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Behringer Flow 8

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Digital Mixer

  • mit Bluetooth Audio und USB Audio Interface
  • 2 Mono-Kanäle mit Mikrofon-Eingängen: XLR (+48 V Phantomspeisung schaltbar)
  • 2 Mono-Kanäle für Mikrofon- und Line-Signale: XLR/TRS Combo-Buchse
  • 2 Stereo-Kanäle für Line- und Instrumentensignale: 6,3 mm Klinke
  • pro Kanal: 4-Band EQ und Kompressor
  • Stereo Main-Ausgang mit 9-Band EQ und Limiter: XLR
  • 2 Monitor-Ausgänge: 6,3 mm Klinke
  • Stereo-Kopfhörerausgang: 6,3 mm Klinke
  • Fußschalter-Eingang: 6,3 mm Klinke
  • USB-B Port zur Audioübertragung
  • Micro USB Port zur Stromversorgung
  • 60 mm Fader
  • 2 Effektprozessoren mit 16 Effekten
  • vollständig steuerbar über Behringer FLOW Control App (für Android und iOS verfügbar)
  • Bluetooth Audio für direktes Streaming von Smartphones oder Tablets
  • 24 Bit / 48 kHz USB Audio Interface mit 10 Eingängen und 2 Ausgängen
  • Abmessungen (B x Tx H): 229 x 172 x 48 mm
  • Gewicht: 1,4 kg
  • inkl. externem Netzteil (5 V DC)
  • passende Schutzhülle: Art. 507895 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Bedienoberfläche physisch/remote
Faderanzahl 6
Inputs DSP Chan 8
Mic Preamp 4
physischer Output 4
Digitale Stagebox-Anbindung Nein
Hotspot Bluetooth
Multitrack Record Ja
integ. Player/Rec via USB/SD nein
19" Rackmount Nein
Artikelnummer 505388
249 €
Versandkostenfrei und inkl. MwSt.
In 4-5 Wochen lieferbar
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2 Verkaufsrang

Digitaler Mischer mit kompakten Maßen

Der Behringer Flow 8 ist ein kompakter, digitaler Mischer, der sich aufgrund seiner geringen Größe und seiner zahlreichen Funktionen für eine Vielzahl von Anwendungsgebieten eignet. Vorgenommene Einstellungen lassen sich speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufen. Über eine App kann er ferngesteuert werden, während Audios über Bluetooth auch von einer externen Signalquelle über einen dedizierten Kanalzug empfangen werden können. Daneben besitzt er sechs Kanalzüge, zwei davon in Stereo, woher auch die Bezeichnung Flow 8 rührt. Jeder Kanalzug ist mit einem Equalizer und einem Kompressor ausgestattet. Dank seiner kompakten Größe findet er in den verschiedensten Anwendungssituationen seinen Platz. Er garantiert eine unkomplizierte und zuverlässige Bedienung und bewährt sich unter anderem bei Liveauftritten, in Proberäumen und auf Konferenzen.

Vielfältige Eingangsmöglichkeiten

Der Flow 8 verfügt über zwei Eingänge, die allein für Mikrofone ausgelegt sind. Dort lässt sich auch eine 48V-Phantomspeisung zuschalten. Dank der XLR/TRS-Kombo-Buchsen lassen sich entweder zwei weitere dynamische Mikrofone über XLR-Kabel oder Instrumente per 6,3mm-Klinkenkabel als Line-Signale anschließen. Die übrigen Klinkeneingänge unter den Buchsen sind für Stereosignale geeignet, wodurch Gitarren und Keyboards angeschlossen werden können. Der Monitorausgang in Stereo ist auf 6,3mm-Klinke ausgelegt. Hinzu kommt noch ein Stereokopfhörerausgang in 6,3mm-Ausführung. Ein Fußschalter, mit dem verschiedene Funktionen gesteuert werden können, lässt sich außerdem anschließen. Mit an Bord sind auch zwei Effektsektionen mit jeweils 16 Effekten. Diese können sowohl über die Benutzeroberfläche als auch über das Display sowie über die App angewählt werden.

