the t.amp E-800

Stereo-Endstufe

  • Leistung: 2x 500 W an 4 Ohm, 2x 350 W an 8 Ohm, 1x 1000W an 8 Ohm gebrückt (@ 1 kHz, THD <= 0,1%)
  • Frequenzbereich: 20 - 20.000 Hz
  • Eingänge: XLR, Klinke (symmetrisch)
  • Ausgänge: Speaker Twist und Schraubklemmen
  • Schutzschaltungen: DC
  • Kurzschlusssicherung
  • Übertemperaturschutz
  • Limiter (schaltbar)
  • Standby-Schaltung
  • Netzspannung: 230 V, 50 Hz
  • Abmessungen (B x T x H): 482 x 375 x 88 mm
  • Format: 19" / 2 HE
  • Gewicht: 12,8 kg

Weitere Infos

Leistung 4 Ohm / Kanal 500 W
Kanäle 2
19" Einbau Höhe 2 HE
Amp Klassen Class H
2 Ohm stabil Nein
DSP/Frequenzweiche Nein
Konvektionskühlung Nein

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2033 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.6 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
The T.Amp E 800
Franz Weinfurtner, 07.08.2019
Anfangs muss ich sagen, habe ich mir unter der Endstufe nichts besonderes vorgestellt. Ich meine 160 Euro und 500 Watt? Aber ich habe sie mir dann doch gekauft, da ich sehr viel positives über die Endstufe gehört habe. Also kam das Teil zwei Tage nach Bestellung bei mir an und ich war als erstes über das Gewicht überrascht. Der Karton wog etwas über 12 Kilo was ganz ordentlich ist für eine Endstufe. Ich habe sie dann natürlich gleich ausgepackt und angeschlossen und war schwer beeindruckt, was Thomann da im Programm hat.
Vorteile:
- GUTE Schutzschaltungen (Der Temperaturschutz hat bei mir bisher einmal gegriffen, da die Endstufe in der prallen Sonne stand, was ich zu spät gesehen habe, da die Sonne gewandert ist)
- Staubfilter und leise Lüftung (Wenn man die Staubfilter ab und zu reinigt)
- sehr einfache und übersichtliche Bedienung (zwei Level-/Lautstärkeregler an der Front und 4 gut beschriftete Schalter an der Rückseite)
- robuste Bauweise (mir ist mal mein Gitarrenamp mid dem Standfuss draufgefallen und die hatte nicht mal eine Delle)

Nachteile:
- es fehlt die Möglichkeit eine zweite Endstufe hinter die erste zu schliessen, da diese keine Line-Outs hat
- die Standfüsse sollten optional geliefert werden (zum selbst ankleben), da sie im Rack nur stören, weil sie unnötige Höheneinheiten nehmen.

Ich habe dann also die Endstufe nach einiger Zeit in mein Rack gebaut, damit ich sie nicht immer so rumschleppen musste. Jedoch habe ich irgendwann überlegt, wie ich meine Anlage noch besser betreiben könnte und hab mir eine zweite t.amp E 800 gekauft. Diese werkeln jetzt zusammen mit einem t.racks DS 2/4 in meinem Rack zusammen und machen mit den Boxen ordentlich Krach.

Alles in allem bin ich also positiv überrascht. Sowohl von der Verarbeitung als auch vom Klang den das Teil produziert. Für den Preis also klare Empfehlung
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Preiswerte Endstufe ohne Schnörkel
Christian v.d.L., 02.01.2014
Vorweg: Meine Bewertung bezieht immer das Preis-Leistungsverhältnis mit ein!

Die Endstufe wird bei uns für ein Akustik-Duo (Gesang/ Gitarre) an zwei 12/2 Fullrangeboxen genutzt. Sie versieht ihren Dienst ohne Probleme. Auf der Frontseite sind lediglich neben dem Einschalter die Pegelsteller vorhanden sowie die Kontrolleuchten für Power, die Schutzschaltung und den Betriebsmodus. Der Betriebsmodus Stereo / Parallel / Bridge lässt sich mit einem kleinen Schiebeschalter auf der Rückseite einstellen. Dies gilt auch für die Eingangsempfindlichkeit (0,7V, 1,4V, 26db) und den Limiter. Diese Schiebeschalter sind allesamt nicht so gut zu erreichen (leicht versenkt); hier sollte man einen Schraubenzieher zum Verschieben zu Hilfe nehmen. Unbeabsichtigtes Verstellen wird dadurch aber auch vermieden. Diese Einstellungen werden aber auch nicht häufig geändert.

Das Anschlussfeld ist ordentlich ausgestattet. Als Eingang sind wahlweise symmetrische XLR oder symmetrische Klinken möglich, als Lautsprecherausgang stehen Speakon-Anschlüsse oder Schraubklemmen zur Verfügung.

