Harley Benton TE-70 Rosewood Deluxe Series

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E-Gitarre

  • Deluxe Serie
  • Korpus: Linde
  • Decke: Furnier aus Palisander-Imitat
  • geschraubter Hals: Ahorn
  • Griffbrett: Amaranth
  • Halsprofil: C
  • Griffbrettradius: 350 mm
  • Dot-Einlagen
  • 21 Bünde
  • Mensur: 648 mm
  • Sattelbreite: 42 mm
  • cremefarbenes Korpus-Binding
  • Matched Headstock
  • Double-Action Trussrod
  • Tonabnehmer: 2 Roswell TEA Alnico-5 Vintage T-Style Single Coils
  • 1 Volumen- und 1 Tonregler
  • 3-Weg Schalter
  • Deluxe Chrom-Hardware
  • Wilkinson Steg mit Messing-Saitenreitern und Saitenführung durch den Korpus
  • Deluxe DieCast Mechaniken
  • Besaitung ab Werk: Daddario .010 - .046
  • Farbe: Natur Hochglanz
Erhältlich seit März 2014
Artikelnummer 329661
Verkaufseinheit 1 Stück
Farbe Natur
Tonabnehmerbestückung SS
Griffbrett Ovangkol
Tremolo Nein
Korpus Linde
Decke Palisander
Hals Ahorn
Bünde 21
Mensur 648 mm
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
169 €
Versandkostenfrei und inkl. MwSt.
In 7-9 Wochen lieferbar
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Informationen zum Versand
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TE-Style im Palisander-Look

E-Gitarre Harley Benton TE-70 Rosewood Deluxe Series von vorne

Dass solide Einsteigergitarren nicht gleich ein Vermögen kosten müssen, beweist Harley Benton immer wieder neu. Die Qualität der Instrumente steigt kontinuierlich und so präsentiert sich auch die Harley Benton TE-70 Rosewood Deluxe Series mit einem massiven Lindekorpus, solider Hardware von Wilkinson sowie zwei Roswell TEA AlNiCo-5 Vintage T-Style Single Coils, die neben dem beliebten „Twang“ noch eine Menge mehr Sounds für Blues und Rock beherrschen. Und dass man selbst in dieser niedrigen Preisklasse keineswegs auf eine attraktive Optik verzichten muss, zeigt das Deckenfurnier aus Palisander zusammen mit den zahlreichen Bindings an Vorder- und Rückseite des charakteristisch geformten Korpus.

Harley Benton TE-70 Rosewood Deluxe Series mit zwei Singlecoils

Charakteristischer Sound

Das kräftig gemaserte Palisanderfurnier auf der Decke und der Kopfplatte verleiht der Harley Benton TE-70 Rosewood Deluxe Series einen wunderbar traditionellen Vintage-Look. Ganz modern hingegen zeigt sich das flache C-Halsprofil, das zusammen mit der nur satinierten Halsrückseite eine komfortable Bespielbarkeit auf dem Ahorngriffbrett mit 21 Bünden ermöglicht. Während die Brücke im typischen Aschenbecher-Design vom US-Hersteller Wilkinson stammt, ist die elektrische Schaltung mit einem Dreiwegeschalter und Reglern für Volume und Tone traditionell einfach gehalten. Die beiden Roswell TEA AlNiCo-5 Vintage TE-Style Single Coils sorgen für das typische Spektrum von TE-Sounds und zeigen sich weitgehend resistent gegen Nebengeräusche. Abgerundet wird das Bild einer solide gefertigten TE-Style-Gitarre durch die Deluxe-DieCast-Mechaniken an der Kopfplatte, die ein einfaches Stimmen der Saiten ermöglichen.

Double Binding um den Korpus der Harley Benton TE-70 Rosewood Deluxe Series

Ideal für Einsteiger

Obwohl sich die Harley Benton TE-70 Rosewood Deluxe Series aufgrund ihres günstigen Preises vor allem an Einsteiger richtet, können auch fortgeschrittene Spieler bedenkenlos zugreifen, wenn sie ihr Setup um eine TE-Style-Gitarre erweitern und dabei nicht zu viel investieren möchten. Das solide gefertigte Instrument deckt mit seinem Klang eine Bandbreite von Rock und Blues bis Country ab und bietet dank des schlanken Halses vor allem für Anfänger ein komfortables Spielgefühl. Die Verarbeitung ist für ein Instrument dieser Preisklasse gelungen und vermittelt das Gefühl, sein Geld in ein grundsolides Instrument investiert zu haben, welches auch nach vielen Jahren noch Freude bereitet.

