L.R.Baggs Venue DI Pedal

DI Pedal Preamp

  • DI-Box, Equalizer und Stimmgerät im Fusspedalformat
  • basiert auf Para DI
  • 5-Band EQ
  • Notch Filter
  • Phase Switch
No JavaScript? No Audio Samples! :-(

Soundbeispiele

 
0:00
  • Bossa EQ
  • Pop Guitar EQ

Weitere Infos

Modelling Nein
Inkl. Stimmgerät Ja
Expression Pedal Nein
Kopfhöreranschluss Nein
USB Anschluss Nein
MIDI Schnittstelle Nein
Batteriebetrieb Ja
Inkl. Netzteil Nein

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82 Kundenbewertungen
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4.8 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Professionelles DI Pedal für den ambitionierten Akustikgitarristen !!!
Klaus-Dieter H., 09.11.2014
L.R.Baggs ist ja bekannt für hervorragende Tonabnehmer im Bereich akustischer Gitarren. Einige Gitarren, die mit diesen Pickups bestückt waren, sind mir schon durch die Hände gegangen und haben durchweg einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Meine Erwartungen an das L.R. Baggs Venue DI Pedal waren daher sehr hoch und, um es vorweg zu nehmen, wurden nicht enttäuscht.

Da in einem Testbericht über ein "leichtes Grundrauschen" berichtet wurde und ich so etwas als Rauschempfindlichkeitsfetischist absolut hasse, habe ich lange überlegt, ob ich dieses Gerät überhaupt bestelle. Aber Dank der Money Back Möglichkeit bei Thomann geht man ja kein Risiko ein und kann sich selbst ein Bild machen. Und siehe da, das Pedal rauscht überhaupt nicht und ist in sämtlichen Einstellungen vollkommen clean. Da sieht man mal wieder, was man von Testern und ihren Tests halten kann. Wer weiß, was der für eine Steckdose genutzt hat, oder auch ein minderwertiges Netzteil. Als selbsternannter Rauschexperte kann ich nur sagen, dass es ganz viele Quellen gibt, die potenzielles Rauschen eines Amps oder Effektgerätes verursachen können.

Auch als negativ wurde die mangelnde Phantomspeisung angekreidet. Jedoch spielt das für meine Zwecke auch keine Rolle, denn wir arbeiten sowohl bei den Proben, als auch bei unseren Auftritten immer mit Strom. Wie sollen wir auch sonst unsere Mucke machen, da kommt es meines Erachtens auf ein Kabelchen mehr oder weniger auch nicht an.

Bisher habe ich über hochwertige Akustikamps mit intigriertem DI Out meine Klampfen verstärkt, wobei der Akustikamp lediglich als Monitor auf der Bühne diente. Ich bin daher soundmässig sehr verwöhnt. Nach dem kürzlich gefassten Vorsatz, mit weniger Ballast und Reduzierung auf das Wesentliche (Weniger ist Mehr) künftig auf der stage zu erscheinen, wurden kurzerhand auch die Akustikamps verkauft und an deren Stelle tritt nun das Venue. Über den XLR DI-Out gehts direkt ins Mischpult. Zwischen Venue und Gitarre schalte ich noch einen Chorus.

Das Venue hat richtig Dampf, sodass man sich über mangelnde Lautstärke keine Sorgen machen muss. Da kann gleich am Mixer der Gain runtergefahren werden. Der Sound ist bereits bei neutralen Einstellungen, d. h. alle Parameter des sehr durchdachten und gut ins Klanggeschehen eingreifenden Equalizers auf 12 Uhr, absolut ausgewogen und edel. Für meine Hauptgitarre Gibson Songwriter Studio EC, die mit einem Fishman Prefix ausgestattet ist, hatte ich innerhalb von Minuten meinen Sound. Auch unter Verwendung des nachgeschalteten Chorus gabs keine Probleme. Das habe ich schon mal mit der Fishman Aura DI anders erlebt. Da hatten sich während eines Gigs die Feedbacks so hochgeschauktelt, dass der Chorus gar nicht eingeschaltet werden konnte und zwar trotz Feedback-Unterdrückung. Das war vielleicht ein Stressgig, zumal ich nicht sofort dahinter gekommen bin, dass Chorus und Aura DI nicht zusammen funktionieren. Ganz anders bei der Venue. Da muss man schon wilde Sachen machen um überhaupt Rückkopplungen zu erzeugen. Und wenn man sich doch mal eine einfängt, dann dreht man einfach am Notchfilter und beseitigt so die schlimmen Frequenzen wie von Geisterhand.