Daneben sieht man noch zwei Lüftungsgitter. Nimmt man die Endstufe in Betrieb ist ein deutliches Lüftergeräusch zu hören. Für den Wohnzimmerbetrieb bei geringen Lautstärken mag das zu laut sein. Im Live-Betrieb, wo die Endstufe eh irgendwo in der Ecke steht, ist das kein Problem. Dafür habe ich im Gegenzug keinerlei spürbare Erwärmung während des Betriebs wahrgenommen.

Klangmäßig gibt es keine Auffälligkeiten. Die Endstufe verhält sich recht neutral, wie es ja auch sein soll. Zur Funktion des Limiters kann ich wenig sagen, da wir die Endstufe nicht in diesem Bereich betreiben, sondern in der Regel auf ein nicht übersteuertes Mischpultsignal Wert legen. Rauschen im Leerlauf ist praktisch nicht vorhanden.

Die Bedienungsanleitung erklärt alle Bedienelemente und Anschlüsse, gibt aber keine darüber hinausgehenden Hinweise. So ist z.B. nicht erklärt, welche Eingangsempfindlichkeit zu welchem Zuspieler passt. Diese nicht gerätespezifischen Infos sind aber im Internet oder in der Fachliteratur verfügbar.

(Achtung: Siehe Nachtrag am Ende des Absatzes!) Kommen wir zum einzigen Minuspunkt der Endstufe: Die Endstufe verfügt über eine Standby-Schaltung, die nach 5 Minuten ohne Eingangssignal die Endstufe ausschaltet (bzw. eben in Standby). Sobald ein Eingangssignal anliegt, schaltet die Endstufe wieder in Betrieb. Das funktioniert in der Regel sehr gut. Das Erwachen scheint aber einen relativ hohen Anlaufstrom zu ziehen, so dass manchmal/selten die 16A Sicherung fliegt. Recherchen in den Foren zeigen, dass das bei dieser Endstufe häufiger berichtet wird. Hierfür gibt es 1 Stern Abzug. Im Live Betrieb selbst, fährt unsere Endstufe allerdings nie in den Standby, insoweit führte das bislang zu keinen Problemen. (Nachtrag: In der aktuell verkauften Version des Verstärkers wurde auf der Rückseite ein Schalter zur Deaktivierung der Stand-By-Funktion eingebaut.Sehr gut!)

Ein letzter Punkt zur Gehäuse-Verarbeitung: Da gibt es nichts auszusetzen: Das Gehäuse ist stabil und verfügt über Rackohren vorne und die Möglichkeit der Befestigung an zwei Laschen hinten, die man in der Regel nicht brauchen wird.
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Sound
Verarbeitung
Betrieb ohne Lüfter, Ergänzung
Stephan M. aus M., 23.01.2014
Die hier im Januar 2014 erstmals beschriebene Modifikation des E-800 ohne die eingebauten Lüfter läuft auch im Mai 2018 noch einwandfrei. :-)
-------------------------
Zu den Vorzügen des E800 und den Leistungen von Thomann ist hier schon alles gesagt; ich kann mich den positiven Bewertungen nur anschließen.

Mir waren allerdings die eingebauten Lüfter ebenfalls zu laut, weil ich den E800 auch im Wohnraum quasi als "HiFi"-Verstärker betreiben wollte.

Da zum Thema "Betrieb in leiser Umgebung" nur wenig zu finden war, habe ich das mit einem Temperaturmessgerät ausgetestet. Der PT100-Sensor wurde innen in der Mitte des länglichen Kühlkörpers platziert und die beiden Lüfterstecker gezogen. (Verstärker vorher vom Netz trennen/Garantieverlust)

Der E800 wurde dann mit geschlossenem Deckel an zwei 12/2 er Fullrangeboxen mit "Rock around the clock" betrieben, wobei den Bassanteil ein B1500D pro Subwoofer übernahm. Die beiden Lautstärkeregler standen auf dem siebten von maximal 21 Punkten. Das ergab im Raum von der Lautstärke her einen gehobenen "HiFi"-Betrieb.
An lauten Stellen wären da auch die eingebauten Lüfter nicht mehr zu hören gewesen. Aber es gibt ja noch "Stairway to heaven... ;-)

Dabei erreichte das Innere des Kühlkörpers bei 21 Grad Raumtemperatur nach etwa 1,5 Stunden Dauerbetrieb eine Maximaltemperatur von 40 Grad Celsius, die nicht weiter anstieg. Hier reichte dann die natürliche Lüftung aus, um die Wärme über die Lüftungsgitter und die stillstehenden Lüfter abzuführen. Auch wenn der E800 ohne Subwoofer direkt an den Fullrangeboxen betrieben wird, steigt die Temperatur nicht über 42 Grad Celsius.