Harley Benton E-Gitarre Kopfplatte

Über Harley Benton

Seit 1998 bedient die Marke Harley Benton die Bedürfnisse vieler Gitarristen und Bassisten. Neben einer umfangreichen Bandbreite an Saiteninstrumenten bietet die Hausmarke des Musikhauses Thomann auch jede Menge Verstärker, Lautsprecher, Effektpedale und weiteres Zubehör an. Insgesamt umfasst die Palette über 1.500 Produkte. Gefertigt von etablierten Herstellern, überzeugen alle Artikel von Harley Benton durch Qualität, Zuverlässigkeit und einen dennoch günstigen Preis. Durch die ständige Erweiterung des Portfolios bietet Harley Benton so stets neue und innovative Produkte für den musikalischen Alltag.

TE-Sounds für alle Fälle

Massive Linde für den Korpus und ein Ahornhals sorgen zusammen mit den Single Coils von Roswell für den typischen und unverwechselbaren TE-Sound. Das macht die Harley Benton TE-70 naturgemäß für viele Stile einsetzbar, in denen unverzerrte oder nur mit leichtem Overdrive versehene Spielarten gefragt sind. Besonders interessant kann das im Zusammenspiel mit einem guten Verstärker werden, der den mit jeder Menge „Twang“ ausgestatteten Klang der TE-70 direkt auf die Ohren bringt. Gemacht fürs Üben, den Proberaum oder die Bühne – überall dort kann die Harley Benton TE-70 Rosewood Deluxe Series mit ihrem vielseitigen Klang punkten und hinterlässt in ihrem edlen Rosewood-Finish zudem einen optisch nachhaltigen Eindruck!

