Marshall Origin 20H Head

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Röhrentopteil für E-Gitarre

  • Gain Boost-Funktion
  • zwei Voicings (Normal, High Treble), die über den Tilt-Regler stufenlos gemischt werden können
  • schaltbare Leistungsreduktion für vollen Klang in jeder Umgebung
  • 1 Kanal
  • umschaltbare Leistung: 20 W / 3 W / 0,5 W
  • Vorstufenröhren: 3 x ECC83 (12AX7)
  • Endstufenröhren: 2 x EL34
  • Regler: Gain - Tilt - Bass - Middle - Treble - Master - Presence
  • Schalter: Power On/Off - Output Low/Mid/High - Gain Boost (Pull Volume)
  • serieller Effekt-Einschleifweg
  • Anschlüsse: Input (6,3 mm Klinke) - DI Out (6,3 mm Klinke) - FX Send und Return (2 x 6,3 mm Klinke) - Footswitch (6,3 mm Klinke)
  • Lautsprecherausgänge: 3 x 6,3 mm Klinke (16 Ohm / 8 Ohm)
  • Abmessungen (B x T x H): 520 x 225 x 220 mm
  • Gewicht: 9,4 kg
  • inkl. Fußschalter
Erhältlich seit April 2018
Artikelnummer 431630
Verkaufseinheit 1 Stück
Leistung 20 W
Endstufenröhren EL34
Kanäle 1
Hall Nein
Fußschalter Ja
459 €
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Lieferbar in mehreren Monaten
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Preiswerter Rockklassiker mit Extras

Mit dem Origin 20H besinnt sich Marshall auf seine Tugenden, die den man hier zum günstigen Preis anbietet. Der puristische Einkanaler arbeitet mit einer 20-Watt-EL34-Endstufe und orientiert sich klanglich an den Legenden JTM45 und JMP Super Lead 1987, bietet aber zeitgemäße Ausstattungsmerkmale wie einen Masterregler, eine Boostfunktion und einen Effektweg. Geliefert wird er direkt mit einem Fußschalter, mit dem sich der Boost und der Effektweg schalten lässt.

Dynamischer Crunch aus Vor- und Endstufe

Eine kräftige Endstufe und ein sauber abgestimmter Vorstufenkanal, beides in Röhrentechnik - mehr braucht der Rockgitarrist eigentlich nicht in seinem Verstärker. Die geradlinige Schaltung des Origin 20H Topteils wendet sich an Musiker, die klassischen Marshall-Crunch zu einem günstigen Preis suchen. Die Abstimmung zielt in Richtung Vintage-Rock, wobei sich die Verzerrung unabhängig von der Ausgangslautstärke regeln und sogar durch eine schaltbare Boostfunktion erweitern lässt. Hinzu kommt der Tilt-Regler mit dem eine runde und höhenbetonte Klangvariante frei mischen lassen, ganz so wie bei den Klassikern 1987 und 1959 mit gebrückten Eingängen. Seine Verzerrung bezieht der Origin 20H aber auch aus der Endstufe. Die Wände müssen hier allerdings nicht mehr bröckeln, denn die Ausgangsleistung lässt sich von den bereits moderaten 20 Watt auf 5 Watt oder gar 0,5 Watt reduzieren.

Für Musiker, nicht Sammler

Kostspielige Raritäten oder aktuelle Neuauflagen der Marshall-Klassiker, die oft von Hand verdrahtet werden, liegen nicht im Budgetbereich jedes Ein- und Aufsteigers. Entsprechend orientiert sich die Origin-Serie zwar klanglich an Plexi und Co, platziert diese Serie jedoch in einem deutlich günstigeren Preisbereich. Das Topteil Origin 20H adressiert Gitarristen, die britische Rocksounds und das puristische Konzept eines Einkanalers schätzen. Mit seiner kräftigen EL34-Endstufe und durch die leichte, kompakte Bauform ist das Topteil dabei bestens für den Einsatz im Proberaum und auf der Bühne geeignet, kann aber auch durch eine mögliche Leistungsreduzierung auf bis zu 0,5 Watt im Wohnzimmer betrieben werden.

Über Marshall

Marshall, der Hersteller aus Milton Keynes in Großbritannien, ist aus der Welt der E-Gitarristen nicht wegzudenken. Die Röhrenverstärker von Firmengründer Jim Marshall († 2012) schrieben seit 1962 mit Pete Townshend, Jimi Hendrix und Eric Clapton Rockgeschichte und tun es bis heute. Die Klassiker der Serien JTM, JMP und JCM 800 sind bis heute heiß begehrt, prägten sie doch den Klang der angezerrten und verzerrten elektrischen Gitarre mehr als jedes andere Produkt. Bis heute steht die Kombination aus Verstärker und 4x12"-Box, der Marshall-Stack, synonym für die Energie und Lautstärke des Rockgenres. Gleichzeitig hat sich Marshall über die Jahre aber auch stets am Puls der Zeit und den Bedürfnissen von Nachwuchsmusikern orientiert.

