ART Pro MPA II

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2-Kanal Mikrofonvorverstärker

  • Discret Class-A
  • einstellbare Eingangsimpedanz (150 - 2400 Ohm)
  • einstellbare Anodenspannung
  • 2x XLR Mic-Eingang
  • 2x Instrumenteneingänge 6.3 mm Klinke
  • XLR- und Klinken-Ausgänge symmetrisch
  • zuschaltbare Phantomspeisung 48V
  • Hochpassfilter
  • großes VU-Meter
  • hintergrundbeleuchtete Schalter
  • unterstützt M/S Matrix Mikrofonierung
  • Bauart: 19 Zoll / 2 Höheneinheiten
  • Maße (HxBxT): 88 x 482 x 222 mm
  • Gewicht: 4,7 kg
Erhältlich seit Juni 2009
Artikelnummer 232662
Verkaufseinheit 1 Stück
Kanäle 2
Anzahl der Mikrofoneingänge 2
Instrumenten Eingang Ja
Röhre Ja
Kompressor/Limiter Nein
Equalizer Nein
De-Esser Nein
Phantomspeisung Ja
Phasenumkehrung Ja
Externer Effektweg Nein
Analoge Ausgänge Klinke, XLR
Digitale Ausgänge Keine
Kopfhöreranschluss Nein
Pegelanzeige Ja
Bauform 19", 2 HE
599 €
765,99 €
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Zweikanal-Preamp mit Extras

Der ART Pro MPA II ist ein Zweikanal-Mikrofonvorverstärker, der als Hybrid aus Röhren- und Transistortechnik aufgebaut ist und sich insbesondere durch sein Preis-Leistungs-Verhältnis sowie vielseitige Zusatzfunktionen auszeichnet. Die beiden Eingangskanäle des Preamp-Moduls bieten eine variable Eingangsimpedanz, die den Klang angeschlossener Mikrofone tiefgreifend beeinflussen kann. Für Stereo-Aufnahmen lässt sich neben einer Link-Funktion für beide Kanäle eine Mid/Side-Matrix aktivieren, wodurch sich Aufnahmen in diesem beliebten Verfahren extrem unkompliziert gestalten. Über Plate-Voltage kann zudem die Spannung der für einen Teil der Verstärkung zuständigen Röhren erhöht werden, um bei Bedarf für mehr Headroom und einen cleaneren Sound zu sorgen. Als Sahnehäubchen bietet der MPA II ein großes VU-Meter pro Kanal.

Hybride Technik

Beide Vorverstärker des ART Pro MPA II bieten sowohl einen Mic-In mit 48V-Phantomspeisung und variabler Eingangsimpedanz als auch einen hochohmigen Instrumenteneingang. Das maximale Gain liegt bei 70dB, wobei die ersten 40dB von einer über das Input-Gain regelbaren Transistor-Schaltung übernommen werden. Nachdem das Signal ein variables Lowcut-Filter (7,5Hz bis 200Hz) passiert hat, durchläuft es eine Röhrenstufe, die eine schaltbare Verstärkung um zusätzliche 20dB erlaubt. Wie deutlich die resultierende Färbung ausfällt, hängt dabei sowohl vom Input-Gain als auch von der über Plate-Voltage steuerbaren Anodenspannung der Röhre ab. Über den Ausgangspegel können anliegende Signale abgesenkt, gegebenenfalls aber auch um weitere 10dB verstärkt werden. Sehr hilfreich beim Gain-Staging der beteiligten Komponenten ist ein LED-Meter, das den Drive der Röhren anzeigt.

Klangliche Flexibilität

Der ART Pro MPA II ist durchaus für den professionellen Einsatz im Studio geeignet, dank seines günstigen Preises aber insbesondere für Heim- und Projektstudios hochinteressant. Die vielseitigen Möglichkeiten, den Grad der Färbung über das Gain-Staging der einzelnen Verstärkerstufen zu steuern, ermöglichen sowohl cleane als auch deutlich angewärmte und charaktervolle Ergebnisse. Dank seiner kräftigen Gesamtverstärkung um bis zu 70dB und seines vorbildlich geringen Grundrauschens ist der Zweikanal-Preamp zudem bestens zur Verwendung pegelschwacher Mikrofone (z.B. Bändchenmikros) mit leisen Schallquellen bzw. größerem Abstand bei der Mikrofonierung geeignet. Mit seinem solide verarbeiteten 19“-Gehäuse (2HE) und seinen symmetrischen Ausgängen (sowohl Klinke als auch XLR) integriert sich der MPA II problemlos in jedes Studio-Rack oder mobile Recording-Rig.