506 Kundenbewertungen

4.5 / 5

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Features

Sound

Verarbeitung

399 Rezensionen

z
meine erste "Budget"
zwischen-raum 04.09.2021
Ich bin nunmal ein großer Fan von Vintage Gitarren und big Brands, spiele jetzt über 40 Jahre Gitarre und besitze so einige Gibsons, Fender, Gretsch, etc und war billig Gitarren immer skeptisch aufgeschlossen. Letztendlich überzeugte mich Youtuber Dave Simpson doch mal eine HB auszutesten. Die Tele entsprach meinen Voraussetzungen, zB 43 mm Nut, der Vintage Look, Alnico´s, etc und ich bestellte mir das Teil.
Ich muss sagen die Tele ist nicht nur schön, sondern auch gut verarbeitet. Ich fand keine größeren oder kleinen Fehler. Die Tuner sehen billig aus und müssen unbedingt ersetzt werden! Ich vermute ja, dass das das Konzept dieser unglaublich billigen Gitarren ist, denn letztendlich werde ich 3 Teile austauschen.
Pickups, Bridge und Tuners! Die Potis aber sind wertig, auch der Switch, fühlen sich beide gut an! Ein wirklich schönes Instrument, vor allem mit dem doppelten Binding, das imitat Furnier stört mich überhaupt nicht!
Der Hals war nach dem auspacken sichtbar verbogen und die Saitenlage war grauenhaft aber es dauerte keine 5 Minuten sie richtig gut einzustellen. Die Intonation ließ ich bis jetzt aber noch aus und ich bezweifle, dass die HB Tele mit der Bridge überhaupt korrekt intonierbar ist! Der Sound ist .. naja! Der Bridge Pick hat zuviel höhen und plärrt, ebenso der Neck man hört aber durchaus den Telesound. Ein wenig tiefer schrauben hilft aber ergibt für mich keinen wirklich zufriedenstellenden Sound. Wenn man den Amp ein wenig anpasst findet man aber durchaus auch schöne Sounds. Sie lässt sich wirklich toll bespielen und sie gefällt mir immer besser je länger ich sie spiele. Durch ein paar Modi´s ( ca. 270,- ) wird sie sicher zu einem tollen Instrument! Ich spiel sie meist zu Slow Blues und Rock und sie macht weitaus mehr Spaß, als Anfangs von mir erwartet. Der Hals ist übrigens schön der Maserung entlang gefertigt mit unregelmäßigen Birdeyes und schwach geflame´t. Gefällt mir sehr gut. Das Profil würde ich als rounded bezeichnen. HB gibt ein C Profil an aber ich würde sagen der Hals ist etwas mehr als C. Er liegt aber gut in der Hand und die Bespielbarkeit ist super!
Fazit: Trotz ein paar bedeutender Defizite werde ich diese Gitarre behalten, denn sie macht einfach Spaß und bin gespannt, was aus ihr in einem Jahr geworden ist.
Features
Sound
Verarbeitung
10
2
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M
Positive Überraschung
Martin5438 25.08.2015
Ich habe mir mit der Bewertung der TE 70 einige Monate Zeit gelassen, weil ich dazu tendiere neues Spielzeug in der ersten Euphorie zu gut zu finden. Nach einer Weile stellt man fest, dass doch nicht alles so toll ist. Die TE 70 hab ich bestellt, weil ich meine Squier Standard Tele vor einer Weile verkauft habe und mein Haushalt ohne eine Tele irgendwie unvollständig war. Die Squier musste übrigens gehen, weil sie mir einfach nicht gut genug war. Die sah nach Tele aus, der Klang war aber langweilig und die Bespielbarkeit war trotz diverser Einstellversuche nie so das Wahre. Also kam dieser Versuch mit der verdächtig günstigen aber optisch verführerischen TE 70. Die kam dann piekfein aus dem Karton und hatte nach intensiver Untersuchung nur 2 minimale Schönheitsfehler die mich nicht interessieren. (kleine Lackverfärbung am Griffbrettrand, unschöner lkeiner Einschluss im Holz der Kopfplatte) Eingestellt war sie recht ordentlich, aber wir drehen doch alle gerne an unseren Geigen rum, um noch etwas mehr rauszuholen. Einstellen läßt sich die Gitarre sehr gut. Ich habe jetzt ein komfortabel und schnarrfrei bespielbares Instrument. Über das gesamte Griffbrett für eine Tele gutes Sustain und flotte Tonentfaltung. Die PU`s machen einen guten Job, ist immer etwas Geschmackssache, aber ich werde sie drin lassen. Das ultimative Klingeln in den Höhen liefert der Bridgepickup nicht, aber das find ich gerade gut. Der verträgt sich gut mit etwas Gain. Der Hals Pu macht genau das was er soll. Warmer Blueston mit der nötigen Transparenz. Das Ding klingt nach Tele! OK, wenn jemand auf die Idee kommt den Klang mit einer 3K teuren Custom Shop Tele zu vergleichen wird er feststellen, dass der holzige Charme und der Raketenantritt der Tonentfaltung bei der TE 70 nicht gleichwertig vorhanden ist. Wie überraschend!! Äpfel mit Birnen BlaBla... ich spare mir das.
Ich ärgere mich immer über Reviews mit dem Tenor "für den Preis ist sie gut...", weil dann keiner etwas mit der Aussage anfangen kann. Aber natürlich muss man auf dem Teppich bleiben. Bekommt man für 149 Euro (meine hab ich noch für 139 bekommen) ein richtiges Instrument? Klare Antwort: Ja!
Würde ich mich mit der TE 70 auf die Bühne stellen? Ja! Vielleicht würde ich dann die Tuner austauschen und die Stringtrees, aber für meine Zwecke kann sie so bleiben.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man irgendwo eine objektiv bessere Gitarre für diesen Kicherkurs kaufen kann. Meine Rosewood Tele parkt (wenn ich sie nicht gerade spiele) neben meinen deutlich kostspieligeren Strats an der Wand und ich freue mich täglich über dieses Schnäppchen.
Features
Sound
Verarbeitung
27
1
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MG
Mehr als nur eine Backup Gitarre
Mr Grimheart 08.08.2020
Ursprünglich wollte ich eine zweite Telecaster zu meiner Squier haben, damit ich eine im Backup habe, falls auf der Bühne oder in der Probe eine Saite reißt und keine Zeit bleibt um im Halbdunklen eine neue draufzufummeln. Wichtig war mir dabei das klassische Telecaster-Setup mit den beiden Singlecoils und der Brücke mit drei Saitenreitern. Ausserdem wollte ich gerne eine Brücke haben, die an den Seiten so hochgefalzt ist wie hier. Kommt meinem schrebbeligen Spielstil sehr entgegen.

Dementsprechend musste sich die TE-70 auch mit meiner Squier messen und da kann sie auf jeden Fall ziemlich gut mithalten, trotz, dass die Squier einfach mal 400€ gekostet hat.