Marshall-Sound für jedes Einsatzgebiet

Für einen Vollröhrenverstärker fällt der Origin 20H kompakt, leicht und günstig aus. Im Zentrum steht hier der explizit dynamische Crunch, für den man Marshall eben liebt. Für einen überaus fairen Preis erhält man hier dynamischen, britischen Rocksound, der sich vom Wohnzimmer bis hin zur Bühne und für den Studioeinsatz nutzen lässt, mit variabler Ausgangsleistung, möglicher Endstufensättigung und sinnvollen Extras wie einem fußschalten Boost und Effektweg. Praxisnah und auf den Punkt

Im Detail erklärt

58 Kundenbewertungen

42 Rezensionen

L
Marshall Origin 20h - Crank that thing!
Lindenstruth 10.06.2018
Der Origin 20 h ist ein sehr dynamischer Amp mit recht vielen, aber über drei Regler (Treble, Tilt und Presence) zähmbaren Höhen. Er ist kein Plexi, kein JCM800, kein Metal-Amp und vor allem kein Schlafzimmer- oder Mietwohnungs-Amp, da er trotz Leistungsreduzierung immer noch sehr laut ist. Der Amp wird als "Vintage-style" Marshall beworben und das ist er meiner Meinung nach auch. Sprich: Der Amp will aufgerissen werden! Mit zurückgeregeltem Master-Volume lässt sich kaum Verzerrung erzeugen und der Amp klingt ziemlich leblos. Erst wenn man den Master über 5 dreht, fängt der Amp an zu leben und auch erst in diesen Gefilden entwickelt der Amp seine Verzerrung. Voll aufgerissen geht diese bis in Gefilde von GnR. Dreht man Gain bei hohem Master voll auf, wird der Amp richtig fett und saftig. Hier zahlen sich auch die vielen Möglichkeiten aus, die Höhen zu regeln, denn hier kann der Origin gerne noch mit ein paar Höhen gewürzt werden. Der interne Boost ist bei Volllast mmn. allerdings nicht sinnvoll, da er die Bässe nochmals anhebt und den Sound einerseits zu fett macht und andererseits eine fuzzige Zerre erzeugt, die mir nicht gefällt. Hier sind Booster vor dem Amp die bessere Wahl.
Der Origin klingt anders als ein Plexi, ein Bluesbreakter oder ein JCM800. Er klingt aber nie schlecht, sondern hat seinen eigenen Charme, der sich nicht zu verstecken braucht. Vom Klang her passt er definitiv in die 70er/80er Ecke. Dank der Leistungsreduzierung lassen sich diese Sounds auch "etwas" leiser erhalten, am besten klingt er jedoch im high-mode.
Bedienung und Verabreitung sind makellos. Die Features sind auch ausreichend, immerhin gibt es einen Loop, den ich aber noch nicht genutzt habe und wahrscheinlich auch nicht nutzen werde. Ebenso sieht es mit dem Boost aus. Ich bin also sehr zufrieden mit dem Amp. Am besten klingt er mmn. mit Master und Gain bei ca. 8. Der Rest wird mit der Gitarre geregelt. Also ein one-trick pony, das seinen trick wirklich gut kann. Wer einen Amp fürs Schlafzimmer sucht oder den Amp nur leise betreiben kann (nörgelnde Mitmusiker), der ist woanders definitiv besser aufgehoben. Wer allerdings einen dynamischen und ehrlichen Amp sucht, der ihm einen fetten Ton gibt und viele Ausdrucksmöglichkeiten zulässt, dem kann ich den Origin nur empfehlen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
8
2
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w
Origin 20H – Junior Super Bass
wawa 01.06.2020
Der Origin 20H ergänzt einen Marshall JVM 410H und einen Engl Screamer 50H, die ich seit Jahren spiele.
Gekauft habe ich den Origin, um einen guten ACDC - Malcolm Young Sound zu bekommen. Mit dem JVM 410H im Crunch Grün Kanal bzw. Crunch Orange war ich für diese Sounds nicht ganz zufrieden. Die sind nicht schlecht, aber etwas fehlte immer.

Mein Setup für den oben genannten Malcolm Sound:
(ich habe keine Gretsch zur Verfügung)
SG mit Classic 57 Pickups
SG mit Seymour Duncon Phat Cat Pickup (P90 im Humbucker Format)
Ibanez AR300 mit Gibson Classic 57 Pickups
Cabinet: 1 x Engl 112 Pro mit Vintage 30 Speaker oder 2 x Engl 112 Pro mit Celstion G12M 25 Greenbacks, je nach Song
Power Attenuator: Rivera RockCrusher Gold, bei Bedarf leiser zu spielen
Keine Pedale, Gitarre direkt in den Origin

Origin 20H settings
Power: High
Presence: 3,5
Master:7,5
Treble: 0 !!
Mid: 8
Bass: 6
Tilt: 5 bis 10, je nach Pickup und Song
Gain: 7,5

Damit bekommt man einen schönen warmen „Junior Super Bass Sound“.
Malcolms Sound ist ja sehr fett, eher clean, mit relativ wenig Gain.


