Behringer X 32

32-Kanal 16-Bus Digitalmischpult

  • 32 XLR Mic/Line Eingänge
  • 8 Stereo FX Returns
  • 16 Mix Busse
  • 6 Matrix Busse mit Insert
  • 6 Mute Gruppen
  • 8 DCA Gruppen
  • 16 XLR Ausgänge
  • 6 Aux In über 6,3 mm Klinke (wahlweise 2 über Cinch)
  • 6 Aux Out über 6,3 mm Klinke (wahlweise 2 über Cinch)
  • AES/EBU Stereo Digital-Ausgang
  • 2 Kopfhörer-Ausgänge über 6,3 mm Klinke
  • Stereo Monitor/Control Room Ausgang mit Dim und Mono Funktion
  • 32in/32out USB Audio Interface
  • 100 mm Motor Fader
  • 7" TFT Farbdisplay
  • LCD Display pro Kanal
  • 4-Band vollparametrischer EQ pro Kanal
  • einstellbare Delays in allen Kanälen
  • virtuelles Effekt-Rack mit 8 FX Slots
  • eingebauter Stereo USB Recorder
  • fernsteuerbar mit USB oder Ethernet
  • kompatibel mit Behringer P-16 Personal Monitoring System
  • volle MIDI Implementation
  • Abmessungen (B x T x H): 900 x 550 x 230 mm
  • Gewicht: 20,0 kg
  • passende Erweiterungskarte: USB Record: Art. 371631 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passendes Case: Art. 281791 (nicht im Lieferumfang enthalten)

Weitere Infos

Busse 16
Physikalische Eingänge 32
Kanalzahl max. 32
DCA Ja
Externer Kartenslot Ja
Touch Screen Nein
Offline Editing Ja
Absetzbare Stagebox Ja
Externes Netzteil Nein
Havarienetzteil Nein
19" Rackformat Nein
Eingebauter Audio Player Ja

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  • 3
  • 2
  • 1
4.8 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
213 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Ungefähr doppelt so viel wie ich erwartet haben
Hubert W., 31.07.2013
Kurz zu mir. Ich mische seit 28 Jahren Bands und hab die komplette Entwicklung der Livemischpulte mitgemacht.
Derzeit sind folgende Analogpulte mein eigen: Soundcraft 8000 56/8/2, Allan&Heath GL 2800 32/8/2, 2 x A&H Wizard 16:2 + reichlich hochwertiges Outboard.
Ich arbeitet regelmäßig für andere Verleihe als Frontplatzbetreuung an allen gängigen digitalen und analogen Konsolen und besuche regelmäßig Operatorschulungen für Digitalkonsolen.

Lange wollte ich mir schon eine Digitale Konsole kaufen, bin aber nie mit irgenwas richtig warm geworden: Sie gefielen mir vom Sound nicht (Yamaha), die Bedienung (ILive da fehlen mir die Auxregeler), zu unzuverlässig (SD) oder ich fand Sie einfach zu teuer (SC48/Venue/VI/CL).
Bis heute begreife ich auch nicht warum viel Hersteller Ihre Konsolen so überdimensional verpacken, dass man bei Bandproduktion sein Pult eigentlich schon nicht mehr mitnehmen darf (z.B. Midas Pro 2, Avid SC 48).

Nun gut was bleibt?
Roland, fühlt sich für mich nicht gut an und ist alles andere als Riderfest. Wiederverkauf mäßig.
Presonus so überhaupt nicht meines und keine Digitale Stagebox.
Digico SD9 Red Snapper cooles Pult, aber irgendwie hatte ich schon zuviel Stress mit SD Pulten. Aber in der engeren Wahl.
VI1 lange Zeit mein Favorit. Durchdachte Konzeption mit der digitalen Stagebox, jedoch riesiges Packmaß. Mit der Stagebox jenseits der 20000 Euro.

und die X32
Lange Zeit sah ich sie mir gar nicht an, da der falsche Name auf dem Pult stand. Bis in einem Club plötzlich eine vor mir hatte. Es sollte eine M7CL stehen die aber kurzfristig ausgetauscht werden musste. OK neues Pult. Nach 3 Minuten fühlte ichmich darauf wohl. Vom Klang her so wie man es von einem Pult erwartet. Also durchweg positiv überrascht. Das war der Stand November 2012.

Dann begann ich zu grübeln. Bei 4500 Euro (Pult/Case/Stageboxen/Core) kann man eigentlich nicht viel falsch machen oder bei einem Wiederverkauf verlieren.

