Marshall DSL40CR

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Vollröhren-Combo für E-Gitarre

  • Reissue Serie - authentischer DSL-Ton
  • Leistung: 40 W
  • 2 fußschaltbare Kanäle mit klassischem Gain und ultra Gain
  • Bestückung: 12" Celestion V Type Lautsprecher
  • Vorstufenröhren: 4 x ECC83
  • Endstufenröhren: 2 x EL34
  • unabhängige Volume- und Gain-Regler für beide Kanäle
  • Clean und Crunch Modes im Classic Gain Kanal
  • Lead 1 und Lead 2 Modes im Ultra Gain Kanal
  • klassische Klangregelung mit Bass, Middle und Treble
  • Presence-Regler
  • Tone Shift-Schaltung
  • variable Resonance-Regelung
  • Pentode-/Triode-Umschaltung
  • Digital-Reverb unabhängig für jeden Kanal
  • im Standby Kopfhöreranschluss möglich
  • Lautsprecher-Ausgänge: 2 x 16 Ohm, 1 x 8 Ohm und 1 x 16 Ohm
  • inkl. Doppelfußschalter (Kanalwahl und Reverb on/off)
Erhältlich seit Januar 2018
Artikelnummer 422013
Verkaufseinheit 1 Stück
Leistung 40 W
Lautsprecher Bestückung 1x 12"
Endstufenröhren EL34
Kanäle 2
Hall Ja
Externer Effektweg Ja
Recording Ausgang Ja
MIDI Schnittstelle Ja
Anschluss für externe Lautsprecher Ja
Kopfhöreranschluss Ja
Fußschalter Anschluss Ja
Inkl. Fußschalter Ja
719 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Kräftiger Vollröhren-Combo mit umfangreicher Ausstattung

Der Marshall DSL40CR verfügt über zwei Kanäle, die mit jeweils zwei unterschiedlichen Voicings betrieben werden. Kanal 1 besitzt einen Clean- und einen Crunch-Grundsound, während im zweiten Kanal zwei unterschiedliche Overdrive-Settings für eine breite Palette an Zerrsounds bereitstehen. Der Amp wurde mit sinnvollen Detaillösungen, wie etwa einem Emulated Line-Out für das Direct-Recording, einem Line-In zur Wiedergabe externer Klangquellen oder einem Einschleifweg, mit dem der räumliche Klang des bereits integrierten Reverbs um weitere Effekte erweitert werden kann, ausgestattet. Die Dreiband-Klangregelung wurde überarbeitet, um noch effektiver einzugreifen, während die Tone-Shift-Funktion für moderne Scoop-Sounds sorgt. Weitere Möglichkeiten zur Klangbearbeitung bieten Regler für Presence und Resonance. Sie wirken sich unmittelbar auf den Sound der mit zwei EL34 bestückten und 40 Watt leistenden Endstufe aus. Hörbar wird das Ergebnis durch einen 12“-Celestion-V-Type-Speaker, der eine differenzierte und enorm druckvolle Wiedergabe über das gesamte Klangspektrum garantiert.

Echter Marshall-Sound mit vielen Extras

Bestückt mit vier ECC83-Röhren bietet die Vorstufe des DSL40CR zwei Kanäle, die auch mit dem im Lieferumfang enthaltenen Fußschalter oder per MIDI bedient werden können. Dabei bietet Kanal 1 („Classic Gain“) strahlend saubere Clean- und dynamisch spielbare Crunch-Sounds, während Kanal 2 („Ultra Gain“) die Ohren mit saftigen Crunch- und High-Gain-Leadsounds verwöhnt. Beide Kanäle verfügen über eigene Volume- und Mastervolume-Regler und teilen sich einen effektiv zupackenden Dreiband-EQ, während die Regler Presence und Resonance die Bearbeitung des Klangverhaltens der Endstufe ermöglichen. Zudem ist der integrierte Reverb für beide Kanäle getrennt einstellbar. Neben einem Effektweg, dem MIDI-Anschluss, einem Audio-In und dem Anschluss für den Fußschalter befindet sich auch ein Emulated-Out an Bord. Zu guter Letzt stehen satte fünf Boxenausgänge mit 8 bzw. 16 Ohm bereit – falls man vorhat, dem DSL40CR eine extra Portion Power zu spendieren.

