Behringer SD8

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Digitale Stagebox

  • mit 8 Ein- und 8 Ausgängen
  • AES50 Netzwerk (Klark Teknik)
  • bis zu 100 m CAT-5e Kabel möglich
  • 2-Port Anschluss für P-16 Monitor Anschluss
  • USB Anschluss für Systemupdates per PC
  • Bauhöhe: 2 HE
  • Abmessungen (LxBxH): 333 x 149 x 95 mm
  • passende Tasche: Art. 379654 oder Art. 466438 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Mai 2015
Artikelnummer 361345
Verkaufseinheit 1 Stück
Netzwerk Protokoll AES50
Anschluss RJ45
Input Kanäle 8
Output Kanäle 8
Input Digital 0
Output Digital 0
Breite 333
Tiefe 149
Höhe 95
Gewicht 2,5 kg
Einbauhöhe 3 HE
19" Rackkit Ja
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398 €
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RS
Tolles Teil, aber beim nächsten Mal nehme ich gleich die SD16
Rishi S. Vlote 07.01.2021
Die Behringer SD8/SD16 Stagebox ist eine sehr gute Erweiterung für die X32 Serie von Behringer und wird benötigt sobald man mehr als die internen 22 Eingänge verwenden will, bzw. mit dem Pult in der bisher üblichen FOH (Front of House) Position mixen will. Dazu wird einfach der Mixer und die Stagebox mit einem bis zu 100 mtr. langen CAT5 Kabel verbunden und man/frau hat entweder 8 bzw. 16 zusätzliche Ein- und 8 Ausgänge verfügbar (oder kann die Mikrofone etc. auf der Bühne mit der Stagebox verkabeln und von bis zu 100mtr. Entfernung mixen). Zuvor muß man natürlich noch die entsprechenden Routings im Mixer vornehmen. Dazu werden im Routing Menü die gewünschten Input Blöcke den entsprechenden AES50 Blöcken zugewiesen. Das ist nicht so kompliziert und die meisten werden das hinbekommen.
Behringer weist darauf hin, nur abgeschirmtes Netzwerk Kabel zu verwenden. Das ist bei größeren Distanzen sicher unbedingt wichtig! Bei unserem Bühnensetup (max. 5mtr. ) hatten wir mit einem Standard Netzwerkkabel bisher noch nie Probleme. Ein professionelles CAT Kabel hat natürlich auch Vorteile wegen der professionellen Verriegelung.
Die SD8 und SD16 haben für uns einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber dem Mixer - Die Eingänge sind als Combobuchsen ausgeführt, so daß man wahlweise Klinken oder XLR Stecker verwenden kann. Insbesondere für Keyboards, Soundkarten, etc. braucht man also nicht die Auxwege verwenden bzw. mit zusätzlichen DI Boxen zu arbeiten.
Die zusätzlichen 8 XLR Ausgänge sind natürlich für Bands mit größeren Monitor Setups etc. sehr praktisch.
Die 2 AES50 Buchsen sind professionelle verriegelbare RJ45 Buchsen und versenkt an der linken Seite der Stagebox angebracht. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich die 3-pol Standard Netzbuchse mit Netzschalter, ebenfalls versenkt. Vorn gibt es noch 2 Ultranet Buchsen (ebenfalls für RJ45 Buchsen für Netzwerkkabel) zum Anschluß des Behringer Personal Monitoring Systems, sowie einen USB Anschluß (für Firmware Updates). Weiterhin eine Power LED und zwei Status LEDs für die AES50 Buchsen. Die sind manchmal sehr hilfreich bei der Fehleranalyse!
Die beiden verchromten Stahlbügel sind als Griffe gut zu gebrauchen. Die SD8 ist mit 2 HE und insgesamt 150mm Tiefe sehr kompakt. Es werden auch 19" Winkel mitgeliefert, um das Teil ins 19" Rack schrauben zu können (Dazu später mehr). Insgesamt ist die Stagebox sehr gut verarbeitet und dürfte bei pfleglicher Behandlung viele Jahre klaglos ihren Dienst versehen. Man kann die Box je nach Bedarf sowohl auf der Unterseite Seite liegend wie nach oben gerichtet verwenden. Die Seitenteile stehen rundum ein paar mm über und schützen so einerseits die Metallflächen, zum anderen sind sie aus einem Hartgummi ähnlichen Kunststoff und fungieren somit wie Gummifüße.
Rein technisch ist es wichtig zu realisieren, daß digitale Stageboxen aktiv sind. Sie besitzt die gleichen Vorverstärker wie der Mixer und viele Funktionen wie die Vorverstärkung, werden ferngesteuert bereits in der Stagebox geregelt. Daher ist es eben auch möglich, 50 Kanäle über ein dünnes Netzwerkkabel zu schicken.
Über die 2. AES50 Buchse kann einfach eine weitere SD8 oder SD16 kaskadiert werden und somit ggfls. 32 Inputs und 16 Ausgänge übertragen.
Der Klang der integrierten Mikrofonvorverstärker entspricht denen im X32. Ich konnte keine Unterschiede feststellen. Menschen mit goldenen Ohren können anscheinend durch Verwendung der MIDAS Stageboxen, den Sound , inbesondere fürs Studio, noch mal verbessern. Ich gestehe, daß mein Gehör den Unterschied leider nicht mehr wahrnimmt (61 jähriger Drummer mit einseitgem Hörsturz!). In jedem Fall ist die Soundqualität, insbesondere für Live Events, laut Aussage vieler professioneller Mixer, Tester und Musiker ohne Tadel.
Bei soviel Licht gibt es für mich aber auch ein paar Schatten:
1. die seitlich angebrachten Netzbuchsen und Schalter sowie die AES50 Buchsen machen es nicht einfach, die SD8/respektive SD16 im Rack zu betreiben, denn zum einen bleibt nicht viel Platz an der Seite für professionelle CAT5 Stecker und ein Ändern der Netzwerk Verkabelung ist mit Rackausbau verbunden. Auch das direkte Ein- Ausschalten am Gerät ist eher schwierig und somit nur was für Festinstallationen.
Aber auch auf der Bühne ist es nicht immer von Vorteil, wenn die Stecker und Kabel auf drei Seiten heraus stehen...
Weiterhin gibt es keine LEDs für die Phantom Power. Das hätte mich beim letzten Gig beinahe ein teures Bändchen Mikrofon gekostet. Wer auf solche Details angewiesen ist muss zur S16 greifen, die bietet, neben einigen anderen Features auch noch einen regelbaren Kopfhörer Ausgang (aber keine Combi Buchsen!).
Fazit: Ich rate, lieber gleich zur SD16 zu greifen, wenn man sich nicht sicher ist, ob man irgendwann doch mal ein paar mehr Kanäle braucht... Ansonsten klare Kaufempfehlung.
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U
Für mich der ideale Ableger an den Drums
Uwe202 05.01.2016
Ein Digitalpult spielt seine stärken auch mit der passenden Peripherie aus. Im Fall des X32 sind das dann die S16/32 oder eben die SD 8 / 16.
Ich habe mich für die SD 8 entschieden, um dezentral Abnahmepunkte aber auch Ausgabepunkte auf der Bühne zu schaffen und im konkreten Fall die Drum-Abnahme zu vereinfachen. Als "Verlängerung" der S16 die das übrige Equipment aufnimmt, bietet die SD 8 mit 8 E/A Kanälen beste Möglichkeiten die meisten typischen Abnahmesituationen an den Drums zu erledigen. Stichwort - Kurze Kabelführung im Bereich der Drums auch bei großen Bühnen. Gleichzeitig erfolgt die Ausgabe von von 2 Monitorwegen für aktive Monitore in diesem Bereich sowie 2 InEar Kanäle für den Drummer. Die Umschaltung der Ausgangskanäle ist problemlos und erweitert damit schlagartig die Anzahl der Ausgabekanäle unabhängig davon, dass natürlich auch das P16 Monitorsystem über die beiden ADAT ausgänge möglich wäre. Das gibt Raum auch mal über InEar-Monitoring in Stereo nachzudenken.
Nicht vergessen möchte ich, die beiden Hi-Z Eingänge in den Kombibuchsen, was dazu verleitet mal eben die Westergitarre anzuschließen und die dann über einen erstklassigen Vorverstärker einzubinden und nebenbei auf eine DI-Box zu verzichten. Sehr Überzeugend(!)

