EV PL 33

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Dynamisches Mikrofon

  • besonders für Bassdrum geeignet
  • Charakteristik Superniere
  • Impedanz: 150 Ohm
  • Frequenzgang: 20 - 10000 Hz
  • Metallkorpus
  • Gewicht: 364 g
  • Farbe Satin Schwarz
  • inkl. Stativklemme
Erhältlich seit Januar 2009
Artikelnummer 223255
Verkaufseinheit 1 Stück
Kondensatormikrofon Nein
Charakteristik Superniere
98 €
143,99 €
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225 Kundenbewertungen

130 Rezensionen

d
Ein echter Alleskönner im Studio
db.related 14.09.2010
Das PL-33 hat sich im Studio-Alltag als echter Alleskönner erwiesen, speziell aber in seiner ursprünglichen Funktion als BD-Mikro konnte es nachhaltig beeindrucken. Die entsprechende Stimmung der Drum vorausgesetzt, liefert das PL-33 ein Signal, das alles in sich birgt, um einen großartigen Kicksound rauszuholen - und das ohne viel Plugin- Rumtrickserei.

Durch die Richtcharakteristik Superniere hält sich das Übersprechen der Snare so sehr in Grenzen, dass entweder auf ein Gating gänzlich verzichtet werden kann oder das Gate mit dezenten Einstellungen schon genügt. Im Vergleich mit dem AKG D112 schneidet für mich persönlich das PL-33 besser ab, weil es in meinen Ohren transparenter klingt. (Ich benutze es auch bei cleanen E-Gitarren! Da wird der Unterschied zum teureren D112 besonders deutlich) Das ist natürlich Geschmacksache.

Das Preis/Leistungsverhältnis ist jedenfalls überragend. Grundsolide verarbeitet und auch optisch ansprechend, ist es für mich ein unersetzlicher Bestandteil meiner Drum-Mic-Sammlung.

Ich freue mich jedesmal, wie erstaunt die Drummer bei mir in der Regie sind, wenn sie den Sound der Bassdrum hören. Der Fairness halber sollte aber auch gesagt werden, dass das PL-33 ein Beispiel für die Wichtigkeit der guten Platzierung ist. Das Mikrofon deckt ungünstige Positionierung innerhalb der BD schonungslos auf, und so kann es schon mal sein, dass man vom Sound beim ersten Reinhören enttäuscht ist. Da lautet die Devise dann: Ran ans Mikro und nachkorrigieren.

Bei den meisten Drums ist der beste Spot im mittleren Drittel auf Höhe des Schlagpunktes, also Mitte-Mitte, wenn man so will. Für Metalanwendungen empfehle ich, das Mikro näher an den Beater zu bringen, weil in diesem Fall die Attack und weniger der Bauch eine Rolle spielt. Und nochwas: Bei fast allen Bassdrum-Recordings muss man etwas von den Mitten rausziehen, um den resonanten Klang zu reduzieren, egal, welches Mikro man benutzt. Mit wohldosiertem EQing der hohen Mitten und eventuellem Anheben zwischen 75 und 95 Hz für den Punch kriegt man einen amtlichen Hit-Kicksound hin.

