ART Dual Pre USB Mic-Preamp

2-Kanal Mic-Preamp

  • mit USB-Anschluss
  • 2 getrennt regelbare XLR/Klinke Kombi-Eingänge
  • 48 V Phantomspeisung zuschaltbar
  • Stereo-Klinke Monitor- und Kopfhörer-Ausgang
  • Stromversorgung über USB, Batterie oder Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • latenzfreies regelbares Monitorsignal
  • Frequenzbereich: 20 - 20.000 Hz
  • Abmessungen: 44,5 x 117 x 119 mm
  • Gewicht: 0,59 kg

Weitere Infos

Kanäle 2
Anzahl der Mikrofoneingänge 2
Instrumenten Eingang Nein
Röhre Nein
Kompressor/Limiter Nein
Equalizer Nein
De-Esser Nein
Phantomspeisung Ja
Phasenumkehrung Nein
Externer Effektweg Nein
Analoge Ausgänge Klinke, Miniklinke
Digitale Ausgänge Keine
Kopfhöreranschluss Ja
Pegelanzeige Ja

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64 Kundenbewertungen
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4.4 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Erwartung leider nicht ganz erfüllt
Problemlöser, 21.12.2010
Es sieht toll aus und die Flexibilität für mobile Einsätze, verbunden mit dem Preis, ließen mich schnell die Entscheidung treffen: Das muss es sein! Kompakt, variabel in der Stromversorgung, Phantomspeisung möglich - ran ans Notebook und aufnehmen! Und das alles unter dem bekannten Namen von ART? Her damit!

Positiv: Keine Treiber notwendig - einstecken und los gehts.

Doch dann verließen sie ihn. Leider. Ich wollte unterwegs schnell mal Berichte einsprechen, und da schien es der perfekte Vorverstärker zu sein. Doch was soll ich von einem ART halten, das einem Sennheiser e835 in der DAW nur ein müdes Zucken entlockt - bei voll aufgedrehtem Poti?
Einsatz mit einem Kondensatormikrofon: Geht, ja. Doch zwischen Signal-LED und Clipping ist ein extrem schmaler Grat. Wie soll denn da unterwegs mal schnell der Bericht, die Reportage gesprochen werden? Sorry, nicht so ganz praxisgerecht.

Am schmerzlichsten vermisse ich da den Mono-Schalter für den Kopfhörer. Es ist auf Dauer unangenehm, sich bei Aufnahmen nur auf dem linken Ohr zu hören. Und dass der rechte Kanal unter Windows XP erst gar nicht berücksichtigt wird (wenn es nicht gerade eine zweispurige DAW ist), ist ja wohl ein Witz. Ein zweiter Kommentator im Live-Betrieb, nur mit dem Dual Pre und einem Netbook on tour, wäre nicht zu hören.
Laut thomann-Team sei das aber so üblich. Wollte ich nicht glauben.

Design: Die Sache mit der Kompaktheit ist klasse - allerdings ist das mit den Knöpfen und Potis vorne und hinten immer wieder eine arge Fummelei. Das war mir dann der Kompromisse zu viel, da ist kein produktives Arbeiten möglich, schon gar nicht unter Zeitdruck.

Fazit: Ich habe jetzt eine M-Audio Fast Track Pro (übrigens eine Empfehlung des gleichen, zuvor gescholtenen thomann-Teams). Und siehe da: Keine Probleme mehr, noch nicht mal mit dem rechten Kanal - willkommen Co-Kommentator - und ich kann jetzt auch mono hören. Die Einstellungen sind da einfach besser, die Aussteuerung geht feiner von der Hand. Alle Knöpfe sind vorne. Breiter, aber flacher: Mobil also immer noch vertretbar. Und mehr Möglichkeiten bietet sie auch.

Daher mein Tipp: Lieber noch mal 60 Euro mehr in die Hand nehmen und zum nächst besseren Interface greifen.

Die ART USB-Projects Idee ist an sich gut, aber in dem Fall mangelt es an kleinen, aber kriegsentscheidenden Details. Wirklich schade.
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Features
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Verarbeitung
Macht genau das was es soll!
Mighty Raccoon, 21.02.2019
Ich nutze dieses Gerät, um mein Rode NT-1A am Computer zu nutzen. Ich habe ursprünglich das M-Track 2x2 von M-Audio verwendet. Musste leider feststellen, dass dieses sehr Leise ist und habe erfahren, dass die Leistung scheinbar zu gering ist für das Mikrofon. Dazu kam, dass das M-Track für Bluescreens an meinem Windows 10 Rechner sorgte.
Ich habe dann gelesen, dass dieses Gerät mehr Leistung bringen soll und das tut es tatsächlich. Die Stimme kommt deutlich lauter am Computer an und die Installation ist wirklich unkompliziert.
Es hat gereicht, dass Gerät einfach mit dem USB Kabel zu verbinden und das Mikrofon vorne einzustecken. ASIO Treiber hatte ich ja bereits auf dem Computer installiert. Sonst war nichts weiter nötig, das Gerät wird direkt von Windows erkannt und ist einsatzbereit.