Amtlicher Marshall-Combo ohne Wenn und Aber

Wer echten Marshall-Sound liebt, wird auch am DSL40CR garantiert seinen Gefallen finden. Der robuste Amp besitzt den typischen Marshall-Vollröhrensound und bietet sich gleichermaßen als Verstärker für den Proberaum, die Bühne oder für das Studio an. Durch die mögliche Leistungsreduzierung der Endstufe von 40 auf 20 Watt kann man ihn somit auf das jeweilige Einsatzgebiet anpassen. Durch die umfangreiche Ausstattung wie die zwei Kanäle und die vier Voicings, das hervorragende Digital-Reverb, den Effektweg sowie den Emulated-Out/Kopfhöreranschluss empfiehlt sich der Marshall DSL40CR für alle Gitarristen, die auf der Suche nach einem extrem flexiblen und zugleich potenten Röhren-Combo sind.

Über Marshall

Marshall, der Hersteller aus Milton Keynes in Großbritannien, ist aus der Welt der E-Gitarristen nicht wegzudenken. Die Röhrenverstärker von Firmengründer Jim Marshall († 2012) schrieben seit 1962 mit Pete Townshend, Jimi Hendrix und Eric Clapton Rockgeschichte und tun es bis heute. Die Klassiker der Serien JTM, JMP und JCM 800 sind bis heute heiß begehrt, prägten sie doch den Klang der angezerrten und verzerrten elektrischen Gitarre mehr als jedes andere Produkt. Bis heute steht die Kombination aus Verstärker und 4x12"-Box, der Marshall-Stack, synonym für die Energie und Lautstärke des Rockgenres. Gleichzeitig hat sich Marshall über die Jahre aber auch stets am Puls der Zeit und den Bedürfnissen von Nachwuchsmusikern orientiert.

Variabel einsetzbarer Marshall-Sound

Mit der 40 Watt starken Endstufe und dem 12“-Celestion-Lautsprecher eignet sich der DSL40CR sowohl für den Einsatz zu Hause als auch im Proberaum, auf der Bühne und vor allem als idealer Amp für das unaufwändige Recording im Studio. Der Emulated-Out wurde dafür mit einer Speaker-Simulation der Spezialisten von Softube ausgestattet. Das bringt den typischen Marshall-Sound mit seiner vollen Dynamik und ohne umständliche Mikrofonierung direkt in den Computer.