Sehr gut, insbesondere für den Stagegitarristen, ist die Möglichkeit der Gainanhebung per Taster, deren Intensität an einem kleinen Drehrädchen hinten eingestellt werden kann. So kann man z. B. bei Solos, oder wenn man von Strumming zu Picking wechselt, die Lautstärke durch den linken Fusstaster anheben. Klasse gemacht. Auch das Stimmgerät funktioniert einwandfrei mit dem A-Kammerton 440 Hz, ist sehr hell und unter allen Lichtverhältnissen gut ablesbar. Es ist darauf hinzuweisen, dass es aber nicht kalibrierbar ist, worauf ich persönlich auch verzichten kann. Aber es soll ja Gitarristen geben, die gern mal weniger, oder mehr..... Die Aussage in einer Rezession, dass es nicht genau arbeitet, kann ich NICHT bestätigen. Rein vom Hörempfinden haben weder ich, noch meine Mitmusiker Disonanzen meiner damit gestimmten Gitarren festgestellt. Bei Betätigung des Stimmgeräts wird das Signal - sehr zur Freude aller Anwesenden - gemutet.

Die Verarbeitung ist vorbildlich. Alles macht einen sehr wertigen Eindruck, was man bei diesem Preis auch erwarten kann. Auch die ganze Aufmachung wirkt edel... schöner Karton, wertige Hülle, elegante Formen und Farben.

Das L.R.Baggs Venue DI Pedal ist für den professionellen Einsatz absolut geeignet, bringt authentische Akustikgitarrensounds auf die Bühne und bietet darüberhinaus einiges mehr. Für mich zur Zeit das beste DI-Pedal in dieser Preisklasse auf dem Markt.
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Sound
Verarbeitung
Wollmilchsau ohne Eier
Walter aus G., 30.07.2011
Die Verarbeitung ist sehr gut und wirkt wertig und edel. Die Box wird in einer praktischen Stofftasche geliefert, Netzteil ist keines dabei. Im Gegensatz zur Para-DI kann die Venue nicht über Phantomspeisung betrieben werden, Netzteil oder Batterie sind also unumgänglich. Ich selber verwende ein Netzteil. Ich stöpsele also die Gitarre ein und gehe mit einem 3 m langen XLR-Kabel in das Mischpult. Alle Einstellungen, sowohl beim Pickup als auch beim Mischpult sind linear, keine Effekte, keine EQs, also das ganz neutrale Signal. Beim Pickup (Fishman onboard Aura) ist kein Aura-Image dazugemischt.

Wie bei der Para-DI merkt man bereits beim linearen Betrieb eine Verbesserung des Sounds. Und das Beste: Das Ding hat eine unglaubliche Leistung: Erstmal das Gain eingestellt, wobei eine LED-Kette behilflich ist, und dann musste ich beim Mixer das Gain auf 25% runterregeln, weil das Signal so derart superfett und druckvoll daherkommt.

Dann muss man eben an den Reglern herumspielen, das dauert seine Zeit, macht aber auch Spaß. Und klar, es sind die Mitten, die am meisten bewirken, und hier kann man insgesamt 4 Regler bedienen. Bei mir ist die beste Einstellung, wenn alle 4 Regler in der 9-Uhr-Position sind, und der Presence-Regler auf 11 Uhr steht. Bass und Höhenregler in Mittenstellung. Das Ergebnis ist ein schöner, natürlicher und warmer Sound, der sehr druckvoll ist. Klar, es ist immer noch kein Sound wie bei einer Mikroabnahme im Studio, aber das beste was ich aus einem Piezotonabnehmer je kommen gehört habe.

Zum Stimmgerät: Der rechte Fussschalter schaltet selbiges ein, wodurch das Signal praktischerweise gemutet ist. Die Anzeige ist sehr groß, so dass man sehr gut ablesen kann. Kalibierbar ist das Stimmgerät allerdings nicht.

Und jetzt kommt das Allerbeste: Der Notch-Filter. In der Bedienungsanleitung (leider nur auf Englisch) steht, dass man die Lautstärke erhöhen möge, um eine Rückkoppelung zu erzeugen, damit man den Notch-Filter testen kann. Es dauert allerdings ziemlich lange, bis man mit der Venue eine Rückkoppelung überhaupt zusammenbringt, da war die Lautstärke schon sehr sehr hoch, bis es "endlich" zu brummen begann. Keine Ahnung wie die das machen, aber bei so einer Lautstärke hätte es ohne die Box schon vorher gewaltig gebrummt. Wie auch immer: Man fährt dann mit diesem Regler hin und her, bis man das brummende Frequenzband erwischt hat und die Brummerei ist SOFORT weg. Unglaublich, aber wahr. Das ist mal was wirklich brauchbares.

