Nux Cerberus

Multieffekt für E-Gitarre

  • 16 verschiedene Effekttypen in jeweils 4 Effektgruppen (Delay / Reverb, Mod, Distortion, Drive)
  • 128 Presets in 32 Bänken
  • analoge Overdrive und Distortion Schaltkreise
  • True Bypass (OD/Dist)
  • realistische Speaker Simulation mit Impulse Response Loader
  • MIDI-fähig
  • USB Anschluss zum Upgraden des Software Editors
  • 88,2 kHz/32 Bit AD/DA Converter
  • vier unterschiedliche Signal-Routings möglich
  • Kill-Dry Schalter
  • integrierter chromatischer Tuner
  • Tap Funktion
  • mehrere Ein- und Ausgänge
  • Abmessungen (B x T x H): 320 x 100 x 65 mm
  • Gewicht: 1,26 kg
  • passendes Netzteil erhältlich unter Art. 409939 (nicht im Lieferumfang enthalten)
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Soundbeispiele

 
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  • Blues Off/On
  • Country Off/On
  • Funk Off/On
  • Fuzzline Off/On
  • Hazey Off/On
  • Metal Off/On
  • Progressive Off/On
  • Rockabilly Off/On
  • Rock Off/On
  • Stoner Off/On
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Weitere Infos

Bauweise Floorboard
Amp Modeling Nein
Drumcomputer Nein
Inkl. Stimmgerät Ja
Expression Pedal Nein
USB Anschluss Ja
Kopfhöreranschluss Ja
MIDI Schnittstelle Ja
Line Out Ja
Batteriebetrieb Nein
Inkl. Netzteil Nein

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97 Kundenbewertungen
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  • 3
  • 2
  • 1
4.6 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Rundum Sorglospaket
Sebastian896, 29.05.2019
Ziel war, dass ich mein großes Multieffekt in Rente schicken kann und mit nur einem Effektboard (und Gitarre natürlich) Proben, Auftritte und Homerecording bestreiten kann. Ich steuere meine anderen Effektpedale mit einem Midi-Looper, daher war eine Midi-Schnittstelle unverzichtbar (kein Bock auf Stepptanz bei komplexen Soundwechseln).

Erstmal das Schlechte:
Die Overdrive und Distortion-Sektionen kommen ohne den üblichen 3Band EQ aus. Gain, Höhenanteil und Lautstärke lassen sich regeln, ebenso die Reihenfolge der beiden Sektionen ( O->D , D->O , parallel).

Laustärke vom cleanen Sound (Ovrdr., Dist. sind inaktiv, Sound kommt über IR) nicht regelbar. Ovrdr. und Dist. müssen an der Cleanlautstärke angepasst werden.

Lautstärke vom Kopfhörerausgang ist nicht regelbar. Da die Verzerrkanäle an die Cleanlautstärke angepasst werden müssen ergibt sich über die Kopfhörer eine sehr hohe Lautstärke, zu hoch, bin ich der Meinung. (Kopfhörer mit Lautstärkeregler, bzw. jeweilige Adapter schaffen Abhilfe)

Daher keine 5 Sterne.
Nun zu den guten bis sehr guten Eigenschaften:

Der Zerrsound ist dennoch formbar (wie oben beschrieben) und klingt sehr gut (Bandkollegen haben bei der Probe eine soundmäßige Verbesserung bescheinigt) und setzt sich, ordentliche Endstufe vorausgesetzt, sehr gut durch. Blues bis Metal ist alles drinn, außer Nu-Metal-Badewannensounds. Auch der cleane Sound, obwohl überhaupt nicht formbar, klingt sehr schön. Es wird halt der Charakter der Gitarre stark wiedergegeben. Bei gut eingestellten Instrumenten wird man seine Freude damit haben. Schlechte Instrumente werden dann auch als solche zu hören sein ;-). Die Effekte sind zwar keine Strymons aber sehr schön, besonders in Stereo. Die Reverb und Delay Sektion kann subtile Töne bis ausgedehnten Ambientsounds anbieten. Verschieden Routingoptionen lassen noch mehr Flexibilität zu. Mein extra bestelltes Reverb/DelayPedal habe ich daher zurück geschickt. Die Bedienung ist logisch aufgebaut. Generell kann man sagen, dass die Effekte den Grundsound nicht verschlucken, sodass man als Gitarrist, trotz aller Effektspielerei, immernoch gut hörbar ist. Man muss sich, aufgrund der teilweisen Mehrfachbelegung der Knöpfe (Platzsparen) dennoch etwas mit dem Gerät beschäftigen. Die Midischnittstelle arbeitet wie erwartet. Die IR Funktion tut ihren Dienst und mit Custom-IRs (muss ich noch hochladen) klingt es noch besser (mit Mooer Radar bereits getestet). Alle Sektionen können über Drehregler editiert und als abgespeichertes Preset (ohne spürbare Latenz) abgerufen werden.