Über ART

Der Name ART steht für "Applied Research and Technology", was im Deutschen so viel bedeutet wie "angewandte Forschung und Technologie". Die 1984 gegründete Firma hat es sich als Ziel gesetzt, leistungsfähige Geräte für vergleichsweise geringe Budgets zu produzieren. Im großen Portfolio des Herstellers, das die Bereiche Studio- und Bühnen-Equipment bedient, steckt also Entwicklungserfahrung aus über 35 Jahren. Zu dieser Produktpalette gehören Digital-Interfaces und -Mixer, Rack-Mixer, Verstärker und Monitorlautsprecher, ebenso wie Kopfhörerverstärker, Power Conditioner, Patchbays, aber auch intelligente Grafik-Equalizer, Vorverstärker und Kompressoren mit Röhrentechnik sowie Mikrofone.

Außergewöhnliche Stereo-Features

Der ART Pro MPA II ist ein wahrer Meister der Stereo-Aufnahme und bietet in dieser Hinsicht einige kreative Features. Bei Aktivierung des Stereo-Linkings wird der Output-Regler des ersten Kanals zum Master-Regler für das gesamte Stereo-Signal, während der Output-Regler des zweiten Kanals die Steuerung des Panoramas übernimmt. So lässt sich beispielsweise das Fine-Tuning beim Zentrieren einer akustischen Gitarre im Stereo-Panorama mit einem einzigen Handgriff umsetzen. Der Punkt, dass die interne Mid/Side-Matrix die ansonsten komplizierte Kodierung der beteiligten Signale übernimmt, ist bereits während der Mikrofonierung extrem hilfreich. Alle Regler des ART Pro MPA II sind sanft gerastert, was eine exakte Reproduktion bestimmter Einstellungen denkbar einfach gestaltet.

145 Kundenbewertungen

97 Rezensionen

J
Vielseitiger Preamp für alle Mics und Instrumente
Julian801 11.01.2015
Den ART Pro MPA II benutze ich in meinem Heimstudio vor einem X-32 Digi-Pult, das auch als Interface dient.
Verglichen mit den Midas-designed Preamps des X-32 klingt des Röhrenpreamp deutlich satter, mit schönerem Stereobild und mehr Tiefe im Sound.
Getestet habe ich den Preamp bisher ausgiebig mit einem Röhrenmic der Hausmarke, bei dem ich aber die Preamp-Sättigung der Röhre recht moderat gehalten habe, um nicht zuviel native Röhrenkompression zu bekommen. Der Sound den man an aller Art Mikros erhält ist top, vor allem auf Grund des sehr vielseitigen Impedanz-Regler, der den Sound je nach Bedarf fett und rau oder schneidig formen kann.
Durch die ganzen Regler und Knöpfe ist der Preamp für alle Eingangslautstärken und sogar für Stereo und M/S-Mikrofonie gewappnet.
Ein Digitalpiano bekommt durch den das Gerät eine nette Charakteristik beim Attack und den Transienten und wie schon angesprochen einfach ne bessere Tiefe und eine schöne aber nicht übertriebene Stereobasis.

Gitarre betreibe ich, anders als alle anderen Instrumente und Mikros, mit deaktivierter High Voltage Plate, das diese dann (einem Fractal Axe-FX vorgeschaltet) sehr schön wie die Eingangsstufe eines Amps reagiert, nämlich bei richtiger Einstellung sehr wohlklingend in die Sättigung geht.

Bei aktivierter High Voltage Plate bleibt der Sound sehr lange clean, was für Bass, Piano und eigentlich alle Mic-Anwendungen eher das Ziel ist.

Der rückseitige Switch stellt den Ausgangslevel des Preamps um, sodass die VU-Meter (die durchaus verlässlig sind beim Ablesen des Ausgangspegels) exakt mit dem Pegel des Mitschpultes oder Interface (bei 0dB Gain) übereinstimmt.

M/S-Mikrofonie konnte ich noch nicht testen, da ich dieses auf Grund des besseren Zugriffs in der DAW errechnen lasse. Auch die Phase musste ich noch nicht switchen, aber das kann ja mittlerweile jeder onboard Gitarrenpreamp, da sollte es doch hoffentlich keine Probleme geben.

Die VU-Meter für den Ausgangspegel und die LED-Bar für den Eingangspegel funktionieren einwandfrei.

Bei den hier erworbenen Funktionen und dem neuen Klang im Studio werde ich sicher auch noch die anderen ART Pro Geräte zum testen in die Hände bekommen.

