Harley Benton SpaceShip 60

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Pedalboard

  • einstellbar und leicht
  • stabiler pulverbeschichteter Aluminiumrahmen
  • teppichbezogen
  • einstellbare Höhe und Neigung
  • einfache Netzteil-Installation unter dem Rahmen
  • Abmessungen (H x B x T): 70-85 x 600 x 305 mm
  • Gewicht: 1,54 kg
  • inkl. gepolstertem Gigbag mit Zubehörtasche und Schultergurt, 3 m Klettband (männlich) und 2 Gummibändern zur Netzteil-Installation
Erhältlich seit November 2015
Artikelnummer 368158
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Effekte 14
Inkl. Netzteil Nein
Effektschleifen Nein
Inkl. Gigbag Ja
Inkl. Koffer Nein
59 €
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RS
Grundlage
Rico Sixandfour 18.01.2017
(Nicht nur ?) Gitarristen mit GAS kennen das: Auf dem Boden vor einem sammeln sich die kleinen Fußabtreter und laden ein zum Irish Stepdance.

Abgesehen von der sportlichen Herausforderung, mit gelegentlich publikumswirksamen Stolpereinlagen, hat die erwähnte Sammlung schnell zwei Nachteile: Die Übersicht geht irgendwann verloren und die Verbindungskabel führen bald ein beeindruckendes aber verwirrendes Eigenleben.

Gut, dass sich findige Leute des Problems annehmen und im omnipräsenten Netz ihre Lösungen vorstellen. Vom kreativen Eigenbau bis zum professionellen Industrieprodukt ist dabei alles vertreten. Hier kann man tagelang suchen, bis man Grundlagen für die Umsetzung einer eigenen Idee hat.

Unter den vielen kommerziellen Anbietern hat die Thomann-Hausmarke, Harley Benton, eine kleine Reihe von Modellen, die bekannten Marken sehr ähnlich sind, und dies zu einem überraschend günstigen, angemessenen Preis.

Die Beschaffenheit unterscheidet sich kaum von anderen Anbietern wie Pedaltrain oder dem hier vorbildgebenden Palmer.

Ich habe mich für das SpaceShip 60 entschieden und schnell festgestellt, dass es schon einer gewissen Planung bedarf, um sieben (tc electronic) Bodeneffekten im Normalformat (plus einem Mesa 5-Band-EQ) nicht nur ihren künftigen Stammplatz sondern auch eine ausgeklügelte Kontaktaufnahme ? Stichwort Signalkette ? untereinander zu verschaffen.

Der Lieferumfang ist praxisgerecht. Die Querstreben sind, im Gegensatz zum Pedaltrain, schon mit der weichen Seite des Klettbands bezogen. Sehr großzügig bemessen ist das selbstklebende Pendant, das den kleinen Soundverbesserern schließlich zu dauerhaftem Kontakt mit dem Board verhilft. Selbst ein (eigentlich überflüssiger) Inbusschlüssel ? den hat jeder zu Hause, spätestens seit dem letzten Besuch in gewissen skandinavischen Möbelhäusern ? zum Verstellen der beiden inneren Schienen wird mitgeliefert.

Es dauerte etwa drei Wochen, in denen ich immer wieder die Anbringung auf dem Board veränderte, bis ich zufrieden war. Dazu muss ich sagen, dass das SpaceShip auch die Fußsteuerung meines ENGL Ironball beherbergt.

In diesen drei Wochen habe ich immer wieder bestimmte Titel gespielt und dabei mit den verschiedenen Anbringungen der Geräte experimentiert, bis die Anordnung so praxistauglich war, dass Fehlbedienungen ausgeschlossen und auch der vorhandene Platz auf dem Board raumsparend ausgenutzt ist.

Ich versorge meine Effekte übrigens mit dem im Bundle angebotenen PowerPlant, das perfekt in die unter dem Board vorgesehene Halterung passt.

Die drei mitgelieferten Gummiringe sind vielleicht nicht unbedingt eine Lösung für die Ewigkeit, das lässt sich aber bei Bedarf mit dem Einsatz von Kabelbindern entsprechend verbessern.

Insgesamt ist das SpaceShip 60 ein preiswertes ? nicht billiges ? Angebot, dass, ein wenig Planung voraussetzend, eine beachtliche Zahl von Effekten aufnehmen kann. Das verwendete Material und die Verarbeitung sind auf Langlebigkeit und Roadtauglichkeit ausgelegt. Die gebotene Qualität ist tadellos. Das mitgelieferte Gigbag (braucht man das wirklich bei einem Board dieser Größe?) habe ich ungenutzt im Versandkarton verstaut ? ich erwäge hier die Anschaffung eines Flightcases.
Handling
Verarbeitung
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T
Alles super
Tomovic 06.04.2022
Gute Kopie des Palmer Boards, alles super.
Handling
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F
SpaceShip 60
Frankenstein 28.05.2022
Hallo

Wollte endlich Ordnung ins Chaos bringen und habe neben einem Ausreichendem Power-Plant dieses Board geordert.