Also dann mal her mit dem Bäh ringer. Hätte es von Midas das gleiche Pult ohne den Behringeraufdruck gegeben hätte ich auch 500 Euro mehr bezahlt.
Seit Jan 2013 besitze ich mein eigenes X32 mit 2xS16 Stageboxen.
Inzwischen hab ich 30 Einzelveranstaltungen und 5 Wochen Festivalbetrieb (3-9 Bands am Tag), darunter Uferlos Freising oder die Hauptbühne der Kaltenberger Ritterspiele damit gemacht und ich bin einfach begeistert.
Das X32 läuft wenn es 36 Grad im Schatten oder 96% Luftfeuchtigkeit hat. Es klingt so das ich überhaupt nichts vermisse. Das Digitale Multicore funktioniert einfach, also ganz einfach.
Ich hab Analoge Inserts am Pult die ich überall einschleifen kann (z.B. Feedbacksupressor für Chöre oder Akustische Instrumente). Welches von den teuren Pulten kann das?
Die Effekte sind prima, lassen sich leicht Bedienen und fühlen sich vertraut an. Das frei definierbare Bedienfeld mit 3x4 Potis und 3x8 Tastern trägt da einiges dazu bei. Für mich ein Highlight von diesem Pult das auch einen Touchscreen überflüssig macht.
Und jetzt das absolute Hightlicht - die IPad Fernsteuerung.
Mit dem Juliupdate sind jetzt fast alle Bedienmöglichekeiten auch auf dem IPad verfügbar. Auch Delayzeiten, Gruppen/DCA zuordnugnen.
Kurzauftritt bei einer Firmenveranstaltung? Kein Platz für den FOH im Publikum? Kein Bock Multicore zu ziehen? Scheiß drauf, Pult auf die Bühne, rest mit dem IPad.
Musiker die nicht wissen was sie auf dem Monitor haben wollen? Man stellt sich daneben und macht es wie man es selbst gerne haben würde. Trefferquote 96%.
Mit 2. Mann auf der Bühne 50% schnelleren Soundcheck. Sogar noch schneller als mit einem Monitorplatz, da man auf der Bühne sich bewegen kann.
Ich hab bisher nur bei Yamaha eine ähnlich gute Anwendung gesehen. z.B. Midas und Soundcraft sind Lichtjahre davon entfernet. Avid hat gar keine.

Die Ipad Anwendung läuft so gut und ist so einfach zu bedienen, dass ich einen X32Rack vorbestellt hab.

Klingt ja irgendwie blöd das ich die X32 permanent mit Pulten wie die VI oder SC 48 vergleiche, die preislich miteinander nichts zu tun haben. Aber für mich spielt die X32 in der gleichen Klasse. Ich hab Monatelang versucht den Pferdefuß zu finden und finde ihn einfach nicht.
Jeder Fremdtechniker war beim Vorgespräch erst skeptisch, aber interessiert und nach der Show überzeugt. Mir ging es ja ähnlich. Ich denke das die X 32 in den nächsten Monaten im mittleren Segment auf immer mehr Raider auftauchen wird.
Wäre das Pult 2000 Euro teurer wäre es immer noch günstig.
Und selbst wenn es nach 3 1/2 jahren (3 Jahre Garantie) die Hufe hochreißt hat sein Geld locker eingespielt.
Viele von den Sachen die ich mir am Anfang noch gewünscht habe sind mit den Updates dazu gekommen oder ich hatte sie einfach noch nicht gefunden.

Auf meiner Wunschliste stehen nur Kleinigkeiten. Ich hätte gerne noch einen Multibandcompressor für die Summe und einen Feedbacksupressor für meine Cabarett /Headset und Chorsachen. Aber sonst ist alles drin.
Verdammt ich bin ein BehringerFan wie konnte das passieren!
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Tolles Preis-Leistungsverhältnis
Volker9877, 21.12.2018
Also, um es kurz zu sagen. Dat is n tolles Ding!

ABER: Man muss sich trotzdem damit beschäftigen und reinfuchsen. Durch die Doppelbelegung der Taster und die schier unzähligen Einstellmöglichkeiten hat man sehr viele tolle Möglichkeiten das Board zu nutzen, zu routen und zu editieren. Ich kann für konkrete Einstellungen nur zahlreiche Youtube-Videos empfehlen. Die helfen sehr!

Man muss sehr genau gucken, welchen Kanal man gerade selektiert hat, wenn man Einstellungen vornimmt. Will man die Gitarre auf Kanal 13 editieren, muss dieser auch ?selected? sein. Hat man nämlich den ?falschen? Kanal z.B. 14 mit dem Bass ausgewählt, verändert und dreht man eben auch am falschen Kanal. Bei der Gitarre tut sich dann nichts. Hört sich doof und simpel an, weil man ja einfach nur gucken muss, aber daran muss man sich auch erst gewöhnen. Eigentlich ist es voll logisch und genial gelöst. Hat man den richtigen Kanal ausgewählt, kann man die wichtigsten Einstellungen (Gain, EQ, Kompressor usw) direkt abrufen, auf das Display legen und bearbeiten. Sehr gut!

Für unseren Probenraum haben wir richtig gute Einstellungen gefunden. Die vorhandenen FX-Presets auf den Kanal kopiert und dann angepasst und etwas abgeändert ? perfekt. Bis auf die Drums nehmen wir jetzt alles mit dem Mischpult ab. Der Gesang ? immer ein kleines Problemkind ? setzt sich gut durch und ist bestens hörbar. Der gesamte Bandsound ist transparenter und differenzierter geworden. Super!

Einzige Kritikpunkte: es gibt keine MP3 Abspielmöglichkeit vom Mixer aus. Wenn ich Musik vom USB-Stick abspielen will, muss diese in WAV-Dateien vorliegen. Natürlich kann ich einen MP3 Player oder das Smartphone mit dem Mixer verbinden und über einen Kanal abspielen, aber eben leider nicht via dem eingebauten USB-Port. Und zweitens: die Schieberegler bzw die Plastikaufsätze sind echt?.. sagen wir mal günstig und lose. Die sind so locker aufgesetzt, dass mir beim Regeln der Aufsatz einfach abgefallen ist. Da hätte man sich wohl eine etwas bessere & stabilere Lösung einfallen lassen können.

Insgesamt und bei dem Preis von derzeit ¤ 1.599 (Stand 11/2018) bekommt man viel für sein Geld und dies
in ansprechender Qualität. Eine klare Kaufempfehlung!!
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