Die Latenz haben wir nicht gemessen, konnten aber auch "in Reihe" mit der S16 keinerlei Verzögerungen warnehmen.

Das Handling ist perfekt. Die Box wird von zwei umlaufenden Gummimanschetten umfasst und liegt geschützt auf dem Boden. Sie kann z.B. gedreht werden um sie(von oben) zu verkabeln. Man spart in dieser Bauform ein extra Rack. Dennoch liegen Rackohren bei um das Teil auch anders zu konfiguriren.
Ich würde mir wünschen, dass der Netzanschluss besser über eine verriegelbare Lösung verfügen sollte.
Dennoch ist die SD8 eine perfekte Ergänzung für das X32.
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T
Super Erweiterung für X/M32 Serie
Thomas649 25.01.2022
Neben einer SD16, die wir schon einige Jahre im Einsatz haben, ist nun auch eine SD8 als zusätzliche Erweiterung zum X32 Producer dazugekommen.
Verarbeitung ist angesichts des Preis/Leistungsverhältnisses gut, die Möglichkeit die Box auch in ein Rack einzubauen super.
Wir nutzen sie als weitere Stagebox, damit die Bühnenverkablung noch aufgeräumter aussieht.
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z
Praktisch und handlich
zevier 24.03.2019
Zur Ergänzung einer vorhandenen S16 wurde die SD8 angeschafft. Das gibt mehr Flexibilität im Bühnenaufbau und verkürzt die Kabelwege auf der Bühne, weil eine vorn und eine hinten stehen kann - und natürlich: zusätzliche Ein- und Ausgänge.
Im Vergleich zur S16 ergeben sich (abgesehen von der Kanalzahl) folgende Vor- und Nachteile:
a) Vorteile:
- Handlich und klein. Das Transportmaß- und Gewicht ist um ein Vielfaches geringer als bei einer S16 im Rack-Case. Auch auf der Bühne nimmt das Gerät wenig Platz in Anspruch.
- Bequemes Anschließen auf der Bühne, weil die Anschlüsse einfach nach oben gedreht werden können.
- Kombi-Buchsen nehmen auch Klinkenstecker entgegen. Das spart Adapter und vereinfacht die Anschlüsse.
b) Nachteile:
- Es fehlen die roten LEDs an den Eingängen, die eine aktivierte Phantomspeisung anzeigen. (Das finde ich bei der S16 doch recht praktisch, weil man dann sofort sehen kann, wenn da etwas fehlkonfiguriert ist.)
- Phantomspeisung und Pegel sind nur vom Pult aus einstellbar - ist aber kein echter Nachteil, das ist der normale Weg, habe ich selten anders gemacht.
- Die Kombibuchsen haben keine Verriegelung. Sitzen aber auch so straff genug, dass nichts rausfällt.

Fazit: Eine schöne kleine solide Stagebox - sehr nützlich bei wenig Gepäck.
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