Tipps zum Umgang mit dem Origin:

Die Tipps gelten unter der Bedingung, dass keine Pedale oder Effekte verwendet werden. Fokus liegt auf Crunch Sounds. Für Clean oder High Gain habe ich die beiden oben genannten Amps.

1. Treble möglichst auf 0 stellen. Die Höhen regelt man besser mit Presence und Tilt, das funktioniert wirklich gut

2. Der Origin liefert gute Crunch Sounds. Der Sound ist rau, wild und genau so, wie man es von einem Marshall aus den 60er Jahren erwarten würde. Der Amp ist dabei sehr klar und offen. Um den Origin zum Zerren zu bringen, ist aber die Endstufe mindestens auf 5, besser 7,5 zu fahren und das Gain (ohne Boost) auf 7,5.

3. Mit Pedalen / Effekten können natürlich auch andere tolle Sounds aus dem Amp gekitzelt werden, wenn man das mag. Der Origin ist aber kein „out of the box“ Amp, der einfach sofort gut klingt. Wer so etwas sucht, ist im diesem Preissegment mit dem DSL 20H vermutlich besser bedient.

4. Die Power Reduktion funktioniert gut. Am besten klingt der Amp aber im High Modus, oder, mit kleinen Abstrichen, im Mid Modus (ca. 3 Watt).
Die 0,5 Watt im Low Modus sind definitiv nicht „bedroom level“.
Hatte mir das leiser vorgestellt. Es ist aber erträglich laut.
Im Low Modus hat das Gain etwas mehr „fuzz“ (Jammern auf hohem Niveau), deshalb nutze ich das nicht, sondern nutze den Rivera RockCrusher als Leistungsreduzierer im High Modus.
Grund ist, dass die 0,3 Watt im Low Modus zu laut sind, um wirklich
leise zu spielen.
Mit dem RockCrusher bleibt der Crunch klanglich authentischer und die Lautstärke kann beliebig bis Null reduziert werden.

5. Clean Sounds gehen natürlich auch, dafür habe ich den Origin aber nicht gekauft, da nehme ich den JVM oder den Engl Screamer, die können das besser.

6. Über den Origin wird oft erzählt, er habe zu viele Höhen und klinge dünn. Das gilt nur, wenn die Kombination aus Treble, Presence und Tilt falsch eingestellt wird und gleichzeitig die Endstufe nicht hoch genug gefahren wird.
Wenn Tipp 1 und Tipp 2 beachtet werden, hat der Amp mehr Wärme, als mein JVM 410H im Crunch Kanal!
Für einen „Plexi“ fehlen etwas die scharfen höheren Mitten, das will der Origin aber gar nicht sein. Ich vergleiche ihn eher mit einem „Super Bass“.


Fazit:
Wer einen guten Crunch Sound sucht und Master + Gain auf 7,5 fahren kann, bekommt für wenig Geld einen tollen Amp.
Ich nenne ihn meinen „Junior Super Bass“.
Wer leiser spielen muss / will, und keinen Attenuator hat, beim Ton aber keine Abstriche machen will, der sollte lieber einen anderen Amp kaufen.
Alle anderen zugreifen, solange es diesen Amp gibt!
Wegen des fehlenden Standby Schalters gebe ich bei Features nur 4 Sterne.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
2
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S
Viel Amp für wenig Geld!
ScMa93 04.10.2019
Der Amp ist für mich jetzt der Hauptamp geworden. Das liegt einerseits an seinem Gewicht und Größe, andererseits an der Ansprache und der "Tightheit" des Tons.

Klangliche Ausrichtung ist wie bei unzähligen Produktvideos angemerkt natürlich der Vintage Marshall Sound.
Dies macht er mMn perfekt.

Bei Features gibt es einen Punkt Abzug weil der FX Loop nur mit Fußschalter aktiviert werden kann. Auch wenn das von Marshall aufgrund der Vintage-Ausrichtung so gewollt ist.

Beim Sound gibt es einen Punkt Abzug, da er ohne Boost sehr dünn klingt. Dies ist auch mit Master nicht regulierbar.

Noch ein kleiner Tipp für diejenigen die einen Bedroom Amp suchen:
Für mich scheidet er aus dieser Kategorie eindeutig aus, da er klanglich sehr am Master hängt und deshalb für mich leise (auch wenn man die Leistungsreduzierung beachtet) einfach nicht gut klingt.

Ansonsten Toller Amp !!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
2
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E
Brutal laut, brutal gut
EpiPaule 05.01.2022
In einer Mietwohnung nur mit einem guten Attenuator a la Koch zu bändigen, will man die Endstufensättigung genießen.
Tolle Optik, Dynamik, super Sound.
Etwas kompliziert zum Einstellen, man sollte also wissen was man mit den Reglern macht, sonst klingts nicht schön. Richtig eingestellt bang for the buck.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
1
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