78 Kundenbewertungen

47 Rezensionen

R
Marshallized
R8Vos 30.10.2019
Marshall DSL 40 CR ein toller Vertstärker, vor allem mit dem Pedal Marshall PEDL-91016. Damit hat man die vier Kanäle abrufbereit und kann den Effekt Loop de- bzw aktivieren und die 2 Master Volume zuschalten. Der mitgelieferte Footcontroller kann das nicht. Also wer den Dsl 40CR ordert, sollte den 6-fach-Fußschalter mitbestellen. So hat man den ganzen Verstärker unter Kontrolle und braucht eigentlich keine zusätzlichen Booster, Verzerrer usw. Der DSL 40CR nimmt aber auch gern all möglichen Effektpedale und Verzerrer an. Aber letzltlich braucht man die nicht. Der Verstärker deckt alle möglichen Sounds (Marshallsounds) ab! Hier steckt ganz und gar die ganze Marshallsoundgeschichte drin. Besonders gut gefällt mir der ClassicGain Channel mit den zwei Modes Clean und Crunchl. Der Verstärker reagiert wunderbar auf das Volume Poti der Gitarre, so dass, wenn man im Crunch Mode die Gitarre zurück regelt, einen Superton für Blues Solos erhält. Aufgedreht geht es dann in Richtung Classic Rock. Joe Bonamassa und Gary Moore Sounds sind mit dem Verstärker leicht zu erhalten. Der Clean Mode ist super, aber im Charakter halt marschallmäßig, also nicht völlig clean, aber fett und lädt auch hier zum Solieren ein, wenn man z. B. mit Master 2 die Lautstärke erhöht. Klingt fett z. B. für "Little Wing" etc. Auf Grund des großen und sauber verarbeiteten Gehäuses bringt der Verstärker viel Bass mit und klingt räumlich sehr groß. Die Verarbeitung ist exzellent. Der Anschluss diverser Boxen ist möglich. Wirklich reiche Ausstattung (4 Anschlüsse!) für alle möglichen Zusatzboxen. Emulated out ist super zu verwenden für silent Recording (Verstärker auf Stanbdby). Serieller Einschleifweg für Marshall Echohead bspweise funktioniert klasse und lässt sich mit dem Footcontroller ein- und ausschalten. Des weiteren Audio in Eingang, Midi-IN... Der Digitalreverb ist nicht so prominent wie z.B. in meinen Fender Blues Juniors, aber sehr passend und gut klingend. Settings: Zum Einstieg alle Regel auf 12 Uhr und dann je nach Gusto den Equalizer Treble, Bass MIddle, Presence und Resonance einstellen. Letztere verändern den Klang der Endstufe.
Meine Settings für eine Les Paul Cusom Shop
sehen so aus:
Gain für beide Kanäle (Classic und Ultra) 12, Volume 1 Uhr, Treble 9 Uhr/ Middle voll auf , Bass 12, Presence/Resonance 12 Uhr, Reverb Classsic Gain auf 3 Uhr/ Ultra Gain Reverb 1 Uhr, Master je nach gewünscher Lautstärke, wobei ich für das Solieren Master 2 nehme und den im Vergleich zu Master 1 um einen Strich höher einstelle. Die Equalizer Regler sind sehr effektiv. Durch den voll geöffneten Mittenregler verändert sich der Sound gewaltig im Vergleich zur 12 Uhr Stellung. Mit voll aufgerissenen Mittenregler erhält man die m.E. nach mit einer Les Paul die Gary Moore und Joe B. Sounds. Im Classic Channel werden so die vintagemäßigen Gitarrensounds erreicht. Der Ultragainchannel mit OD 1 deckt dann Sounds ab, wie z. B. Joe Bonamassa "Just got paid" oder Soloteil von "Bridge To Better Days". Wer es brachial will, greift zu OD 2. Im Vergleich zu meinen alten DSLs 401 klingt der neue geräumiger und fetter im Bass, ich kann mit ihm auch Sounds wie bei meinem 1974X leicht einstellen. Die Leistungsreduzierung benütze ich nicht, bei der Umstellung (im Standby Schalter enthalten) klingt der Verstärker halt schwächer und ausgedünnter (geht aber auf die Röhrenlebensdauer!). Fazit: Ein Klasse Verstärker, der sowohl echte Vintage-Sounds als auch moderne Varianten liefert. Sehr gut und solide verarbeitet. Vom Gewicht noch tragbar, ohne Verzerrer/ Booster usw. zu gebrauchen. Wichtig 6-fach-Fußschalter ordern!!! Preis-Leistungsverhältnis außerordentlich zu empfehlen. Thomann Service sowieso zu empfehlen. Oktober 2021: Er gefällt mir nach wie vor ausgezeichnet. OD 1 im Ultragainchannel ist super und reagiert super aufs Volumenpoti für weniger verzerrte Klänge ala BB King. Sehr cremig. Update: Verwende für den Classic Gain Green Mastervolume 2 und für Classic Red/Ultra Gain OD1 Master 1, Volume bei OD 1 steht auf 16 Uhr (fürs Solieren)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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S
Man hört jeden Ton!
Spongus 09.01.2019
Ich spiele den Amp mit einer ESP LTD EC-1000 mit Seymour Duncan JB/59 und mit einer Squier Strat. Die ESP für AC/DC bis klassischen Metal, die Strat für rockigen Blues mit dem Hals-Pickup.

Beide Kanäle haben jeweils zwei Modi: Im Classic-Gain-Kanal "Clean" und "Crunch", im Ultra-Gain-Kanal "OD1" und "OD2". Das hat der DSL20 nicht, und deshalb habe ich auch den 40er, obwohl der 20er wohl laut genug wäre.

Der Clean-Modus ist halt Marshall-clean, kein glockiger Fender-Sound, und wird bei vollem Gain leicht dreckig.
Geil ist der Crunch-Modus. Hier geht Blues und AC/DC, auch mehr. Der Kanal spricht sehr gut auf meinen Booster an, was bei Bedarf zu einer ziemlich geilen Zerre führt, die viel saftiger daher kommt, als wenn man in den Ultra-Gain-Channel wechselt. Das möchte ich nicht missen! Wer nicht nur Powerchords spielt, wird das lieben!
OD1 ist klassischer Marschall-High-Gain, damit kann man die 80er abdecken, OD2 ist "Moderner", hat noch mehr Gain, wird aber kein Rectifier. Für modernen Mörder-Metal würde ich was anderes nehmen.

