Marshall Origin 50C Combo

Röhrencombo für E-Gitarre

  • Gain Boost-Funktion
  • zwei Voicings (Normal, High Treble), die über den Tilt-Regler stufenlos gemischt werden können
  • schaltbare Leistungsreduktion für vollen Klang in jeder Umgebung
  • 1 Kanal
  • Leistung: 50 Watt
  • Vorstufenröhren: 3x ECC83 (12AX7)
  • Endstufenröhren: 2x EL34
  • Bestückung: 1x 12" Celestion G12N-60 Midnight Lautsprecher
  • Regler: Gain - Tilt - Bass - Middle - Treble - Master - Presence
  • Schalter: Power On/Off - Output Low/Mid/High - Gain Boost (Pull Volume)
  • serieller Effekt-Einschleifweg
  • Anschlüsse: Input (6,3 mm Klinke) - DI Out (6,3 mm Klinke) - FX Send & Return (2 x 6,3 mm Klinke) - Footswitch (6,3 mm Klinke)
  • Lautsprecher Ausgänge: 3 x 6,3 mm Klinke (16 Ohm / 8 Ohm)
  • Abmessungen (B x T x H): 580 x 245 x 480 mm
  • Gewicht: 18,2 kg
  • inkl. Fußschalter
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Soundbeispiele

 
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  • Blues
  • Blues Line
  • Country
  • Country Line
  • Funk
  • Funk Line
  • Fuzzline
  • Fuzzline Line
  • Hazey
  • Hazey Line
  • Metal
  • Metal Line
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  • Progressive Line
  • Rock
  • Rock Line
  • Stoner
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Weitere Infos

Leistung 50 W
Lautsprecher Bestückung 1x 12"
Endstufenröhren EL34
Kanäle 1
Hall Nein
Externer Effektweg Ja
Recording Ausgang Nein
MIDI Schnittstelle Nein
Anschluss für externe Lautsprecher Ja
Kopfhöreranschluss Nein
Fußschalter Anschluss Ja
Inkl. Fußschalter Ja
Gewicht 18,2 kg

Preiswerter Rockklassiker mit Extras

Mit dem Origin 50C Combo besinnt sich Marshall auf seine Tugenden, die den man hier zum günstigen Preis anbietet. Der puristische, einkanalige Röhrencombo arbeitet mit einer 50-Watt-EL34-Endstufe und einer 1x12-Zoll Celestion G12N-60 Midnight Lautsprecher-Bestückung. Klanglich orientiert er sich an den Legenden JTM45 und JMP Super Lead 1987, bietet aber zeitgemäße Ausstattungsmerkmale wie einen Masterregler, eine Boostfunktion und einen Effektweg. Geliefert wird er direkt mit einem Fußschalter, welcher den Boost und den Effektweg schalten kann.

Dynamischer Crunch aus Vor- und Endstufe

Eine kräftige Endstufe und ein sauber abgestimmter Vorstufenkanal, beides in Röhrentechnik und wiedergegeben über einen Celestion-Lautsprecher - mehr braucht der Rockgitarrist eigentlich nicht in seinem Verstärker. Die geradlinige Schaltung des Origin 50C Combos wendet sich an Musiker, die klassischen Marshall-Crunch zu einem günstigen Preis suchen. Die Abstimmung zielt in Richtung Vintage-Rock, wobei sich die Verzerrung unabhängig von der Ausgangslautstärke regeln und sogar durch eine schaltbare Boostfunktion erweitern lässt. Hinzu kommt der Tilt-Regler mit dem eine runde und höhenbetonte Klangvariante frei mischen lassen, ganz so wie bei den Klassikern 1987 und 1959 mit gebrückten Eingängen. Seine Verzerrung bezieht der Origin 50C aber auch aus der Endstufe. Die Wände müssen hier allerdings nicht mehr wackeln, denn die Ausgangsleistung lässt sich auf 10 Watt oder gar 5 Watt reduzieren.