Fangen wir oben an. Ich finde die Mechaniken an dieser hier deutlich besser als an der Squier. Da sind diese ollen Vintage Kluson-Mechaniken drauf und ich hasse die Teile so sehr. Total umständlich da neue Saiten aufzuziehen und ich kann auch nicht verstehen warum man die haben will, ausser für den Nostalgiefaktor. Da Nostalgiefaktor mir aber in der Praxis wenig bringt geht der Punkt an die Harley Benton. Sattel, Hals, Griffbrett und Bünde scheinen mir bei beiden Gitarren ebenbürtig zu sein. Sauber verarbeitet, angenehm tiefe Saitenlage, Bundstäbchen sauber verarbeitet, keine scharfen Kanten. Aber da die Harley Benton eben nur um die 150€ kostet und die Squier halt 400 geht auch dieser Punkt an die Harley Benton.
Die Tonabnehmer sind dann wirklich Geschmackssache. Die bei der Harley Benton haben einen deutlich höheren Output, bleiben dabei aber gefühlt genauso dynamisch. Allerdings verlieren sie etwas an Klarheit bei gecrunchten Let Rings. Da lassen sich die einzelnen Saiten nicht mehr so schön ausdifferenziert raushören. Also Punkt für die Squier.
Die Brücke finde ich tatsächlich deutlich besser als an der Squier. Bei der ist mir die Brücke innerhalb weniger Wochen völlig verrostet, vor allem die Saitenreiter. Die Harley Benton sieht bei gleicher Beanspruchung immer noch so aus wie Out of the Box. Da kann man nicht meckern. Wieder Punkt für die HB.
Auch die Klinkenbuchse macht bei der Harley Benton eine bessere Figur. Zum einen ist sie nicht in die Zarge eingelassen, was auch angewinkelte Stecker zulässt. Zum anderen leihert die nicht ständig aus. Ich muss bei der Squier eigentlich einmal im Jahr eine neue Buchse einbauen lassen. Die Harley Benton hat bisher nur einen Wechsel hinter sich. Wie gesagt bei gleicher Beanspruchung. Wieder ein Punkt für die HB.
Die Potis sind für meinen Geschmack genau richtig. Viel besser als bei der Squier finde ich dann sogar noch den Switch. Der fühlt sich schön saftig an und der Knopfrunde Aufsatz ist deutlich leichter zu bedienen. Wieder ein Punkt für die HB.

Und jetzt kommt der Teil der mich wirklich ärgert. Als ich mir die TE-70 damals gekauft hatte wurde die noch ohne String Thru Body gebaut. Und mit wäre schon deutlich geiler gewesen. Meine Squier hat das, also Punkt für die. Ich kann gar nicht verstehen, wie man das nicht haben will. Ich wollte das dann mal nachrüsten lassen, aber die Kosten für die Hülsen und den Einbau hätten den Wert der Gitarre überschritten. Da hab ich mir das dann gespart. Ich frage mich bis heute ob das das Problem mit den gecrunchten Let Rings behoben hätte. Sei es drum.

Eine Telecaster für 155€ in so einem wunderschönen Design, mit so schöner Bespielbarkeit und einem völlig annehmbaren Klang, vernünftiger Verarbeitung und gutem Setup muss man einfach lieben. Eigentlich gibt es kein schlechtes Equipment, nur schlechte Anwendung. Das hier ist halt keine Metalaxt. Ich spiele damit vertrackten Hardcore im Low Gain Bereich und da macht sie ihre Arbeit perfekt. Der twangige nasale Telesound kommt hier auch noch mit 12er Saiten gut durch und das Schrebbelige passt gut zu dem was ich haben will. Man kauft sich ja auch keinen Smart und beschwert sich dann über den fehlenden Kofferraum. Dementsprechend kriegt man hier für sein Geld das was eine Tele halt hat: typischer Telesound, typische Telebridge mit den drei Saitenreitern, dabei ein modernes Halsprofil und halt die üblichen Probleme oder Eigenheiten mit Single Coils. Hab die mal so nem alten Knacker mit 40 Jahren Gitarrenerfahrung in die Hand gedrückt, damit er da sein Standardbluesgenudel drauf abziehen konnte und ihm nicht gesagt wie teuer die war. Er hatte selbst eine Fender Tele Custom Shop, diverse Mexiko Teles und ein paar Strats von Squier und hat diese Gitarre auf 650€ geschätzt. Mehr muss ich eigentlich nicht mehr dazu sagen.
Features
Sound
Verarbeitung
7
4
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t
Wie geht das bei diesem Preis?
theduke23 24.10.2023
Und diese Frage ist sehr ernst gemeint. Ich spiele seit über 35 Jahre Gitarre. Meine erste Gitarre Stratcopy kostete 350 DM und war im Vergleich zu dem was man hier für 169 Euro bekommt eher zusammen genagelt. Wer produziert das unter welchen Umständen und welcher Nachhaltgkeit?

