Sennheiser E 965

Echtkondensator Gesangsmikrofon

  • Richtcharakteristik: Niere / Superniere schaltbar
  • schaltbarer Lowcut
  • schaltbares -10 dB Pad
  • Übertragungsbereich: 40 - 20000 Hz
  • Impedanz: 50 Ohm
  • Grenzschalldruck: 142 dB (bei 1 kHz)
  • Abmessungen: 48 x 199 mm
  • Gewicht: 396 g
  • Farbe: Schwarz
  • inkl. Bedienungsanleitung, Klammer und Tasche
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Soundbeispiele

 
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  • Female Ballad
  • Female Soul
  • Male Ballad
  • Male Soul
  • Ballad Female Dry
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  • Soul Male Dry
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Schalter Nein
Charakteristik Niere
Farbe schwarzblau
Lo Cut Nein
Pad Nein

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55 Kundenbewertungen
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4.6 /5
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
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Features
Sound
Verarbeitung
Alter Schwede
Bernd_H, 19.04.2021
Als allererstes muss man hier natürlich zwei Dinge klarstellen: Sound ist subjektiv, die Geschmäcker sind verschieden. Zweitens gibt es so viele verschiedenartige Gesangsstimmen, dass man diese Beurteilung sicher nicht als allgemeingültig sehen kann und sollte. Der Metal Shouter wird vieles anders sehen als die feinfühlige Chanson Sängerin.

Sowohl meine Frau als auch ich arbeiten seit vielen Jahren mit dem Sennheiser E845 S. In dieser Preisklasse absolut empfehlenswerte Mikros und scheinbar unverwüstlich. Musikstil geht von Mainstream bis zum Classic Rock in einer 6-köpfigen Cover Band. Trotz aller Zufriedenheit hat mir schon immer das letzte Quäntchen "Volumen" in ihrem Sound gefehlt. Daher nun das Experiment mit folgenden Mikros:
- Shure SM58 S
- Audix OM6
- Sennheiser E 865 S
- Sennheiser E 965
Als Referenz galt das gute alte 845. Abgemischt mit einem Soundcraft EFX8 und als Aufnamegerät ein Tyos 4. Sicherlich eher suboptimal, allerdings für meine Zwecke erstmal ausreichend. Am Klang wurde absichtlich nichts verändert, nur jeweils der Gain angepasst:

Shure SM58S: Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut dieser "Dinosaurier" immer noch klingt. Ähnlich wie das 845, aber mit unten herum etwas mehr Fülle. Allerdings fehlt auch hier im oberen Bereich das gewisse Etwas. Wenn ich das beschreiben müsste: Es ist so, als wenn man Bette Midler erwartet, aber Cindy Lauper hört.
Ansonsten kann man mit dem Teil gefühlt die nächsten 20 Jahre Bierflaschen öffnen, Nägel in die Wand schlagen und den Marshall drauffallen lassen. In der 100,- € Klasse nach wie vor oberste Liga.

Audix OM6: Da hatte ich anhand der vielen positiven Kommentare eine hohe Erwartungshaltung. Gerade in Bezug auf weibliche Stimmen gibt es da ja sehr viel Lob in den Rezessionen. Das Ergebnis war allerdings sehr ernüchternd. Gefühlt fehlt es da im Klangbild an allem. Vielleicht mag es der ein oder andere neutral nennen, für jemand mit einer voluminösen, bombastischen Stimme. Für meine "Cindy Lauper" jedenfalls nicht geeignet.
Schlussendlich wirkt es mit dem schmalen Griff und dem großen Korb auch irgendwie unhandlich. Und das alles für einen recht stolzen Preis. Hoecker…sie sind raus!