Fernsteuerung über Bluetooth

Kleine Mischer landen meist an Orten, an denen wenig Platz zur Verfügung steht. Damit sie dort auch einwandfrei bedient werden können, sichert der Flow 8 eine intuitive Steuerung über die FLOW App, die sowohl für Android als auch für iOS erhältlich ist. Zur Nutzung muss lediglich das Pairing am Mischpult eingeschaltet und die App geöffnet werden. Der USB-Anschluss ermöglicht schließlich das Aufzeichnen aller acht Spuren in einer DAW. Der Stereo-Main-Ausgang ist deswegen mit einem praktischen 9-Band-Equalizer und einem Limiter ausgestattet, damit das Signal auch ohne Clipping gut aufgenommen werden kann. Das funktioniert übrigens auch kabellos über Bluetooth. Flow 8 verfügt über eine Class-Compliant-Unterstützung – so kann das Multitrack-Recording in Kombination mit einem Camera Connection Kit und einer DAW-Software auch mit iOS-Geräten erfolgen.

Über Behringer

Das in Deutschland von Uli Behringer gegründete und heute in China ansässige Unternehmen steht seit dem ersten Produkt, dem Studio Exciter F, für preiswertes Equipment. Mischpulte, wie das Eurodesk MX8000, sowie unzählige Signalprozessoren und später auch Beschallungsequipment ermöglichten es unzähligen Musikern auch bei begrenztem Budget ihre Heimstudios, Übungsräume und mobilen PAs mit Equipment auszurüsten, das sonst nicht erschwinglich war. Die Produktpalette von Behringer wuchs über die Jahre ständig weiter. Durch die Übernahme weiterer Firmen, u.a. Midas, Klark Teknik und TC Electronic, kamen nicht nur neue Produktgruppen hinzu, sondern es floss auch deren technisches Know How in die Produktentwicklung mit ein.

Gain Staging leicht gemacht

Dank EZ-Gain-Funktion wird die Verstärkung jedes Kanals automatisch vom Behringer Flow 8 angepasst, sobald die lautesten Töne erklungen sind. Falls kein Signal an den Mikrofoneingängen 1 und 2 anliegt, wird automatisch die Phantomspeisung eingeschaltet. So muss ein Kondensatormikrofon zum Betrieb einfach nur angeschlossen werden. Der daraus resultierende Workflow erleichtert das Einpegeln der Signale enorm. Die Signale werden zudem immer sauber und einwandfrei ohne Verzerrungen und mit geringem Rauschen abgenommen. Musiker können sich somit voll auf ihr Instrument konzentrieren. Die Funktion lässt sich wahlweise für einen oder alle Kanäle aktivieren.

22 Kundenbewertungen

5 18 Kunden
4 4 Kunden
3 0 Kunde
2 0 Kunde
1 0 Kunde

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

Ka
Große Innovation
Kai aus D. 01.08.2021
Ich habe Midas MR18 und M32C mit DL32 die ich beide am liebsten mit Edit bediene. Als der Flow 8 herauskam, dachte ich "netter Kleinmischer aber der EQ reicht mir einfach nicht". 2021 ist der Flow 8 durch das Firmwareupdate (v11742 / App 1.4) für mich jetzt doch interesant geworden. Der Mischer ist für mehrere Bereiche geeignet.