Soweit ich weiß ist die Kombination Multieffekt inkl. Fußschalter, analoge Verzerrung, extrem kleine Größe (sehr Pedalboard freundlich), IR-Loader, speicherbare Presets, verschiedenste Ein- und Ausgänge und Midisteuerung (spätestens da scheiden andere Produkte aus dem Rennen) bisher einmalig auf dem Markt. Man bekommt sehr viel für knapp über 200€, zumal die Sounds allesamt sehr gut zu gebrauchen und livetauglich sind. Im Studio nimmt man ggf. höherpreisige Technik aber für live, Proben und Zuhause ist es genial. Ich nutze den Cerberus in meinen 3 Bands, die von ExtremMetal, Punkrock bis ProgressivenRock+Ambientparts eine breite Soundpalette abfordern.

Bisher konnte ich den Cerberus 1 Woche lang testen, inkl. einer Probe (ProgressivRock+Ambient). Der Langzeittest wird zeigen, ob der gute Eindruck bleibt oder ob sich der niedrige Preis in der Fertigungsqualität mit diversen Defekten zeigt.

Ich bin bisher sehr begeistert.

Update: Nach 3 Wochen hat das Gerät einen viel zu hohen Line-Pegel ausgegeben (Ich tippe drauf, dass ein Widerstand seine Arbeit nicht mehr ordnungsgemäß verrichtet hat). Das Signal war verzerrt, übersteuert, zu laut. Hier griff wieder einmal der vorbildliche Thomann-Service, sodass ich ein paar Tage später ein Ersatzgerät hatte. Ich hoffe, dass diesmal alles heile bleibt, da ich vom Gerät immernoch sehr angetan bin. Wäre schade, wenn ich mich wegen dauerhaften Ausfällen davon abwenden müsste!

letztes Update (11.10.19): Ich bin immernoch sehr angetan vom Cerberus und es sind bisher keine Fehlfunktionen aufgetreten. Der Zerrsound, obwohl nur eingeschränkt formbar und nicht sonderlich markant, trifft irgendwie die richtigen Frequenzen. Ich spiele damit live und nehme auf. In beiden Situationen fügt sich der Sound sehr gut in den Bandkontext ein, ohne einen zusätzlichen EQ nutzen zu müssen. Der Zerrsound alleine für sich gespielt kann dabei etwas schwach im Bassbereich wirken, was jedoch, sobald der Bassist einsetzt, total Sinn macht. Gitarrenspuren bekommen in der Regel immer einen HiCutFilter, sodass man sagen kann, dass der Cerberus ein aufnahme- und livefertiges Signal ausgibt. Find ich super.

PS: Nutze den Cerberus inzwischen mit dem SeymourDuncan PowerStage 170 als Endstufe mit ner 4x12 Marshall 1960A (4Ohm). Laut genug für Proben, Clubs und Open-Air Festivals (selbst getestet mit meiner Metal-Rockband)
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Features
Sound
Verarbeitung
empfehlenswerter Allrounder
Stefan9650, 21.11.2017
Da ich mit dem Yamaha THR100HD bereits einen Verstärker habe der mir alle von mir gewünschten Amps-Sounds wie gewünscht modellieren kann habe ich nach einem Multieffektboard ohne Amp-Sim, mit Effekt-Loop und einer Bedienung die möglichst intuitiv ist gesucht - und genau das im Cerberus gefunden.

Das Gerat vereint klassische Gitarreneffekte wie Tremolo, Delay/Reverb und Phaser mit Drive und Distorion Funktionen die - zu mindestens mir - wirklich Spass machen.
Mittels Drive kann man sehr fein ganuliert die PUs anheizen und mit Distortion noch eine ordendliche Schippe drauflegen.