Sennheiser E 865 S: Nun ja, andere Preisklasse, aber das hört man auch gegenüber dem 845 und dem SM58. Das Audix lasse ich ab hier außen vor. Die beiden nächsten Probanden sind Kondensatormikros und benötigen folglich Phantomspeisung mit 48V. Gefühlt kann das 865 alles etwas besser. Das merkt man im tieffrequenten Bereich noch nicht so deutlich, da kommt das SM 58 mit seinem bekannten Nahbesprechungseffekt teilweise sogar noch gut mit. Es sei denn, man haucht ganz gefühlvoll rein, dann kommt das Shure an seine Grenzen. Im Mitten,- und Höhenbereich öffnet sich dann aber eine Türe. Allerdings frage ich mich an diesem Punkt, ob es den saftigen Aufpreis zum SM58 wirklich wert wäre. Nicht falsch verstehen, ein tolles Mikro, aber noch nichts was mich vom Hocker schmeißt.
Ansonsten gibt es die gewohnte Sennheiser Qualität. Sauber verarbeitet, schwer, handlich, sogar mit Schalter. Über dessen Daseinsfunktion streiten sich die Geister. Ich finde ihn absolut sinnvoll. Aber das mit dem popeligen Täschchen… das muss mit Punktabzug bestraft werden.

Sennheiser E 965: So, und dann geht die Sonne auf. Gleich nach den ersten paar Takten war für mich schon alles klar. Da springt dich die Stimme fast an, voll und rund. die oberen Höhen nicht so präsent, dafür auch nicht bissig. Das lässt sich über den EQ noch schön bearbeiten. Aber grundsätzlich kommt da das rüber, was ich die ganze Zeit vermisst habe. Alter Schwede, was ein Druck!
Der Rest ist wie gewohnt. Schön wäre noch eine Version mit Schalter. Und was in dieser Preisklasse schon unverschämt ist - das Täschchen. Gerade für ein empfindlicheres Kondensatormikro fände ich ein ordentliches Case schon angebracht.
Aufgrund mangelnder Möglichkeiten kann ich bislang noch nichts zur Feedbackempfindlichkeit beim Livebetrieb sagen. Das reiche ich, wenn möglich noch nach.


Fazit: Schon ein stolzer Preis, aber mit deutlichen Mehrwert. Gerade für eine weibliche Stimme, welche nicht mit dem Volumen einer 105kg Gospelsängerin gesegnet, ist eine echte Empfehlung.
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Ausführlicher Mikrotest!
WernerR, 12.01.2014
Als gesangslastiges Akustik-Trio (2 Gitarren, Cajon) haben wir uns nach ewiger Zeit mal wieder nach 2 neuen Mikros umgesehen. Getestet wurden ausgiebig: SENNHEISER E 945, SHURE SM 58, SHURE BETA 58 A, NEUMANN KMS 105 BK, SENNHEISER E 965, SHURE KSM 9 HS. Wichtig war uns möglichst unbeeinflusst zu testen, das heißt, wir wussten nicht, in welches Mikro wir hineinträllerten, alle Equalizereinstellungen waren neutral, also mittig! Für die Eiligen gleich vorweg: Einer von uns hat sich für das SENNHEISER E 965 entschieden, der andere für das NEUMANN KMS 105 BK.

Welches Mikro einem gefällt ist natürlich auch Geschmacksache und schlecht ist keines der Mikros, trotzdem gibt es in Sachen Transparenz, Auflösung oder Rückkoppelung schon deutlich hörbare Unterschiede. Die ersten drei folgenden Mikros sind dynamisch, die anderen Kondensatormikros. Hier unsere Erfahrungen, von günstig nach teurer sortiert:

SHURE SM 58: Das günstigste Modell und das ist auch zu hören. Insgesamt am wenigsten klar, rückkoppelungsarm. Deutlicher Nahbesprechungseffekt, man muss also nah ran ans Mikro, je näher, desto mehr Bass.

SHURE BETA 58 A: Schon deutlich besser als das SM 58, wirkt aber immer noch etwas belegt. Auch schon wesentlich dynamischer. Vom Klang her rentiert sich der Mehrpreis zum SM 58 absolut, allerdings am deutlichsten anfällig für Rückkoppelung. Deutlicher Nahbesprechungseffekt, man muss also nah ran ans Mikro, je näher, desto mehr Bass.

