Roland Mobile-AC

Akustik-Chorus Batterie-Verstärker

  • Leistung: 5 W (2 x 2,5 W Stereo)
  • Mikrofoneingang (Klinke)
  • Instrumenteneingang (Klinke)
  • Stereoeingang für Audioplayer (Miniklinke)
  • Volume für Mikrofon, Instrumenten- und Audioeingänge separat regelbar
  • Chorus
  • Reverb
  • Wide-Effekt
  • 15 Stunden Batterielaufzeit (6 x AA Alkaline)
  • Abmessungen (H x B x T): 177 x 280 x 108 mm
  • Gewicht: ca. 2,5 kg
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Soundbeispiele

 
0:00
  • Female Vocal
  • Ukulele
  • Andalusian
  • Resonator
  • 12-String
  • Picking
  • Fingerstyle
  • Swing Violin
  • Bossa
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Weitere Infos

Leistung in Watt 5
Kanäle 1
Hall Ja
Effektprozessor Ja
Externer Effektweg Nein
Mikrofon Eingang Ja
Line Eingang Ja
Batteriebetrieb Ja
Fußschalter Anschluss Nein
Inkl. Fußschalter Nein

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45 Kundenbewertungen
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4.4 /5
  • Verarbeitung
  • Features
  • Sound
  • Bedienung
Gesamt
Verarbeitung
Features
Sound
Bedienung
Super Teil!!
Cat108, 26.07.2016
Habe mir den Kleinen vor einiger Zeit geholt, weil ich schon lange einen wirklich winzigen Verstärker gesucht habe, den ich auch auf Reisen mit der Bahn mitnehmen kann, ohne mich allzu sehr abzuschleppen mit dem ganzen Gepäck und der auch noch anständig klingt. Hab lange gesucht und hab mich dann für den Roland Mobile-AC entschieden. Wie die Dinger aussehen, ist mir eigentlich völlig egal, Hauptsache für mich sind Klang, Bedienung und eben die Qualität, Langlebigkeit. Der Klang ist wirklich toll, ich persönlich bin begeistert! Ich verwende ihn für's Proben und spiele damit kleinere Gigs (so max. 40 Menschen) mit Gesang, Westerngitarre, E-Piano. (Zwei Eingänge mit Klinke sind top, man braucht also noch ein Klinkenkabel als Mikrokabel, also dies dann gleich dazu bestellen.) Gesang klingt wirklich gut für meinen Geschmack, das war mir am wichtigsten. Vor allem, wenn man auf den Knopf "Wide" (einzig noch einstellbare Funktion für Gesang, aber mehr braucht es auch nicht.) drückt. Der Gitarrensound mit "Chorus" gefällt mir persönlich sehr gut. Klingt nach E-Gitarre. Einmal musste ich ihn zurückschicken, weil plötzlich während der Probe, von jetzt auf nachher, nichts mehr aus dem Gitarrenkanal zu hören war. Habe ihn nach 2 Wochen wieder bekommen mit dem Resultat, dass eh alles in Ordnung war, nach einem 2-Tages-Nonstoptest. (?) Naja, seit dem läuft er aber anstandslos. Das war vor 3 Monaten. E-Piano einstöpseln funktioniert auch ganz gut, klingt ein klein wenig blechern, geht aber. Meistens spiele ich das Klavier dann über dessen interne Boxen und nehme den Kleinen nur zum Gesang verstärken. Das klappt sehr gut. Fazit: wer was wirklich Kleines sucht, mit einfachster und schneller Bedienung: absolute Kaufempfehlung!
Achja, eine Info als Nachtrag: wenn die Batterie in der Gitarre leer ist, man bemerkt es nicht und stöpselt sie an den Kleinen ein, beginnt das Gerät zu brummen.
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Roland Mobile AC (Klang-Vergleich mit Genelec 8020)
Wernie, 25.02.2019
Ich war auf der Suche nach einem leicht tragbaren Akustikverstärker für die Reise. Deshalb habe ich den Roland Mobile AC auf Herz und Nieren getestet. Ich spiele vor allem Nylonstring-Gitarre und singe auch dazu. Da ich normalerweise mit einer Bose-Anlage arbeite, bin ich klanglich verwöhnt. Dass der Roland hier nicht im entferntesten mithalten kann, war mir klar. Diesmal schicke ich mein Urteil voraus:

Der Roland ist momentan vermutlich das Beste, was man in dieser Kategorie hinsichtlich Preis, Größe und Gewicht bekommen kann. Einen Punkt Abzug muss ich allerdings geben, weil der bassarme, etwas rauhe und harsche Klang der eingebauten Lautsprecher viel an Spielfreude wegnimmt. Hingegen ist der Klang über Kopfhörer in Ordnung und wenn man den Roland als einfaches 3-kanaliges Mischpult zum Üben mit eingebauten Monitor-Lautsprechern betrachtet, kann man durchaus Freude daran haben.

Nun zum Testergebnis im Einzelnen: Als Referenz mit vergleichbarer Größe und Gewicht und gleich großem Tieftöner (4 Zoll) habe ich eine Genelec 8020 Studiobox herangezogen. Diese ist ungefähr doppelt so teuer, hat 2 x 50 Watt und bietet keinen Batteriebetrieb. Außerdem benötigt man ein kleines Mischpult wie zum Beispiel das günstige und klanglich hervorragende Mackie 402 VLZ4. Natürlich ist der Vergleich des Roland mit so einer Studiobox nicht fair, aber das war mir in diesem Fall egal.