Zunächst mal zur Tasche,
Diese ist auffallend gut gebaut wie die guten Gitarren- und Bass Gigbacks von Thomann :)
Sie bietet ausreichend Platz für das bestückte Board und die aufgesetzte Tasche für Kleinzeug, wie das Netzteil für das Power- Plant, oder Ersatzklettband, Kabelbinder zB .
Und der einstellbare Schulterriemen ermöglicht es das man noch 2 Gitarren-Gigbacks mit in den Proberaum schleppen kann :)

Zum Board selber,
Es macht einen sehr stabilen Eindruck, es ist unkompliziert zusammen zu bauen, die beiden Füße reindrehen auf Höhe einstellen und Kontermutter festmachen.
Die beweglichen Kunststoff Füße gefallen da auch noch sehr :)
Ich habe auf der oberen Leiste den 4 Fach Fußschalter meines Bugera 333 XL Tops geklettet und rechts daneben ein Bodenstimmgerät, wo sich dann auch der Eingang für die Gitarre befindet.
Von da geht´s via Patchkabel zur 2ten Leiste, die mit diversen Tretminen bestückt ist, die mit Pedal Connector Klinkenstecker verbunden und auf die Leiste geklettet sind.
Wenn nicht gerade ein Elefantartiges Wesen über die Bühne oder durch den Proberaum stolpert und das Board, samt draufmontierten Geräten, in den Boden stampft, sollte es einen Gitarrist oder Bassisten ein aufgeräumtes inviduelles Multipedalsystem ermöglichen.

Ich werde mir noch eine kleinere Version davon ordern für meine Bassanlage, da diese nun auch ein paar Tretmienen auf dem Boden verstreut rumliegen hat ;)
Handling
Verarbeitung
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P
Klasse Board für wenig Geld
Psycholator 09.04.2018
Nachdem ich von einem Live Setup mit AxeFX und entsprechendem DI-Signal wieder einen Tapetenwechsel auf einen Röhrenamp vollzog, brauchte ich natürlich das eine oder andere Pedal, um meine bisherigen Sounds auch abbilden zu können. Ergänzend sind die Footswitches von Peavey nicht gerade kompakt und mein altes Morley Wah wollte ich dann auch mal wieder aktivieren. Das zusammen mit Stromversorgung, Reverb, Delay, Tuner, etc, wurde dann trotz übersichtlicher Anzahl doch erstaunlich platzhungrig.
Ohne zu wissen, wohin meine Pedalboardreise noch gehen würde, wollte ich jetzt aber nicht unendlich viel Geld investieren und bekam das SpaceShip auch aus meinem musikalischen Freundeskreis mehrfach empfohlen und die 60er Variante sollte es dann schließlich auch werden.

Das erste Zusammenbauen des Boards war erwartet entspannt. Alles zum sicheren Platzieren meiner Pedale kam mit dem Board und ich konnte glückliches Gitarristenlego spielen. Es hält was es halten soll. Die Verarbeitung macht einen stabilen Eindruck und nun bereits nach mehrfachem Einsatz auf der Bühne habe ich noch keine Negativaspekte gefunden.

Die einstellbare Neigung finde ich persönlich sehr praktisch, da es mir einerseits das Umschalten der "oben" angebrachten Effekte vereinfacht und andererseits auch das unauffällige Herauslegen dickerer Kabelstränge ermöglicht (der 4-Cable-Method-Multicore Marke Eigenbau ist nicht ganz so schlank...). Also auch hier bin ich für das Geld mehr als zufrieden.

Als Power Supply benutze ich momentan noch eine Mooer Daisy Chain und kann deshalb nichts darüber sagen, wie gut die Aufhängung für eine "richtige" Stromversorgung funktioniert und hält.

Die Tasche, die mit dem Board geliefert wird, ist in sich eigentlich auch super. Für Stapelbarkeit im etwas volleren Bandwagen überlege ich allerdings nach einem passenden Hardcase zu schauen. Aber für den gelegentlichen Transport und das Mitführen von Ersatzkabeln, Werkzeug und all solcher Nützlichkeiten ist die Tasche aber mehr als ausreichend dimensioniert und hat bislang auch alles ohne Materialschwund mitgemacht.

Alles in allem kann ich das SpaceShip 60 nur empfehlen für jemanden, der ein etwas größeres Board braucht und wie ich nicht gleich hunderte von Euro dafür ausgeben kann oder möchte. Ich bin mit meiner Entscheidung sehr zufrieden.
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