Marshall DSL1HR

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Vollröhren-Topteil für E-Gitarre

  • Reissue Serie - authentischer DSL-Ton
  • Leistung: Low-Power-Schaltung von 1 W bis 0,1 W
  • 2 fußschaltbare Kanäle mit klassischem Gain und ultra Gain
  • Röhrenbestückung: 1x ECC82 und 2x ECC83
  • Tone Shift-Taste zur Mitten-Konfigurierung
  • gemeinsame Klangregelung für Höhen, Mitten und Bass
  • emulierter Line-Ausgang
  • serieller FX-Loop
  • inkl. Fußschalter
Erhältlich seit Januar 2018
Artikelnummer 422014
Verkaufseinheit 1 Stück
Leistung 1 W
Endstufenröhren ECC82, ECC83
Kanäle 2
Hall Ja
Fußschalter Ja
259 €
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In 10-13 Wochen lieferbar
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Weniger ist mehr

Der DSL1HR ist der kleinste Vertreter aus Marshalls traditionsreicher Dual-Super-Lead-Reihe. Mit 1 Watt ist er ein Leistungsleichtgewicht, jedoch ein waschechter Vollröhrenverstärker, auch wenn seine Größe und sein Preis das erst einmal nicht vermuten lassen. Im Herzen des DSL1HR schlagen zwei ECC83- und eine ECC82-Röhre, damit der Spieler beim Sound keine Abstriche machen muss und klassischen Marshall-Sound in Zimmerlautstärke genießen kann. Aber keine Angst: Wer weiß, wie laut 1 Watt aus reiner Röhrenpower ist, wird sich zweimal überlegen, ob weniger nicht eigentlich mehr ist.

Viele Features auf kleinstem Raum

Die zwei Kanäle des DSL1HR teilen sich eine typische Marshall-Equalizer-Sektion mit Bass- Middle- und Trebleregler. Dazu gibt es einen Tone-Shift, der die Mitten etwas absenkt und für einen “moderneren” Sound sorgt. Auf der Rückseite findet sich ein Audio-Input zum Einschleifen von Begleitmusik beim Üben vom Handy oder Computer. Ebenfalls gibt es einen Emulated-Output, der ein Line-Signal ausgibt, das bereits eine Speaker-Simulation durchlaufen hat und entsprechend der einfachste Weg ist, ein brauchbares Signal für Recording oder Kopfhörer zu erhalten. Als besondere Perle in dieser Preisklasse bietet der DSL1HR noch einen seriellen Effektweg. Die Channel sind natürlich per Fußschalter wählbar. Ein digitaler Hall rundet den Funktionsumfang ab.

Stadionsound im Wohnzimmer

Marshall spricht mit dem DSL1HR alle an, die einen klassischen Marshall-Sound suchen, ohne dass davon die Wände wackeln. Die Würze in diesem Sound liegt ja gerade in der besonderen Zerre der Endstufensättigung, die sich eben nur erreichen lässt, wenn man den Amp am Limit fährt. Der DSL1HR erlaubt das bei zumutbarer Lautstärke, zumal sich die Leistung per Schalter auf der Rückseite noch weiter auf 0,1 Watt reduzieren lässt. Stadionsound im Wohnzimmer. Auch beim Homerecording macht der DSL1HR damit eine gute Figur.

Über Marshall

Marshall, der Hersteller aus Milton Keynes in Großbritannien, ist aus der Welt der E-Gitarristen nicht wegzudenken. Die Röhrenverstärker von Firmengründer Jim Marshall († 2012) schrieben seit 1962 mit Pete Townshend, Jimi Hendrix und Eric Clapton Rockgeschichte und tun es bis heute. Die Klassiker der Serien JTM, JMP und JCM 800 sind bis heute heiß begehrt, prägten sie doch den Klang der angezerrten und verzerrten elektrischen Gitarre mehr als jedes andere Produkt. Bis heute steht die Kombination aus Verstärker und 4x12"-Box, der Marshall-Stack, synonym für die Energie und Lautstärke des Rockgenres. Gleichzeitig hat sich Marshall über die Jahre aber auch stets am Puls der Zeit und den Bedürfnissen von Nachwuchsmusikern orientiert.

