Hughes&Kettner TubeMeister Deluxe 40

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Topteil für E-Gitarre

  • Vollröhre
  • Leistung: 40 W
  • 3 Kanäle: Clean, Crunch und Lead
  • Power Soak: 40 / 20 / 5 / 1 / 0 W
  • 3 Vorstufenröhren 12AX7
  • 4 Endstufenröhren EL84
  • 2 klassische 3-Band EQ
  • TSC Tube Safety Control für konstante und automatische Überwachung und Reglung des Endstufenröhren-Bias
  • Red Box AE Ambience Emulation DI-Ausgang mit den Einstellungen Vintage/Moder und Small/Large, um den Amp direkt mit der PA oder einem Recording-Setup zu verbinden
  • integriertes MIDI-IN mit Phantomspeisung
  • serieller FX-Loop
  • 1 Speakerausgang: 8 - 16 Ohm
  • Abmessungen: 44 x 17 x 15 cm
  • Gewicht: 8 kg
  • inkl. Tasche
  • passende Fußschalter: Art. 135680/323250 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Juni 2016
Artikelnummer 379478
Verkaufseinheit 1 Stück
Leistung 40 W
Endstufenröhren EL84
Kanäle 3
Hall Nein
Fußschalter Nein
B-Stock ab 739 € verfügbar
799 €
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Boutiquesounds zum attraktiven Preis

Der Tubemeister Deluxe 40 bietet die vom Hughes-&-Kettner-Flaggschiff TriAmp Mark 3 bereits bekannten kompromisslosen Boutiquesounds – nur zu einem deutlich günstigeren Preis. Das 40W starke Vollröhren-Top besitzt drei Kanäle, die ein Spektrum von kristallklaren Cleansounds über dynamischen Crunch bis hin zu powervollen Highgain-Sounds bieten. Neben einem Power Soak zur Reduzierung der Endstufenleistung auf bis zu 1W verfügt der TubeMeister Deluxe 40 mit der Red Box AE auch über eine Speakersimulation, die den Amp ideal für das Recording im Studio macht. Nicht fehlen dürfen natürlich auch ein schaltbarer Effektweg sowie Fußschalteranschlüsse, die sowohl das Wechseln zwischen den beiden Kanälen als auch das Zuschalten des FX-Loops erlauben. Auch einen MIDI-In besitzt der Amp, sodass er auch im Studio perfekt integriert oder über eine MIDI-Fußleiste gesteuert werden kann.

Einfache Bedienung und überragende Sounds

Die übersichtliche Anordnung der Bedienelemente auf dem Panel sorgt zusammen mit der blauen Beleuchtung für eine optimale Bedienbarkeit – selbst in den dunkelsten Ecken. Alle drei Kanäle verfügen über eine eigene Master- und Gain-Sektion, während ein kräftig zupackender Dreiband-EQ sowohl für den Clean-Channel als auch für die beiden Zerrkanäle bereitsteht. Der Wechsel zwischen den Kanälen erfolgt entweder mittels der beleuchteten Drucktaster oder über einen optional erhältlichen Fußschalter. Daneben ist auch die Bedienung via MIDI-Pedal möglich. Um die Endstufe so richtig in die Sättigung zu bringen, verfügt der Verstärker auf seiner Rückseite über einen Power Soak, der dafür zuständig ist, die Endstufenleistung von maximalen 40W auf 20W, 5W oder sogar 1W zu reduzieren. Und wenn es mal ohne Box gehen muss, leistet die Red Box AE mit ihren verschiedenen Modi als Speakersimulation beim Recording wertvolle Dienste.

Vielseitig einsetzbarer Amp

Mit seinen drei Kanälen, dem Power Soak sowie der Red Box AE gibt der TubeMeister Deluxe 40 sowohl beim Jammen zu Hause als auch beim Einsatz bei Live-Gigs, im Proberaum oder im Studio eine hervorragende Figur ab. „Working Musicians“ werden die beeindruckend klingenden Sounds zu schätzen wissen: Sie stehen dem eines ungleich teureren Boutique-Amps in kaum etwas nach und bieten in Kombination mit der entsprechenden Box ausreichend Power und Durchsetzungskraft in allen Einsatzbereichen. Zudem ist der TubeMeister Deluxe 40 mit der MIDI-Schnittstelle und dem schaltbaren Effektweg bestens darauf vorbereitet, als zentraler Teil des Gitarren-Setups eingesetzt zu werden und dort eine enorme Flexibilität zu gewährleisten.

Über Hughes & Kettner

Hughes & Kettner gehört zu den größten deutschen Anbietern von Gitarren- und Bassverstärkern. 1984 von Hans und Lothar Stamer unter dem Namen Stamer Musikanlagen GmbH gegründet, darf sich der Hersteller aus St. Wendel im Saarland für seine zahlreichen Innovationen rühmen. So war das Produktdebüt im Bereich der Gitarrenverstärker, der ASR64 von 1986, der erste programmierbare Verstärker der Welt. Die Cream Machine von 1987 darf man dank ihres Kompaktformats zu den ersten Mini-Röhrenverstärkern überhaupt zählen. Ebenso prägend waren die analoge Lautsprechersimulation Red Box, der erste sechskanalige Verstärker (Triamp) und der ZenTera, der Modellingtechnik noch vor Line6 in einem Vollverstärker zum Einsatz brachte.