Die Bedienung finde ich sehr intuitiv. Einmal nach dem Kauf ins Hanbüchlein geschaut hat zumindestens bei mir genügt.

Klanglich finde ich die Effekte auch sehr gelungen - wobei ich ehrlicherweise zugebe, dass ich nur im Hobby-Umfeld tätig bin. Da mag der Profi eventuell noch Luft nach oben sehen.

Einzigen Wermutstropfen den ich gefunden habe - man sollte beim Kauf gleich ein extra Netzteil mitbestellen - zumindestens das HB-Powerplant Junior hat auch im zweikanal-Modus nicht genügend Saft geliefert. Das Problem war aber mit einem separaten Truetone 1 Spot schnell gelöst.

Insgesamt finde ich das Gerät empfehlenswert und vom Preis-Leistungsverhältnis sehr gut.
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Verarbeitung
Alles, was ich brauche
Tobi Wahn, 28.11.2019
Nach einigem Durchprobieren von diversen Kombinationen aus Effektpedalen und den internen Kanälen meines Verstärkers bin ich nun beim Cerberus als All-In-One-Lösung gelandet und sehr zufrieden.
Wichtig war mir die analoge Verzerrung. Diese kommt sehr nah an die interne meines Verstärkers heran (Peavey Valveking 100) und ist nicht nur flexibel routbar/kombinierbar zwischen Overdrive und Distortion, sondern man kann alle Einstellungen auch digital speichern.
Generell ist der Cerberus wie ein normales Pedalboard mit Einzeltretern nutzbar, kann aber auch wie ein Multieffekt mit bis zu 4 Sounds pro Song (z.B.) genutzt werden.
Die Effektpalette hat dabei erstmalig alles, was ich in 90% der Fälle brauche: 3-4 Reverbs, 3 Delays, 3 Chorus, Tremolo, Phaser, Overdrive, Distortion, Boost - alles in einem kleinen Apparillo.
In der Bedienung finden wir eine ausgeklügelte Doppelbelegung von Tasten und Schaltern, diese ist stellenweise etwas gewöhnungsbedürftig, aber meines Erachtens gerechtfertigt.
Das Einrichten von neuen Sounds finde ich über die beigefügte Software fast einfacher als am Gerät selbst, da dort der Kopiervorgang von Sounds einfacher ist.
Hier liegt dann auch das Jammern auf hohem Niveau: Die Regler übernehmen beim Laden eines Presets natürlich nicht die tatsächliche physische Einstellung, beim Feinjustieren kommt es deshalb zu Sprüngen im Sound. Auch wichtig: Effekte hallen nach beim Umschalten (positiv!) ABER: Beim Umschalten von cleanem Channel mit Delay zu einem sehr verzerrten Channel kann es dadurch zu einem brutalen kurzen Pfeifton kommen.
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Verarbeitung
ich mag es
Hans992, 10.02.2020
gekauft, weil mein voriges modelling-multi-kästchen nach langer Zeit kaputt ging.
Geliefert - wie üblich - innerhalb kürzester Zeit. Sehr gut finde ich das Packmaß.
Die Qualität der Effekte ist für mich mehr als ausreichend, an ein paar Feinheiten muss ich mich erst gewöhnen.
Bedienkonzept ist wie bei allen diesen Dingern erst einmal gewöhnungsbedürftig, aber nicht undurchschaubar.
Verarbeitung ist sehr gut, mechanischen Schaden wird der cerberus nicht erleiden :)
Schade ist, dass kein Aux-Eingang vorhanden ist und es so keine Möglichkeit gibt, über Kopfhörer Musiktitel zuzuspielen.
Handbuch ist typisch Handbuch - manche Frage bleibt unbeantwortet - was ist IR-Response, was macht man damit?
Nach den angebotenen Firmware upgrades blinken ein paar Lichter anders - das verwirrt anfangs etwas, scheint aber zu passen - es funktioniert noch alles.
Ach ja, Netzteile werden nicht mitgeliefert, ein hauseigenes muss dazu geordert werden. Vorteil, denn Original-Netzteile sind unverhältnismäßig teuer.
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