the t.bone SCT 800

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Studio Röhren-Großmembranmikro

"Warmer Röhrensound für digitales Recording!" - the t.bone reagiert mit dem SCT 800 auf die Rufe von unzähligen Projekt- und auch professionellen Studios und bietet ein Kondensatormikrofon zu einem nahezu unschlagbaren Preis. Das SCT800 verfügt über eine 1" große goldbedampfte Membran und eine 12AX7 Röhre.

Mit seinem edlen "Blau und Gold-Look" und dem mitgelieferten Zubehör (elastische Halterung und Deluxe Case) verfügt das SCT800 über ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • 12AX7 Röhre
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Übertragungsbereich: 20 Hz - 15.000 Hz
  • Empfindlichkeit: 14 mv/Pa (@1kHz, 74dB SPL)
  • Elektrische Impedanz: <200 Ohm
  • Äquivalenz Schalldruckpegel: <17dBA
  • Grenzschalldruck (k=0,5%): 125 dB
  • Spannungsversorgung über externes Netzgerät
  • Farbe: Blau/Gold
  • inkl. Transportkoffer, Spinne und Netzgerät sowie 5m Verbindungskabel Netzteil zu Mikrofon
Erhältlich seit März 2002
Artikelnummer 152309
Verkaufseinheit 1 Stück
Röhre Ja
Richtcharakteristik umschaltbar Nein
Richtcharakteristik Kugel Nein
Richtcharakteristik Niere Ja
Richtcharakteristik Acht Nein
Low Cut Nein
Pad Nein
Inkl. Spinne Ja
USB Mikrofon Nein
198 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Röhrenmikrofon zum Einsteigerpreis

Das the t.bone SCT 800 ist ein kostengünstiges Großmembran-Röhrenmikrofon, das nicht nur durch seinen günstigen Preis, sondern auch durch ein für diese Gattung sehr geringes Eigenrauschen von nur 6,5 dB(A) auf sich aufmerksam macht. Die klassische Röhrentechnik steht für sanfte, oft als warm und musikalisch empfundene Verzerrungen, die eingehende Signale veredeln. Im Fall des SCT 800 kommt dazu eine 12AX7-Doppeltriode (auch benannt als ECC83) zum Einsatz. Die benötigte Spannung wird von einem externen Speiseteil bereitgestellt, das neben einem zugehörigen 7-poligen XLR-Kabel, einer Mikrofonspinne und einem Koffer im Lieferumfang enthalten ist. Das SCT 800 ist der Röhrenklassiker unter den Mikrofonen von the t.bone.

Warmer Grundklang

Hinter dem Mikrofonkorb des the t.bone SCT 800 sitzt eine goldbedampfte Membran mit Mittenkontakt und einem für Großmembraner üblichen Durchmesser von 1 Zoll. Das Mikrofon arbeitet mit einer festen Niere und setzt damit auf die (nicht nur für Gesangsaufnahmen) gängigste Richtcharakteristik. Im Gegensatz zu vielen anderen günstigen Einsteigermikrofonen, die versuchen, dem Ohr durch einen besonders hellen Grundklang zu schmeicheln, präsentiert sich das SCT 800 in den Höhen als angenehm zurückhaltend. Der Grundklang wirkt dementsprechend besonders weich und warm, wobei das Mikrofon auch gerne für einen für die Preisklasse besonders ausgewogenen Mittenbereich gelobt wird.

Röhrensound fürs Heim- und Projektstudio

Als kostengünstiges Großmembran-Röhrenmikrofon mit großzügiger Ausstattung ist das the t.bone SCT 800 vor allem für preisbewusste Recording-Einsteiger eine gute Wahl. Wer nach warmem Röhrensound für sein Heim- oder Projektstudio sucht und dabei Wert auf geringes Eigenrauschen legt, der wird mit dem Röhrenklassiker von the t.bone bestens versorgt. Gerade als eine weicher klingende Alternative zu einem hellen Großmembran-Kondensatormikrofon macht sich das SCT 800 ausgesprochen gut. Mit seiner Empfindlichkeit von 14,4 mV/Pa liefert es zudem ausreichend Output, um auch mit den tendenziell schwächeren Vorverstärkern günstiger Audio-Interfaces problemlos arbeiten zu können.

Über the t.bone

Seit 1994 gehört the t.bone zum Portfolio der Eigenmarken des Musikhaus Thomann. Artikel wie Kopfhörer, Drahtlossysteme, InEar-Ausstattung sowie diverse Mikrofone und passendes Zubehör werden unter dem Markennamen angeboten. Die Produkte werden ausschließlich von namhaften Herstellern gefertigt, die auch für viele bekannte Marken produzieren. Klarer Vorteil: Markenqualität zum günstigen Preis. Und Qualität spricht sich rum: Jeder siebte Thomann-Kunde hat schon mindestens ein Produkt von the t.bone gekauft.