Für Bastler: Wer sich trotz der (nach wie vor wirksamen) Übertemperatursicherung des E800 nicht ganz auf die natürliche Lüftung verlassen will, kann aus einem ausrangierten PC einen (leisen) Gehäuselüfter nehmen, ihn mit Gewebeband auf der anderen Seite des Kühlkörpers befestigen und mit einem externen 12-Volt-Netzteil betreiben. (Die Metallstifte am Molex-Stecker des Gehäuselüfters lassen sich mit etwas Geschick aus dem Steckergehäuse lösen. Dann kann man die Stifte durch die seitlichen Lüftungsschlitze nach außen führen und wieder in den Stecker einbauen). Damit blieb die Innentemperatur sowohl im Inneren des Kühlkörpers als auch im Gehäuse selbst im Dauerbetrieb bei 30/32 Grad.

Fazit: Wer keine trommelfellzerfetzende Lautstärke braucht, aber die Lüfter des E800 in ruhiger Umgebung als zu laut empfindet, kann (auf eigenes Risiko!) darauf verzichten. Man sollte aber daran denken, sie vor einem echten PA-Einsatz wieder in Betrieb zu nehmen.

P.S. Mein E800 hat auf der Rückseite über dem Breaker einen (inzwischen in der PDF-Bedienungsanleitung auch dokumentierten) Schalter "ERP" (Energy-Related Products). Seitdem der auf "OFF" steht, ist die hier öfter bemängelte Abschaltung nach 5 Minuten ohne Signal deaktiviert.
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Ganz gut für das Geld, aber wohl kaum 500W an 4 Ohm
Bassstler, 26.12.2017
Die Endstufe war eigentlich für einen Jobst Audio LF Sub 212W geplant, welcher 500W RMS hat.
Die Endstufe hat mich für diesen Einsatzzweck etwas enttäuscht. Will man alles aus der Endstufe herausholen und geht gegen die 0db Marke, macht die Endstufe richtig schlapp und ihr geht die Puste aus.
Resultat: es klingt, als würden die Chassis anschlagen, das kommt aber von der Endstufe. Hört sich nicht gesund und - vor allem - nicht gut an.

Wie sie sich an 8 Ohm Pro Kanal mit Subchassis verhält, weiß ich nicht. Für Subwoofer meiner Meinung nach aber leider nicht geeignet.

Was noch etwas stört sind die seltsamen Potis, sind komisch zu greifen, dadurch, dass sie so flach sind. Schade auch, dass die Lüfter durchgehend an sind. Da hätte man sicherlich eine Temperatursteuerung einbauen können, vor allem weil die echt laut sind. Muss ich wohl die Garantie killen und selber dran werkeln.
Auch eigenartig: die LEDs gehen viel zu spät an, vor allem die Clipping LED. Die Signal LED läuft sehr selten - schade. Allgemein braucht die Endstufe ziemlich viel Eingangssignal, ansonsten kommt kaum was raus.


Positiv: hinten alle wichtigen Buchsen, sogar XLR und Klinke. Ausgänge für die Brücke per Hand (Bloß nicht auf 2 Ohm Brücken, dann clippt die schneller als man laut gedreht hat. Gut, ist auch nicht Sinn und Zweck) und Speakons. Auch 2 nette Einsteller für Limiter und irgendwas zum Eingangssignal (sicher nützlich für den ein oder anderen)

Für alle tl;dr:

+Alle wichtigen Buchsen und Features (DC, Temp. Schaltung etc.)
+Nicht allzu schwer
+Schönes Desgin - Schlicht und keine nervige Power LED wie bei den Serien davor

-LEDs gehen zu spät an (Clipping vor allem, Signal auch)
-Braucht scheinbar viel Input-Signal (Doof für andere Endstufen, die das dann auch abbekommen. Ggf. erst an der Weiche Pegel erhöhen)
-Gegen Volldampf schwächelt sie und macht sich im Klang bemerkbar, für Subwoofer imho ungeeignet (Oder für maximal 300-400w RMS 4 Ohm) --> größter Minuspunkt
-Nicht so bassstark
-Laute Lüfter, die ständig laufen (Meckern auf hohem Niveau)


Fazit: für 160¤ für Topteile und 400W RMS oder so an 4 Ohm bestimmt gut (werde sie behalten und an meinen Topteilen benutzen), allerdings keine voll Sub-Endstufe. Wer die an nem Sub plant, besser mit 160¤ gebraucht kaufen. Für Topteile und kleine Sachen eigentlich ganz gut. Bis auf die Probleme bei Vollgas sind die anderen Sachen kleinkram, die einen nicht so stark einschränken, dass man sie nicht verwenden könnte. Also für ihr Geld eigentlich ganz gut, für Subwoofer würde ich sie nicht nehmen.
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