Was mir an dem Amp so gut gefällt, ist, dass egal bei welchem Gain-Level immer die Auflösung hervorragend ist. Offene Akkorde mit einzeln angeschlagenen Saiten vermatschen nicht. Man hört nicht nur Sound, sondern auch die Töne! Das ist extrem wichtig. Mein Blackstar HT-5R hat auch einen geilen Sound, noch etwas dreckiger als der Marshall, aber irgendwie hat man da Probleme, noch zu hören, was man spielt, wenn's etwas nuancierter zugeht.

Wer oft zwischen den Classic- und den Ultra-Kanälen wechselt, wird einen Kompromiss bei den Bässen suchen müssen, denn die sind im Classic-Bereich viel stärker.
Überhaupt hat der Amp enorm viel Bass. Wenn man in OD2 einen Scoop-Sound einstellt, kann das beim Wechsel nach "Clean" zu bassig werden. Aber dafür gibt's JVMs. Ich behelfe mir mit dem Booster und seinen Bass/Höhenreglern. Der "Tone shift"-Sound ist nicht so meine Sache. Würde der nur die Bässe anheben, wäre das bässer ;-) beim Kanalwechsel.
Drum einen Stern Abzug bei den Features.

Natürlich braucht's eine gewisse Lautstärke, bis der Speaker seinen Klang entfaltet, aber das geht im Eigenheim ohne Hörschaden. Im Mietshaus mit nervösen Nachbarn wird der Speaker nicht richtig in die Gänge kommen.
Das ist übrigens eine wichtige Erkenntnis: Auch ein 1-Watt-Amp wird nicht klingen, wenn man ihn auf Schlafzimmerlevel spielt, es sei denn, man hat einen Speaker dran, der dafür ausgelegt ist. Ich hatte den DSL1 bestellt, aber um die Endstufenzerre mit ins Spiel zu bringen, brauchte es auch da Lautstärken, die zwar den 12''-Blackstar-Speaker genügend anregen, die aber kein Mietvertrag lange aushält, und dann fehlte auf einmal der Druck. Der 0,1-Watt-Modus war klanglich schlecht.
Mir gefällt der 40er bei gleicher Lautstärke jedenfalls besser als der 1er, obwohl da nur die Vorstufe zerrt. Das klingt trotzdem sehr geil, auch zu Hause! Der DSL40CR geht also als Universalgenie durch.

Ich habe den Eindruck, dass es besser klingt, wenn man die Master-Volumen-Regler voll aufdreht und die Lautstärke per Volume regelt. Kann aber auch Einbildung sein.

Der erste Amp kam leider defekt an, wurde dann aber von Thomann umgehend ersetzt.

Nachtrag: Wenn ich einen Boss GE-7 Equalizer in den Effektweg hänge (NICHT vor den Input) und dort einen ganz leichten Buckel um die 800 Hz einstelle, kommt der Sound noch mehr nach meiner Vorstellung vom klassischen Marshall-Sound! Unbedingt probieren! Der Boss-EQ rauscht im Effektweg auch nicht.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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K
Toller Verstärker für den klassischen Rockfan!
KnusperMuesli123 12.04.2021
Der Marshall DSL40CR ist der perfekte Verstärker für jeden,
der den britischen Sound anstrebt. Ich habe den Verstärker zusammen mit einer Paula der Marke Gibson getestet und
möchte nun auf meine Erfahrung mit dieser Kombi zu
sprechen kommen.
Der Verstärker besitzt zwei Kanäle, den Classic-Gain-Channel sowie den Ultra-Gain-Channel. Der Classic-Gain-Channel richtet sich dabei an jene, die dem Hardrock verfallen sind. Liebhaber von härterer Musik fühlen sich eher im anderen Kanal zuhause. Auch ein unverzerrter Sound ist möglich, wird jedoch (marshalltypisch) bei einer gewissen Lautstärke wärmer. Der Sound hält sich jedoch stets auf einem hohen Niveau. Grundsätzlich kann man den Verstärker für die meisten Belange gut gebrauchen. Die Regler für Treble, Middle und Bass bieten die Möglichkeit, den Sound individuell auf die eigenen Wünsche anzupassen. Über Angus Young (hoher Anteil an Höhen) bis hin zum Slash (Höhen moderat, Mitten im Vordergrund) lässt sich jeder erdenkliche Klang rekonstruieren. Eine Vollröhren-Combo mit einer Leistung von 40 Watt zeigt sich selbstredend auch in der Dynamik. Ich kann an dieser Stelle jedoch auch Bedroomrocker beruhigen. Die Regler für das Mastervolume (2 an der Zahl) lassen sich bereits durch minimalste Drehungen ansprechen und die Lautstärke auf ein Niveau herabsetzen, was andere Mieter oder Mitbewohner nicht belästigt. Eine Anschlussmöglichkeit für Kopfhörer ist ebenfalls gegeben und lässt sich unkompliziert im Standby austesten. Benötigt habe ich dieses Feature, aus bereits genanntem Grund, aber noch nicht.
Zusammenfassend sei gesagt, dass sich der Röhrenverstärker an ein breites Publikum richtet. Es ist egal, ob man auf der Bühne oder im eigenen Zimmer steht und ob man Rock oder Metal lieber mag. Der Marshall DSL40CR ist ein Allrounder auf seinem Gebiet und kann getrost weiterempfohlen werden.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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u
Der einzige den ich jemals brauchen werde
unknow_n 02.04.2020
Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten, da der FX-Loop meines Ersten deffekt war und bei der Fehlersuche auch festgestellt wurde, dass die verbauten Röhren bis zu 10 Jahre alt waren. Der Kontakt und die Rücksendung über Thomann waren natürlich erstmal kein Problem, das Ersatzgerät hat allerdings sehr lange auf sich warten lassen, nachem ich mich nochmal beim Support gemeldet hatte, und dieser eine weitere Lieferung veranlasste, hatte ich letzten Endes dann 2 Stück zuhause stehen. Der Support hat davon aber irgendwie nichts mitbekommen, hab ihn dann also aus Eigeninitiative zurückgeschickt.

