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Matched Stereopaar Mikrofonset

  • 2 Kleinmembran-Kondensatormikrofone
  • Richtcharakteristik: Niere
  • max. SPL: 135 dB
  • Empfindlichkeit: 18.8 mV/Pa
  • Dynamikumfang: 115 dB (A)
  • benötigt +48 V Phantomspeisung
  • Abmessungen (Ø x L): 24 x 83 mm
  • Gewicht: 44,6 g
  • Erhältlich seit Mai 2019
  • Artikelnummer 467013
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Clipmikrofon Nein
  • Kondensatormikrofon Ja
  • Stereo Paar Ja
  • Inkl. Klemme Ja
  • Charakteristik Niere
189 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

Pärchen aus Österreich

Die Mikrofone der österreichischen Firma Lewitt haben such unter Produzenten schnell einen guten Ruf erarbeitet, denn sie bieten viel Klang für kleines Geld. Beim LCT 040 MP handelt es sich um ein Matched Pair (MP) von zwei Kleinmembran-Kondensatormikros. Dieses handverlesene Stereopärchen bietet einen absolut identischen Frequenzgang und ist somit für Stereoaufnahmen mit präziser Lokalisation und Raumabbildung geeignet. Typischerweise werden sie auch als Overheads über einem Schlagzeug oder für die Abnahme von Akustikgitarren und Klavieren verwendet. Der Preis für dieses Pärchen muss im Vergleich zu leistungsmäßig vergleichbaren Markenmikrofonen als sensationell bezeichnet werden!

Klein, leicht und doch langlebig

Die beiden Mikros sind dank CNC-gefrästen Aluminiumgehäusen stabil und wiegen dennoch fast nichts. Auch schwierige Positionierungen werden damit zu einer leichten Aufgabe und es ist unwahrscheinlich, dass ein Mikrofonständer plötzlich beginnt sich abzusenken. Das LCT-040-MP-Stereopaar wird mit einer Transporttasche mit zwei Fächern, Halterungen und Windschutzaufsätzen für den Außeneinsatz geliefert und die Mikros sind als LCT 040 auch einzeln erhältlich. Die Variante LCT 140 Air bietet zusätzlich noch Schalter für EQ (Anhebung der Höhen namens „Air“), Vordämpfung (-12 dB) und Low Cut (80 Hz @ 12 db/Oktave). Beim LCT 040/LCT 040 MP wurde zugunsten des Preises und der Einfachkeit der Bedienung darauf verzichtet.

Stereosound

Kleinmembranmikrofone (also die mit einem Membrandurchmesser von unter einem Zoll) eignen sich besonders gut für Aufnahmen, bei denen es auf klangliche Authentizität ankommt. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Kapsel, desto neutraler und präziser ist das Klangbild (bei gleichzeitig geringerer Empfindlichkeit der Membran und oft guter Rückwärtsdämmung). Kleinmembraner übertragen bis weit über 15 kHz relativ linear, daher werden sie oft im Studio eingesetzt, zum Beispiel als Overheads für das Schlagzeug, kommen aber auch live in Frage, wenn ein authentisches Klangbild - etwa einer Stereoaufnahme eines Streichquartetts oder einer akustischen Gitarre - gewünscht ist. Daher ist das Set insbesondere geeignet für Einsteiger des hochwertigen Recordings, welche einfache, aber klanglich sehr präzise Mikrofone einsetzen wollen oder auch für Tontechniker und Musiker, welche bei Live-Performances akustische Instrumente abnehmen möchten.

Über Lewitt

Gegründet im Jahr 2010 in Wien bezeichnet sich das mittelständische, österreichische Unternehmen Lewitt selbst als die weltweit am schnellsten wachsende Mikrofonmarke und tatsächlich hat sich Lewitt in kürzester Zeit einen Namen unter Produzenten gemacht. Der Grund: Ein leidenschaftlich arbeitendes Team, das bemerkenswert transparent klingende Kondensatormikrofone mit geringem Eigenrauschen herstellt. Die Entwicklung wird in Österreich durchgeführt, aber unter anderem durch die Produktion der Mikrofone in China kann Lewitt seine hochwertigen Produkte zu äußerst niedrigen Preisen anbieten.

Natürlicher akustischer Klang

Am Klavier und im aufgeklappten Flügel machen die Lewitt LCT 040 MP eine ebenso gute Figur wie an der akustischen Gitarre oder dem Schlagzeug. Auch ohne 10-dB-Pad zum Absenken der Empfindlichkeit sorgt der maximale Grenzschalldruckpegel von 135 dB dafür, dass über einem Drumkit und näher an Trommeln positioniert keine Verzerrungen auftreten dürften. Die beiden Mikros sind klein und leicht, daher bieten sie sich insbesondere für die Aufnahme von Live-Perfomances an. Und sie bieten viel Klang für einen unglaublich niedrigen Preis. Eine echte Empfehlung für jede Stereoaufnahme!