Klare Empfehlung meinerseits für den Einsatz im Heimstudio!
Tipp zum Schluss: Gleich die originalen China-Röhren durch JJ ECC83 (12AX7) ersetzen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
6
1
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C
Das Gerät hat einen vollen Ton
Ch.H 29.07.2020
Seit mehr als einem Jahr ist dieses Gerät bei mir im Einsatz. Nach einer ausgiebigen Einspielzeit war in Monoschaltung immer noch ein leises Surren und Brummen ungleichmässig auf die Kanäle verteilt hörbar. Das Austauschen der Röhren durch J.J. aus dem Hause Thomann liess dieses Manko verschwinden. Die VU-Meter-Beleuchtungen sind nach einem Jahr schon sehr unterschiedlich hell – sieht halt nach mehr Betriebsstunden aus, als es hat. Trotz normaler Luftfeuchtigkeit im Raum kam es zweimal vor, dass in einem Kanal eine Tonstörung entstand, wie sich herausstellte durch einen Wackelkontakt im Plate-Voltage-Umschalter. Durch mehrmaliges Betätigen des entsprechenden Umschalters funktionierte wieder alles bestens. Ein Phase-Umschalter klemmt ein wenig. Daher nur vier Sterne für die Verarbeitung. Die Schalterbeleuchtungen würde ich dimmen, wenn ich wüsste, wie die Schalterbeleuchtungen stromversorgt weden.
Für meinen Anwendungsbereich finde ich ganz grosse Klasse die stufenlose Impedanzanpassung: Das Gerät produziert mit meinen Mikrofonen einen angenehmen vollen Ton.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
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D
Sehr zu empfehlen
Daniel871 12.07.2011
Was ich als erstes lesen möchte: Das Gerät klingt hervorragend, flexibel und kann es jederzeit mit weitaus teueren Geräten aufnehmen! Kaufempfehlung!

Der PRO MPA II wird als Vorstufe für ein Brauner Phanthera genutzt. Das Gerät ist ist hervorragend verarbeitet und bietet professionelle Möglichkeiten, den Klang zu beeinflussen. Die Röhrenvorstufe ist mit einer eigenen LED Anzeige versehen; dadurch lässt sich das Verhalten der Röhre wunderbar steuern. Von sanft/unauffällig/clean bis hin zu crunchy/rockig/satt. Der Eingangsimpedanzwahlschalter kann das Signal ebenfalls drastisch verändern - wenn man das so möchte :-) Genauer gesagt lässt sich das Signal von offen/frei (hoher Wert) bis hin zu gedeckt/zurückhaltend (niedriger Wert) regeln. Das ist hilfreich bei Mikrofonen, die etwas "spitz" klingen, man aber trotzdem etwas Intimität benötigt. Der "Plate Voltage High" Schalter agiert ähnlich wie die "Flair"Schaltung eines anderen namhaften Hersteller - hier wird das Signal etwas luftiger. Abgesehen davon gibt es Frontanschlüsse für hochohmige Signale (Gitarre), Phasenumkehrschalter und stufenlose Low-Cuts. Das Gerät lässt sich für Mitte/Seite Mikrofonierung einsetzen. Jeder Ausgangkanal 2fach (paralel) vorhanden - Klinke und XLR - sehr praktisch! Die VUs lassen sich kalibrieren und sind ein netter Blickfang im Studio.

Fazit: Ich würde den PRO MPA II jederzeit wieder kaufen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
13
2
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Pi
Preamp-Komfort für's Heimstudio
Powerblues inc. 03.03.2013
Im Zuge einer Produktion mit professionellen Ansprüchen "vom Heimstudio aus" (d.h. Spuren zu Hause aufnehmen, alle kritischen Schritte vom Profi machen lassen..) habe ich mich nach längerer Recherche für dieses Gerät entschieden.

Haupteinsatzgebiet ist die Aufnahme von E-Gitarren über dynamische Ampmikros und von Akustikgitarren über Kondensatormikros und ab und zu ein bisschen Backgroundgesang...
Diese Aufgaben erledigt der Preamp souverän und (nach einiger Einarbeitungszeit) so gut, daß es mir immer wieder ein Grinsen angesichts der aufgenommenen Spuren ins Gesicht zaubert, vor allem bei den Akustikgitarren...

Ich habe keine Erfahrung mit Röhrenpreamps, bis jetzt mußten die Vorverstärker eines billigen Mischpultes herhalten. Auch das geht, auch damit wurde auf CD gepreßtes unter die Leute gebracht...

Aber was für ein himmelhoher Unterschied zu jetzt! Der Preamp ist recht variabel, und wie schon jemand vor mir schrieb: man kann den Klang etwas färben (auch der Impedanzpoti in Verbindung mit dynamischen mics sorgt da für so manches Aha-Erlebnis), muß es aber nicht.

Der Klang überzeugt mit Räumlichkeit, Detailreichtum, angenehmer Wärme (je nach Einstellung, kann auch neutral klingen) und der Verstärker arbeitet auch relativ rauscharm.

Für mich ist das Rauschverhalten sehr zufriedenstellend, kommt ja auch auf die verwendeten Mikros an: mit einem Rode T 1000 ist bei Abnahme einer Akustikgitarre absolut kein Rauschen feststellbar.

Ich bin absolut zufrieden, der Amp leistet genau das, was ich mir davon erwartet habe: eine deutliche Aufwertung meiner Mikrofonsignale in Richtung professioneller Verwertbarkeit, er klingt meiner Meinung nach sehr gut für den überschaubaren Preis. Ich denke, die Investition hat sich gelohnt, ich würde das Gerät jederzeit wieder kaufen.

Update nach einem Jahr Einsatz: immer noch voll zufrieden. Ich konnte damit einige sehr schöne Aufnahmen machen, die professionell verwertbar sind. Würde ihn immer noch jederzeit kaufen, ein wirklich gutes Preis/Leistungsverhältnis.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
8
1
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