Der Booster: Mittels des linken Fußschalters kann man die Lautstärke des Signals erhöhen, und zwar auf den zuvor eingestellten Level (kleines Rädchen auf der Rückseite). Warum man hier nich noch einen zusätzlichen Regler angebracht hat statt dieses kleinen Rädchens auf der Rückseite, erschließt sich mir nicht. Ist aber auch egal, da sich das Rädchen ganz gut bedienen lässt, man braucht also keine Münze, Schraubenzieher oder Ähnliches. Ist das Rädchen auf Mittelstellung, wird die Lautstärke "etwas" erhöht, bei Stellung auf Vollgas wird das Signal wirklich ordentlich verstärkt. Perfekt also zum Solieren.

Fazit: Ich bin von dem Gerät sehr begeistert. Es hat fast alles, was ich mir gewünscht und erwartet habe. Der Preis ist mit über 350 Euro recht hoch, doch das zahlt sich auch aus. Hall und Kompressor wären natürlich obendrein auch noch nett gewesen, wir haben hier also eine Wollmilchsau, die keine Eier legen kann.
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Verarbeitung
sprucetop, 08.02.2016
Der LR Baggs Venue ist ein hervorragend klingender PreAmp für die Akustikgitarre und andere akustische Instrumente. Er klingt sehr warm und sauber und schon in der neutralen Stellung des Equalizer scheint der Sound sich zu verbessern. Gebaut ist er extrem robust und clever und es gibt somit a keinen Grund für Beanstandungen.

Der Equalizer ist großartig und ermöglicht eine umfassende Regelung des Signals. Ich kenne bisher keinen Akustikgitarren-PreAmp, der eine solche umfassende Klangregelung über 5 Frequenzbänder mit 2 fach semiparametrischen Mittenbändern bietet Der Notchfilter arbeitet effektiv und greift wenig in den Gesamtklang ein.

Der Tuner tut zuverlässig und schnell sein Dienste. ist aber sicher nicht das Highlight de Gerätes, zumal er fix auf 440 HZ eingestimmt ist.

Der FX-Einschleifweg (leider in mono) und der Di Out sind ebenfalls willkommen. Der einzige wirkliche Kritikpunkt betrifft den DI-Out ? es wäre wünschenswert gewesen, ihn über eine Schalterfunktion wahlweise mit oder ohne EQ zu betreiben. So wird das Signal immer mit EQ ? Einstellung ausgegeben.

Ich schwankte damals zwischen Acouswitch (ebenfalls ein hervorragendes Gerät mit tollem Klang und äusserst interessanten Features) und Venue DI. Den Ausschlag gab für mich zum einen die effektivere Klangregelung des Venue und der beim Venue vorhandene Phase-Switch (für Feedbackbekämpfung neben dem Notchfilter unabdingbar)

Der LR Baggs Venue DI ist ein großartiger PreAmp, der zwar nicht billig ist, dessen Anschaffung sich aber lohnt, da man über viele Jahre hinweg einen zuverlässigen Begleiter zwecks Klangformung haben wird. Zusammen mit dem LR Baggs Lyric ein bisher unschlagbares System zur Verstärkung meiner Goodalls ? best sound ever.
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Features
Sound
Verarbeitung
Klare Emphehlung
BerndL, 21.01.2013
Ich habe die letzten Jahre mit 'nem Fishman-Piezo der in meiner Martin DM verbaut ist einen EAB II Vorverstärker angesteuert, was schon sehr amtlich klingt. Aus dem gings dann in einen MXR Booster und dann in eine Palmer DI-Box des Brummens wegen (immer im Live - Einsatz). Ich war sehr gespannt, ob das Venue Pedal meine doch hohen Erwartungen erfüllen würde. Es ist besser. Es rauscht gar nicht, obwohl ich den Gain Regler bei 80 - 85% eingestellt habe, es liefert einen super Pegel und Brummen tut's auch nicht ... ach ja: kauft Euch ein anständiges Netzteil - vielleicht Boss - das Thomann Teil brummt doch etwas mehr .... Der Regler für den Boost ist fummelig und auch der Ground - Lift Schalter ist meiner Meinug nach nicht griffig (mir fehlt das richtige Wort) genug. Deswegen einen Stern Abzug für Bedienung. Der superhelle Tuner ist mässig genau aber brauchbar, eine feiner Abstufung wäre wünschenswert.

Insgesamt 'ne tolle Kiste mit einem klasse Sound, die mir meine Gigs echt erleichtert.
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