SENNHEISER E 945: Der Preis/Leistungssieger. Wie die beiden 58er-Shure Mikros ein dynamisches. Meiner Ansicht nach eine ganze Klasse besser als das BETA 58 A! Deutlich transparenter, klarer und angenehmer im Klang. Es ist druckvoll und trotzdem kaum rückkoppelungsanfällig. Ein absoluter Kauftipp und eine echte Alternative zu den nachstehenden, deutlich teureren Kondensatormikros. Geringerer Nahbesprechungseffekt, man muss schon noch nah ran ans Mikro, der Basseffekt ist jedoch deutlich geringer.

SENNHEISER E 965: Selbe Attribute wie das E 945, nur einfach noch mal etwas klarer und noch etwas transparenter. Sehr druckvoll. Letztlich hat sich einer von uns für dieses Mikro entschieden. Rückkoppelungsarm. Kaum ein Nahbesprechungseffekt, man kann ruhigen Gewissens auch mal Stück weg vom Mikro, der Klang bleibt fast gleich. Eignet sich somit auch gut für Harp oder andere akustische Instrument, die gerne mal eingeflochten werden.

NEUMANN KMS 105 BK: Ein tolles, das am transparentesten und natürlichsten klingende Mikro. Vielleicht ein klein weniger druckvoll als das E 965. Ich habe mich nach mehreren Hörtests an verschiedenen Tagen für diese Mikro entschieden. Wenig anfällig für Rückkoppelung. Praktisch kein Nahbesprechungseffekt, man kann ruhigen Gewissens auch mal Stück weg vom Mikro, der Klang bleibt praktisch gleich. Eignet sich somit ebenfalls gut für Harp oder andere akustische Instrument, die gerne mal eingeflochten werden.

SHURE KSM 9 HS: Ehrlich gesagt etwas enttäuschend. Von uns beiden Testsängern bereits zu Beginn aussortiert, was uns im Nachhinein selbst sehr überrascht hat. Immerhin haben wir auch schon häufig mit dem SM 58 gesungen und dachten vorab eher, dass wir wegen dieser Hörgewohnheit wieder bei Shure landen würden. Deutlich weniger transparent als die beiden anderen das Neumann oder das E 965, ist wohl nur etwas für Shure-Fans. Zusammen mit dem BETA 58 A am deutlichsten gefährdet für Rückkoppelungen.
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Äußerst flexibles Mic, auch für leise Stimmen
1vl, 27.11.2010
Hatte die Gelegenheit, das Sennheiser E 965 zusammen mit dem Shure KSM 9 und dem Neumann KMS 105 zu testen (Danke, thomann!). Alle drei Vocal-Kondesator-Mics liegen in der selben Preisklasse und sind auch ausstattungsmäßig verwandt. Das Sennheiser Mic ist eindeutig der flexibelste Kandidat: Die umschaltbare Charakteristik (Niere/Hyperniere) erfreut den Tontechniker in verschiedenen Monitor-Situationen, das schaltbare 10dB Pad brauche ich sicher nicht (aber wer weiß, welche Schreihälse dieses Mic vor die Stimmritzen halten?), der ebenfalls schaltbare lowcut setzt recht hoch ein, ist allerdings wirklich brauchbar, um die Basslastigkeit etwas abzumildern.

Da bei der Entscheidung für oder gegen ein Gesangsmikrophon die eigene Stimme und auch der Kontext, in dem es genutzt werden soll wichtig ist, verrate ich hier mal, dass ich nach einem Mic für eine eher leiser bis mittellauter Bariton in einer Akustikband suchte, das natürlich klingend und flexibel einsetzbar ist. Diese Flexibilität bietet das Sennheiser E 965 von allen Kandidaten sicher am besten. Hinzu kommt, dass es auch den höchsten Ausgangpegel der 3 Testkandidaten liefert, was der Anwendung bei leisen Stimmen sehr entgegenkommt. Das E965 betont den tiefen Bereich der Stimme etwas deutlicher, was allerdings sogar noch regelbar ist durch den lowcut und auch durch Umschaltung der Charakteristik.