245 Kundenbewertungen

4.7 / 5

Features

Sound

Verarbeitung

165 Rezensionen

L
Km184 alternative?
Leander108 17.08.2019
Jein. Die sind schon anders. Im studio arbeite ich für akkustik instrumente v.a. mit neumännern km184 die mir für unterwegs oder field recordings zu schade geworden sind. Daher mal wieder der versuch eine günstige alternative für unterwegs zu finden.
Features: beide stäbchenMikros verfügen als ausstattung über eine xlr buchse. Amazing. Meine erwartungen wurden somit voll erfüllt! 5 punkte! Ausserdem sind zwei halterungen (durchmesser der 040 ist etwas grösser als km184) zwei schaumstoff windschutze und ein gepolstertes micro schlampermapperl dabei.
Sound:
Erfahrung im günstigen kleinkondensator bereich habe ich mit c1000s behringer b5, rode m5... konnten sich alle nicht halten, nervten in bestimmten frequenzen.
Im direkten vergleich zu den 040 klingen die km184 erdig, fleischig, Organisch. Die le witts hingegen luftig, schlank. allerdings ohne kälte, nervige präsenz Anhebungen, oder topfigkeit wie andere günstige kollegen. Hab sie bis jetz v.a. Vor guitalelen, acoustic gitarren und percussion eingesetzt. Im mix verwende ich deutlich weniger low cut auf den gitarren als bei den kms. Die lw Sitzen bei mehrspur aufnahmen gut im mix ohne eq eingriffe. Tolle auflösung, mir fehlt nix. Geht es hingegen um die darstellung eines solo instrumentes in einem guten raum würde ich auf die kms nicht verzichten wollen. Aber auch die lws tuns.
Sie zeichnen ein Sehr schönes detailreiches stereobild in ortf konfi mit einem grosskondensator als stützmikrofo für die wärme.
Verarbeitung:
Soweit in ordnung. Man kann die xlr buchsen durchaus ohne probleme mehrfach benutzen (b5 lässt grüssen...)Allerdings scheinen mir die handlingeräusche deutlich lauter als bei den neumännern. Selbst beim handling klingen die nm fleischiger und erdiger. Die lws offenbaren hingegen etwas topfigkeit im griffgeräusch. Ob sich diese eigenschaft bei lauten schallquellen (snare, e-guit ) negativ auswirkt muss ich noch rausfinden.

Also klare empfehlung: geheimtipp! ausprobieren! Die rode m5 gingen zurück. Diese bleiben.
Features
Sound
Verarbeitung
23
3
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S
Klein, stark, schwarz - Mikros wie ein Mokka
Spirit328 14.06.2024
Die ersten Kleinmembranmikrofone, die ihrem Namen wirklich alle Ehre machen.
Das bezieht sich zum einen auf den Durchmesser der Membran, zum anderen auch auf die mechansichen Abmessungen. Bei nur 24 mm Durchmesser und eine Länge (ohne XLR) von 83 mm kann man wirklich von "klein" sprechen.

Soundtechnisch hingegen sind die beiden Mikrofone ziemlich groß, will sagen: gut!
Klare Höhen, saubere Mitten und ordentliche Bässe, so wie es ein Mikrofon mit Nierencharakteristik halt hinbekommt. Von daher eine klare Empfehlung.

Die mechanische Verarbeitung ist vorbildlich und die Mikrofone sind überraschend leicht und sehr kompakt!!! Mit einer Stativklemme unter ein Ride-Becken angebracht sind sie quasi unsichtbar, aber unüberhörbar.

Die XLR Stecker sind mit goldbeschichteten Kontakten ausgestattet, was eine hohe Langlebigkeit der elektrischen Verbindung bietet und das in dieser Preisklasse!
Ein Neumann KM 184 z.B. hat keine (!) goldbeschichteten Kontakte und ist erheblich teurer.

Was mich aber etwas enttäuscht ist das Verhalten, wenn ich die LCT 040 Match an meinen Zoom F8n bzw. F8n Pro anschließe.
Wenn man den Gain des F8n Pro auf etwas über +56dB stellt, beginnen die Mikrofone zu schwingen und erzeugen ein deutlich vernehmbares Surren und Pfeifen, was immer lauter wird, je weiter man den Gain aufdreht. Am Ende treibt das sogar die 32 bit DACs des Zoom F8n Pro in die Begrenzung!
Merkwürdig hingegen ist, dass dies am Zoom F8n nicht so schnell auftritt und am Zoom H6 gar nicht, selbst wenn den Gain voll aufdreht!!!
Bei diesem Test habe ich nur die Aufnahmegeräte getauscht, alles andere blieb genau gleich!
Dreht man im Zoom F8n Pro den Gain nicht wesentlich über +45 dB auf, dann läuft alles stabil und der Sound ist kristallklar und knackig!
Am Tascam Portacapture X8 zeigt sich dasselbe Bild. Wenn man dort aber die Kanäle von "High" Gain auf "Low" Gain umschaltet, ist das Problem verschwunden und man kann damit großartige Aufnahmen machen, muss aber etwas mehr Aufmerksamkeit auf die Pegel verwenden!

