the t.bone RB 100 Bändchenmikro

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Bändchenmikrofon

  • Charakteristik: 8
  • Frequenzgang: 30 - 15000 Hz
  • Empfindlichkeit: -54 dB
  • Grenzschalldruckpegel: 148 dB
  • Impedanz: =< 600 Ohm
  • Durchmesser: 37 mm

Länge: 175 mm

  • Gewicht: 496 g
  • inkl. Spinne (elastische Halterung)

HInweis: Phantomspeisung muss ausgeschaltet werden!

Erhältlich seit Februar 2007
Artikelnummer 107913
Verkaufseinheit 1 Stück
Kondensatormikrofon Nein
Anklippmikrofon Nein
Inkl. Klemme Ja
Stereo Set Nein
Charakteristik Acht
Inkl. Spinne 1
79 €
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Charmante Farbe

Das the t.bone RB 100 ist ein klassisches Bändchenmikrofon, das sich für viele Zwecke eignet. Es weist einen typischen Bändchenfrequenzgang auf, der in den Höhen sehr sanft abrollt und bei etwa 15 kHz beendet ist. Die Richtcharakteristik fällt, ebenfalls typisch für ein Bändchenmikrofon, achterförmig aus. Der Lieferumfang umfasst eine Spinne mit elastischer Mikrofonhalterung für nebengeräuscharmes Aufnehmen. Das the t.bone RB 100 ist ein kostengünstiger Einstieg in die Welt der Bändchenmikrofone. Außerdem bietet es eine ganz neue Farbe für besondere Klänge in einem bereits vorhandenen Mikrofonarsenal.

Warum Bändchen?

Ein Bändchenmikrofon ist im Prinzip ein dynamisches Mikrofon, bei dem anstatt einer Membran mit Spule ein hauchdünnes Metallbändchen zwischen Dauermagneten eingespannt ist. Wird dieses Bändchen nun durch eintreffenden Schall in Bewegung versetzt, entsteht durch das Zusammenspiel aus Bewegung und Magnetfeld eine Spannung im Bändchen, die als Audiosignal abgegriffen wird. Und wie klingt das nun? Bändchenmikrofonen wird in der Regel ein sehr natürlicher und ungefärbter Klang zugesagt. Gegenüber Kondensatormikrofonen weisen sie einen sanften Abfall der Höhen im Frequenzspektrum auf, was zu einer gewissen Wärme im Klang führt. Allerdings reichen die Höhen meist weiter hinauf als bei gewöhnlichen Tauchspulenmikrofonen.

Echtes Schnäppchen

Ob es nun ein neues Mikrofon mit speziellen Eigenschaften für die bereits bestehende Sammlung sein soll, oder ob der Kauf des the t.bone RB 100 den Einstieg in die Bändchenwelt darstellt, spielt kaum eine Rolle. Das RB100 macht in beiden Fällen eine gute Figur. Es bietet sich zur Close-Mic-Abnahme von Gitarrenverstärkern sowie Akustikgitarren oder, in doppelter Ausführung, als Stereo-Raum-Mikrofonierung an. Wer den vielgelobten Klang der Bändchenmikrofone einfach einmal selbst ausprobieren möchte, kann mit dem RB 100 nichts falsch machen. Gemessen an Klang und Lieferumfang ist der Preis ein echtes Schnäppchen. Außerdem weiß man nie, wann man die eigenständige Klangfarbe eines Bändchenmikrofons mal gebrauchen kann.

Über the t.bone

Seit 1994 gehört the t.bone zum Portfolio der Eigenmarken des Musikhaus Thomann. Artikel wie Kopfhörer, Drahtlossysteme, InEar-Ausstattung sowie diverse Mikrofone und passendes Zubehör werden unter dem Markennamen angeboten. Die Produkte werden ausschließlich von namhaften Herstellern gefertigt, die auch für viele bekannte Marken produzieren. Klarer Vorteil: Markenqualität zum günstigen Preis. Und Qualität spricht sich rum: Jeder siebte Thomann-Kunde hat schon mindestens ein Produkt von the t.bone gekauft.

Vielseitig einsetzbar

Neben den beschriebenen Standardanwendungen für Bändchenmikrofone, wie etwa die Abnahme von Gitarrenverstärkern, Akustikgitarren und anderen akustischen Instrumenten, bietet sich das RB 100 speziell für Raummikrofonierungen an. Durch seine Achter-Charakteristik eignet es sich hervorragend für das Blumlein-Stereo-Verfahren, bei dem mit zwei Mikrofonen mit Achter-Charakteristik, die um 90° gegeneinander verdreht werden, aufgenommen wird und so ein sehr realistisches 360° Klangbild eingefangen werden kann. Ebenso eignet es sich als Side-Mikrofon in einem Mid-Side-Stereo-Setup. Wie man sieht, bekommt man mit seinem ersten Bändchenmikrofon also nicht nur eine neue Klangfarbe, sondern außerdem Zugang zu vielen neuen Aufnahmemethoden.

174 Kundenbewertungen

129 Rezensionen

MS
Gutes Mikrofon, allerdings erst nach komplizierter Nachbesserung
Markus Samper 12.10.2009
Ich selbst besitze nun 2 RB100 Mikrofone und verwende sie als Overheads für Schlagzeugaufnahmen oder an Gitarrenboxen im Studio. Meine Modelle klingen ausgezeichnet, allerdings erst nachdem ich selbst einiges an Arbeit hinein gesteckt habe. Von Werk aus hatten ALLE! T.Bone RB100 die ich bis jetzt gesehen habe ein nicht sauber gespanntes Bändchen, welches sehr lose in dem Magnetspalt hängt. Man hört dies deutlich wenn man sein Mikrofon einmal quer hält und dann auf die andere Seite kippt wie das Bändchen durch den Spalt rutscht und ein Rumpeln verursacht. Für den Anwender bedeutet dies meist einen nicht optimalen Ausgangspegel und auch keinen optimalen Klang.