Für Musiker, nicht Sammler

Kostspielige Raritäten oder aktuelle Neuauflagen der Marshall-Klassiker, die oft von Hand verdrahtet werden, liegen nicht im Budgetbereich jedes Ein- und Aufsteigers. Entsprechend orientiert sich die Origin-Serie zwar klanglich an Plexi und Co, platziert diese Serie jedoch in einem deutlich günstigeren Preisbereich. Der Combo-Verstärker Origin 50C adressiert Gitarristen, die britische Rocksounds und das puristische Konzept eines Einkanalers schätzen. Mit seiner kräftigen EL34-Endstufe und dem mittenbetonten 1x12“ Celestion G12N-60 Midnight Lautsprecher liefert der Combo ordentlich Durchsetzungskraft und ist dabei bestens für den Einsatz im Proberaum und auf der Bühne geeignet, kann aber auch durch eine mögliche Leistungsreduzierung auf bis zu 5 Watt im Wohnzimmer betrieben werden.

Über Marshall

Marshall, der Hersteller aus Milton Keynes in Großbritannien, ist aus der Welt der E-Gitarristen nicht wegzudenken. Die Röhrenverstärker von Firmengründer Jim Marshall († 2012) schrieben seit 1962 mit Pete Townshend, Jimi Hendrix und Eric Clapton Rockgeschichte und tun es bis heute. Die Klassiker der Serien JTM, JMP und JCM 800 sind bis heute heiß begehrt, prägten sie doch den Klang der angezerrten und verzerrten elektrischen Gitarre mehr als jedes andere Produkt. Bis heute steht die Kombination aus Verstärker und 4x12"-Box, der Marshall-Stack, synonym für die Energie und Lautstärke des Rockgenres. Gleichzeitig hat sich Marshall über die Jahre aber auch stets am Puls der Zeit und den Bedürfnissen von Nachwuchsmusikern orientiert.

Marshall-Sound für jedes Einsatzgebiet

Im Zentrum des Origin 50C steht der explizit dynamische Crunch, für den man Marshall eben liebt. Für einen überaus fairen Preis erhält man hier dynamischen, britischen Rocksound, der sich vom Wohnzimmer, über Proberaum, bis hin zur Bühne und für den Studioeinsatz nutzen lässt, mit variabler Ausgangsleistung, möglicher Endstufensättigung und sinnvollen Extras wie einem fußschalten Boost und Effektweg. Praxisnah und auf den Punkt!

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45 Kundenbewertungen
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4.6 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Am Preis gemessen ok, aber keine Wunderkiste
cue.big, 30.04.2018
Vorab das, was mir gar nicht gefällt und Kopfschütteln auslöst:

- Rear Panel:

Das ist eigentlich kein Rear Panel. Die Anschlüsse für Netzstecker, Footswitch, DI Out und FX Loop sind hinten versenkt und nach unten ausgerichtet. Und nach unten beschriftet. Großartig, ein Beispiel dafür, wie man einem Livegitarristen das Leben schwer macht. Also entweder den Amp beim Verkabeln speakerseitig auf den Boden legen und mit Handytaschenlampe hinten reinleuchten, um zu sehen, ob man z. B. den Loop richtig verkabelt, oder schicke Beschriftungen auf der Rückseite exakt über den jeweiligen Buchsen selbst aufkleben. Grund für diesen Unsinn ist wohl, dass - vermutlich aus Kostengründen - beim Combo schlicht und ergreifend ein und dasselbe Amp-Chassis verwendet wird, wie beim Head. Behaupte ich jetzt mal, da sich diese Vermutung infolge der anders nicht erklärbaren miserablen Position der rückseitigen Anschlüsse aufdrängt.

