beyerdynamic DT-770 Pro 250 Ohm

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Studio-Kopfhörer

  • diffusfeldentzerrt
  • geschlossen
  • ohrumschließend
  • dynamisch
  • Impedanz: 250 Ohm
  • Schalldruckpegel: 96 dB
  • Übertragungsbereich: 5 - 35.000 Hz
  • 3 m Spiralkabel mit 3,5 mm Anschlussstecker
  • schraubbarer Adapter auf 6.3 mm Stereoklinke
  • Gewicht mit Kabel: 375 g
  • Gewicht ohne Kabel: 287 g
  • inkl. Zugbeutel mit Beschriftungsfeld
Bauform Over-Ear
System Geschlossen
Impedanz 250 Ohm
Frequenzgang 5 Hz – 35000 Hz
Adapter Ja
Kabel austauschbar Nein
Farbe Schwarz
Artikelnummer 106864
Frequenzgang von 5 Hz
Frequenzgang bis 35000 Hz
Max. Schalldruckpegel 96 dB
Steckerart Klinke, Miniklinke
Gewicht 278 g
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Die klassische Referenz

Der Beyerdynamic DT 770 Pro 250, ein geschlossener dynamischer Kopfhörer für Kontroll- und Monitorzwecke mit einer Impedanz von 250 Ohm, hat seit jeher einen festen Platz in den Studios der Welt. Die hohe Impedanz sorgt unter anderem für ein erstklassiges Impulsverhalten bei hervorragender akustischer Feinzeichnung, dafür benötigt er allerdings einen leistungsstarken Kopfhörerverstärker, was ihn für professionelle Tonstudios prädestiniert. Für den Betrieb an Smartphones ist diese Modellvariante nur bedingt geeignet, da ihm dort die Lautstärke fehlt. Hier sind die Varianten mit 80 und insbesondere 32 Ohm idealer.

Quality made in Germany

Der Beyerdynamic DT 770 Pro 250 ist ein ohrumschließender Kopfhörer, bietet aber dank weicher, austauschbarer Ohrpolster aus Velours einen hohen Tragekomfort über eine lange Zeit - gleichzeitig sitzt er sicher auf den Ohren. Das einseitig geführte Kabel erleichtert häufiges Auf- und Absetzen ohne Kabelgewirr. Seine robuste, komfortabel gepolsterte und verstellbare Bügelkonstruktion aus Federstahl sorgt für Langlebigkeit. Ohnehin wird Qualität bei Beyerdynamic groß geschrieben: Der DT 770 Pro wird seit jeher in Deutschland von Hand gefertigt.

Studiolegende

Der diffusfeldentzerrte DT 770 Pro, das geschlossene Modell der Reihe DT 770/880/990 Pro, bietet maximale Flexibilität und einen detaillierten Klang bei gleichzeitig guter Abschottung von Außengeräuschen. Daher wird er im Studio gerne zu Monitorzwecken und zur Kontrolle des Mixes eingesetzt. Er liefert eine akkurate Abbildung des gesamten Frequenzbereichs und gibt auch tiefe Frequenzen druckvoll und genau wieder. Auch die Höhen sind sehr klar und differenziert, in den Mitten ist er allerdings nicht hundertprozentig linear. Das wäre von einem Kopfhörer in dieser Preisklasse auch ein wenig viel verlangt. Sein Frequenzgang prädestiniert ihn neben Studiozwecken für das reine Musikhören, so wird er gerne auch als HiFi-Kopfhörer verwendet.

Über Beyerdynamic

Die Firma Beyerdynamic wurde 1924 in Berlin als Hersteller von Kinolautsprechern gegründet. 1937 entwickelte Eugen Beyer mit dem DT 48 einen ersten dynamischen Kopfhörer, zwei Jahre später mit dem M 19 ein dynamisches Mikrofon. Nach dem Krieg siedelte das Unternehmen nach Heilbronn um, heute gibt es in Farmingdale, New York auch ein Tochterunternehmen in den USA. Zu den gefragtesten Produkten von Beyerdynamic gehören traditionell Kopfhörer und Mikrofone - sowohl für den Live- als auch den Studiobetrieb. Auch in der Consumerbranche und in Sachen Konferenztechnik ist die Firma stark vertreten, außerdem bei Installationsmikrofonen, Dolmetscherpulten und Tour-Guide-Systemen.