Erstmal zum Einsatz: ich habe den Amp nun glaube ich seit ca. 1,5 Jahren, spiele ihn hauptsächlich daheim, gelegentlich auch auf kleineren Gigs und seit kurzem auch noch über eine Marshall AV1960 4x12er mit einer Squier HS Strat mit einem DiMarzio stacked single coil am Hals und einem NoWaxx Humbucker an der Bridge und einer Harley Benton SC-550.
Aber jetzt mal zum Verstärker selbst, Grundsätzlich bin ich wirklich rundum zufrieden. Ich würde durchaus sagen dass er auch bei geringeren Lautstärken sehr gut klingt, bei meiner Kanaleinstellung im OD1 mit Gain auf 7, Channel Volume auf 5, sollte der Master schon so bei min. 3 liegen, sind aber immer noch moderate Lautstärken.
Was viele schon gesagt haben, dass man einen Lautstärkewechsel zwischen den beiden Kanälen hat, kann ich bestätigen. Das lässt sich aber über die beiden Master Volumes ausgleichen. Mein Problem liegt da eher bei der Umschaltung von Clean auf Crunch, aber auch damit kommt man irgendwie klar.
Der OD2 ist für mich persönlich nichts, den Sound wirkt hier auf mich recht matschig und undefiniert, der OD1 ist aber definitiv mein Lieblingssound, der ist echt genial.
Mit dem FX-Loop habe ich das Problem, dass (vermutlich) mein Boss ME-50 übersteuert, zumindest empfinde ich ein derartiges Geräusch wenn der Loop an ist, obwohl keine Effekte aktiv sind, liegt aber denke ich mal eher am Effektgerät, da dieses wahrscheinlich eher vor den Amp gehört, als am Amp selbst und außerdem bin ich diesbezüglich eh ziemlich puristisch und spiele eigentlich so gut wie ohne Effekte.
Was ich auch top finde ist, dass man bezüglich Speaker-Anschlüssen nicht weniger Optionen hat, als mit einem Head, man kann den internen Speaker also ohne Probleme abstecken und wie in meinem Fall noch an eine 4x12er anschließen oder beides kombiniert spielen.
Was ich immer noch merkwürdig finde ist, dass die Röhren hier, laut Stempel, auch ca. 10 Jahre alt sind. Macht ja nichts aus, ich finds nur irgendwie komisch.
Außerdem habe ich, wenn z.B. Volume an der Gitarre runter ist, ein Problem, das anscheinend viele DSl 40cr haben, der Amp rauscht oder knackst in unregelmäßigen Abständen irgendwie, ist bei mir allerdings noch in vertretbarem Maße, also kein Grund ihn zu beanstanden.

Wie vielleicht schon bemerkt worden ist, bin ich wirklich sehr zufrieden mit dem Amp und würde ihn jederzeit wieder kaufen, einfach schon deshalb, weil ein Marshall einfach keine Alternativen lässt...;)
Bedienung
Features
Sound
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