DPA 2028-B-B01

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Kondensatormikrofon

  • Charakteristik: Superniere
  • kabelgebundener DPA-Handgriff
  • Frequenzbereich: 20 - 20.000 Hz
  • Dynamikumfang typ.: 117 dB
  • Maximalpegel: 160 dB
  • Abmessungen (Ø x Länge): 18 x 188 mm
  • Gewicht: 186 g
  • Farbe: Schwarz

Hinweis: benötigt 48 V Phantomspeisung.

Erhältlich seit August 2019
Artikelnummer 471477
Verkaufseinheit 1 Stück
Schalter Nein
Charakteristik Superniere
Farbe schwarz
Lo Cut Nein
Pad Nein
Durchmesser 28 mm
Länge 188 mm
Frequenzgang von 20 Hz
Frequnzgang bis 20000 kHz
Mikrofonklemme 1
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529 €
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Modulares Kondensator-Mikrofon

Das DPA 2028-B-B01 ist ein Kondensatormikrofon mit Supernierencharakteristik, das den typischen DPA-Klang bietet, der Stimmen besonders natürlich abbildet. Dadurch, dass sich unter dem Drahtgeflechtkorb und dem obligatorischen Schaumstoff-Inlay noch ein weiterer, zweiter metallener Korb befindet, ist das Mikrofon äußerst unempfindlich gegenüber Popplauten. Wem der Sound der Mikrofonkapsel gefällt, findet im DPA-Sortiment auch Ausführungen des hier verbauten Mikrofonkopfes mit verschiedenen Adaptern. Sie ermöglichen es, den DPA-Sound auch mit Sennheiser- oder mit Shure/Sony/Lectrosonics-Drahtlossystemen zu nutzen.

Starke Leistung

Durch seine Supernierencharakteristik ist das DPA 2028-B-B01 besonders unanfällig für Feedback-Probleme, weil es nur im geringen Maß seitlich auftreffenden Schall aufgreift. Dieses Mikrofon schafft es vergleichsweise extrem hohe Lautstärkepegel zu verarbeiten und kann mit einem Maximalpegel von 160 dB SPL umgehen. Und auch sein Dynamikumfang ist mit 117 dB enorm. Es verarbeitet einen Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz. Damit deckt es den typischen menschlichen Hörbereich vollständig ab. Es setzt also alle relevanten Frequenzen um. Weil es sich um eine Mikrofonkapsel mit Echtkondensator-Technik handelt, wird für den Einsatz des DPA-Mikrofons allerdings eine 48 V-Phantomspeisung benötigt, die über ein XLR-Kabel zugeführt wird.

Robuster Begleiter

Das DPA 2028-B-B01 arbeitet ausreichend empfindlich, um Feinheiten im Stimmklang und auch leise Signale gut wahrnehmbar abzubilden. Deshalb eignet es sich gut für Sänger, die auf leisen Gesang setzen oder die Details ihrer Stimme auch bei Live-Auftritten herausarbeiten möchten. Da das ganz in Schwarz gehaltene Mikrofon bei einer Länge von weniger als 19 cm nur 186 g wiegt, ist es leicht zu handhaben. Folglich finden Sänger und Sängerinnen, die lange stimmungsvolle Gigs bewältigen, wie sie beispielsweise bei Top-40-Bands üblich sind, hier ein angenehmes Arbeitsgerät, das nicht schwer in der Hand liegt. Und dadurch, dass der Mikrofonkorpus aus Metall ist, hält er auch härtesten Live-Beanspruchungen stand. Das freut diejenigen, die mit diesem Mikrofon raue Gigs durchziehen möchten, und Veranstalter, die wechselnde Künstler ans Mikrofon lassen. Im Handheld-Mikrofon ist übrigens kein Ein/Aus-Schalter verbaut, sodass es auf den Punkt kommt, indem es den schlichtest-möglichen Betrieb bietet.