Die mitgelieferten Klemmen sind robust und lassen sich einfach und präzise verwenden bzw. positionieren. Die Windschutze sind für Indoor Situationen mit leichter Lüftungsproblematik zu gebrauchen. Für Outdoor ... nimmt man bessere andere Lösungen.

Wenn man die Gains im Griff hat, hält sich das Rauschen in engen Grenzen und man wird viel Freude mit den LCT 040 Match haben.
Natürlich rauschen sie etwas stärker als ein KM 184, aber dafür rauscht es deutlich weniger im Geldbeutel. ;-) (ca. Faktor 8!)

Alles im Allen sind es gute und günstige Mikrofone, die ein bißchen mehr Aufmerksamkeit benötigen, wie man sie einsetzt bzw. pegelt.
Solange man sich im Rahmen des Möglichen hält, kann man erstaunlich gute Aufnahmen damit machen kann und das zu einem mehr als attraktiven Preis.
Features
Sound
Verarbeitung
5
0
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FV
klasse Zwerge
Freddie Veggie 04.11.2020
Klein, leicht, schon fast schnuckelig! Die kriegt man wirklich überall positioniert. Halten auch gut Lärm aus, und können sich die Schallquelle von Nahem anschauen. Natürlich hätte man noch gerne mehr features - ein oder zwei Low Cut Filter, pad, warum nicht auch noch gleich mehrere Richtcharakteristiken ... - aber für das Produkt aus Preis, Größe und Qualität bekommt man hier meiner Meinung nach schon ein guten Mikrofonsatz geliefert.

Leider habe ich keine höchstwertigen Kleinkondensatoren (nur AKG C1000s MkiV, und aktuell no-names als overhead - nicht mehr lange!) zum Vergleich, daher kann ich nicht bewerten, ob die LCT040 nun "besser" oder "schlechter" als dieses oder jenes Mikro klingt. Braucht es auch nicht! Sie funktionieren, sind leicht zu handhaben, ok, brauchen Phantomspannung aber gibt schlimmeres, und zeichnen akustisch ein schönes Bild von den sanften Tiefmittelfrequenzen bis hinauf ins Luftige. Und wem der Bass nicht reicht, rückt halt näher mit der Niere für Nah-effekte. Das ist außerdem die Sorte allrounder, die man durchaus auf so ziemlich jede Reise mitnehmen kann.

Ich bin derart zufrieden, dass ich nach dem ersten Paar auch noch das zweite bestellt habe. Jetzt, wo die Hang angemessen mikrofoniert wird, müssen die alten Overheads dran glauben am Drumset... Ich freu mich schon drauf.
Features
Sound
Verarbeitung
1
3
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D
Sound quality good, but very high self noise (in combination with cheap audio interfaces problematic)
Daniel178 31.08.2026
I bought the stereo matched pair to record a resonator guitar. The decision was made due to their small size (ideal for recording in constraint spaces, close miking or outdoors) and the mention on the product website that acoustic guitar recording is one of the main applications.

The first impressions when unpackaging: They are shipped in a nice box with good foam protection; all the contents are safely packed away in matching cut outs. The microphone clips are feeling sturdy and the angle adjustment is feeling very stiff, but in a good way: once the set screw is tightened, nothing moves. Another nice feature is that the 3/8'' thread is realized via a screw-in adapter, so if needed one can easily convert them to the 5/8'' standard. The microphones themselves feel not too heavy, but solid. It is quite unreal how small they are once one holds them in ones' own hands.

When setting up the microphones to do the first recordings with them, I was positively surprised how tight the clips grip the microphones - no chance that the microphone will fall out, even when the microphones hang upside down. Their lightweight, but sturdy construction makes recording safely in even not-ideal positions possible. The microphones' XLR connectors also grab the cable very tightly - certainly no loose connections like I had with other microphones. The provided foam protectors also fit snuggly.

The first impression of the sound quality was very good: The microphones sound airy/open, with a nice high end. Perhaps even a bit too bright for an already very bright sounding resonator guitar. However, with my interface (Focusrite Scarlett 4i4 4th Gen), the output level was very low, so I had to crank up the gain of the in-built preamps. No matter what combination of interface input gain and digital gain in the DAW I tried, the maximum achievable noise floor in the final mix was between -42 dB and -50 dB (for reference: minimum requirement for audio books is -60 dB and for professional studios around -65 dB to -75 dB), which is way too high for my purposes; especially when recording acoustic guitars with a lot of dynamics and long quite sections. From the data I gathered (please take it just as a reference what might be achievable with a cheap home setup, not as a 100 % acurate scientific test), my estimate of the self noise is around 22 dB to 25 dB; definitely (measurably and audibly) higher than the 20 dB specified by the manufacturer. In my case, the stereo match is also at least 3 dB to 5 dB off; however, this could be caused by measurement error due to my limited setup. For the time being I did not have the chance to test the microphones with a better external preamp; some interface preamps (especially of cheap interfaces) tend to not play well with condenser microphones. I have some equipment on order to further test the microphones under different conditions and perhaps find a solution.

In summary, the microphones are well-built and are sounding good, but the high self noise makes them difficult to use (especially with cheaper home recording setups, low volume sources or in high dynamic contexts).
Features
Sound
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