Proberaum und kleine Gigs. Das war mein ursprünglicher Kaufgrund. Hier hat man Main und je 2 Effekt- und Monitorwege. Das ist für so ein kleines Pult schon üppig. Im Kanal gibt es einen durchstimmbaren Hochpass 2. Ordnung und eine 4 Band Volparametrik die sehr sinnvoll voreingestellt ist: Sie präsentiert sich zunächst laienfreundlich mit 4 Fadern. Erst wenn man auf einen Fader drückt, kommt man in die Parametrikebene und kann die auf die Einzelparameter zugreifen. Da kann man auch die Außenbänder auf Glocke umstellen (Güte Q=0.0 steht für Shelving und ist die Voreinstellung). Für die Mittelbänder geht das leider nicht, 0.0 ist da wie 0.1. Die Standardeinstellung der Mittelbänder mit Q=0.8 ist ein super Startwert für Semiparametrik, tausendmal besser als die doofen 2.0 über die ich mich beim XR18 mokiert hatte. Die Bänder überlappen sich überhaupt nicht. Das ist nicht schlimm, man kann ja FULL RANGE aktivieren. Leider wird die Frequenzeinstellung so ungenau dass das Equalisieren von schmalbandigen Resonanzen mit hohen Q-Werten zum Geduldsspiel wird. Für den normalen Gebrauch im Eingang reicht es aber allemal. Die Kritik bezieht sich eher auf den 9 Band EQ aum Ausgang. Der funktioniert genau so, ist aber wie ein graphischer EQ voreingestellt, d,h, auch die Außenbänder sind Glocke und alles Q=1.0. Die Bedeutung von Q=0.0 bei den Außenbändern ist hier Hochpaß bzw. Tiefpassfilter, jeweils 2. Ordnung - sehr sinnvoll. Auch hier vermisse ich in den Mittelbändern die Shelving-Funktion aber da man Q herunterstellen kann lassen sich gute Kompromisse finden.
Ein anderes Feature das ich vermisse sind separate Kanal-Presets. Aber das ist aus der Perspektive eines verwöhnten MR18-Nutzers. Verglichen mit einem beliebigen analogen Kleinpult (inklusive USB) erlebe ich gerade ZUKUNFT 1.0. Welches Kleinpult bietet denn parametrische EQs in Ein- und Ausgängen, oder Total Recall? Mackie's ONYX 8 wäre das erste Mackie Kleinpult mit der schönen Semiparametrik des 1604 - zwanzig Jahre zu spät. Gegenüber einem MR18 punktet FLOW 8 wierderum mit den physischen Bedienelementen die sicher das Resultat leidenschaftlicher Diskussionen waren und für mich sehr sehr ausgereift daherkommen. Genau das sien die Eingriffe dieschnell gehen müssen - absolut gelungen. Ich kann über fehlende Motorfader nölen aber für den Preis ist das so schon in Ordnung. Mastervolumen jedes Busses geht ja per Drehgeber, Zugriff auf die Monitorwege ist so direkt wie bei Yamaha (na endlich, warum nicht gleich so, habe mir deshalb nie ein X32 gekauft und bediene es lieber mit Edit wenn ich muß)

Am PC. Hier setzt der FLOW 8 noch mal eins drauf. Monotor 1 und 2 lassen sich auch zusammenlegen. Damit hat man eine zweiten Stereomix. Das ist super für Skype / Teams usw. Main ist dann für raus und Monitor für die Abhöre. Routing stellt man dafür auf Streaming. USB 1/2 und 3/4 vom PC kann man auf die Fader legen. Damit hürt man die Gesprächspartner auf USB 3/4 und Monitor, während man ihnen per USB 1/2 und Main Musik vom PC vorspielt. Ich habe jetzt einen Skype-Snapshot der genau so konfiguriert ist (Mic 1 auf Main) und andere Snapshots für andere Aufgaben. Die Snapshots lassen sich auch ohne Smartphone mit dem kleinen Menü leicht abrufen - GENIAL. Seit ich den FLOW 8 am PC habe ist er das und kommt wohl nicht mehr weg. Einfach viel zu praktisch. Gerade hier als USB-Allrounder, den man mit ein paar Knopfdrücken schnell umkonfigurieren kann, ist der FLOW 8 als kleines Interface / Monitorsteller ideal für kleine Heimstudios (PC nicht ausschließlich für DAW).

Klar, Luxusversion mit Motorfadern, vollwertigen Kanälen 3/4 (wie 1/2) und vier XLR-Ausgängen wäre noch schöner. Bei Kanal 1/2 sehe ich auch etwas Potential für eine Midas-Version.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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C
Sehr kompakter Kleinmixer mit gutem Funktionsumfang
Christian514 25.08.2021
Auf der Suche nach einem sehr kompakten Mixer mit allen nötigen Funktionen (flexibler EQ, Effekte usw) wurde ich hier fündig.
Für kleine Gigs war mir mein UI24R zu groß.

+ Kompakt mit gutem Funktionsumfang (EQ)
+ Tablet-Steuerung & physische Fader, das ist eine super Kombination.
+ Eine LED zeigt an, ob sich der Fader (beim Umschalten der Funktion) auf dem derzeitigen Wert befindet oder nicht. Zieht man zB den Volume-Fader hoch und schaltet auf FX um, muss man den Fader erst auf -unendlich schieben um den eingestellten Wert dort "abzuholen". Es ist also kein sprunghafter Wechsel zu hören. Das ist gut gelöst.