Die Genelec 8020 ist imstande, ungefähr 80 dBA unverzerrt wiederzugeben, das ist die doppelte Lautstärke wie die Gitarre selbst (70 dBA bei kräftigem Zupfen). Die Tests wurden mit einem Schalldruckmessgerät in 1m Abstand durchgeführt. Bis 80 dBA klingt die Gitarre über die 8020 hervorragend in allen Tonlagen von den tiefsten Bässen bis in den Diskant. Darüber fängt der Tieftöner an zu verzerren. Mit einer zweiten 8020 kann man auch den Gesang noch halbwegs brauchbar wiedergeben, allerdings empfiehlt sich hier die Verwendung eines Kompressors.

Wie schlägt sich nun der Roland Mobile AC im Vergleich dazu, der Mischpult, Kompressor und Effekte schon eingebaut hat? Er hat ebenfalls 4 Zoll Lautsprecher, davon aber zwei. Hinsichtlich Lautstärke übertrifft er locker die Genelec-Box, aber das geht natürlich auf Kosten des Klangs. Ein bisschen mehr hätte ich da schon erwartet: so mancher Ghetto-Blaster aus dem letzten Jahrhundert klingt da besser. Was sofort auffällt: Sowohl der Gitarre als auch der Stimme fehlt es ganz einfach an Wärme, unter 150 Hz kommt kaum noch etwas raus. Außerdem sind bei 80 dBA Verzerrungen schon sehr deutlich hörbar: Der Klang ist im Tief-Mitteltonbereich ziemlich rauh und in den Höhen harsch. Erwartungsgemäß ist der Klang des Roland von einer HiFi-Wiedergabe auch dann weit entfernt, wenn man über den Linie-Eingang des Roland ein Musikprogramm wiedergibt. Das alles überrascht mich nicht, denn physikalische Grenzen kann auch Roland nicht sprengen? Wer mehr Klang will, muss mehr schleppen! Deshalb habe ich dafür nur einen Punkt Abzug gegeben.

Doch nun zu den guten Seiten des Roland. Die Mischmöglichkeit von Mikrofon-, Gitarre- und Line-Eingang ist genial zum Üben, Jammen und für kleine Gigs. Sowohl die Gitarre als auch die Stimme laufen über einen Limiter, sodass es nahezu unmöglich ist, den Verstärker zu übersteuern. Deshalb kann man auch beim Singen respektable Lautstärken erzielen, allerdings ist der flache Klang wenig schmeichelhaft für Gesang und eher geeignet für Sprachwiedergabe. Akustik-Gitarre klingt ordentlich, aber eben nicht 100 % sauber, was sich vor allem bei Akkorden in tiefer Lage bemerkbar macht.

Die Einstellmöglichkeiten sind spartanisch: Der Klangregler ist eigentlich ein Höhenregler und brauchbar, um ein Pfeifen den Mikrofons zu vermeiden. Der Hall ist keineswegs edel im Klang, aber gut dosierbar und gibt dem Klang etwas mehr Räumlichkeit. Dem Chorus fehlt es an Einstellmöglichkeiten. Zusätzlich gibt es einen Schalter, um die Stereo-Basisbreite größer zu machen. Der Kopfhörerausgang ist in Stereo und auch als Line-Ausgang verwendbar. Klanglich ist er ziemlich neutral, was man in den Aux-Eingang reinschickt, kommt weitgehend unverändert wieder raus. Die Ausgangsleistung reicht auch für den Betrieb hochohmiger Kopfhörer (250 Ohm).

Was die Stromversorgung betrifft, so verlangt Roland die Benutzung von Alkali-Batterien (Akkus haben weniger Spannung) oder eines kräftigen Netzteils mit 9 Volt. Dieses sollte weit mehr als die angegebenen 175 mA liefern können, weil sonst bei Lautstärkespitzen Aussetzer auftreten können. Versuchsweise habe ich frisch geladene NiMh-Akkus eingesetzt, auch damit lief das Gerät ohne merkliche Klangeinbußen. Insgesamt muss ich Roland Respekt zollen, das physikalisch Mögliche aus der kleinen Kiste rauszuholen ist ihnen gelungen?
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Small but Big
KimA, 20.02.2013
Ich nutze den Kollegen für zu Hause oder auf Heimparties als IOS Verstärker. Für Gitarre, Gesang und Keyboard echt super, für Beats fehlen leider die Bässe jedoch kann man ihn recht laut machen ohne das es zu Knackgeräuschen kommt. Von daher kann ich das kleine Kraftpacket absolut empfehlen wenn man keine knackigen Bässe benötigt. Mit drei getrennt regelbaren Kanälen absolut klasse.
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Perfekt zum Üben und eben mal ein Ständchen bringen
Andreas346, 16.02.2019
Klar, ist kein JC 120. Eben ein kleiner mobiler Kasten. Was er macht, macht er sehr gut, einfache Bedienung. Akkus halten locker 5 Stunden Spielzeit durch, Anschlussmöglichkeiten sind genug vorhanden. Man muss eben wissen, wo die Grenzen liegen.
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