Über DPA

Der dänische Hersteller DPA ist aus dem Messmikrofon-Hersteller Brüel & Kjaer hervorgegangen und kann somit auf Erfahrung aus sechs Jahrzehnten bauen. Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, dass für viele Nutzer DPA-Mikrofone heute für präzise Schallwandlung und gleichbleibend hohe Fertigungsqualität stehen. Schließlich werden die in Dänemark handmontierten Mikrofone vor ihrer Auslieferung stets mehrfach kalibriert. Der Hersteller ist auch bekannt für optisch unauffällige Miniaturmikrofone, die von der Hörgerätetechnologie inspiriert sind, und dabei einen "natürlichen" Mikrofonklang haben. Das macht diese DPA-Mikrofone unter anderem im Theaterbereich beliebt.

Vielseitiges Handheld

Sänger, die einen natürlichen Gesangs-Sound bevorzugen, finden im DPA 2028-B-B01 einen flexiblen Begleiter, der sie klanglich nicht enttäuschen wird. Aufgrund dieses schonungslosen Klangbildes lässt sich das Mikrofon nicht nur gut für Gesangs-, sondern auch für Sprechstimmen von Moderationen und Präsentationen bis hin zu Interviewrunden einsetzen. Und aufgrund seiner robusten Bauweise kann das Mikrofon sogar auf Festivals und Events eingesetzt werden, bei denen wechselnde Interpreten oder Sprecher ans Mikrofon treten oder das Mikrofon sogar herumgereicht wird. Aus genau diesem Grund eignet es sich auch gut für das Portfolio von PA-Verleihern. Denn ihnen wird ohne Frage auch die Möglichkeit zum modularen Wechseln zwischen kabelgebundener und drahtloser Signalübertragung gefallen. Somit ist zwar der Einstiegspreis zunächst höher als bei Konkurrenzprodukten, relativiert sich aber beim Einsatz mit Sender-Bodys anderer Hersteller.

14 Kundenbewertungen

11 Rezensionen

B
Habe endlich mein Wunschmikro gefunden
Babylon.5 05.04.2022
Ich suchte Ersatz für mein in die Jahre gekommenes Sennheiser E945 und habe in Treppendorf verschiedene Gesangsmikros ausprobiert. Auf der Wunschliste ganz oben stand das Neumann KMS104/105. Die wollte ich unbedingt ausprobieren. Außerdem das Sennheiser E965. DPA kannte ich bis dato nicht. Am Ende blieb das DPA als mein persönlicher Testsieger übrig.
Meine Stimme kommt jetzt wesentlich klarer und differenzierter aus der PA und setzt sich im Kontext meiner Rockband besser durch.
Features
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L
Vergleich mit Sennheiser e965 (gleiche Preisklasse)
LudwigFunkBeethoven 04.04.2020
Das Mikro bildet einen sehr feinen, klaren, linearen Sound ab und ist für Sänger geeignet, die einen durchsetzungsstarken, modernen Klang suchen und sich nicht auf das Soundshaping eines Veranstaltungstechnikers verlassen wollen (gibts ja oft, dass die Herrschaften höchstens einen LowCut-Filter einschalten und ansonsten nur die Lautstärke auspegeln, wenn überhaupt). Die Stimme klingt über das 2028 also bereits ohne Equalizernachbearbeitung sehr gut.

Einen Nahbesprechungseffekt gibts quasi nicht, daher ist es sehr für SängerInnen geeignet, die das Mikro ganz nah am Mund haben. Allerdings kommen damit auch Plosivlaute tendenziell überzeichnet und S-Laute etwas Deesser-bedürftig an. Das macht das Sennheiser e965 z.B. besser in der Hyperniereneinstellung. Das Sennheisermikrofon klingt auch tendenziell etwas wärmer. Allerdings ist der Nahbesprechnungseffekt viel stärker.

Die klangliche Kritik ist wirklich Jammern auf höchstem Niveau. Beide Geräte sind erstaunlich gute Überträger und als Studiomikrofone absolut geeignet.

Rein äußerlich ist das DPA meines Erachtens ergonomischer geformt als das Sennheisermikrofon.

Das DPA kommt in einem stoßfesten Softshellcase, dem außerdem zum alternativen Transport ein Softbag beigelegt ist. Das Sennheiser e965 hat leider nur eine Softbagtasche, die nicht stoßfest ist.