- Die Fernsteuerung per Tablet/Handy funktioniert leider über Bluetooth (nicht Wifi) und über eine App (nicht wie bei Soundcraft über den Browser)
- Auch ließ sich mein Samsung Galaxy S10e nicht damit verbinden trotz unzähliger Versuche.
- Ein paar Funktionen fehlen mir leider, wie etwas ein Compressor auf der Summe oder auf dem Bluetooth Eingang.
- Manche heikle Regler (Gain) sind auf der App schwierig einzustellen und da kann schon ein unangenehmer Sprung passieren.
- Die Stromzufuhr geschieht leider über einen veralteten Micro-USB Anschluss.
- nicht besonders flexibler Reverb

Insgesamt bin ich aber mit dem Mixer zufrieden.
Bedienung
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c
Ich will FLOW 12, 14 oder 16!
cyber-rudi 26.08.2021
Ein super Teil!
Wir haben ein Schlager-Trio und mischen selbst unter dem Synth, wollen das demnächst aber einem Techniker überlassen.
Hatte zwei Aktiv-EV 12 Boxen angeschlossen, sowie 3 Mikros, Synth, Ipad und 1 Gitarre dann war voll.

Wünschte mir einen 3,5 Klinkeneingang für Pausenmusikplayer. Dann Tablet/Handy nur zur Steuerung.
Die Bedienung per Smartphone oder Tablet super, sehr übersichtlich.
Hatte schon einige Digimixer (Ui24, XR 16, DL 1608) probiert, aber alle hatten irgendwelche Nachteile. Der wesentliche Vorteil ist beim FLOW sofort in den wichtigsten Parameter-die Lautstärke- per Hand eingreifen zu können. Aber auch Monitor- und Effektanteile lassen sich wunderbar auch am Gerät zuweisen. Effekt per Fußschalter an und aus geht auch.
Der Flow hat auch mit einer angeschlossenen Power-Bank funktioniert, also Netzunabhängig.
Der Preis ist natürlich auch Hammer und ich würde gern mehr für einen 12er oder das Doppelte für einen 16er bezahlen.

Vorteile: Preis, Größe, Einfachheit, Bedienbarkeit, Klagqualität
Nachteil (für mich): zu wenig Eingänge

Fazit: Hab den FLOW mit weinenden Augen zurückgeschickt, wegen der zu wenigen Eingänge. Ich warte auf den größeren FLOW, wie immer er auch heißt....
Bedienung
Features
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W
Lange gesucht, endlich gefunden.
Willie 03.03.2021
Ich bin schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einem kleinen (sehr kleinen) aber voll digitalem Mischpult für alle meine kleinen Jobs (Sprach und Kleinkünstler) und natürlich auch für's Homestudio. (Sprach- und Hörspielaufnahmen)
2 Microfoneingänge plus 1 Stereo sind da völlig ausreichend. Natürlich sollte man jedoch auch eine einfache Bearbeitung des Signales pro Kanal möglich sein. Und natürlich für's Studio sollte eine DAW angebunden werden können. All das funktioniert mit dem Flow 8 hervorragend. Und mit einer hervorragenden Audioqualität.
Für den schnellen Zugriff sind die Fader, komplexere Sachen werden per eingestellt. Top. Stromversorgung über eine MicroUSB Buchse. Funktioniert sogar mit einer Powerbank, was meinen diversen kleinen Jobs sehr entgegen kommt. Denn nicht immer hab ich Strom da. Die Reichweite vom Bluetooth ist ausreichend. Aber natürlich muss man hier sagen, all zu weit vom Mischpult sollte man sich nicht entfernen. Aber bis vor (die kleine) Bühne reich es allemal. Natürlich ist das ganze nichts für eine Rockbandbeschallung, aber eine kleine Lesung oder auch eine PoetrySlam Veranstaltung funktionieren damit hervorragend. Kopfhörer plus 2 Monitorausgänge sind völlig ausreichend. Die Bedienung ist einfacher als gedacht, trotz fehlender Motorfader. Kann man sich sehr leicht dran gewöhnen, immer erst mal auf null, dann hochfahren bis zum "Rastpunkt" (da wo die LED leuchtet) und dann geht's von da aus weiter. Muss man aber nur machen, wenn man etwas um konfiguriert. Ich habe mir angewöhnt die Fader immer für den Master zu benutzen, für den Rest eben die App. Somit bleiben die Fader immer aktiv. Eine Begründung für das Fehlen der Motorfader ist ja der Stromverbrauch. klar wenn ich per MicroUSB das Pult versorgen will, hab ich nicht viel Strom zur Verfügung. Bei 500mA zusätzlich pro Fader ist das mit MicroUSB nicht möglich.
Sehr gut sind auch die XLR Ausgänge, nicht nur Klinke.
Die 2 Bluetooth Empfänger sind auch genial, einen für die Steuerung und einen für eine Audio Quelle. Somit kann ich die Bedienung und die Backings trennen. Die App ist super einfach aufgebaut und kann sehr intuitiv bedient werden. Ich habe sowohl ein Mackie DL wie auch ein UI24R. Bisher konnte ich mich mit den Behringer Oberflächen (XR...) nicht anfreunden. Hier aber eine erfreuliche Ausnahme. Auch die Assistenzsysteme funktionieren einwandfrei, sodass auch weniger geübte nach kurzer Einweisung mit dem Pult klar kommen. Für die ganz Unbewanderten stellt man einfach alles vorher ein und lässt ihnen nur den direkten Zugriff auf die Hardwareregler. Ideal für den Verleih oder wenn man mal eine Pause braucht. Sehr gut ist, dass man an eine Midi Implementierung gedacht hat. Zwar hat das Pult selber keine Midibuchsen, aber ich kann mit einer DAW so bestimmte Dinge automatisieren. Großes Lob.