- Footswitch/FX-Loop:

Wenn ich jetzt nicht irgendeinen Trick übersehen habe, dann ist der FX-Loop nur nutzbar, wenn der Footswitch angeschlossen ist. Dann erst kann der Loop eingeschaltet werden. Ist kein Switch dran, ist der Loop aus. Am Amp ist kein Schalter dafür. Also immer Footswitsch dabei haben. Oh Mannomann, Marshall. Seit wie vielen Jahren baut ihr jetzt Amps?

Sound:

Der ist ok, ich würde sagen, am Preis gemessen sogar überdurchschnittlich. Relativ offen und dynamisch, solange man bedenkt, was der Amp kostet. Wunder darf man nicht erwarten, aber der Amp macht schon Spaß. Es ist ein 1-Kanaler. Über Gain kommt mit ner Strat nicht viel Zerre, sondern eher Druck, was schon gut ist. Aber halt auch mehr Kompression. Mit dem Master kommt Endstufenzerre, die durchaus passabel ist.
Der Tilt-Regler bei Null bedeutet lt. Manual ?normale Höhen?. Je weiter man aufdreht, desto mehr ?hohe Höhen? werden lt. Manual zugegeben. Das trifft es in der Tat ziemlich. Nützlich zu Anpassung von Singlecoil Gitarren zu Humbuckern. Wobei ich über eine Einstellung von 11:00 Uhr mit keiner meiner Gitarren (Fender Strats/Teles und Gibson Paulas) hinausgekommen bin, weil es sonst echt schrill wurde.
Presence bei Singlecoils praktisch nicht relevant (also eher gegen 0). Die 3-Band-Regelung ist in Ordnung, wobei der Mittenregler eher höhere Mitten regelt.
Der Amp kann im Clean/Crunch Bereich durchaus Druck aufbauen.

Pedale:

Der Loop arbeitet gut. Reverb (Neunaber) und Delay (Boss DD7) nimmt er gut. Zerrer vor dem Amp sind unterschiedlich, wie bei den meisten Amps. Okko Diablo und div. Tonehunter Zerrer laufen gut. Auch den Tubescreamer mag der Amp.

Optik/Verarbeitung:

Fein, nichts negativ aufgefallen. Im Gegenteil, wirkt für den Preis eher überdurchschnittlich.

Speaker:
Celestion Midnight habe ich davor noch nie gehört. Nach ein paar Stunden zuhause und 1 Bandprobe finde ich den Speaker gar nicht so übel und er bleibt erstmal drin. Testweise kommt mal ein 12er V-Type rein, schreit irgendwie danach.

Vergleich zum Origin 20 Combo:

Vor Ort bei Thomann konnte ich den 20er und 50er Combo im A/B-Vergleich testen. Der 50er hat für mich (ganz deutlich) gewonnen. Der 10er V-Type im 20er Combo bzw. diese Kombination hat mir überhaupt nicht gefallen. Der 20er klingt für mich nach Schuhschachtel, soll heißen beengt, weniger dynamisch, schlapp. Der 50er dagegen klingt offener, dynamischer, spritziger. Der 50er reduziert auf 10 Watt ist immernoch ordentlich laut und klingt. Der 20er reduziert auf 7,5 Watt klingt noch näselnder als mit 20 Watt. Gut, ist aber alles subjektiv.

Warum bleibt der Amp?

Ich stehe auf leichten Dreck im cleanen Stratsound über Neckpickup. Das kann er gut. Er hat clean auch ordentlich Headroom, aber immer vor dem Hintergrund, dass ich so ganz bissl Dreck gerne drin hab.