Alles in allem eine 1A-Kaufempfehlung!
Features
Sound
Verarbeitung
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J
Guter Klang, etwas empfindlich, sehr gut verarbeitet
JR-PS 07.04.2016
Beim ersten Einsatz bei einer Veranstaltung lokaler Rock- und Metalbands war ich ohne EQs komplett flat an der x32 zunächst enttäuscht. Der Sound war sehr unspektakulär und unsauber. Positioniert habe ich das Mikro zunächst klassisch in der Mitte der Kickdrum auf ca. 1/3 des Felldurchmessers zeigend. Doch das war dem EV bei einem sehr kräftigen Anschlag in Verbindung mit einer sehr lauten Trommel (verzeiht mir, ich kann das Modell nicht mehr nennen) zu viel des Guten. Ergebnis war ein übersteuertes Signal, welches zu meiner eingangs beschrieben Enttäuschung beigetragen hat.
Dass bei derart hohen Pegeln jedes Mikrofon irgendwann am Ende ist, ist logisch. Nun begann ich mit ersten Korrekturversuchen, nachdem ich die Konfiguration am Pult ausschließen konnte. Nach Erhöhung des Abstandes zum Anschlagsfell bis fast auf Höhe des rückwärtigen Felles war das Signal sauber und klang rund. Nach kleinen Korrekturen am EQ und leichtem gating/compressing kam ich dann zu einem amtlichen Kickdrum Sound, welcher sich bei den Rock-/ Metalbands behaupten konnte. Schön warm, tief und dennoch knackig.
Alles in allem erscheint das PL33 als ein gutes Mikrofon, welches - wie oft bei Kickdrum-Mics - vergleichsweise empfindlich bei der Aufstellung reagiert. Das ist naturlich stark von der Schlagzeuger-Trommel-Kombination abhängig. Aus diesem Grund gibt's 4 Sterne in der Gesamtwertung.
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Verarbeitung
4
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H
Gutes Bassdrum Mikro
Höllenhorst 21.11.2021
Allem voran sei gesagt, daß ich nicht wirklich viel Ahnung von Mikros habe, mein vorheriges BD-Mic aus einem günstigen Set hat mir eigentlich ganz gute Dienste erwiesen. Dachte ich zumindest, bis ich mir dieses geholt habe. Seitdem brauche ich bei weitem nicht mehr so drastische Eq-Einstellungen zu machen, um den von mir gewünschten Sound zu bekommen. Einziges Manko ist die bereits in anderen Bewertungen angesprochene Tendenz zu leichten Verzerrungen bei zu naher Positionierung am Fell in der Bassdrum, aber das sollte mit etwas Justierung der Position in den Griff zu kriegen sein. Im Vergleich zu einem D112, das ich auch eine Zeit lang hatte, klingt es weitaus weniger "pappig" und deutlich ausgeglichener mit weniger von den "unerwünschten" Frequenzen und einem angenehmen Bass und Höhenanteil. Also alles in allem ein recht anständiges Mikrofon für den preisbewussten Homerecorder.
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Sound
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JC
Top Mikro aber Klemme zu straff
Josetti Casino 07.01.2022
Ich benutze dieses Mikro im Proberaum an einer 18x14 Yamaha SC Bassdrum und es bringt mir genau den Sound den ich haben wollte. Meine BD ist am Schlafgfell mit einem Evans EMAD versehen und Reso ist 1-lagig coated, keine zusätzliche Dämmung komplett offner Sound schön puffy. Das Mikro ist ca 5cm vom Reso entfernt und fängt den boomy Sound super ein. Wenn ich den Sound etwas dämpfe (Kissen an Reso gelegt und Tuch an Schlagfell) dann liegt bei gleicher Mikroposition ein tight-punchiger Bassdrumsound an den das PL-33 ebenfalls wunderbar einfängt. Bei der Nachbearbeitung bleiben meinerseits keine Wünsche offen.
Die Verarbeitung des Mikros ist hervorragend und definitv auch Bühnentauglich.

Nun aber etwas was ich in keiner Rezension über diese Mikro gelesen habe und mich doch etwas verwundert. Vielleicht habe ich ja eine Montagsklemme....

Das Manko ist die mitgelieferte Klemme. Die ist zwar gut, aber definitv! zu eng geraten und lässt sich nicht wirklich sauber zusammenklemmen bzw. schrauben. Zuviel Kraft ist nötig ist um das Mikro in die Klemme zu stecken. Wenn man das Mikro dann der Klemme steckt lässt sich das Schräubchen leider zu schwer drehen und zieht max. 2-3 Gewindedrehungen an. Dies liegt daran das der Innendurchmesser der Klemme ist einfach zu klein ist und die Schraube die Mutter nicht sauber fassen kann weil es zu ausgedehnt ist. Schade!

Ansonsten trotzdem eine absolute Empfehlung meinerseits !!
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