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Neumann KMS 105 BK

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Kondensatormikrofon für Solisten

  • Richtcharakteristik: Superniere
  • Frequenzbereich: 20 - 20.000 Hz
  • Impedanz: 50 Ohm
  • Grenzschalldruckpegel: 132 dB
  • benötigt 48 Volt Phantomspeisung
  • XLR-Anschluss
  • Gewicht: 300 g
  • Farbe: Schwarz
  • inkl. Neoprentasche und Mikrofonhalterung
Schalter Nein
Charakteristik Superniere
Farbe schwarz
Lo Cut Nein
Pad Nein
Artikelnummer 142052
575 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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272 Kundenbewertungen

5 254 Kunden
4 14 Kunden
3 4 Kunden
2 0 Kunden
1 0 Kunden

Features

Sound

Verarbeitung

W
Ausführlicher Mikrotest!
WernerR 12.01.2014
Als gesangslastiges Akustik-Trio (2 Gitarren, Cajon) haben wir uns nach ewiger Zeit mal wieder nach 2 neuen Mikros umgesehen. Getestet wurden ausgiebig: SENNHEISER E 945, SHURE SM 58, SHURE BETA 58 A, NEUMANN KMS 105 BK, SENNHEISER E 965, SHURE KSM 9 HS. Wichtig war uns möglichst unbeeinflusst zu testen, das heißt, wir wussten nicht, in welches Mikro wir hineinträllerten, alle Equalizereinstellungen waren neutral, also mittig! Für die Eiligen gleich vorweg: Einer von uns hat sich für das SENNHEISER E 965 entschieden, der andere für das NEUMANN KMS 105 BK.

Welches Mikro einem gefällt ist natürlich auch Geschmacksache und schlecht ist keines der Mikros, trotzdem gibt es in Sachen Transparenz, Auflösung oder Rückkoppelung schon deutlich hörbare Unterschiede. Die ersten drei folgenden Mikros sind dynamisch, die anderen Kondensatormikros. Hier unsere Erfahrungen, von günstig nach teurer sortiert:

SHURE SM 58: Das günstigste Modell und das ist auch zu hören. Insgesamt am wenigsten klar, rückkoppelungsarm. Deutlicher Nahbesprechungseffekt, man muss also nah ran ans Mikro, je näher, desto mehr Bass.

SHURE BETA 58 A: Schon deutlich besser als das SM 58, wirkt aber immer noch etwas belegt. Auch schon wesentlich dynamischer. Vom Klang her rentiert sich der Mehrpreis zum SM 58 absolut, allerdings am deutlichsten anfällig für Rückkoppelung. Deutlicher Nahbesprechungseffekt, man muss also nah ran ans Mikro, je näher, desto mehr Bass.

SENNHEISER E 945: Der Preis/Leistungssieger. Wie die beiden 58er-Shure Mikros ein dynamisches. Meiner Ansicht nach eine ganze Klasse besser als das BETA 58 A! Deutlich transparenter, klarer und angenehmer im Klang. Es ist druckvoll und trotzdem kaum rückkoppelungsanfällig. Ein absoluter Kauftipp und eine echte Alternative zu den nachstehenden, deutlich teureren Kondensatormikros. Geringerer Nahbesprechungseffekt, man muss schon noch nah ran ans Mikro, der Basseffekt ist jedoch deutlich geringer.

SENNHEISER E 965: Selbe Attribute wie das E 945, nur einfach noch mal etwas klarer und noch etwas transparenter. Sehr druckvoll. Letztlich hat sich einer von uns für dieses Mikro entschieden. Rückkoppelungsarm. Kaum ein Nahbesprechungseffekt, man kann ruhigen Gewissens auch mal Stück weg vom Mikro, der Klang bleibt fast gleich. Eignet sich somit auch gut für Harp oder andere akustische Instrument, die gerne mal eingeflochten werden.

NEUMANN KMS 105 BK: Ein tolles, das am transparentesten und natürlichsten klingende Mikro. Vielleicht ein klein weniger druckvoll als das E 965. Ich habe mich nach mehreren Hörtests an verschiedenen Tagen für diese Mikro entschieden. Wenig anfällig für Rückkoppelung. Praktisch kein Nahbesprechungseffekt, man kann ruhigen Gewissens auch mal Stück weg vom Mikro, der Klang bleibt praktisch gleich. Eignet sich somit ebenfalls gut für Harp oder andere akustische Instrument, die gerne mal eingeflochten werden.