Alles dabei

Der Beyerdynamic DT 770 Pro 250 kommt mit einem drei Meter langen Spiralkabel auf Miniklinke, das fest verlötet ist. Ein Austausch des Kabels ist mit etwas handwerklichem Geschick durchaus möglich. Auch alle anderen Teile (insbesondere die Ohrpolster) lassen sich austauschen. Ein schraubbarer Adapter auf große Klinke und ein Zugbeutel mit Beschriftungsfeld ist ebenfalls mit dabei. Mit 375 Gramm (inklusive Kabel) ist der Kopfhörer erstaunlich leicht und trotzdem stabil gebaut. Unter anderem dadurch lässt er sich auch bei langen Studiosessions ermüdungsfrei tragen.

2060 Kundenbewertungen

B
Studio-Standard
Baltasa 22.08.2018
In allen Dokus über die Musikproduktion nutzen Produzenten und Mischer genau diese Kopfhörer, weshalb es für mich klar war, dass, als der Zeitpunkt für einen Studiokopfhörerkauf gekommen war, ich natürlich auch diese haben wollte.
Ich bin großer Fan der etwas oldschooligen Optik, wobei das Aussehen natürlich zweitrangig ist. Aber irgendwie hört das Auge ja mit.
Zudem sind die Beyerdynamics auch unglaublich bequem. Oft vergesse ich tatsächlich, dass ich sie trage, stundenlange Sessions sind kein Problem. Durch die geschlossene Architektur wirds vor allem im Sommer aber auch gern mal ein bisschen wärmer unter den Muscheln, aber das ist halt so.
Ebenso bleiben keine verarbeitungstechnischen Fragen offen, das Spiralkabel ist ein Traum und die massiven Plastikverkleidungen und Metallbügel wirken wie für die Ewigkeit gedacht. Die Polster sind bequem und leicht austauschbar, falls eines Tages mal durchgetragen. Kurz gesagt ein Kopfhörer für die nächsten Jahrzehnte.
Am wichtigsten ist aber natürlich der Sound und der ist nun auch wirklich nicht Ohne! Ich gestehe nicht unbedingt viele Studiokopfhörer gegengehört zu haben und zudem meistens mit Studiomonitoren zu produzieren, weshalb der Umstieg auf Kopfhörer mir nicht sofort zusagte. Irgendwie klang es flach, so mein erster Gedanke. Bald wurde mir aber die Analytik der Kopfhörer klar, ich hörte Dinge, die meine Monitore nie wiederzugeben im Stande waren, oder die durch meine kaum optimierte Raumakustik verschwanden. Mittlerweile bin ich großer Fan des trockenen Sounds der DT770er. Das Frequenzband wird genau so wiedergegeben wie es wirklich ist, was für das Gegenhören beim Mixing unabdingbar ist. Man lernt ja immer erst durch die praktische Nutzung neuer Geräte, was es wirklich bedeutet diese in den eigenen Workflow einzubinden und so dachte ich früher "ah Studiokopfhörer brauchste nicht" und könnte heute ohne diese nicht mehr mixen. Leider ein teurer Teufelskreis, aber seis drum.
Zwischenfazit ... wunderbare Kopfhörer!

Ich nutze die Kopfhörer meistens leider noch an einem älteren Focusrite Saffire 6. Leider, weil die Ausgangsleistung des Kopfhörerverstärker dieses Interfaces nicht wirklich genug Power bringt, um die DT770s mit 250 Ohm auf eine hohe/angemessene Lautstärke zu bringen. Ich drehe die Kopfhörer-Volume immer voll auf ohne das mir dabei ansatzweise die Ohren wegfliegen. Das ist nun aber nicht Problem des Kopfhörers, sondern des Interfaces (siehe teurer Teufelskreislauf). Immerhin gibt es die DT770 ja auch noch in der 80 Ohm Variante.
Voraussetzung für die Nutzung dieser Kopfhörer ist also definitiv ein ordentlicher Kopfhörerverstärker (sei es nun verbaut im Interface oder als Standalonelösung). Die Nutzung der Beyerdynamics am Smartphone oder Laptop-Kopfhörerausgang bringt dementsprechend nur eine sehr geringe Lautstärke mit sich. Aber so ist das eben bei Studiokopfhörern, sie sind nicht für Hifi-Zwecke gedacht.

Alles in allem kann ich die Beyerdynamics DT770 jedem ambitioniertem Musikproduzenten wärmstens empfehlen!
Und keine Angst, die neueren Interfaces (von Focusrite) sollen auch leistungsfähigere Kopfhörerverstärker ihr Eigen nennen.