Ich habe meine beiden Bändchen von Hand nachgespannt, was allerdings ein keine leicht Arbeit ist, man sollte ganz genau wissen wie man vorgeht, sonst kann das Mikrofon in windeseile zerstört werden. Die Leute von Thomann sollten verstärkt auf dieses Problem schauen, um ehrlich zu sein hätte ich wenn nicht selbst die Reparatur durchführen hätte können das Mikrofon sofort zurückgeschickt.

Wenn man ein Modell mit richtig gespannten Bändchen bekommt, gibt es sicher kein Mikrofon welches das Preis/Leistungsverhältnis vom RB100 schlagen könnte.
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Pi
Powerblues inc. 10.05.2014
Ein Musiker, der neulich bei mir im Studio war, sagte mit Blick auf dieses Mikrofon: "Wow! Ist das Ding wirklich so edel oder tut`s nur so?" Ich antwortete darauf: "Naja, teilweise..."
Das beschreibt`s eigentlich ganz gut.

Über den anscheinend fast obligatorischen "ribbon sag" laß ich mich garnicht aus, mein Mikrofon war davon betroffen, aber könnte ich sowas nicht selbst in Ordnung bringen, hätte ich mich nicht drauf eingelassen. Also, zuerst mal aufgeschraubt und korrigiert, das Bändchen, das vorher so locker war, daß es hemmungslos gegen die Magneten schlackerte und so lautere (Amp-) Signale völlig unbrauchbar machte...
(ein in Spiritus getränktes Wattestäbchen leistet da gute Dienste, aber Voooorsicht...)

Wofür nehm ich es nun?

Für mich hat sich ganz klar ein Einsatzgebiert herauskristallisiert: als Stützmikrofon für eine elektrisch verstärkte Bluesharp ist es zur Ampabnahme ziemlich genial. Die Harp kriegt genau den Bauch und "vintage"-touch den man sich so vorstellt. Dafür habe ich es gekauft, dafür funktioniert`s super und deswegen bin ich sehr zufrieden damit.

Für die E-Gitarre nehm ich doch lieber andere Mikros, und irgendwas akustisches kann ich mir beim besten WIllen mit diesem Mikrofon nicht vorstellen. Dazu fehlen zu sehr eine feine Auflösung und die Höhen...

Trotz der eingeschränkten Verwendungsmöglichkeit: schön, daß man hier für relativ wenig Geld soviel Spielzeug für den Heimstudiosandkasten kriegt....;-)

Wegen der eingeschränkten Verwendungsmöglichkeiten und möglichen nötigen Korrekturen würde ich es eher der experimentier- und -bastelfreudigen Kollegenfraktion empfehlen. Eher nix für plug and play-Verwöhnte.
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A
Billig - Oho! und aua...
Ausfahrt 29.03.2022
Wieder einmal ein Produkt, wo man sich fragt: wie machen die das? Um hier nicht eine Reportage über globale Ausbeutung von sehr wahrscheinlich chinesischen Arbeiterinnen vom Stapel zu lassen, sage ich nur so viel: Im Vergleichstest zu einem teuren Ribbon, kommt das
the t.bone RB 100 nicht schlecht weg. Z.B. zur Abnahme von Amps voll ok. Anstelle einer aufwändigen Holzschachtel wäre eine etwas passgenauere XLR Buchse am Mikrofon sinnvoller. (Stecker wackelt). Und wie gesagt, wirklich gut schlafen kann man nach einem solchen Billig-Kauf nicht wirklich
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A
Sieht cool aus, klingt okay
AlX 19.08.2020
Gleich vorweg, das Teil sieht cooler aus als es klingt. Das gesagt, muss ich aber sagen dass ich den Klang deswegen nicht schlecht finde. Wenn man das Vorbild im Ohr hat erwartet man einen warmen, unten rum sehr voluminösen Klang mit einem weichen Rolloff in den hohen Frequenzen. Im Vergleich dazu hat das RB100 eine gewisse, schrillere Note, die zumindest bei mir die oberen Mitten betont. Dafür ist in den Höhen dann nicht mehr so viel Detail, die Bässe hingegen sind bauformbedingt stark repräsentiert und ein Lowcut am Pult in den meisten Anwendungen ratsam. Als Gitarrenmic ist es durchaus brauchbar, man muss sich aber der bauartbedingten Umstände bewusst sein; die 8-Charakteristik nimmt auch den Raum hinter der Box mit auf, das kann gut oder schlecht sein. Und wegen der Spinne kommt man meistens nicht so nah ran an den Speaker um sowas wie einen Nahbesprechungseffekt zu nutzen. Bei mir liefert das Mic in Kombination mit 2-3 57ern einen guten Schuss Bässe und "räumliche Natürlichkeit" mit in den Mix, mit etwas mehr Zeit bin ich sicher dass man auch allein mit dem RB100 sehr brauchbare Sounds abnehmen kann. Die Verarbeitung ist gut, das Konstrukt ist robust unf fühlt sich sehr wertig an, macht richtig Spaß. Erfreulicherweise war kein Ribbon Sag per Sichtkontrolle erkennbar. Die Spinne packt ziemlich gut zu und rundet das Paket ab. Schick ist auch die Aufbewahrungsbox für das Mic. Für den Preis hat man einiges zum Spielen.
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