Marshall Origin 50H Head

Röhrentopteil für E-Gitarre

  • Gain Boost-Funktion
  • zwei Voicings (Normal, High Treble), die über den Tilt-Regler stufenlos gemischt werden können
  • schaltbare Leistungsreduktion für vollen Klang in jeder Umgebung
  • 1 Kanal
  • Leistung: 50 W
  • Vorstufenröhren: 3 x ECC83 (12AX7)
  • Endstufenröhren: 2 x EL34
  • Regler: Gain - Tilt - Bass - Middle - Treble - Master - Presence
  • Schalter: Power On/Off - Output Low/Mid/High - Gain Boost (Pull Volume)
  • serieller Effekt-Einschleifweg
  • Anschlüsse: Input (6,3 mm Klinke) - DI Out (6,3 mm Klinke) - FX Send und Return (2x 6,3 mm Klinke) - Footswitch (6,3 mm Klinke)
  • Lautsprecher Ausgänge: 3 x 6,3 mm Klinke (16 Ohm / 8 Ohm)
  • Abmessungen (B x T x H): 577 x 225 x 228 mm
  • Gewicht: 11,8 kg
  • inkl. Fußschalter

Weitere Infos

Leistung 50 W
Endstufenröhren EL34
Kanäle 1
Hall Nein
Fußschalter Ja

Preiswerter Rocklassiker mit Extras

Mit dem Origin 50H besinnt sich Marshall auf seine Tugenden, die den man hier zum günstigen Preis anbietet. Der puristische Einkanaler arbeitet mit einer 50-Watt-EL34-Endstufe und orientiert sich klanglich an den Legenden JTM45 und JMP Super Lead 1987, bietet aber zeitgemäße Ausstattungsmerkmale wie einen Masterregler, eine Boostfunktion und einen Effektweg.

Dynamischer Crunch aus Vor- und Endstufe

Eine kräftige Endstufe und ein sauber abgestimmter Vorstufenkanal, beides in Röhrentechnik - mehr braucht der Rockgitarrist eigentlich nicht in seinem Verstärker. Die geradlinige Schaltung des Origin 50H Topteils wendet sich an Musiker, die klassischen Marshall-Crunch zu einem günstigen Preis suchen. Die Abstimmung zielt in Richtung Vintage-Rock, wobei sich die Verzerrung unabhängig von der Ausgangslautstärke regeln und sogar durch eine schaltbare Boostfunktion erweitern lässt. Hinzu kommt der Tilt-Regler mit dem eine runde und höhenbetonte Klangvariante frei mischen lassen, ganz so wie bei den Klassikern 1987 und 1959 mit gebrückten Eingängen. Seine Verzerrung bezieht der Origin 50H aber auch aus der Endstufe. Die Wände müssen hier allerdings nicht mehr bröckeln, denn die Ausgangsleistung lässt sich auf 10 Watt oder gar 5 Watt reduzieren.

Für Musiker, nicht Sammler

Kostspielige Raritäten oder aktuelle Neuauflagen der Marshall-Klassiker, die oft von Hand verdrahtet werden, liegen nicht im Budgetbereich jedes Ein- und Aufsteigers. Entsprechend orientiert sich die Origin-Serie zwar klanglich an Plexi und Co, platziert diese Serie jedoch in einem deutlich günstigeren Preisbereich. Das Topteil Origin 50H adressiert Gitarristen, die britische Rocksounds und das puristische Konzept eines Einkanalers schätzen. Mit seiner kräftigen EL34-Endstufe ist das Topteil dabei bestens für den Einsatz im Proberaum und auf der Bühne geeignet, kann aber auch durch eine mögliche Leistungsreduzierung auf bis zu 5 Watt im Wohnzimmer betrieben werden.