SHURE KSM 9 HS: Ehrlich gesagt etwas enttäuschend. Von uns beiden Testsängern bereits zu Beginn aussortiert, was uns im Nachhinein selbst sehr überrascht hat. Immerhin haben wir auch schon häufig mit dem SM 58 gesungen und dachten vorab eher, dass wir wegen dieser Hörgewohnheit wieder bei Shure landen würden. Deutlich weniger transparent als die beiden anderen das Neumann oder das E 965, ist wohl nur etwas für Shure-Fans. Zusammen mit dem BETA 58 A am deutlichsten gefährdet für Rückkoppelungen.
Features
Sound
Verarbeitung
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Seidiger Sound fürs Acoustic set
1vl 27.11.2010
Hatte die Gelegenheit, das Neumann KMS-105 zusammen mit dem Sennheiser E 965 und dem Shure KSM 9 zu testen (Danke, thomann!). Alle drei Vocal-Kondesator-Mics liegen in der selben Preisklasse und sind auch ausstattungsmäßig verwandt. Das Neumann Mic ist hier das Schlußlicht: Kondensator, Hyperniere, fertig. Da bei der Entscheidung für oder gegen ein Gesangsmikrophon die eigene Stimme und auch der Kontext, in dem es genutzt werden soll wichtig ist, verrate ich hier mal, dass ich nach einem Mic für eine eher leiser bis mittellauter Bariton in einer Akustikband suchte, das natürlich klingend und flexibel einsetzbar ist.

Um es kurz zu machen: Das Neumann Mic blieb da, die anderen wanderten zurück. Warum? Die Ausstattung war wohl nicht so ausschlaggebend, es war der Klang. Im Gegensatz zu den beiden Mitbewerbern liefert das Neumann eine mitunter auch penetrante Seidigkeit, die die anderen vermissen lassen. Aber es ist ja immer leichter, diese mit einer schlechten Anlage oder einem EQ zu reduzieren, als sie aus dem Nichts herzuzaubern.

Für den Gesang in einem Akustikprojekt ist auch wichtig, dass das Mikrophon bei verschiedenen Abständen den Klang nicht zu sehr verändert. Natürlich hat auch das Neumann einen hörbaren Nahbesprechungseffekt, aber im Vergleich zu den anderen beiden Mikros fand ich ihn unauffälliger. In der beschriebenen Situation (Akustikband) kommt natürlich auch das ein oder andere Instrument zum Zuge und auch hier punktet das Neumann bei der akustischen Violine: Wo die anderen bei der Übertragung zumachen, legt Neumann bei den sehr hohen Frequenzen (sicher deutlich jenseits der 7kHz) noch eine Schippe drauf. Auch der Geige tut es gut: Sie wirkt dabei nicht spitz, sondern samtig-transparent. Diese Offenheit im Klang und diese ganz andere Form der Flexibilität haben mich überzeugt: Da braucht auch kein Extra Mic für die Geige mitreisen.

Wer wissen will, wie die anderen beiden Mics abschnitten, kann das nachlesen beim Shure KSM 9 CG und Sennheiser E965.
Features
Sound
Verarbeitung
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WS
Top of the pops
Winston Schröder 04.08.2017
Es gibt kein besseres Live Mikro auf dem Markt. Die Transparenz der Mikrokapsel muss man erst gehört haben, um zu glauben, dass es so etwas gibt.
In Punkto Verarbeitung ist es absolut Robust.
Allerdings kann die ausgewogene Klangneutralität auch dazu führen, dass man bei kleineren PAs leichter Rückkopplungen in hohen Frequenzen bekommt.

Trotzdem kann ich nur jedem Sänger raten, das Mikro zu testen. Es gibt nichts vergleichbares!!
Features
Sound
Verarbeitung
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S
Der Goldstandard!
Swingsyndikant 22.08.2020
Wer dieses Mikrofon einmal in der Hand hatte, gibt es nicht mehr her!

Ich nutze es seit zwei Jahren live und gelegentlich im Studio und bin immer wieder gefrustet, wenn es mir bei spontanen Aktionen einmal unerwartet nicht zur Verfügung steht.

Im Vergleich zu manchem klanglich auf "hübsch" gebürsteten günstigeren Mitbewerber wirkt es im ersten Moment vielleicht etwas blass und unspektakulär - doch dieser Eindruck löst sich bald auf, wenn man erst einmal etwas länger mit diesem Mikro gearbeitet hat: Es zeichnet präzise, hat einen gewaltigen Dynamikumfang und "reißt" im Gegensatz zu den üblichen SM 58 etc. auch bei größerem Abstand zum Mund nicht ab.

Ein verlässlicher Partner für alle Bühnenlagen, speziell für anspruchsvolle Sparten wie Jazz und Chansons.
Features
Sound
Verarbeitung
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