Behringer SB 78A

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Kondensatormikrofon

  • Charakteristik: Niere
  • speziell für Sprache und akustische Gitarren geeignet
  • sehr breiter Frequenzgang
  • integrierte Wind- und Pop-Rauschfilter
  • Frequenzbereich: 50 - 16.000 Hz
  • Impedanz: 200 Ohm
  • max SPL: 136 dB
  • Sensitivität: -48 ± 3dB /Pa
  • Gewicht: 240 g
  • inkl. Mikrofonständer-Adapter und Koffer
  • entwickelt und konstruiert in Deutschland

Hinweis: benötigt 48 V Phantomspeisung.

Erhältlich seit Dezember 2019
Artikelnummer 475671
Verkaufseinheit 1 Stück
Schalter Nein
Charakteristik Niere
Farbe graublau
Lo Cut Nein
Pad Nein
Durchmesser 50 mm
Länge 165 mm
Gewicht 240 g
Frequenzgang von 50 Hz
Frequnzgang bis 16 kHz
Mikrofonklemme 1
Tasche 1
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36 €
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49 Kundenbewertungen

26 Rezensionen

S
Guter Allrounder - Preis/Leistung: unschlagbar
Sascha575 19.12.2019
Zugegeben - gebraucht habe ich dieses Mikro nicht, als ich es bestellt habe. Viel mehr war es die pure Neugier, was Berhinger da konstruiert hat, als sie Ende 2019 ihre Shure-Klon-Serie vorstellten. Im Falle des SB 78A ist »Klon« eigentlich der falsche Begriff. Angelehnt ist es an das Shure Beta 87, ähnelt diesem aber rein optisch lediglich weitgehend. Ein exakter Nachbau ist es nicht.

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Verarbeitung/Lieferumfang
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Das SB 78A kommt in einem Kunststoff-Köfferchen nebst Mikroklemme (incl. Reduziergewinde) und Bedienungsanleitung/Datenblatt. Es macht einen soliden, gut verarbeiteten Eindruck. Griffgeräusche halten sich in sehr erträglichem Rahmen.

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Sound
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Sound ist etwas sehr subjektives und dementsprechend schwer zu beschreiben. Ich habe es mal mit zwei anderen Mikros verglichen, die ich gerade greifbar hatte. Zum einen mit einem Shure SM58, also quasi dem VW-Käfer der Bühnenmikros - nichts besonderes, aber unverwüstlich und stets verlässlich. Zum anderen mit meinem Haupt-Mikro, dem Neumann KMS 105. Bei dem Vergleich sollte man nicht zu viel erwarten, denn wie man sieht, habe ich dieses Kondensatormikrofon zum einen mit einem dynamischen Mic verglichen, zum anderen mit einem Kondensatormic, welches etwa 12 bis 13 Mal so teuer ist wie das Behringer SB 78A.
Für mein Empfinden hat das Behringer das SM58 klar geschlagen. Das SB 78A klingt extrem brilliant (sogar heller als das Neumann) und das SM58 wirkt im direkten Vergleich einfach nur dumpf. Andererseits errreicht das Behringer-Mic nicht die feine Detailzeichnung des Neumann und das SB 78A übertreibt es auch in Sachen Brillianz ein wenig. Es ging bei diesem sehr ungleichen Test aber auch nicht darum festzustellen, welches unter den getesteten Mics nun das beste ist (Das KMS 105 ist nicht umsonst mein Haupt-Mikro). Viel mehr ging es drum, das SB 78A einzuordnen und zu charakterisieren.

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Fazit
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Das SB 78A wird mich definitiv als Notfall-Micro begleiten. Nachdem mein geliebtes Sennheiser MD-431 (Mk1) mal (zum Glück im Proberaum) einen sehr schnellen und schmerzlosen Tod starb, weiß ich, wie wichtig es ist, immer einen Plan B im Gepäck zu haben. Als Vocalmikro taugt es auf jeden Fall, könnte auf der Bühne wegen der stark betonten Höhen aber evtl. Probleme mit Feedback verursachen, oder zumindest eine EQ-Anpassung nötig machen. Zum Aufnehmen werde ich es aber auf jeden Fall auch mal einsetzen.
Des weiteren werde ich es zum Mikrofonieren der Akustikgitarre verwenden. Gerade bei Aufnahmen arbeite ich oft mit 3 bis 4 Spuren für eine Akustikgitarre - 1.) DI aus dem Preamp der Gitarre, 2.)Mic am Schallloch, 3.) Mic am Griffbrett und ggf noch 4.) ein Mic in 1-2m Entfernung. Auch hier wird es sich auf einer der Mikrofon-Spuren definitiv bewähren.

Unter dem Strich sollte man sich vor Augen führen, dass es sich um ein Mikrofon für knapp 40,- € handelt. Das macht es gerade im Hinblick auf das Preis-Leisungsverhältnis absolut unschlagbar.
Features
Sound
Verarbeitung
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Ra
Unkompliziert, robust etwas rauschig
Ralf aus Aachen 23.01.2022
Vorausgesetzt man hat Phantomspeisung, ist dies ein moderater Aufstieg gegenüber dynamischen Mikros – der integrierte Popschutz leistet gute Dienste.
Ich hätte etwas mehr Pegel bzw. weniger Rauschen erwartet, erziele hier gegenüber dynamischen Mikros wie z.B. dem Shure PG58 mehr Signal pro Rauschen und kann (muss aber nicht) mit etwas mehr Abstand zum Mikrofon arbeiten.

Man kann dieses Mikrofon wie ein dynamisches Mikro einsetzen, aber eben auch mit etwas mehr Abstand benutzen.
Das hat mich positiv überrascht, weil akustisch empfindliche Mikrofone oft auch etwas sensibler auf Atemgeräusche oder Bewegung des Halters etc reagieren.
Einziger Nachteil in der Praxis ein fehlender Schalter.

Hinweis:
Das Mikrofon hat einen "Umschalter" für einen Tiefpass-Filter, der schlecht zu bedienen und in der "Bedienungsanleitung" (hat diesen Namen nicht wirklich verdient) und auf der Hersteller-Wenseite nicht wirklich dokumentiert ist.

Fazit:
Ordentliches, einfaches Mikro und in dieser Preisklasse vermutlich in der Regel die bessere Alternative zu dynamischen Mikrofonen.
Das Grundrauschen ist bei hohem Pegel (2-3 Uhr auf dem U-Phoria UMC204HD) unüberhörbar.
Dass die Funktion des Tiefpassfilters nicht dokumentiert ist und es keinen Einschalter gibt, sind m.E. unabhängig von der Preisklasse vermeidbare Patzer.
Dies trübt die Nützlichkeit aber nur ein wenig, weil man ansonsten wohl deutlich tiefer in die Tasche greifen muss.
Features
Sound
Verarbeitung
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DS
Günstiges Kondensator Mikro
Danny Subsonic 09.12.2021
Mein erstes Kondensator Mikro und sehr gut für den Preis. Lauter als normale Mikros, braucht aber eben Phamtomspeisung
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R
Brauchbarer Sound und gute Verarbeitung
Regenbogenbieger 17.12.2020
Klingt etwas dumpfer als ein "Großes" aber dem Preis entsprechend brauchbar
Als Reservemicro super. Als Podcast-Micto emphehle ich die Benutzung eines Equalizers.
Noch ein Tip für die Freunde der gepflegten Windows-Paranoia-Einstellungen; Ich hab eine halbe Stunde gebraucht bis ich mich an die administrative Windows Microfon Abschaltung (irgendwo in den Sicherheitseinstellungen) erinnert habe...
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Sound
Verarbeitung
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