Das Gehäuse macht auch einen soliden eindruck. Im ersten Moment hat es mich etwas gestört, dass die Gain Regler vorne sind, und der Lautstärke Regler für die Kopfhörer auf der Rückseite. Allerdings ist es garkein so großes Problem wie ich dachte, da ich doch seltener an den Reglern etwas verändern muss als ich dachte. Ich habe das Gerät auf dem Schreibtisch rechts von mir stehen und falls ich die Lautsärke doch einmal anpassen muss, ist alles schnell erreichbar.
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Klapprige Angelegenheit
CedricH, 28.02.2014
Ich habe den kleinen Vorverstärker als Backup für kleinere Drehs gekauft, um eine Lücke im Kleinst- und Billig-Package zu schließen: Angel / PreAmp / Zoom H4n.
Da mein Mikro relativ geringe Spannung liefert und die Preamps vom Zoom ja nicht gerade großartig sind, braucht es eine Vorverstärkung; dieses Ding hier bietet genau das für kleines Geld in recht guter Qualität, und ist durch die Speisung mit einer 9V-Batterie mobil.
Aber naja.

Die Bedienung ist sehr spartanisch ausgefallen - Vorverstärkung, Signal "zum Computer" (also Recorder), Kopfhörer-Lautstärke, 2 x XLR In, 2 x 6,3mm Klinke Out, und eine LED für "Signal liegt an" und eine für "Signal Clip".
Wem das reicht...man kann schon damit arbeiten.

Die Potis drehen sich zumindest vernünftig, da kann man nix bemängeln.
Der Sound geht auch voll in Ordnung.
Gefährlich sind vllt. noch die "Power" und "Phantom"-Knöpfe, da sie recht weit rausstehen und nahe an den Output-Level und Headphone-Level Potis angebracht sind, und evtl. versehentlich ausgelöst werden können.
Ach ja, Tiefenfilter gibt's keine, Limiter auch nicht.

Was nicht so schön ist, ist das Batteriefach. Ich hatte im Gegensatz zu anderen Kommentatoren kein Problem die Batterie rein- und rauszupopeln, das geht schon. Der Dual Pre scheint auch recht zurückhaltend zu sein beim Batterieverbrauch. Aber bei mir ist bereits sehr schnell die Drehschraube, die die Batterieklappe hält, ins Innere gefallen. Jetzt hält es nur noch durch Gaffa... und im Inneren klickert und klackert es jetzt schön; überdies hatte ich das Gefühl, dass sich das sogar auf die Aufnahmen auswirkt *bratzel*

Also....naja.
Als Übergangslösung oder Last Resort-Gerät schadet es bei dem Preis ja nicht, aber verlässlich arbeiten kann man damit - zumindest als mobiler Verstärker bei Filmdrehs - eindeutig nicht. Kann mir vorstellen, dass es als Aufsatz für Kameras nützlich sein könnte, fest angebracht (seid kreativ...) für Vorverstärkung von Mikrophonen mit XLR-Anschluss und Kameras mit keiner Phantom-Speisung und/oder anderem Eingang (DSLRs z.B.).

Ob es für Musikaufnahmen etc. taugt kann ich nicht beurteilen, ich vermute dass die Ausgangslage da nochmal ganz anders aussieht. Meine Bewertung bezieht sich auf obige Nischenanwendung und Verarbeitungsmängel..
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Läuft auch in Linux Problemlos!
Sebastian873, 26.02.2011
Nicht jeder der gerne eigene Musik aufnimmt hat das passende Betriebssystem oder das Geld für oft teure Recording-Software! Der Dual Pre läuft unter Ubuntu reibungslos. Mit Jack und Ardour lassen sich hörbare Aufnahmen machen.

Nachteil ist das Batteriefach, das etwas eng ist. Der Dual Pre läuft aber auch ohne Probleme selbst mit Phantomspeisung nur über den USB Anschluss.
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