Keine Angst ich will hier nicht den friday for future Beitrag ableisten, aber die Frage hat durchaus eine Berechtigung. Falls die Thomänner dazu mal was beitragen würden, fände ich das sehr gut.

Zur Gitarre:
Sieht super gut aus, auch wenn es angeblich kein Echtholzfurnier ist, erfasst einem eine tolle Wertigkeit. Ich habe keine Macke oder ähnliches gefunden, lediglich die Bünde waren, entgegen ganz vieler Aussagen hier zu Harley Benton, leicht kantig, was aber kein Problem darstellt. Im Gegenteil, ich bin niemand der das out of the box für spielbereit hält, sondern Zeit in so ein Teil investiert und es versucht optimal einzustellen für mich. Macht man ja eigentlich mit jeder Gitarre und wenn man bedenkt was aus dem Karton kommt, ist mir das lieber als 300 Euro mehr zu bezahlen, als dafür vielleicht 2 Std weniger Zeit in das Instrument zu investieren. Irgendwie baut man ja auch ne Verbindung zur Gitarre dabei auf.

Also, genaues einstellen des Halses. Stabgewinde funktioniert einwandfrei und genau wie es soll. Saiten lassen sich danach sehr gut einstellen auf knapp 0,78 mm am 12 Bund. Das bekomme ich mit meiner Strat nicht ganz hin. Zwei Bünde mussten allerdings nachgearbeitet, sprich abgeschliffen werden und die Bünde müssen in der Regel sowieso nachpoliert werden, dass ist bei fast jeder neuen Gitarre so, außer vielleicht bei Eastmann. Gleich das Griffbett, was sich sehr angenehm anfüllt, noch mitölen. Bis auf die leichten Kanten der Bünde sehr gut verarbeitet und absolut bundrein. Das ist für mich das bemerkenswerteste und mit auch das Wichtigste in diesem Preisleistungsverhältnis.

Bei Rosewood habe ich eventuell etwas falsch verstanden. Die Gitarre heißt im Titel rosewood, aber das Griffbrett ist Amaranth? Nicht das es mich stört, aber warum ? Nur aus optisch ähnlichem Grund finde ich sehr arm oder soll die Bodymaserung Rosewood sein, was aber eigentlich keinen Sinn macht.

Mechnaniken sind ok, aber nicht wirklich gut, da ist teilweise ordentlich spiel im Getriebe, trotzdem ist das Ganze recht stimmstabil. Hatte eine HB35 Plus, da war das ein ganz großes Probem, hier bei der TE deutlich besser. Trotzdem habe ich mir neue Mechaniken bestellt, einen Knochen Sattel und eine Bridge mit einzelnen Reitern. Zusammen knapp 85 Euro, was ich für eine sehr gute Investition halte, um dieses ansich gute Instrument noch etwas praxistauglicher und für mich beutlich besser zu machen.
Die Bridge spielt dabei eine Hauptrolle, das mach für den Klang einen riesen Unterschied, mir persönlich gefällt aber auch der Tele Aschenbecher, also die seitlichen Wände der Bridge nicht, bzw. finde ich das manchmal schwierig zu spielen. Sustain hat sich mit der Bridge deutlich verbessert, aber auch der Knochensattel trägt dazu bei, dass das Teil richtig gut schwingt und klingt.

Elektrik habe ich nicht im Detail angeschaut, aber die Tonabnehmer von Roswell klingen einfach gut und auch sehr deutlich nach Tele, auch wenn nicht ganz so spitz twaingmäßig wie viele Fender Tele, aber um längen besser als jede Squier. Meine Meinung.

Summa sumarum habe ich jetzt eine wirklich gute Gitarre, die von der Bespielbarkeit, Sound und Optik aus meiner Sicht eine echte Sensation darstellt.

Ich finde es schwierig hier die optimale Bewertung abzugeben. Natürlich gibt es bessere Gitarren, aber nochmals auf die 169,00 Euro, plus, von mir aus, ein Hunderter drauf gelegt für die eine oder andere Verbesserung, sind aus meiner Sicht unschlagbar. Oder sollte man das mit einer Topgitarre vergleichen, geht das überhaupt und macht das Sinn. Ich hoffe ihr könnt meine Rezension dazu richtig einordnen.
Features
Sound
Verarbeitung
2
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