Nach soviel Lobhudelei auch ein paar kritische Bemerkungen.

- der 1, Kontakt zwischen App und Pult war mit Andorid (ich habe einfach ein A52 welches ich noch über hatte benutzt) etwas schwierig. Was erst auf Nachfrage beim Support klar wurde, wenn man Bluetooth mit dem Geräte machen möchte muss! zwingend GPS erlaubt und eingeschaltet (!) sein. Sonst kriegt das Handy keine Verbindung. Das ist aber ein Handy Problem, da kann Behringer nix machen.
- Im Studio verwende ich u.a. eine Rode NT1. Das funktioniert mit dem Flow sehr gut. Allerdings vergleicht man das Audio vom Flow mit einem Audio von einem UMC204HD (mit den Midas Preamps) merkt man doch einen kleinen Unterschied. Für meinen Anwendungsfall nicht relevant, aber warum hat man hier darauf verzichtet?
- Nur 2 der 4 Mikrofoneingänge können Phantomspeisung.
- Und leider gibt es beim Ein/Ausschalten dieser über die App Nebengeräusche. Das muss doch nicht sein. Man könnte den Kanal doch beim Schalten automatisch muten.
- Die Effekte sind brauchbar, ich hätte mir aber über die App mehr Einstellmöglichkeiten gewünscht.
Die Regler und Schalter bewegen sich gut und fühlen sich wertig an. Langzeiterfahrungen liegen allerdings noch nicht vor.
- Was leider noch sehr nervt, ist das man in der App die Fader nicht mit einem Zug auf Null bekommt. Man muss ein 2.tes Mal ansetzen. Das scheint wohl daran zu liegen, dass in der App ein gewisser Offset in der Bewegung da sein muss, damit sich der Regler auch bewegt. Hat aber zur Folge, dass, wenn ich schnell nach unten regeln möchte, der Regler erst 1cm später meinem Finger folgt, mit 1cm Abstand. Da null aber wirklich am unteren Displayrand ist, komm ich da nicht mit einem Mal hin. Muss also neu ansetzten für den letzten Cm. Andere Oberflächen (mit Touch bedient) haben das gleiche Problem besser gelöst, z.B. indem man diverse Elemente (wie z.B. die Kanalnamen) einfach unterhalb angeordnet hat. So hat der Finger noch etwas Platz, bevor er den Bildschirm verlässt. Aber das ist Software und kann sich ja später noch ändern. Eben der Vorteil eines Digitalen Mischpultes.
- Stört mich zwar weniger aber warum hat man keine USB C Buchse für den Strom verwendet? Dann wäre auch genug Strom für Motorfader da gewesen.

Fazit: Für kleine Jobs ideal, im Homestudio durchaus brauchbar. Selbst im Verleih, durch die klassische Oberfläche, gut einzusetzen. Sehr vielseitig, quasi das Schweizertaschenmesser der Kleinmixer. In der Audioqualität keine größeren Schwächen. Und dann natürlich der Preis...
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Beratung