Letztlich ging das gute Stück dennoch zurück. Warum? Wäre da nicht das Neumann Mic gewesen, das klanglich einfach noch eine ganz andere Welt auftut, hätte es das Sennheiser durchaus sein können. Das Senheiser E 965 fiel einfach dadurch zurück, dass es trotz Einstellungsmöglichkeiten die Stimme nicht ganz natürlich, sondern immer etwas schönfärbend, um nicht zu sagen schönwärmend wiedergibt. Das macht sie irgendwie größer und offensichtlich gefällt das ja auch manchen. Es gibt sicher auch Anwendungen, wo das super gut passt. Es wird also mal wieder auf hohem Niveau gemeckert. Wie die Mic-Suche ausging, ahnt ihr ja schon. Nachzulesen ist das direkt beim Shure KSM 9 CG und Neumann KMS 105 BK.
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Verarbeitung
Sound, Druck, Auflösung TOP - leider etwas feedbackgefährdet
Scott, 10.11.2009
Auf der Suche nach einem warmen, druckvollen, nuanciert und offen auflösenden, schillernden (aber nicht in den Höhen penetranten oder künstlichen) Mikro bin ich mit den e965 mega-fündig geworden...wenn es nur weniger koppeln würde (mehr dazu später...). Für "schönen Gesang" (nicht unbedingt Haurück-Rock der rabiaten Art) bläst dieses Prachtstück nicht nur dynamische Mikros total aus dem Wasser, sondern auch viele Kondensatorkollegen. Gestestet habe ich mit guten Aktivboxen (Mackie SRM-450) und einem weniger guten aber noch annehmbaren Pult (LD Systems LAX 8D), das von der Qualitätsstufe her ähnlich ist wie das, was viele Live-Clubs so bieten. Ich singe Rock, Pop und Folk in einem unplugged Duo und habe folgende Mikros bislang benutzt oder getestet: Shure SM58, Beta 58, Beta 87 (Kondensator), AKG C5900 (Kondensator), Audix OM-6, Sennheiser MD 441, MD 421, MD 42. Vergleiche zwischen dem e965 und diesen ziehe ich nachher gleich.

Das e965 spricht äußerst dynamisch an! Jede Nuance wird "groß" übertragen - Drama pur! Es macht richtig Spaß, leise reinzuhauchen und ALLES zu hören, dann die Lautstärkenschraube stufenweise raufzudrehen oder immer mehr "Kante" in die Stimme zu bringen und zu hören, wie das Ding alles mühelos abbildet. So entspannt müsste Singen immer sein! So etwas habe ich bei einem Live-Mikro noch nie erlebt. Damit wird die Stimme äußerst steuerbar und man bekommt Lust, mehr mit Stimmfarbe und Lautstärke zu spielen.
Die Bässe (Nahbesprechung) kommen fett und druckvoll, trotzdem keinesfalls matschig, und nichts poppt, weder unten noch oben herum.
Die Mitten und Höhen sind wunderbar durchsetzungsfreudig ohne aufdringlich zu sein, wobei eine leichte, konstant spürbare Dauerseidigkeit über allem liegt, vermutlich relativ weit oben im Spektrum (jedenfalls ist sie nicht vordergründig, und springt einem nicht an wie z.B. beim Shure Beta 87. das viel Biss hat - zuviel für meinen Geschmack, da die Grundwärme dazu fehlt). Diese Dauerseidigkeit ist nicht ganz perfekt für meine Stimme, stört aber auch nicht, und ist viel musikalischer als das, was alle anderen von mir getesteten Mikros im Hochtonbereich so produzieren.