Geeignet für Gesang und mehr

Eine der Paradedisziplinen von Großmembran-Röhrenmikrofonen wie dem the t.bone SCT 800 ist die Aufnahme von Gesang. Die leichte Sättigung und gleichzeitig sanfte Kompression der Pegelspitzen sorgt dabei für einen großen, runden und von vornherein etwas kontrollierteren Klang, als es bei reinen Kondensatormikrofonen in der Regel der Fall ist. Von diesen Eigenschaften können auch Instrumente wie beispielsweise eine akustische Gitarre profitieren, wenn sie im Mix mit einer gewissen Prominenz abgebildet werden sollen. Und auch an den Drums ist die Verwendung des SCT 800 durchaus denkbar - beispielsweise als Raummikrofon oder in Front-Of-Kit-Position.

322 Kundenbewertungen

183 Rezensionen

S
Preis-Leistungsverhältnis super
Sascha574 27.01.2022
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Anwendungsszenario
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Zu Recordingzwecken wollte ich mir ein neues Großmembranmikro anschaffen. Zugegeben - Ein wenig habe ich mich von der Optik leiten lassen, aber auch vom Wunsch, mal ein Röhrenmikrofon zu besitzen. Da ich prinzipiell mit den Thomann Hausmarken wie Stairville, oder t.bone bislang stets gute Erfahrungen gemacht habe und auch wegen der guten Rezensionen fiel meine Wahl recht flott auf das SCT 800.

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Verarbeitung
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Das ganze Equipment macht einen sehr guten Eindruck. Das Mikro kommt mit allem Zubehör in einem stabilen Alu-Koffer. Der goldfarbene Korb in Verbindung mit dem dunkelblauen Korpus geben dem Mikro eine recht edle Optik - wobei das für mich unter dem Strich nebensächlich ist. Insgesamt bin ich mit der ganzen Haptik zufrieden. Die Mikrofonspinne ist auch schön stabil, hat jedoch eine Mikrofonaufnahme, die nur an dieses Mikro passt (bzw. vielleicht noch an andere t.bones - das weiß ich nicht), dafür sitzt das SCT800 aber auch sehr fest und stabil.

*** Aktualisierung der Rezension ***
Ursprünglich hatte ich beim Punkt "Verarbeitung" einen Stern abgezogen. Dies begründete sich darin, dass ich nach ersten Versuchen mit dem Mikro das Verbindungskabel zwischen Mikro und Speiseeinheit nicht mehr aus der Buchse der Versorgungsbox ziehen konnte. Ursprünglich vermutete ich eine minderwertige Buchse bei der die Entriegelungstaste den eingesteckten XLR-Stecker nicht mehr richtig freigibt, wie ich es bei einer Monitorbox mal erlebt hatte. Die Lösung ist aber viel banaler. Die Fertigungstoleranzen waren anscheinend so eng, dass der Stecker schlicht und einfach sehr, sehr fest in der Buchse saß. D.h. man musste zum Abziehen des Kabels die Entriegelung drücken und den Stecker dennoch mit ordentlichem Kraftaufwand aus der Buchse ziehen. Nach mehrmaliger Verwendung sitzt der Stecker zwar noch immer stramm, lässt sich aber nun entspannt einstecken und rausziehen. Da ich ansonsten rundherum zufrieden bin, habe ich den letzten Stern beim Punkt "Verarbeitung" nun auch noch ergänzt.
*** Ende der Aktualisierung ***

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Sound
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Uff - Sound ist immer subjektiv. Im Studio bevorzuge ich natürlich möglichst neutrale Mikros, die wenig Eigenfärbung hinein bringen. Schön ist es dann immer, einen direkten Vergleich zu haben. Aus diesem Grunde habe ich das SCT 800 mit zwei anderen Mikros verglichen, die ich sonst fürs Recording nehme: Neumann KMS 104 und Behringer B-1
Ein sehr ungleicher Vergleich ist dies, da das Neumann zwar ein Kondensatormikro ist, jedoch gehört es in die Kategorie der Kleimembran-Bühnenmikros und ist seit 9 Jahren mein treuer Begleiter im Proberaum und auf der Bühne. Das Behringer ist noch älter und ist immerhin auch ein Großmembranmikro wie das t.bone.
Das teuerste Mikro der Reihe ist das Neumann und ich schätze es, wegen seiner sehr neutralen Charakteristik und guten Sprachverständlichkeit. Aus diesem Grunde habe ich es in den letzten Jahren bevorzugt auch fürs Recording eingesetzt. Verglichen mit dem Neumann ist das t.bone SCT 800 ähnlich neutral und gutmütig. Beide Mikros geben dem Signal wenig eigene Färbung und lassen ausreichend Raum für die individuelle Bearbeitung im Mix. Das Behringer scheint die Höhen ein wenig zu betonen. Im ersten Moment denkt man "hui ist das aber brilliant", dabei schießt das Behringer für meinen Geschmack jedoch übers Ziel hinaus. Korrekturen wie diese möchte ich - wenn überhaupt - gern im Mix selbst vornehmen.