Morgens jammen, mittags proben und abends auf die Bühne

Um auch live oder im Proberaum mit ordentlich Headroom an den Start zu gehen und sich gegen die Bandkollegen durchzusetzen, empfiehlt sich die Nutzung einer entsprechenden Box. Je nach Bedarf kann das entweder ein Modell mit 1x12“, mit 2x12“ oder, wenn mal ein besonders großer Gig ansteht, auch ein 4x12“ Cabinet sein. Der TubeMeister 40 Deluxe zeigt sich hier ganz und gar nicht wählerisch, was das Anschließen von unterschiedlichen Cabinets betrifft und nimmt Lautsprecher mit einer Impedanz von 8 bis 16 Ohm auf. Für das Recording hingegen bedarf es keiner Lautsprecher, denn die Red Box AE bietet mit ihren verschiedenen Settings bereits eine hochwertig klingende Lösung, bei der weder die Dynamik noch das Spielgefühl auf der Strecke bleiben.

33 Kundenbewertungen

26 Rezensionen

k
Allround-Wunder mit verschmerzbaren Mängeln
knochentuete 22.03.2018
Vorneweg: Dies ist der erste Tube-Amp, den ich mir gekauft habe. Zuvor habe ich lediglich einen Line6 Spider Combo, sowie einen Line6 Amplifi TT besessen/genutzt.

Nachdem ich mir viele unterschiedliche Tube Amps angeschaut, Bewertungen gelesen und Testvideos (z.B. von den Kollegen von Andertons) angesehen habe, habe ich mich schlussendlich für den TubeMeister Deluxe 40 entschieden.

Kriterien für meine Entscheidung waren:

-TubeAmp (nach Modellinggehversuchen wollte ich einfach eine gut klingende Plug&Play Lösung haben)
-Power Soak (da ich eigentlich nur zu Hause spiele und ein entsprechend rücksichtsvoller Mensch bin)
-Red Box für "stilles" Homerecording (bzw. die Möglichkeit auch ohne Mikrofonierung direkt und balanced meine klanglichen Ergüsse in eine DAW zu rocken)
-phänomenales Design (Geschmackssache, zugegeben)

Erster Eindruck beim Unboxing:

Extrem gute und wertige Verarbeitung. Rock solid! Alle In und Outputs fest verschraubt, kein Teil - auch im inneren - das irgendwie "wackelig" erscheint.
Wehrmutstropfen: feine und leichte Kratzer auf der Plexiglasfront (eine zusätzliche Schutzfolie war zumindest bei meinem Amp nicht (mehr) vorhanden).

Zum Sound:
(der Amp klingt bei mir durch die Harley Benton G112 Vintage Box - Kaufempfehlung an dieser Stelle!)

Clean: Toller Cleansound den man per Gain Regler auch in eine schöne Vintagezerre pushen kann.

Crunch: Nicht mein Lieblingskanal, da ich für meine Bedürfnisse, bzw. Soundvorlieben andere EQ Einstellungen benötige, hier aber das 3-Band EQ mit dem Leadkanal gekoppelt ist. Hier bietet der Amp aber eine Abhilfe per Programmierung über MIDI --> Das muss ich noch ausprobieren.

Lead-Kanal: Die Gain-Wumme. Sehr schöner Klang, definiert und für Metalliebhaber auf jeden Fall einen Anspieler wert! Einziger Wermutstropfen: Der "Sweetspot" am Treble Schalter ist je nach Einstellung von Bass und Mitten zwischen zu sumpfig und zu höhenlastig sehr eng geraten.

Lautstärke: Trotz Powersoak liefert der Amp ordentlich ab, leider konnte ich ihn aus oben genanntent Gründen noch nicht vollständig ausfahren. Da gerade durch den Powersoak auch Röhren abgeschaltet werden, hat man nicht den vollen Röhrensound zur Verfügung, sobald man die Wattzahl ändert. Hier werde ich wohl oder übel für den Heimgebrauch nicht um einen Power Attenuator rumkommen.

Red Box: Was soll ich dazu noch sagen? Einfach klasse, die Speaker Cabinet Simulation erlaubt es unterschiedliche Speaker Sounds direkt mit dem Amp zu simulieren, das Signal kommt klar und differenziert in der DAW an und ist in meinen Ohren der Sound, den ich gesucht habe.

Fazit: Klare Kaufempfehlung, wenn man kleinere Mängel wie die Koppelung des 3-Band-EQs von Crunch- und Leadkanal verschmerzen kann. Dafür bekommt man einen handlichen, satten Amp, der sensationell aussieht und von Haus aus einen großartigen Klang mitbringt. Außerdem ist auch noch eine sehr schicke Tragetasche mit dabei ;)
Bedienung
Features
Sound
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A
Gelungen auf ganzer Linie!
Anonym 20.02.2017
Der H&K TM 40 Deli ist mein 5ter Amp den ich mein Eigen nennen darf.
Den Ausschlag zum Test hat mir die Vielseitigkeit, Midi und die Möglichkeit des Homerecordings bzw. die RedBox gegeben.