Wenn wir schon am Vergleichen sind, hier einige Unterschiede zu den o.g. Mikros:
. SM 85: Was Sprachverständlichkeit, Glanz, Druck und Impulsivität angeht, wäre jeder Vergleich Quatsch. Allerdings ist die beliebte Basswärme eines SM 85 gar nicht so schlecht im Vergleich. Soll heißen: Das e965 bietet SM 85-Anhängern Bassfreuden, die viele andere Mikros nicht bringen.
- Beta 58: OK, das Ding schillert mehr oben herum als das alte 58, gefällt mir aber gar nicht im Vergleich mit dem e965. Oben herum ist einiges zu künstlich angehoben, und irgendwie ist das Ding steril.
- Beta 87: Wie gesagt, ihm fehlt im Vergleich die Basswärme, und die Höhen können schon etwas nerven. Ein Mikro mit viel Durchsetzungsvermögen, aber das e965 hat von ALLEM was, und das natürlicher und voller und edler. Also auch hier: kein Vergleich - ganz andere Lige!
- AKG C5900: Viel zu speziell vom Sound her. Zu viele (mir nicht passende) Betonungen der oberen Mitten. Ganz eigener Sound. Ein Glanz, der mich persönlich nervt. Poppt ziemlich doll bei Nahbesprechung. Kein Vergleich mit dem ausgeglichenen und trotzdem schillernden e965.
- Audix OM-6: Schönes Teil! Wurde mir von Thomann empfohlen (gute Wahl!), und ich hätte es als billigere Alternative zum e965 beinahe behalten, aber es braucht viel Gain (was mein Pult nicht bietet), und die Basswärme war zwar da, nur leider nicht mal ganz so wie beim SM 58. Dafür ist das Teil ziemlich feedbacksicher im Vergleich zum e965! Mehr dazu gleich. Jedenfalls ist dieses dynamische Mikro ziemlich interessant, wenn man nicht soviel ausgeben möchte.
- MD 42: Ein alter Klassiker, der im Vergleich zum e965 auch viel Basswärme bringt, jedoch vom Detailreichtum oben herum nicht mithalten kann.
- Die anderen beiden Sennheisers lasse ich außen vor, da ziemlich selten als Live-Gesangsmikro heute im Einsatz.

Nun zum Thema Feedback: Bei normaler (dezenter) Probelautstärke des Akustikduos und nur zwei offenen Kanälen (also komplett ohne Gitarren, und nur noch mit einem SM 58 an Kanal 2), gab es schon Feedback! Und das, obwohl nur eine einzige Mackie SRM-450 in ca. 5 Metern Entfernung im Betrieb war. Der Test war trocken, ohne Hall. Die Box stand diagonal vor dem Mikroständer in ca. 4,5 m Entfernung (rechte Ecke des Raums, der hohe Decken und einen Teppichboden hat, Rückwand abgehangen). Die Box zeigte in Richtung Sänger. Schon dort war das Wummern nicht erträglich, und als ich einen halben Schritt mit dem Mikro näher rangegangen bin, wummerte es so stark, dass wir den Master schnell runterschieben mussten, damit das Gewummere nicht den Raum – und die Box – zerreißt. Dabei war der Gainregler im Mikrokanal ganz normal auf ca. 12 Uhr eingestellt - halt so, dass keine Übersteuerung passieren könnte, wenn man mal schreit. Alle Tonregler waren auf 12 Uhr. Es war also erforderlich, den Bass-Cut bei 100 Hz einzuschalten, aber auch dann blieb ein Hang zum Feedback im Bassbereich - wahrscheinlich eine logische Konsequenz des GROßMEMBRANS, denn es fängt ja alles ein (soll es ja auch). Im Hochtonbereich war das Fiepen auch hin und wieder zu vernehmen, aber dann eher bei großer Lautstärke und mit zugedrehtem Plate-Hall.

Mit großem Bedauern habe ich das Mikro zurückgeschickt, da wir keinen FOH- bzw. Monitor-Mann oder Feedbackkiller haben und unseren Sound selbst mischen müssen, oft ohne Monitore (wir stellen uns manchmal etwas vor den Boxen auf). Für unsere Zwecke also ist dieses tolle Mikro leider nicht beherrschbar. Schade, schade, denn auch für das viele Geld hätte ich es gern behalten, so enorm gut war das Feeling beim Singen.
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