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Göldo Back Box

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Die Backbox

Kleines, aber feines Hilfsgerät, um ein Vibrato in seine Ursprungslage zurück zu drücken

  • für Vintage Tremolos
  • damit die Gitarre in Stimmung bleibt
Art Tremoloblocker
Farbe Chrom
Artikelnummer 147745
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7 Verkaufsrang

472 Kundenbewertungen

5 290 Kunden
4 113 Kunden
3 40 Kunden
2 20 Kunden
1 9 Kunden

Verarbeitung

HL
Fünf Punkte nur weil sie wirklich funktionieren, Verarbeitung ist schon dreist übel !!!
Hans-Jürgen Leu 22.01.2020
Ich fange gern mal mit dem Positiven an:
Man bekommt sogar das billigste Tremolo (zum Beispiel das Standardtremolo vn der HB ST20) schwebend und absolut Stimmstabil (hoch locker 2 Töne, runter bis zum Kollabieren) eingestellt.
Zum Einbau:
Die Anleitung ist schon halbwegs ordentlich geschrieben, jedoch in einigen Punkten nicht eindeutig.
In vielen Fällen liegt das Tremolo hinten auf dem Korpus auf (so daß ein Tremolieren nach oben garnicht erst möglich ist) und es sind im Tremolofach drei (meistens sehr stark vorgespannt) Federn verbaut.
Als erstes die Gitarre sauber Stimmen und ab jetzt die Stimmwirbel nicht mehr verändern.
Die mittlere Feder herausnehmen und die anderen beiden Federn so lange spannen, bis die Stimmung wieder hergestellt ist.
Wenn das möglich (wie in den meisten Fällen) ist, reichen zwei Federn.
Sie sollten dann allerdings noch locker über 10 mm Luft zu Nachspannen haben.
Jetzt die Federn so lange entspannen bis das Tremolo hinten ca. 1,5 mm über dem Korpus schwebt, die Saiten in diesem Zustand neu stimmen, daß Tremolo hebt durch as Nachstimmen der Saiten jetzt noch weiter ab.
Das macht Ihr so lange, bis das Tremolo die gewünschte Höhe (ich empfehle 2,5 bis 3 mm, möglichst waagerecht) hat.
Ab jetzt ändert Ihr an den Stimmwirbeln nichts mehr und beginnt mit dem Einbau.
Ich habe (beim zweiten mal) das Ding zerlegt, damit ich es genau Anzeichen kann.
Hierfür eignet sich ein CD-Marker bestens, dann ist es egal ob das Tremolofach lackiert ist oder nicht.
Als Abstandhalter habe ich ein 13 mm (12 mm plus Filz) starkes Holzklötzchen genommen.
Ich empfehle auch die Löcher (bei den kleinen Schrauben) nicht vorzubohren, sondern nur mit einem spitzen Gegenstand anzustechen.
Wenn ihr im Vorfeld die Feder der Back-Box um ca. 2/5 vorspannt, bekommt Ihr die seitliche Schraube besser rein und habt schon mal eine gute Grundeinstellung für den nötigen Gegendruck.
Einstellung:
Jetzt erhöht Ihr den Federdruck der Backbox so lange, bis die Stimmung deutlich runter geht und stimmt sie mit den Tremolofedern (Stimmwirbel werden bis zum Schluß nicht mehr angefasst) wieder nach, das macht Ihr so lange bis sich das Tremolo beim starken Benden nicht mehr bewegt.
Da nach erhöht Ihr (rein nach Bauchgefühl) auf beiden Seiten die Spannung noch etwas und stellt die Rändelschraube der Backbox einfach nach bis die Stimmung passt.
Jetzt noch mehrfach (ruhig beherzt) ordentlich Tremolieren und Feineinstellungen vornehmen.