Ausgleichend muss ich dazu sagen, dass ich es extrem schwer finde, Mikros miteinander zu vergleichen. Wenn das Mikro halbwegs etwas taugt und korrekt eingesetzt wird (richtige Positionierung, richtiger Pegel, etc.) passiert es mir schnell, dass ich im direkten Vergleich das Empfinden habe, dass alles gleich, oder zumindest sehr ähnlich klingt. Lediglich eindeutige Ausreißer wie die Höhenbetonung des Behringers fallen mir dann direkt auf.

Klanglich bin ich mit dem t.bone jedenfalls voll zufrieden, auch wenn ich zu keiner Zeit das Gefühl hatte, in Superlativen schwelgen zu müssen.
So werden künftig bei mir wohl das Neumann und das t.Bone als bevorzugte Recording-Mikros eingesetzt.

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Fazit
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Als Fazit bleibt auf jeden Fall, dass man das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis nicht vergessen sollte. Das t.Bone SCT 800 bekommt man nicht hinterher geschmissen, aber dennoch ist es im wahrsten Sinne des Wortes preiswert. Man bekommt ein solides, schön neutral klingendes Röhrenmikro. Ich vermag nicht darüber zu urteilen, inwieweit ein Profi mit diesem Mikro glücklich werden würde, als Semi-Pro Hobbymusiker und Hobby-Toningenieur bringt einen das SCT 800 jedoch schon verdammt weit.
Features
Sound
Verarbeitung
3
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Y
Warmer Klang in charmantem Kleid
YenYen 07.02.2014
Das t.bone SCT 800 ist ein Röhrenmikrofon mit Nierencharakteristik. Es bezaubert mit seinem edlen Erscheinungsbild, welches an das kultige AKG C12VR erinnert. Der Körper ist aus Messing mit mattblauer Beschichtung. Der Einsprechkorb über der 1 Zoll Großflächen-Membran strahlt in prunkvollem Gold.
Im Inneren verbaut ist eine chinesische Röhre des Typs 12AX7, in Europa bekannt als ECC83, welche recht rauscharm ist und für einen angenehmen Klang sorgt. Durch eine eigene externe Stromversorgung ist eine Phantomspeisung nicht notwendig. Das Mikrofon besitzt keinen Trittschallfilter.

Der Klang des SCT 800 wirkt voll und angenehm, ohne störende Mitten oder überzeichnete Höhen. Es klingt warm und intim und erinnert bei Sprachaufnahmen an Radiosound. Auch ohne Popschutz werden selbst S-Laute eher sanft abgebildet und Plosivlaute sind kein solches Problem wie bei ähnlich günstigen Mikrofonen. Durch einen relativ niedrigen Grenzschalldruck ist das Mikrofon nicht unbedingt für die Instrumentenaufnahme bei lauten Signalen wie E-Gitarre, Bassdrum oder Bass geeignet, dafür aber sehr wohl bei der Aufnahme von akustischen Gitarren, als Raummikrofon oder bei der Aufnahme von Overheads.

Das SCT 800 wird in einem Metallkoffer mit Zahlenschloss geliefert, der im Inneren alle Utensilien sicher in Schaumstoff gepolstert bereithält. Neben dem Mikrofon befindet sich bereits eine Spinne im Lieferumfang. Sie ist aus Metall und wird mit dem Mikrofon verschraubt. Mit Hilfe eines Gummibands lagert es dann federnd. Es liegen weitere Gummibänder als Ersatz bei. Die Befestigung in der Spinne ist so stabil, dass auch eine problemlose Aufhängung des Mikrofons über Kopf möglich ist. Alles scheint sicher zu sitzen. Allerdings wiegen Mikrofon und Spinne zusammen gut 1 kg, weswegen das Stativ das man als Halterung wählt zur stabileren Sorte gehören sollte, besonders wenn man das Mikrofon Kopfüber und mit einem Popschutz nutzen möchte. Des weiteren im Lieferumfang enthalten ist ein Speisenetzteil und ein spezielles Kabel (7-polig) für die Verbindung zwischen Mikrofon und jenem. Das Netzteil hat einen beleuchteten On/Off-Schalter, lässt sich zwischen 230 V und 110 V umschalten und besitzt einen XLR-Ausgang, einen speziellen 7-adrigen Mikrofoneingang und eine Buchse für den Anschluss an das Stromnetz, wofür ärgerlicherweise kein Kabel beiliegt.

