AKG C1000s MKIV

Kondensator Mikrofon

  • Niere/Hyperniere (wechselbar durch PPC)
  • via 48V Phantom oder 2x 1,5 V AA Batterie betreibbar
  • Schalter mit Batterie LED
  • steckbarer HF-Shelve durch PB-1000
  • Übertragungsbereich: 50 Hz - 20 kHz
  • elektrische Impedanz: 200 Ohm
  • Empfindlichkeit: 6 mV/Pa (-44 dBV)
  • Grenzschalldruck: 137 dB
  • Durchmesser: 34 mm
  • Länge: 220 mm
  • Nettogewicht: 275 g
  • Farbe: Schwarz
  • inkl. Transporttasche, Windschutz und Klemme
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Soundbeispiele

 
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  • Bossa Dry
  • Bossa Processed
  • Strumming Dry
  • Strumming Processed
  • Crash
  • Shaker
  • Woodblock

Weitere Infos

Kondensatormikrofon Ja
Anklippmikrofon Nein
Inkl. Klemme Ja
Stereo Set Nein
Charakteristik Hyperniere, Niere

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240 Kundenbewertungen
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4.6 /5
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
gutes Instrumentenmikro
Freddie Veggie, 22.01.2020
vorneweg: höchste Qualität gibt es nicht für den niedrigsten Preis. Daher ist bei allem meinen Lobgesang auf dieses Mikro doch der Kontext zu beachten!

tl;dr: Bewegt sich die Soundquelle in Relation zum Mikrofon nicht (d.h. sowohl Mikro als auch Instrument statisch / auf Stativ) ist dieses Teil wunderbar einzusetzen und läßt keine Wünsche offen (solange man beachtet, dass es sich hier um ein Kondensator handelt!)

Ich benutze dieses Mikrofon für mich sowie einen Mitmusiker, um akustische Instrumente abzunehmen. In meinem Fall handelt es sich um Didgeridoos (diverser Tonhöhe, mein niedriegstes ratzt um die 40 Hz), der Kumpan spielt Maultrommel, Sansula und diverse Kleinstpercussion.

Für das Didgeridoo bin ich mit dem Ton höchst zufrieden. Durch den handlichen Durchmesser passt das Mikrofon auch in so manches Rohr (was schöne Bassnaheffekte mit sich bringt). Der Frequenzverlauf ist für mich ansprechend flach und breit genug. Speziell die niedrigen Frequenzen werden durchaus schön abgebildet. Auch schnelle Impulse lösen sich schön auf. Natürlich hat das Mikrofon bauartbedingt (Kleinkondensator) seine Grenzen und Eigenheiten, eine Megadynamik wird nicht unterstützt, bei zu hohem Schalldruckpegel klingt das ganze gar nicht mehr schön und das Mikrofon nimmt natürlich auch relativ viele Nebengeräusche auf.

Nichtsdestotrotz ist dieses Mikrofon mein "goto" für meine tiefen, langen Rohre.

Speziell im Nahbereich schlägt sich eine Entfernungsänderung doch durchaus deutlich im Pegel nieder, daher ist das Instrument für "bewegte" Musikanten, die im Nahbereich aufnehmen, nur bedingt tauglich - außer ebenjene Musiker haben eine hohe Disziplin, was ihre Positionierung anbelangt. Das ist wohl der einzige Kritikpunkt, den ich als unser Band-Soundmensch im Hinblick auf obig erwähnten Maultrommler habe. Dieser tanzt gerne etwas, und da wird es schon schwierig mit einem gleichbleibenden Pegel, und somit eine passende Abmischung!

Ist aber der Nahbereich erstmal überstanden, nimmt das Mikrofon doch relativ leicht und stark die Hintergrundgeräusche auf. Das führt gerne zu Feedback, ist aber jetzt auch keine Eigenheit des AKG C1000s MKIV; sollte man wohl trotzdem bei der Mikrofonauswahl beachten.

Spezifisch zu diesem Mikrofon ist die oftmals verwirrende LED Anzeige mit der Phantomstromspeisung, wenn eine Batterie im Mikro enthalten ist. LED An, LED aus, was bedeutet was? Mikro an, externe Phantomspeisung = LED aus, Mikro an, Batteriespeisung = LED an, Mikro an, Batterie leer = LED aus, Mikro aus = LED aus. Da soll man mit einem Blick aufs Mikro sehen, ob alles mit rechten Dingen zugeht? Nein, das ist unmöglich.

Das Gewicht mit Batterie ist nicht ohne, Handheld wird man doch schnell müde. Andererseits ist dieses Mikro, wenn auch als Gesangsmikrofon zu verwenden, doch eher ein Instrumentenmikro und verdient meiner Meinung nach einen Ständer.