Über Marshall

Marshall, der Hersteller aus Milton Keynes in Großbritannien, ist aus der Welt der E-Gitarristen nicht wegzudenken. Die Röhrenverstärker von Firmengründer Jim Marshall († 2012) schrieben seit 1962 mit Pete Townshend, Jimi Hendrix und Eric Clapton Rockgeschichte und tun es bis heute. Die Klassiker der Serien JTM, JMP und JCM 800 sind bis heute heiß begehrt, prägten sie doch den Klang der angezerrten und verzerrten elektrischen Gitarre mehr als jedes andere Produkt. Bis heute steht die Kombination aus Verstärker und 4x12"-Box, der Marshall-Stack, synonym für die Energie und Lautstärke des Rockgenres. Gleichzeitig hat sich Marshall über die Jahre aber auch stets am Puls der Zeit und den Bedürfnissen von Nachwuchsmusikern orientiert.

Marshall-Sound für jedes Einsatzgebiet

Für einen Vollröhrenverstärker fällt der Origin 50H kompakt, leicht und günstig aus. Im Zentrum steht hier der explizit dynamische Crunch, für den man Marshall eben liebt. Für einen überaus fairen Preis erhält man hier dynamischen, britischen Rocksound, der sich vom Wohnzimmer bis hin zur Bühne und für den Studioeinsatz nutzen lässt, mit variabler Ausgangsleistung, möglicher Endstufensättigung und sinnvollen Extras wie einem fußschalten Boost und Effektweg. Praxisnah und auf den Punkt!

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14 Kundenbewertungen
  • 5
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4.6 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
11 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Marshall Origin 50H Head
Pascal84, 09.08.2018
Habe das TOP jetzt über einen Monat und bin absolut zufrieden. Äußerlich erinnert es an einen alten Bekannten. Selbst die Marshallschrift ist nicht ganz weiß, sondern leicht gelblich. Bedienung so einfach wie es geht. Verarbeitung für Made in Vietnam absolut top. Der Sound ist halt typisch Marshall und auf jeden Fall besser als Effekte, die Marshallsound kopieren. Dass der Standbyschalter fehlt stört mich nicht, da ich die Lautstärke generell bei jedem Verstärker runter drehe, bevor ich ein Kabel herausziehe. Ich spiele ihn über die 1936 lead und es ist ein fetter Sound. Da er noch relativ neu auf dem Markt ist denke ich mir, dass der Preis auch noch etwas herunter geht und dann würde ich auf jeden Fall bei diesem Produkt zuschlagen. Absolute Kaufempfehlung.
Eins noch zum Schluss: Es ist natürlich ein TOP für Leute, die nicht viel an Effekten brauchen, da er weder Hall noch sonstiges mit sich bringt. Dafür nimmt er jegliche Art von Bodeneffekten super an.

NS 08.11.2018: Da ich jetzt über einen längeren Zeitraum von mehreren Bekannten und in verschiedenen Foren über verschiedene Fehler beim Origin Head gehört und gelesen habe, musste ich zum Erschrecken feststellen, dass mein Origin auch einen Fehler hat. Meine Bekannten spielen die 20er Version und hatten vom ersten Tag an folgende Probleme: Der Schalter für die Leistungsreduzierung war defekt und von den zwei 8Ohm-Anschlüssen funktioniert nur einer. Wenn ich also an beide 8Ohm-Anschlüsse eine Marshallbox im Stereobetrieb (also dann 16Ohm) anschließen möchte, funktioniert nur eine Lautsprecherbox. Dasselbe liest man auch in verschiedenen Foren.
Da bei mir der Schalter zur Leistungsreduzierung funktioniert bin ich davon ausgegangen, dass auch die Anschlüsse in Ordnung sind. Um es einfach mal zu testen habe ich mir noch ein zweites Lautsprecherkabel bestellt und wollte meine Marshall 1936 L im Stereobetrieb spielen. Die Enttäuschung war groß als ich feststellte, dass auch bei mir ein Anschluss defekt ist. Ich empfehle allen Leuten , die einen Origin gekauft haben, es direkt auszuprobieren ob alles funktioniert.
Ich habe leider schon die ganze Verpackung und restlichen Inhalt entsorgt und werde ihn also behalten. Mit dem deutschen Vertrieb von Marshall hatte ich schon meine Probleme und man hört auch nur Schlechtes.
Ein Hinweis ans Haus Thomann: Es wäre schön, wenn ihr die Produkte, die versendet werden, auch auf ihre Funktion hin testet. Es scheint ja beim Origin ein Produktionsfehler zu sein. Ich gehe mal davon aus, dass es die ganze Serie betrifft. Es ist als Kunde nicht schön, etwas Neues bei euch zu kaufen, und wenn ein Defekt auftritt, muss ich meine Produkte zur Reparatur einschicken. Das ist erstmal mit Zeit und Aufwand verbunden und mit einem Vertrieb wie Marshall Deutschland (Musik M. GmbH) auch nicht immer schön.