Fazit:

Für 198,- € ist das t.bone SCT 800 eine gute Investition.
Es hat einen angenehmen Klang, sieht schön aus und kommt in Komplettausstattung.
Dass das Netzkabel für die Stromversorgung nicht bei liegt ist störend, aber verzeihbar.
Features
Sound
Verarbeitung
5
1
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Ha
Wer hätte das gedacht?!
Harald aus F. 20.08.2016
Bislang hatte ich immer nur die Standardware in meiner Mikrophonierung im Studio. Irgendwann interessierte ich mich dann mal für die Vielseitigkeit der Mikros und ihre Einsatzmöglichkeiten. Siehe da, es gibt auch Röhren-Mikros!

Features:
Schon das Case des SCT 800 mach echt was her und beim Öffnen dieses schicken Teils fällt der Blick sofort auf dieses große, blau/goldene Mikrophon. Mit dabei natürlich die übliche Spinne, ein anständiges Kabel, sowie ein Netzteil welches man generell für ein Röhrenmikro benötigt (Phantom-Strom läuft hier nicht!).

Sound:
Ohne groß rumregeln zu müssen liefert dieses Mikro einen angenehm warmen Sound der Stimme statt des sonst eher nüchternen Klangs anderer Nicht-Röhren-Teile. Das hat mich sehr angenehm überrascht.

Verarbeitung:
Bei Röhrenmikros sollte man immer vorsichtig sein, dennoch ist das SCT 800 sehr stabil und schwer gebaut. Bau und Lackierung sind ohne Makel.
Die Spinne ist sehr stabil und ordentlich verarbeitet, sodass dieses gewichtige Mikro an seinem Platz bleibt.
Das Kabel ist in anständiger Qualität, die für den Studiogebrauch absolut super geeignet ist.
Das im Set beinhaltete Netzteil scheint sehr gut verarbeitet und verspricht eine lange Lebensdauer.

Kurzum: Für den Preis überraschend gut!
Features
Sound
Verarbeitung
3
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S
Mikro mit Potential
Steven569 17.06.2013
Nachdem ich doch zahlreiche Bewertungen gelesen habe, wollte ich mir selbst ein Bild machen und nun auch mein Feedback dazu abgeben. Das SCT 800 kommt wirklich in einem ansprechenden Koffer, alles ist gut verpackt und macht einen wertigen Eindruck. Als ich mir das Mikro selbst etwas genauer angeschaut hab, sind mir minimale "Kratzer" aufgefallen die mich allerdings nicht weiter störten. Also aufgebaut und ausprobiert. Ich hab es erstmal eine halbe Stunde laufen lassen und dann erste Probeaufnahmen gemacht. Es klingt angenehm warm allerdings für meinen Geschmack mit einem deutlichen Defizit im Bereich der Höhen. Ich bin auch der Meinung, dass ich leichte harmonische Verzerrungen wahrnehme. Da mir dies nicht gefallen hat, kam natürlich der Röhrenwechsel. Zuerst eine ECC83 von GT (12AX7). Der Klang war deutlich besser allerdings für meinen Geschmack noch immer mit zu wenig Höhenpräsenz. Überzeugt hat mich jetzt die Kombination SCT 800 mit einer ECC81(12AT7) Röhre von JJ. In dieser Kombination bin ich jetzt sehr zufrieden und würde das Mikro auch genau so weiterempfehlen. Bleibt zu erwähnen, dass der Preis für die gebotene Leistung (oder besser Basis) sicher mehr als fair ist. Einige wussten zu berichten, dass dieses Mikro ein unangenehm hohes Rauschen hat. Das kann ich mit keiner der getesteten Röhren nachvollziehen. Ich würde es als sehr rauscharm bezeichnen.

Von dem Kombinationsangebot mit Popfilter würde ich jedoch abraten. Die Qualität hat mich nicht überzeugt. Ich würde einen hochwertigeren Popfilter vorziehen.
Features
Sound
Verarbeitung
12
0
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