Für alles gerüstet

Ob laut oder leise, Marshall-Sound ist einfach eine Marke. Wer ihn sucht wird sich mit nichts anderem zufriedengeben. Und mit dem DSL1HR stellt Marshall einen würdigen Vertreter für einen wirklich fairen Preis vor. Der DSL1HR ist aber keineswegs zu leise für Proben oder Auftritte. Besonders mit Mikrofonabnahme wird der kleine Marshall für einige hocherfreute Tontechniker sorgen. Mit seinem 16-Ohm-Output kann der DSL1HR die empfohlene 1x12”-Box befeuern oder aber den großen 4x12”-Bruder, der typischerweise zwischen 4 Ohm und 16 Ohm umgeschaltet werden kann.

112 Kundenbewertungen

84 Rezensionen

A
Gesucht- gefunden!
Asklepios2504 26.07.2018
Vorwort:

Ich habe mir nach langem Überlegen den Marshall DSL1HR gekauft. Davor spielte ich den Marshall Code 50 als Wiedereinstieg in die E-Gitarren-Welt. Der Code gefiel mir zwar, aber es musste endlich ein Röhrenamp her, der auch wirklich das wieder gibt was man ihm vorlegt.

Nun das Problem: Ich wohne in einer Mietwohnung im dritten Stock. Ich höre die Nachbarn und Sie hören mich. Und da ich persönlich häufiges Verspielen beim Üben als peinlich empfinde (wenn es jeder dauernd hören muss) musste also ein AMP her, der auch leise kann.

Ich spielte dutzende Verstärker, meistens Combos, die dann aber mit dem internen Speaker so flach und pappig klangen, dass mir das überhaupt keine Freude bereitete. Also machte ich mir über Topteile Gedanken mit einer 1*12er Box. Und so kam ich nach langem Recherchieren auf den DSL1HR.

Lieferumfang:

Der DSL1HR kommt mit einer sehr sporadischen Bedienungsanleitung. Aber mehr als da drin steht ist eigentlich auch nicht zu sagen. Weiterhin kommt er mit einem Fußschalter, der den Gitarristen zwischen Clean- und Gain-Channel wechseln lässt. Zudem ist dem DSL noch ein Boxenkabel beigefügt.

Optik und Haptik:

Mein Topteil ist absolut sauber verarbeitet, es steht kerzengerade, fühlt sich wertig an, einfach top!

Sound:

Erst einmal zu meinem Setup: Ich spiele den DSL mit einer Gibson Les Paul und dem Egnater Tweaker 112 Cabinet (was ich mit dem DSL gleich mitbestellte).

Der Marshall macht meines Erachtens soundmäßig alles richtig.
Im "Classic-Gain"- Kanal habe ich erstmals gemerkt wie schön und harmonisch meine Paula clean klingen kann. Mit dem NeckPU hat man einen tollen warmen "erdigen" Sound der einfach nur toll klingt. Der BridgePU entlockt dem verstärker seine "funky" Seite die strahlender und deutlich leichter klingt. Ich habe noch nie so gerne Clean gespielt, wie mit diesem Zwerg. Sobald man den Clean-Regler weiter hochdreht bekommt man die Endstufenzerre die einfach nur rockt (aber selbst auf der 0.1 Watt EInstellung für das "ruhige" Üben zu laut ist).

Im "Ultra-Gain-Canal", also einfach dem Gain Kanal, gibt es von angecrunchtem Blues bis hin zu leichtem Metal eigentlich jedes Spektrum. Wenn man aber den Gainregler über 13 Uhr dreht gewinnt der DSL lediglich an Kompression, jedoch ohne Zunahme des eigentlichen Gains. Für Metal-Enthusiasten muss demnach ein Pedal vor den AMP.

Der 3-Band-EQ ist gut brauchbar und lässt vielfältige Einstellungen zu.
Er ist gut genug um zwischen Musikstilen wechseln zu können, aber einfach genug um einen guten Sound ohne Rockmusik-Abitur zu bekommen. Einzig der Tone-Shift-Button ist ein unnützes Feature: Der Button nimmt die Mitten der Gitarre raus und es klingt mMn einfach nur Dumpf, als würde man durch Ohrstöpsel üben. Aber vielleicht habe ich einfach nur noch nicht verstanden für was man den Button nuten sollte.

Der Reverb klingt erstaunlich gut! Von leichtem anheben des Sustains bis hin zum Kirchenhall kann er alles. Aber ab ca 12 Uhr klingt der Hall mMn zu künstlich und ich würde daher eher ein Pedal nutzen. Jedoch ist der Reverb vor dieser Stellung mehr als brauchbar und hat mir bis heute den Kauf eines Reverbpedales erspart.