Fazit:

Im Ergebnis klingt der 50er Combo schon ordentlich und ist relativ dynamisch, immer gemessen an der Preisklasse. Den 20er Combo schlägt er in meinen Augen um Längen. Wenn man FX-Loop nutzt, hat man leider eine Riesenfummelei mit der Verkabelung an den sehr schlecht zugänglichen Buchsen. Zudem muss bei Verwendung des Loops immer der Footswitsch angeschlossen und der Loop darüber aktiviert sein. Der Origin 50er. Combo ist keine Wunderkiste, aber bei zugrundeliegender Berücksichtigung seiner Preisklasse ein durchaus ordentlicher und optisch gelungener Amp.
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Sound
Verarbeitung
Marshall Origin 50C
Alex\m/_, 30.04.2018
Der Marshall Origin besticht als erstes mit seiner Optik. Wunderbarer Vintagelook und fehlerfreie Verarbeitung. Das Design an sich gefällt mir wirklich sehr gut.
Ich empfinde den Verstärker als angenehm groß. Schade, dass die leistungsschwächeren Varianten immer kleiner sein müssen.

Ich habe den Origin bei mir im Wohnzimmer stehen. Also Heimgebrauch. Warum ich mich trotzdem für die Fünfziger Variante entschieden habe? Wegen des 12 Inch Speakers. Man könnte natürlich einen 20 Head nehmen und ne 1x12er Cab - aber das wollte ich nicht. Ich wollte ein funktionierendes in sich geschlossenes Gerät mit ausgewogenem Bass und das habe ich bekommen.

Der Sound hat mich wirklich umgehauen. Von fast ganz klaren Clean über Blues bis zum Rock/Hardrock-Bereich ist alles möglich.
Hierbei liefert der AMP einen dynamischen, warmen und druckvollen Klang. Preis/Leistung- Top!
Update (29.01.19) -------------------------------------------------------------------------
Was man jedoch nicht vergessen sollte, ist, dass der Amp wirklich sehr laut sein kann. Ordentlich übersteuern kann man den Origin im Wohnzimmer nicht! Auf keinen Fall! Voll Gain + Boost und dann ist mit < 10 W beim Master bei 3 - 4 Schluss. Da vibriert dann schon der Boden mit. Wer in einer Mietwohnung wohnt, sollte sich dessen Bewusst sein. Für meine Zwecke reichen die von mir in meinem Umfeld erzeugbaren Sounds voll und ganz aus und ich bin noch immer sehr zufrieden.
--------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Features überzeugen, auch wenn das für manche vielleicht zu wenige sind. Gain-Boost und Tilt-Control halte ich für sehr geniale Features durch die man sehr gute Klangvariationen kreieren kann. Klangliche Erweiterungen sind ohne Probleme möglich, da man versch. Pedals oder Effekte einschleifen kann.
Die Bedienung ist sehr leicht und unkompliziert.

Der Verstärker ist für mich definitiv der Richtige und ich bin froh ihn gekauft zu haben.
Weiter so Marshall!
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Mangelhafte Qualität!
psoulstar161, 30.06.2020
Leider kann ich mich für den Amp nicht begeistern. Er sieht optisch toll aus, das ist aber auch schon alles. Die Verarbeitung ist ok, allerdings blubbert und rauscht eine Röhre extrem. Hier hilft nur ein Austausch. Lautstärke ist in Ordnung, auch als clean Basis nutzbar. So sollte man ihn auch möglichst einstellen und Verzerrte Sounds durch dynamische Overdrive Pedale erzeugen. Der verzerrte Klang ist nämlich gewöhnungsbedürftigt. Kratzig, harsch, undynamisch und sehr grell. Einen warmen Sound einzustellen ist schwierig, die Regler relativ wirkungslos. Es geht eigentlich immer nur greller und höhenlastiger. Der einzige Pluspunkt ist, dass der Amp durch das größere Gehäuse relativ voluminös klingt. Vlt für Hardrock noch geeignet. Aber für dynamischen Blues oder Blues Rock sicherlich nicht. Leider ein Fehlkauf!
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great sound, connectivity not very simple
rrvasal, 05.06.2020
The amp sounds great, for home use, Low setting is more than enough. if you crank it you get a very nice "marshall sound".

connectivity in the back is not great, normally you have the amp close to a wall so if you want to connect to the effects loop you cannot do it without moving the amp.
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