PS
Vielen Dank an das Thomann-Team, welches mir, nachdem ich die Kopfhörer als B-Ware kaufte, bei der leider nur eine Seite funktionierte, sofort und ohne Diskussion ein Neuprodukt schickten, welches nun fleißig seinen Dienst leistet.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
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l
Grossartiges Studiohelferchen
lqbe 08.11.2009
Beim DT-770 Pro handelt es sich um ein diffusfeldentzerrten, akustisch geschlossenen Kopfhörer. Und das hört man sofort: die Stereoabbildung ist herrlich ausgewogen und nicht so extrem separiert wie das bei den meisten anderen Kopfhörern der Fall ist. Die Ortung der einzelnen Elemente im Mix funktioniert sehr gut (im Vergleich zu meinem AKG K271 oder K240S) und macht fast genauso viel Spaß wie wenn man vor Monitorboxen im akustisch anspruchsvollen Raum sitzt. Damals gab es mal einen AKG K240DF, der auch diffusfeldentzerrt war, von AKG aber leider eingestellt wurde.

Geschlossen hin oder her, ich besitze mittlerweile fünf Studiokopfhörer die ich je nach Modell zum Abhören von DAW-Mix, Mixer und Hardwaresynths verwende. Keiner bietet allerdings ein derartig homogenes Klangbild wie der DT-770 und einen derartig genialen Tragekomfort. Die Muscheln sind sehr gross und sollten wohl selbst die größten Ohren weich sitzend umschliessen können. Selbst ein AKG K271 mit Velour Pads kommt nicht diesen Komfort ran. Wo wir bereits beim K271 wären: der Schalter, welcher für die automatische Abschaltung des AKG zuständig ist, liegt lose in der linken Muschel und wackelt, was Nebengeräusche verursacht, die je nach Hörer, extrem nervig sein können. Deswegen hatte ich mir ursprünglich auch den DT-770 gekauft. Hat zwar keine automatische Abschaltung beim Abnehmen vom Kopf ist aber absolut still. Nichts wackelt.

Und der Sound selbst? Ein großes Wow. Ob Überprüfen von Rauschen in Aufnahmen, Überprüfen der Stereobreite, Mixcheck, Basscheck, Monitoring oder als Abhören auf Synth, alles funktioniert mit diesem Gerät. Zudem verschafft einem das geschlossene Design zusätzliche Ruhe beim Arbeiten, die man so mit einem halboffenem AKG K240S nicht hat.

Fazit: Kaufen! (Nein, ich arbeite nicht für Thomann ;)) )

Wer einen offenen oder halboffenen bevorzugt sollte sich u.U. die 880er und 990er Modelle von Beyerdynamik genauer ansehen. Zu denen kann ich allerdings nichts genaueres sage, sie sollen qualitativ aber auch sehr hochwertig sein. Und keine Ahnung ob sie diffusfeldentzerrt sind, denn das war beim DT-770 für mich das absolute Kaufargument.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
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C
Bester Klang mit 250 Ohm. Warum ich trotzdem 80 Ohm nehmen würde.
CPowerchord 12.11.2020
Zum Vergleich hatte ich mir die 80 Ohm und 250 Ohm Variante bestellt. Am Ende behalten habe ich die mit 250 Ohm, da sie vom Klang her ein hauch besser waren. Bei der Lautstärke liegen beide nicht weit auseinander, daher war der Punkt für mich nicht so relevant. Inzwischen hatte ich sie eine Weile im Gebrauch und bin im Prinzip damit immer noch zufrieden, dennoch würde ich heute die mit 80 Ohm nehmen, dazu später mehr.

Der Klang ist erste Sahne, die Abschirmung nach außen ausreichend. Sie sitzen bequem und sind trotz ihrer Größe nicht zu schwer. Etwas störend ist die Tatsache, dass sich beim tragen die Wärme darunter staut und man sie auch gut als Ohrwärmer benutzen könnte, liegt wahrscheinlich an der geschlossenen Bauweise. Auch muss man bei der Handhabung etwas aufpassen: Keine Ahnung wie aber ich habe mir schon öfter die Finger an den Bügeln eingeklemmt. Abgesehen davon ist die Verarbeitung aber auf einem sehr hohen Niveau.

Zum Befeuern der 250 Ohm braucht man schon ordentlich Saft. Ich betreibe sie über mein Audio Interface und muss dieses bis zum Anschlag aufdrehen, das kann man dann gerade noch so als laut bezeichnen. Die 80 Ohm Variante ist einen ticken lauter, aber auch nicht wesentlich. Ein Vorverstärker wäre eine Lösung, mir reicht es aber auch so. Das Zubehör besteht aus einem Beutel zur Aufbewahrung, auf dem man mittels Einschiebe-Etikett seinen Namen schreiben kann und einem Klinkenadapter.