Lautstärke und Sound mit dem Attenuator:

Der DSL hat auf der Rückseite einen 1/ 0,1 Watt Schalter. In meiner oben beschrieben Wohnsituation spiele ich dem Übungszweck in dem 0,1 Watt modus bei Volume Werten bei ca 9 Uhr. Durch den 12 Zoll Speaker habe ich dennoch einen satten Sound der mir für viele Patzer beim spielen Peinlichkeiten erspart. Selbst aber auf der 0,1 Watt Einstellung kann ich den kleinen DSl so laut hochdrehen, dass die Nachbarn mich deutlich hören können. Der 0,1 Watt Modus klingt zwar nicht zu 100% so schön wie der 1 Watt Modus, aber immernoch echt gut!
Und wie laut kann nun 1 Watt? Die läppischen 1 Watt voll aufgerissen sind deutlich über Zimmerlautstärke, sodass euch wahrscheinlich das ganze Mehrfamilienhaus deutlich hören kann. Aber es ist "leise" genug, ab und an mal spielen zu können ohne danach für zwei Stunden taub zu sein.

Kopfhörer/ Di- Out/ Effektweg:

Den DI-Out und den Effektweg habe ich beide nicht getestet. Aber den Ausgang für Kopfhörer zu nutzen empfand ich als fad. Es macht kaum Spaß, die Lautstärke ist zu schwach und hat auch nicht die tonale Finesse wie über das Cabinet.
Schade, aber dafür kann der AMP ja leise genug sein.

Fazit:

Wenn ihr Rocksound mögt, eure Nachbarn nicht stören wollt und dennoch einen tollen Sound zu Hause erleben möchtet: Kauft euch das Ding (am besten mit einer 1*12 Box oder eben 4*12)! Er ist günstig, sieht gut aus und klingt wie ein Großer.
Ich liebe das Teil.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
22
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l
Classic rock
lukando 28.08.2021
First, I play bass and I play metal. I bought this amp for natural, no digital, distorted e-guitar sound for riffing and creating. I am not pro guitar player so keep it in mind : )

Sounds good, distortion really naturally sings and I love it.
I compared DSL1HR to DSL20HR, and the first is more mid oriented (therefore one star less), while the second is more HiFi. To get similar vibe I turned mid +2 and treble -2 and presence -3 on DSL20HR. Then the sounded more or less the same.

I like the size, I like weight, I like amount of knobs, I like sound, I like 0.1W power switch.
I dislike 16ohm load only (I wish 8ohm option) and I dislike missing "stand by" switch. Therefore one star less.

Not tested: clean channel, emulated out, effects loop, audio in.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
0
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A
Hi-Gain Röhren-Topteil für Zuhause
A.N.T. 07.12.2021
Das Topteil benutze ich sei knapp zwei Jahren und bin damit ganz zufrieden.
Mit 1 Watt Leistung klingt das sehr gut und kann sogar zu laut sein.
Mit 0,1 Watt Leistung oder über den Audioausgang finde ich den Klang nicht mehr so toll, aber man kann dann auch spät abends spielen ohne jemanden zu stören.
Ein bisschen schade, dass es keinen 8 Ohm Lautsprecheranschluss gibt.
Ich kann das Marshall DSL1HR nur weiter empfehlen!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
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H2
Sehr guter verzerrter Sound bei Zimmerlautstärke
Herb 2 07.04.2021
Ich benutze den Verstärker nur zu Hause mit einem Celestion G10 Vintage Speaker. Ich habe auch noch einen Vox AC10 und einen Yamaha THR zur Verfügung. Am besten gefällt mir der verzerrte Sound des Marshall Verstärker mit einer Les Paul. Aber das ist natürlich subjektiv. Ich finde den Sound bereits bei Zimmerlautstärke perfekt. Mit dem eingebauten Hall und Einschleifweg hat man alle was man braucht. Nicht perfekt ist für mich der Cleansound den ich zu Höhenreich empfinde, wenn man vom verzerrten Kanal auf Clean umschaltet. Ok das kann man regeln. Schade finde ich dass sich der Amp weniger gut mit Distortion Pedalen verträgt. Das kann der AC10 neben dem Cleansound besser.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
0
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