Ich benutze beide Geräte mit dem Harmony Singer 2 von TC Helicon, das zwar das Sennheiser mit seiner eingebauten Phantomspeisung zum Funktionieren bringt, jedoch nicht das DPA-Mikrofon. Abhilfe schafft hier ein Phantomspeisungsgerät, wie z.B. das DP400 von Behringer.

Erwähnt werden sollte vielleicht noch, dass das DPA 2028 einen um ca. 3-4dB höheren Output als das Sennheiser e965 hat.

Alles in allem: Klare Kaufempfehlung.
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Ka
Genial Abgespeckt, extrem vielseitig
Kai aus D. 15.03.2020
Als vor Jahren das d:facto II (4018V) herauskam, fiel mir gleich die zweifache Modularität auf. Zum Einen ist die Kapsel MMC4018V und der Handgriff FAADPA2B voll kompatibel zum d:dicate-System und die Kapsel wirklich eine Variante der MMC4018 (z.B. 4018C). Zum Anderen kan man anstelle des Handgriffs Adapter für Handsender benutzen, wodurch sich der hohe Preis des Mikrofons etwas relativiert: Die zweigleisige Lösung ist in der Summe nicht mehr teurer als Shure oder Neumann. Als Nächstes kam das d:facto Linear (4018VL) heraus. Das war für mich noch interessanter denn mir ist ein neutrales Mikro lieber als eins mit Seidigkeits-Boost. Trotzdem schob ich den Kauf immer wieder vor mir her, vor allem wegen moralischer Bedenken: Ich mache ja Livesound und Recording. Da kommt einer, der sich sein ordentliches Mikro vom Munde abgespart hat und einer dem das Mikro völlig egal ist und letzterer bekommt dann von mir das Sahneteil hingestellt? Das noch mit viel Geld zu sponsern sah ich nicht ein.

Mit dem 2018 hat DPA jetzt durch Verzicht auf Modularität den Preis erheblich senken können. Das erinnert mich an Neumann KM 184 zu KM 140. Also musste ich es haben.

Das 2028 klingt ausgesprochen natürlich und offen. Ich muss schon die Schoeps-Superniere bemühen um im direkten Vergleich eine feine Färbung (leichte Anhebung der Höhen) auszumachen. Schon ein KM 184 färbt mehr. Hut ab! Das Off-Axis-Verhalten ist für ein Mikro mit Korb unfassbar gut. Ich würde es bedenkenlos als Overhead einsetzen. Für Hauptmikrofon-Anwendung eignet es sich nur deshalb nicht weil es halt für Nahbesprechung ausgelegt ist und ein Hochpassfilter für Gesang hat. Ich bin jetzt schon sicher dass dieses Mikro auch zur Abnahme akustischer Instrumente bestens geeignet ist. Auch für singende Percussionisten (z.B. Merengue Güiro) sollte es amtlich sein.

Nach dem Theoriegeschwurbel zur Praxis. 1. Einsatz Soul-Sängerin: Der natürliche Grundsound passt perfekt für die große Stimme. Einfach amtlich. 2. Einsatz Bluessänger über schlechte Boxen und spartanischen Mischer: Etwas mehr Präsenz wäre jetzt gut gewesen. In so einem Umfeld kommt das 2028 nicht zur Geltung. 3. Einsatz Bluessänger über gute Boxen: Etwas Präsenz angehoben, perfekt. Rückkopplungsprobleme gab es übrigens in keinem Fall. Dabei performte im 3. Fall der Sänger sogar vor den Boxen.

Es wird eng für meine 441. Das 2028 kann ja alles außer Tiefbass und superleise abdecken. Auch in Sachen Preis/Leistung finde ich es top.
Dass ich bei Sängern den "Bigger Than Life"-Effekt je nach Bedarf am Pult dosiere ist ganz nach meinem Geschmack.
Features
Sound
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i
Oh ja
istdochegal 23.12.2021
Verwende diverse dynamische Mikros, ebenso einen bühnentauglichen Grossformat-Kondensator. Das Mikrofon ist die ideale Ergänzung dazu. Mangels Auftrittmöglichkeiten konnte ich die Abschirmung gegen Rückkopplungen leider im Live-Betrieb noch nicht testen.
Features
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