Als Box wird eine MX212 (2x12) von Marshall verwendet.

Zum Ton:
Kanal 1: von clean bis rotzig. Gain- und Masterregler machen einen guten Job. 3 Band EQ macht was es soll.
Kanal 2: Crunch bis Midgain. Sehr geiler Kanal! Britisch angehaucht bis fast umgepustet ;-) Eigner 3 Band EQ macht immernoch was er soll.
Kanal 3: GAIN GAIN GAIN. Stark komprimiert. Ist mir zu viel. Arbeite lieber mit einem OD Pedal vor Kanal 1 oder 2. (Maxon OD 808 ist zu empfehlen)

Praxis:
Ich war skeptisch ob 40Watt reichen. Sie reichen. Proben finden nur bei 20Watt statt. Alles andere ist zu laut.
Der Transport ist ein Traum. Nach der Probe in die Tasche und ab nach Hause.
Die RedBox ist ebenfalls gelungen. Einfacher geht es wohl kaum einen Röhrensound in die verwendete DAW zu prügeln.
Midi Programmierung und Steuerung per Switchboard (GT-10 oder HB FXL8) sind denkbar einfach gestaltet.

Fazit:
Rockamp!!! Ohne schnörkel oder schnick schnack!!! Den geb ich nicht mehr ab, da kann sonst was passieren...
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V
Ein stattliches Topteil mit Eigenheiten
Valensi 27.02.2020
Positiv:

Der Clean Channel ist einfach nur göttlich und schmeichelt Strats auf eine einmalige fette und glaskare Weise. Deswegen hatte ich mich auch in den Tubemeister verliebt.

Robuste Bauweise

Mit Redbox - Nutze ich persönlich für Aufnahmen. Einfach genial das Teil. Kein Focusrite oder andere Geschichten sind mehr von Nöten.


Negatives:

Power Soak - Macht zwar was es soll aber selbst bei 5 W ist der Verstärker ziemlich laut. Ich wohne in einer Wohnung und muss entsprechend aufpassen. Daher kann ich die 40 W Version nur bedingt empfehlen.



FAZIT: Wer etwas im Bereich Indie Rock und Blues sucht, wird hier fündig. Nette Sounds à la John Mayer bis The Strokes sind drin. Die Gain Reserven des Verstärkers sind meiner Meinung auch nur dafür gemacht. Für Metal und härtere Gangarten benötigt Ihr mindestens einen guten alten Tubescreamer oder eine nette Distortion. Dann ist der Sound einfach nur fett!

Also: Freunde des Britrocks und Blues können zugreifen, Freunde der metallischen Musik sollten lieber Marshall oder Orange testen.
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B
Guter Allrounder mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis
Bowhunter 12.05.2017
Habe mir vor ein Paar Wochen den neuen Tubemeister40 deluxe geholt, da die Bandscheiben nicht mehr ganz frisch sind, außerdem ist mir mein 100 Watt Topteil für Clubgigs zu mächtig und schwer. Deswegen musste ein kleiner, flexibler und gutklingender Amp her.

Kanal 1 (Clean): schöner, glockiger Sound; bei Bedarf auch rotzig, wenn man Gain weiter aufdreht. Gefällt mir richtig gut.

Kanal 2 (crunch): sehr gut, setzt sich im Bandgefüge gut durch.Geht in die britische Richtung, wobei die richtig bissige "Marshall-Kante" fehlt. Trotzdem klasse.

Kanal 3: Hm.... sehr viel Gain! Der Grundcharaker bedient die moderne Metal-Schiene. Für mich etwas zu komprimiert und zu "düster". Sehr geil für singende, tragende Soli; Für "Akkordarbeit" wäre etwas weniger Kompression und mehr Biss (so a'la Marshall) besser. Aber auch Kanal 3 lässt sich im Bandgefüge gut unterbringen.

Positiv:
+ sehr flexibel
+ gute Sounds (Kanal 3 ist Geschmackssache)
+ Super Preis-Leistungsverhältnis
+ Gewicht (sehr Bandscheibenfreundlich)
+ bei Bedarf kann der Amp auch laut

Negativ:
- Der Powersoak lässt sich nicht global einstellen, wenn man den Amp per Midi steuert (da muß man die jeweilige Leistungsstufe pro Preset einstellen und speichern)

- Der Send-Pegel sehr hoch, etwas problematisch mit meinem t.c. G-Force im Effektweg (den Eingangspegel musste ich am T.C. komplett herunterdrehen)

Ich empfehle den Amp an alle, die einen kleinen, leichten gutklingenden Amp suchen, und nicht einen 30 Kilo-Monster schleppen wollen.
Bedienung
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Sound
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