the t.bone MB-78 Beta Kondensatormikrofon

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Kondensator-Mikrofon

  • ideal für Gesang und Akustik-Gitarren-Abnahme
  • sehr sauberer Sound
  • Low Cut-Schalter
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Übertragungsbereich: 50 - 16000 Hz
  • Impedanz: 200 Ohm
  • Empfindlichkeit: -48 dB, 4mV/Pa
  • Grenzschalldruck (k=1%): 136 dB
  • Audio-Anschluss: 3-poliger XLR-Stecker
  • benötigt zwischen 9 und 52 V Phantomspeisung

ohne Schalter

  • inkl. Halterung und Transport Aufbewahrungs-Box
  • Gewicht: 240 g leicht
Schalter Nein
Charakteristik Niere
Farbe grau
Lo Cut Ja
Pad Nein
Erhältlich seit Dezember 2001
Artikelnummer 149642
Durchmesser 45 mm
Länge 177 mm
Gewicht 221 g
Frequenzgang von 20 Hz
Frequnzgang bis 20 kHz
Mikrofonklemme 1
Tasche 1
Windschutz optional 164731
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55 €
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9 Verkaufsrang

288 Kundenbewertungen

W
Seeeehr viel Mikro für's Geld: Kaufempfehlung
Wolfgang605 25.10.2016
Ich singe Background und teils zweite Stimme, außerdem teile ich mir mit unserer Sängerin die Ansagen - wir quatschen ab und zu schon eine Menge.
Jahrelang habe ich das unvermeidliche Shure SM58 benutzt, aber da ich jetzt mehr singe, war mir das nicht genug.
Unsere Sängerin benutzt ein Audio-Technica AE5400, das war die Referenz.
Allerdings waren mir mehr als 400,- ¤ etwas zu viel, schließlich ist Gesang nicht mein Hauptinstrument.
Also habe ich kurzerhand das t.bone MB78 Beta und das Rode M2 bestellt.
Vorweg gesagt kann ich keine Sound-Unterschiede im Livebetrieb feststellen (HOmerecording habe ich mit den Mikros noch nicht gemacht).
Daher gleichen sich auch meine Bewertungen von Rode und t.bone sehr.....

Also: Nach Bestellung Donnerstag Abend wurde am Samstag vormittags (!!!! Ein Hoch auf die Versandabwicklung!) das Mikro geliefert und konnte daher sogar abends beim Gig eingesetzt werden.

Um es kurz zu machen: an das AE5400 kommt es definitiv nicht heran; dieses ist in allen Frequenzbereichen definierter und bildet die Stimme klarer und unverfälschter ab.
ABER: ich werde mich nie wieder mit einem SM58 begnügen!
Das t.bone reagiert ungleich dynamischer, endlich gibt es nicht nur die Varianten: in den Korb beissen, wenn's laut und durchsetzungsfähig sein soll oder aus 10 cm Entferrnung Background hauchen.
Stattdessen kann richtig mit Dynamik gearbeitet werden, sehr gut.

Dazu ist es nur unwesentlich empfindlicher für Rückkopplungen.

Griffgeräusche kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich es ausschlieslich mit Ständer verwende, daher habe ich das nicht explizit ausgetestet.
Plopp- und Zischgeräusche scheinen mir akzeptabel, auch hier ist das AE5400 besser, aber wiederum schneiden alle dynamischen MIkros die ich habe (diverse Shure SM, AKG, Samson) schlechter ab.

Einen Stern Abzug bei den Features gibt es im direkten Vergleich zum Rode, weil letzteres einen On/Off-Schalter hat.

Einen Punkt Abzug beim Sound im Vergleich zum AE5400; tatsächlich eigentlich zwei Sterne, aber hier ist einfach der enorme, um nicht zu sagen wahnsinnige Preisunterschied zu berücksichtigen.

Zu dem Preis uneingeschränkt empfehlenswert!