Obwohl die 250 Ohm Variante etwas besser klingt als die mit 80 Ohm, würde ich heute zu den 80 Ohm greifen. Der Grund ist banal: Da ich sehr viel damit aufnehme (hauptsächlich E-Gitarre) geht mir das Spiralkabel ständig auf den Keks! Es ist immer zu kurz und hängt ständig im Weg herum. Die 80 Ohm Variante hat ein normales Kabel und der Unterschied im Klang ist wirklich marginal.

Fazit: Die Beyerdynamic DT-770 Pro 250 Ohm sind exzellent im Klang und hochwertig verarbeitet, haben aber noch verbesserungspotenzial in der Konstruktionsweise. Allen, die nicht nur im Studio oder am Schreibtisch damit arbeiten wollen, empfehle ich aber die 80 Ohm Variante.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
9
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S
Der bequemste Kopfhörer den Ich je benutzt habe.
S.S. 04.12.2017
Habe diesen Kopfhörer vor fast genau Fünf Jahren bestellt und hatte Ihn täglich in Betrieb.

Der Klang ist neutral und klar, allerdings empfinde ich ihn in höheren Frequenzen etwas ermüdend.
Oh, und ohne Verstärker ist der Kopfhörer eher Mau.
Nicht schrecklich oder Unbrauchbar, aber 250Ohm brauchen schon ein wenig Überzeugungskraft um zu Arbeiten.

Der Tragekomfort ist spitzenklasse, das Velours und die Kopfpolsterung sind schön weich und erlauben stundenlange Arbeit ohne Drücken oder Ziepen, sofern man die Länge richtig einstellt, natürlich.

Verarbeitung ist auch Klasse, auch wenn ich davon überzeugt bin dass Verschleiss in einigen Teilen gewollt ist.
Die Plastik"schellen" auf denen das Logo und L und R eingraviert sind werden durch die Bauweise des Metallbügels in einer Art gestresst die schlussendlich das Plastik in der Mitte durchbrechen lässt.

Es dauert allerdings Jahre bis Risse entstehen, im Fünften Jahr jetzt sind beide durchgebrochen.
Linke Seite durch Verschleiss, Rechte Seite weil ich mit aus Versehen auf das Teil gesetzt hab', hehe.

Anfang dieses Jahres entstand im Kabel in der linken Muschel auch ein Wackelkontakt, aber der war einfach zu reparieren.

Und 150 Euro (nagut, sagen wir 200 mit Ersatzvelourspads, die versiffen und reiben irgendwann durch, vorallem im Sommer, selbst mit Pflege ) auf 48 Monate ( Vier Jahre).
Das sind knapp 4Euro und 2 Cent pro Monat für ein exzellentes Produkt.

Unter Umständen hält das Teil noch viel länger. Es wurde von mir ziemlich gestresst.

Ersatzteile werde Ich mir nach 5 Jahren keine kaufen, dann eher komplett alles neu und den Alten für anspruchslose Arbeit benutzen bis er komplett den Geist aufgibt.

Und selbst wenn das passiert. Die Ohrmuscheln sind so kuschlig und warm, so könnte er immernoch als Wärmer herhalten. Hehe.

Update:
Das Zweite paar dass ich im Juni 2018 gekauft habe ist jetzt bereits schon extrem verschlissen.
Die plastikklemmen die den Verstellbogen festhalten brachen diesmal extrem früh durch und sind die grössten Schwachpunkte dieser Kopfhörer.
Ich habe es erwartet dass sie irgendwann durchbrechen, aber nicht nach knapp 3 jahren.
Beide Velourspads sind auch kürzlich an den Nähten aufgegangen.

Das Polster am Bügel ist schon längere Zeit durchgerieben.

Enttäuschend.
Ich habe das Teil gut behandelt (inklusive die den Höhrer beim aufsetzen am Bügel selber 'gespreizt' andstatt and den Muscheln zu ziehen).
Das Erste Paar weniger gut, aber es hielt knapp 5 Jahre bevor es am Ende (dann doch schnell) alles zerfallen ist.

Leider gefällt mir der Höhrer immernoch und...ich glaube ich werde wieder einen kaufen.
Aber das nur Zähneknirschend.
Was dem Hersteller sicher leider Egal sein wird, wenn das Geld trotzdem auftaucht.
Blah.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
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