Ich habe danach (zum Testen) so brutal tremoliert wie man es im Normalfall nie macht, und die Klampfen bleiben definitiv stimmstabil.
Voraussetzung sind aber immer gute Lockmechaniken und ein ordentlicher geschmierter Sattel.
Wenn Ihr nicht hoch tremolieren wollt, braucht Ihr das Ding nicht.
Es funktioniert sehr gut und ich werde es (mit Ausnahme des TREMKING) in alle Tremologitarren einbauen.
Jetzt mal leider zum negativen:
Die Verarbeitung ist unter aller Sau.
Sorry, ich wollte hiermit nicht die armen Hausschweine beleidigen, die können da nichts für und die Fa Thomann erst recht nicht.
Ich bin auch froh, daß sie diese gute Idee hier anbieten, denn meine klobige Konstruktion aus Flachstahl und einer alten Kupplungsfeder aus einem Motorrad funktionierte auch, war aber viel zu groß und sah auch noch scheiße aus.
Aber:
Die seitliche Befestigunsbohrung hätte man um einen lumpigen mm weiter nach außen setzen können und auf der gegenüber liegenden Seite auch noch eine, dann hätte man keine asymmetrische Krafteinleitung und könnte das Ding mit normalem Werkzeug befestigen.
Die Bohrungen von Stößel und Schraube sind komplett (kann ich mit Bohrmaschine und Schraubstock besser) aus der Flucht, nicht entgratet und erzeugen so eine erhöhte Reibung, die beim Tremolieren für übelste Knarzgeräusche sorgen, weil as ganze System verkanntet.
Habe alles (so schief wie es ist) reibungsarm nachgearbeitet.
Hätte einer meiner Mechaniker mir eine solche Grundplatte abgeliefert, hätte ich sie vor seinen Augen zerstört und ihm einen neuen Rohling gegeben und hätte ihn gefragt ob er mich verarschen will.
Und welcher Vollpfosten ist auf die Idee gekommen, ein Stückchen Pfilz als Anschlagdämmung einzusetzen, en Stückchen PTFE (Teflon) oder ähnliches würde da mehr Sinn machen und auch halten.
Habe ich natürlich schon geändert.
Schade, daß ich für die dilettantische Verarbeitung hier nicht -1 Punkte vergeben kann.
Ich bin aber trotzdem froh, daß die Fa Thomann diese (grundsätzlich gute und funktionierende) Lösung bzw Idee hier anbietet und den Kunden somit ermöglicht, ihr Tremolo definitiv stimmstabil zu machen.
Ich denke mal, daß die Fa Göldo ein Patent darauf hat, sonst würde hier schon längst en besseres Produkt unter (evtl) dem Namen HB angeboten werden.
Ist ja bei gewissen Stringtrees und Mechaniken auch der Fall.
Ich habe drei von den Göldo un brauche noch zwei.
Ich baue mir jetzt fünf neue aus Hartbronze und verschenke dann die anderen an Bedürftige, weil sie jetzt ja funktionieren.
Ich unterstelle mal, daß die Fa Thomann das besser machen würde.
In diesem Sinne. . . . . . . . . . . . . . Hans-Jürgen Leu
Verarbeitung
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Aa
Eine relativ gute Art sein Tremolo zu stabilisieren!
Andreas aus A. 07.11.2009
Verbaut wurde die Blackbox bei mir an ein FloydRose meiner Ibanez Iceman. Die Operation: So lag meine Gitarre also nach knapp 3 Monaten des Besitzes zum ersten mal auf dem OP-Tisch. Die Schritte waren eigentlich recht einfach:

1.: Das optimale Einstellen des Vibratos: War schon erfolgt.

2.: Positionierung der BlackBox: Der Kleine Anschlagbolzen musste 1,2cm herausgeschraubt werden. Hier trat das erste Problem auf: Die Einstellschrauben ließen sich kaum drehen. Nach verschiedenem hin und her drehen passte schließlich alles, wenn auch eher durch Zufall. Nun galt es, die BB mittig im Federfach zu befestigen. Nächstes Problem: Da war schon eine Feder... also erst einmal die Feder umsetzen, kein Problem. Zum markieren klebte ich einen Streifen Kreppband auf den Lack, und zeichnete zwei kleine Punkte durch die Befestigungslöcher der BB. mit einem 1,5mm Bohrer wurden dann aus den Punkten Löcher, und die BB wurde eingesetzt.

3.: Die Einstellung: Nun musste die Federstärke so angepasst werden, dass sich der Vibratoblock nicht vom BB-Bolzen löste, wenn ich ein Bending durchführte. Mit drei bis zum letzten gespannten Federn wurde dies erreicht. Die Feder der BB musste auch noch stärker gespannt werden, dank der schwergängigen Einstellrädchen ein Krampf. Letztlich schien alles gut.

Erster Test: Die BB knrischt und erzeugt jede Menge Eigengeräusche. Bittere Enttäuschung stellt sich ein. Da hätte ich mir anderes erwartet. Nach einer ersten kritischen Phase des Patienten erledigte sich dieses Problem aber ganz von selbst. Niemand weiss wieso, tun wir einfach so als ob es das nie gegeben hätte

Nachuntersuchung: Wie lässt sich das EDGE nun bewegen? Schwergängiger, und nicht mehr so weich, aber ich habe mich daran gewöhnt. Das wichtigste aber: Die BB drückt mein Vibrato wieder exakt in die Ausgangslage zurück, die Verstimmung nach Benutzung ist gleich null.

Nebenwirkungen: Ja, die gibt es leider auch: Unisono Bendings lassen sich nun Problemlos durchführen, und das umstimmen von Standard Tuning auf Drop-D ist in Sekunden gemacht. Wenn eine Seite nun reisst, bleibt der Rest stabil. Damit kann ich doch leben Die Schwergängigkeit des Vibratos wurde schon angesprochen, und ist zuerst etwas ungewohnt. Ausserdem hätte man sich etwas besseres einfallen lassen können, als ein kleines Stück Filz am Anschlagbolzen (zum dämpfen), das fiel bei mir schon während des Einbaus ab.

Fazit: Obwohl die BB eigentlich nicht dafür gedacht ist, ließ sich mein Problem damit ausgezeichnet lösen. Der Einbau ist Verhältnismäßig einfach, und auch die Dinge, die sie eigentlich tun soll, tut sie gut. Das Vibrato lässt sich nun zwar etwas schwergänginger bewegen, aber daran kann man sich gut gewöhnen. Daumen hoch für die BlackBox!
Verarbeitung
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JN
Na ja, wer einen "Anschlag" für ein Floyd sucht..., ansonsten...
Joe Newbright 12.08.2021
Starke schabende Nebengeräusche, wenn man die Töne nach oben zieht und somit die Blackbox in Bewegung versetzt. Wer nur sein Floyd zum Handauflegen stabilisieren will und meist nach unten moduliert ist gut bedient (Da würde es aber auch ein Holzklötzchen in der Tremolo-Kammer tun...), wer aber subtile, schwebende Tremolo-Effekte (eigentlich Vibrato ;-) nutzt wird sehr enttäuscht. Mit Blackbox ist das Floyd sehr steif... Für mich ist das nix. Leider schon eingebaut, kann es nicht zurück schicken. Vielleicht gebe ich das mal an einen Schüler weiter, der beim Handauflegen immer seine Gitarre verstimmt...
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G
Usable product
Groff 01.05.2021
- helps to stabilise fr tremolo - it is efficent for palm muting

- helps holding the tune during double stops - Yes it can be set for that, but it will make tremolo noticeably stiffer to dive down, even with 9\46 and two springs. Nothing wrong, it is just part of design based on balancing between sPrings force - and - back box + sTrings force

- instruction manual insufficient for proper instalation, set up and fine tuning, check other sources before starting.

Useful tip: cylinder that touches tremolo block can be turned cw/ccw almost full circle. At these terminal points the cylinder can be grabby and scratchy inside the box body. Once the whole system is instaled, center the cylinder in mid (12 clock) position and pen mark the line to easy the maintenance. Lubricate once in a while.

- overall, usable product... if you are more like Eddie than Vai.
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