Achso: im Vergleich zum Rode M2 vermag ich keine signifikanten Unterschiede zu hören, weder im Proberaum, noch beim letzten Gig am Samstag. Beim TRecording mag es Unterscheide geben, aber bislang habe ich weder mit dem t.bone, noch mit dem Rode aufgenommen.

Allerdings gefällt mir das Rode optisch besser, weil farblich etwas neutraler...das t.bone sieht mit dem silbernen Korb irgendwie.....70er-mäßig aus. Das ist natürlich Geschmackssache, aufgrund des Preises habe ich vom Zurücksenden abgesehen, stattdessen ist das t.bone jetzt im Reserve/Notfall-Koffer für Gigs und wird sicherlich auch mal für Homerecording verwendet werden.
Features
Sound
Verarbeitung
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UE
Echtes Highlight
Ulrich Ernst 06.08.2015
Ich liebe dieses Mikrofon, habe über die Jahre schon mindestens 20 davon gekauft und konnte bisher jeden neuen User von seinen Qualitäten überzeugen. Das MB78 Beta hat diesen typischen, luftigen, höhenbetonten Kondensator-Sound und erinnert damit schon fast an ein teures Studiomikrofon. Es ist ein Allroundwerkzeug, ideal für nicht allzu laute (Rock-)Bands, Acoustic-Groups, Singer/Songwriter, in Kleingruppen abgenommene Chöre, akustische Instrumente: Alles klingt frisch und hochglanzpoliert - es ist eine Freude. Die Folge ist natürlich, dass die tiefen Mitten etwas dünner klingen und dünne Stimmchen schneller als solche entlarvt werden, wenn man am Mixer nicht etwas Abhilfe schafft, was aber kein Problem ist. Der LowCut setzt für meine Begriffe etwas zu früh ein und nimmt der Stimme Kraft und Körper: Also Finger weg von diesem Schalter und (falls nötig) den LowCut des Mischpults benutzen, dann hat man ein unglaublich gutes Mikrofon für unglaublich kleines Geld - kein dumpfer "Mulm-Sound" mehr für die Schulband, kein Quäken mehr in der Kirche, keine näselnden Alleinunterhalter mehr.

Wichtig: Man sollte nicht meinen, diesen hellen, klaren Klang mit dem Mischer noch heller und klarer machen zu müssen, wie zu den alten Dynamic-Mic-Zeiten, denn dann wird es blechern - und Billigboxen mit Billighochtönern oder gar Piezos hassen Kondensatormikrofone - dann klingt es tatsächlich billig. Alle anderen werden künftig mit einem Lächeln im Gesicht den Soundcheck beenden und süchtig werden nach diesem Sound - oder aber für sehr, sehr, sehr viel teures Geld bei Neumann, Sennheiser, AKG, Shure - und wie sie alle heißen - erst bei deren absoluten Spitzen-Kondensatormikrofonen fündig werden, die dann noch einen Hauch seidiger klingen, etwas mehr Wärme und Körper haben. Viele werden sich jedoch ganz einfach darüber freuen, für wenig Geld endlich lauter gleiche, gutklingende Mikrofone auf der Bühne stehen zu haben, was den Bühnenalltag doch sehr erleichtert.
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Sound
Verarbeitung
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BM
Super Mikro für Jazz und leisere Akustik Bands
Benny Man 07.12.2018
Vorab: dieses Mikro ist wie alle Kondensator-Mikros NICHTS für laute Rockbands.
Ich hatte vor einigen Jahren "DAS" Neumann-Live Kondensator-Mikro (für ca. 500 Euro)
Das klang wirklich phantastisch. Ich habe es für Jazz- und Coverbands verwendet.
Im Jazz hervorragend aber in den Coverbands war ich nach jedem Gig total heiser (War ich vorher nie) der Grund dafür: ganz einfach ein Kondensator klingt wesentlich offener. Es komprimiert fast gar nicht, daher fehlte mir bei den lauten Covergigs immer der Druck, den ich dann über vermehrten Druck in der Stimme ausgleichen musste. Ich bin also wieder auf ein dynamisches: Senheiser Evolution ( Preis ca 200 Euro) umgestiegen und siehe da: Es klingt für sich allein zwar nicht so schön und offen wie ein Kondensator-Mikro aber es liefert einen fokusierten Druck in den Mitten und zumindest ansatzweise die transparenten Höhen eines Kondensator-Mikros (was man von dem Shure SM58 meiner Meinung nach nicht sagen kann).