Für den Preis lohnt es sich meiner Meinung nach, "ein paar" von diesen Mikros zur Hand zu haben. Man weiss ja nie...
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Schön
Wolfgang4816, 04.10.2015
Seit vielen Jahren immer wieder in der Praxis entdeckt und in guter Erinnerung behalten, habe ich es mir jetzt gekauft. Zum Einsatz kommt es, wenn ein Mikro nicht so dicht vor der Nase sein soll, als Rednermikro, Gesangs- und zur Instrumentenabnahme. Die Batterielösung und somit die Unabhängigkeit von Phantomspannung war wichtigstes Kriterium.
Der Klang gefällt mir und auch das Äußere finde ich angenehm. Der Schalter ist endlich mal ein ordentliches Teil, intuitiv und praxistauglich. Die Logik mit der roten LED ist für mich, entgegen anderer Meinungen, nachvollziehbar.
Wegen der Batterien ist es größer als Mitbewerber, liegt dadurch aber gut in der Hand und passt zum Beispiel auch in eine Shure-Handfunken-Klemme.
Im ersten und zweiten Moment befremdlich ist für mich das große Vertrauen des Herstellers in die feinmotorischen Fähigkeiten der Nutzer, sobald die Schraubkappe entfernt wird.
Irgendwie unfair finde ich die Tasche. Das Mikro passt nur diagonal rein und der ohnehin zu labberige Windschutz kann nur noch daneben gequetscht werden. Und wohin im Alltag mit den kleinen Plastikkappen für die Charakteristik-Anpassung? Na gut, ein Koffer wie beim Vorgängermodell wäre mir zu groß, aber die aktuelle Lösung ist zu sparsam und passt nicht zum Mikro selbst und zum Preis.
Davon abgesehen ist das Mikro nicht nur gut, sondern auch schön.
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Top Sound aber die Kapsel sorgt für Schweißperlen
17.01.2017
Das Mikrofon ist klanglich einwandfrei. Es rauscht nicht, auch bei max. Gain, der Klang ist glasklar. Auch bei Außenaufnahmen. Die Hyperniere ist einwandfrei und tut genau das was sie soll.

Handgeräusche beim Bewegen sind eigentlich nicht vorhanden, selbst wenn man fest auf das Gehäuse klopft. Auch der Kabelanschluss macht keine Probleme in Sachen Körperschall. Die Verriegelung tut was sie soll und scheint robust.

Allerdings ist die Kapsel ein bisschen schwierig. Mit kalten Fingern würde ich nicht mal die Batterien wechseln wollen, da bei grobmotorischen Bewegungen der obere Teil des Gehäuses verdammt schnell an der Kapsel zieht und reißt.
Die mitgelieferten Aufsätze sollten vermutlich auch nicht zu oft gewechselt werden, da sie kaum wieder zu entfernen sind. Selbst mit Festhalten der elastisch angebrachten Kapsel fühlt es sich an als ob man rohe Gewalt anwendet und die Kapsel gleich vom Sockel gerissen würde.

Bis auf diese Einschränkung würde ich das Mikro uneingeschränkt empfehlen.

Ich habe das Mikrofon nun seit knapp 6 Wochen im Dauereinsatz und nutze es in den verschiedensten Umgebungen, Situationen und Temperaturbereichen; mit fast allen Aufsätzen und bin, bis auf oben genannte Punkte, sehr zufrieden.
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Alles Gute sind drei - und nicht vier
Jochen264, 02.06.2014
Nun arbeite ich mit dem Teil schon seit Mark II und war gespannt, was der Sprung von III auf IV bringt. Zunächst einmal mehr Kosten von ca. 50,- €. Das ist kein Pappenstiel und - gleich vorneweg - diese Mehrkosten bringen keinen Qualitätsgewinn. Ganz im Gegenteil. Für mich ist nun die Zeit gekommen, auf das sehr ähnliche Konkurrenzprodukt mit dem goldenen Punkt umzusteigen. Auch wenn es noch einmal mehr kostet.

Doch nun im Einzelnen:
1.) Ob der Wechsel der Gehäusefarbe von Champagner zu einer Art Schwarz so genial ist, ist sicherlich Geschmacksfrage. Für mich schaut das schwarze Gehäuse nach dem ersten Anfassen "gebraucht" aus.
2.) Eine neuer Schalter, der nun wirklich einfacher zu bedienen ist als das Pfriemelding von Mk III. Allerdings geht er nun so leicht, dass er sich beim Transport u. ä. selbst ein- oder ausschaltet. Ist mir schon passiert und das Mikro war lange Zeit an. Also sicherheitshalber weg vom Batteriebetrieb und immer Phantomstrom einplanen.
3.) Ich habe das Gefühl, dass das Teil jetzt etwas mehr Power hat. Ob dem wirklich so ist, habe ich nicht gemessen. Aber das Gefühl sagt es.
4.) Und jetzt kommt der Oberärger: Bei Mk III schraubte man die Hülse am Gehäuse ab und gelangte so zum Schacht für die Batterie. Und dieser Schacht war getrennt von der Kapsel oder von der Elektronik. Jetzt bei Mk IV schraubt man oben die Hülse ab und die Kapsel, die Verdrahtung und ein frei schwebender Batterieschacht liegt frei. Die AA-Batterien sind da so schlecht hineinzubekommen, dass zu erwarten ist, dass - wenn es mal schnell gehen muss - die Kapsel beschädigt wird oder ein Kabel abgerissen wird. Das ist billig und höchst peinlich für so einen renommierten Mikro-Hersteller. Gleich in welchem er fertigen lässt.
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