Mein letzter Satz: Ich wurde schon wieder bei Thomann enttäuscht. Mittlerweile bei so einigen Produkten (SG Case, Brian May Pickups, Graph Tech Sättel ....).
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Bedienung
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Sound
Verarbeitung
...nicht vom "Mars-" und auch kein "hall"
musiman, 03.07.2018
... das brauch er auch gar nicht, denn der Plexi war auch ohne.
Um es gleich vorweg zu sagen, bitte keine Voreingenommenheit gegen Produkte aus Vietnam, China oder anderswo. Wenn da was nicht klappt dann hat doch der Auftraggeber (Marshall) gepennt, oder ?
Antwort: ja, er hat gepennt ! Jeder der weis wie eine Röhre aussieht weis auch dass so ein Teil lebendig ist und gestreichelt werden möchte. Darum kann ich es überhaupt nicht verstehen warum der On/Off-Schalter ohne standby-Funktion ist !! Die Umschaltung der 3 Leistungsstufen gehört vielleicht auch besser nach hinten. Reinschauen konnte ich wegen der Garantie noch nicht, aber wenn sogar gute Kondensatoren verbaut sind gehe ich davon aus dass auch die Lötstellen keine Klebestellen sind. Ich hoffe die Elkos sind richtig dimensioniert und die Trafos auch.
Schalten wir mal ein: Dabei habe ich auf 50 W gestellt und den Volumenregler auf Null - damit es nicht laut ploppt. Daneben steht mein alter Lead-Master der ein bischen neidisch schaut.
Schnell habe ich die selbe Einstellung gefunden und auf Anhieb gefällt mir der Tilt-Regler und der Insert. Auf der Marshallbox sieht der Amp etwas zu schmal geraten aus. Der Lederbezug sieht genauso wie mein alter Amp aus, das ist toll gelungen.
Da ich den Amp bisher nur im Keller mit der Strat probieren konnte muß ich sagen eine leichte Zerre ist mir bisher zwar gelungen, aber mehr noch nicht. Wichtig ist dabei die Tilt-Einstellung und die Leistungseinstellung. Da das Teil verdammt laut kann habe ich vorsichtshalber auf halbe Lautstärke gestellt. Ich mag den leicht angezerrten Ton, aber den Brian Adams-Crunch schafft man wohl nur bei höherer Lautstärke. Eine Paula ist da sicher besser dran.
Dann das Ausschalten: - habe vergessen den Volumen runterzuregeln und schon gibt's ein lautes sehr unschönes Geräusch. Die Speaker haben es anscheinend überstanden. Die armen Röhren dachte ich sofort.
Die Bandprobe steht noch aus. Für die Pausen steht als Standby nur das eingeschaltete Stimmgerät zur Verfügung. Um die Leistung runter zu kriegen sollte man lieber einen Powersoak einkalkulieren oder auch die neuen Eminent-speaker mit dem großen Regler drauf.
So wie das Teil ist, ist es für die Wohnstube garantiert zu laut !
Man sollte bedenken dass die Angabe 50Watt bezogen ist auf einen extrem kleinen Klirrfaktor (Verzerrungsgrad) den man ja eigentlich nicht will. Der Sound ist jedenfalls der selbe Clean-Sound wie bei meinem alten Marshall.
Übrigens sind die Abmaße die selben wie beim Boogie. Die beiden Amps stelle ich bei der nächsten Probe einfach übereinander. Ich hoffe dass ich dann mit der Paula auch den Foreighner-Sound oder Brian Adams hinkriege.
Meine Beurteilung fällt leider etwas subjektiv aus, da ich den Test noch nicht beendet habe.
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