und den internen Kanälen meines Verstärkers bin ich nun beim Cerberus als All-In-One-Lösung gelandet und sehr zufrieden.
Wichtig war mir die analoge Verzerrung. Diese kommt sehr nah an die interne meines Verstärkers heran (Peavey Valveking 100) und ist nicht nur flexibel routbar/kombinierbar zwischen Overdrive und Distortion, sondern man kann alle Einstellungen auch digital speichern.
Generell ist der Cerberus wie ein normales Pedalboard mit Einzeltretern nutzbar, kann aber auch wie ein Multieffekt mit bis zu 4 Sounds pro Song (z.B.) genutzt werden.
Die Effektpalette hat dabei erstmalig alles, was ich in 90% der Fälle brauche: 3-4 Reverbs, 3 Delays, 3 Chorus, Tremolo, Phaser, Overdrive, Distortion, Boost - alles in einem kleinen Apparillo.
In der Bedienung finden wir eine ausgeklügelte Doppelbelegung von Tasten und Schaltern, diese ist stellenweise etwas gewöhnungsbedürftig, aber meines Erachtens gerechtfertigt.
Das Einrichten von neuen Sounds finde ich über die beigefügte Software fast einfacher als am Gerät selbst, da dort der Kopiervorgang von Sounds einfacher ist.
Hier liegt dann auch das Jammern auf hohem Niveau: Die Regler übernehmen beim Laden eines Presets natürlich nicht die tatsächliche physische Einstellung, beim Feinjustieren kommt es deshalb zu Sprüngen im Sound. Auch wichtig: Effekte hallen nach beim Umschalten (positiv!) ABER: Beim Umschalten von cleanem Channel mit Delay zu einem sehr verzerrten Channel kann es dadurch zu einem brutalen kurzen Pfeifton kommen.
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