Um es kurz zu machen, ich habe das Neumann irgendwann verkauft, weil ich fast nur noch laute Rock-Pop Projekte hatte und somit keinen Bedarf mehr für ein Kondensator-Mikro hatte.
Jetzt kehre ich wieder zurück zu meinen Jazz und Soul Wurzeln und dachte ich probiere mal dieses günstige T-Bone Mikro. Was soll ich sagen: Unfassbar. Für den Preis ein wirklich gut klingendes Teil ( Zumindest für meine Bariton-Tenor Lage ): warm, transparent, natürlich. Was will man mehr.
Na sicher klingt das Neumann noch differenzierter aber mal ehrlich im normalen Live Betrieb ist das Teil fast nicht von einem wesentlich teureren zu unterscheiden. In einer Philharmonie würde ich allerdings wieder zum Neumann greifen. (Habe schon in einigen Philharmonien und großen Konzerthäusern europaweit gespielt) Im Club ist das T-Bone vollkommen ausreichend und topt im Unplugged und Jazz Bereich jedes Dynamische um Längen.
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P
Eine echte Überraschung
Problemlöser 04.05.2010
Eher skeptisch nach meinem letzten t.bone-Kauf habe ich den Rat eines Kollegen befolgt und habe mich erneut ins untere Preissegment begeben. Das Objekt des anfänglich nicht ganz vorurteilsfreien Tests: Das t.bone MB 78 Beta.

Erste Testaufnahmen (Sprache) zeigen: Da kommt was bei raus, das macht ja richtig Spaß! Nichts rauscht, keine Störgeräusche durch unsauber verarbeitete Kontakte oder gar lockere Anschlüsse.
Selbst die befürchtete Zickigkeit der Superniere war weder auf dem Stativ noch im Handheld-Betrieb unterwegs zu spüren.

Erwartet hatte ich natürlich eine deutlichere Brillianz, wie sich das für eine Kleinmembran gehört. Der Unterschied gegenüber einer kleinen dynamischen Niere, aber auch gegen ein Großmembran-Kondensator (SC 450) war jedoch so deutlich, dass ich richtig überrascht war. Anfangs glaubte ich sogar, dass die Mitten überbetont seien, aber nach einigen Probeaufnahmen relativierte sich das.

Die Bässe werden hervorragend aufgenommen - doch damit kommen wir zu dem größten Problem dieses Mikrofons: Der Low-Cut.
Erst der Grafik auf dem beiliegenden Zettel kann man entnehmen, dass dieser schon bei 200 Hz einsetzt - und damit der Stimme das gewisse Etwas raubt.
Selbst als Sprecher mit einer sonoren Stimmlage - und damit mehr Potenzial als weiblichen Stimmen - greift mir dieser Low-Cut zu brutal ins Geschehen ein.
Die Lösung: Der Low-Cut am Pult (100 Hz) und Finger weg vom ohnehin schwer zu erreichenden Schalter am Mikrofon. Plötzlich klingt's.

In einem Sprachvergleich gegen ein t.bone SC 450 (Großmembran-Kondensator, Niere) hat das MB 78 Beta klar gewonnen - allerdings nur, wenn man die Finger vom Low-Cut lässt.
Was einem die Großmembran bislang "warm" klingen ließ, erscheint plötzlich "dumpf", wenn man die Transparenz der Kleinmembran erst mal für sich entdeckt.

Fazit: Das SC 450 darf zukünftig Instrumente aufnehmen und gesprochen wird ab sofort in das MB 78 Beta. Dem "Unterwegs-Mikrofon" werden zwei weitere Studio-Sprachmikrofone folgen. Es rechnet sich!

Ein echter Einsteiger-Tipp - also: Weitersagen!
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