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Golden Age Audio Premier PREQ-73

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1-Kanal Vorverstärker mit Equalizer

  • geeignet für Mikrofon-, Line- und Instumentensignale
  • diskret aufgebaut
  • keine integrierte Schaltkreise im Signalweg
  • max. Input Gain: Mic 80 dB, Line: -20 bis +10 dB
  • umschaltbare Impedanz: 1200 oder 300 Ohm
  • schaltbare +48V Phantomspeisung
  • schaltbare Polarität
  • 2-Band LF und HF Shelving-EQ mit 2 wählbaren Frequenzen
  • spulenbasierter Mitten-EQ mit 3 wählbaren Frequenzen
  • Combo-Eingang XLR/Klinke 6.3 mm
  • Combo-Ausgang XLR/Klinke 6.3 mm
  • Bauform: 9.5" / 1 HE
  • inkl. Netzteil
Erhältlich seit Januar 2019
Artikelnummer 455928
Verkaufseinheit 1 Stück
Kanäle 1
Anzahl der Mikrofoneingänge 1
Instrumenten Eingang Ja
Röhre Nein
Kompressor/Limiter Nein
Equalizer Ja
De-Esser Nein
Phantomspeisung Ja
Phasenumkehrung Ja
Externer Effektweg Ja
Analoge Ausgänge Klinke, XLR
Digitale Ausgänge Keine
Kopfhöreranschluss Nein
Pegelanzeige Ja
Bauform 9,5", 1 HE
649 €
769 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
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24 Kundenbewertungen

4.7 / 5

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Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

19 Rezensionen

OV
Ein prima Kumpel mit Charakter
Ola V 18.04.2020
Ich habe einen Mikrofonvorverstärker gesucht, der etwas charaktervoller und für mich besser klingt als die MicPres in meinem RME FireFace.

In den letzten Jahren hatte ich immer mal wieder einen Anlauf genommen, aber bin so recht nicht fündig geworden. Summit Audio, SPL, FMR, etc. alles nicht wirklich das ..
Habe dann hauptsächlich über unser Allen&Heath Mischpult aufgenommen, weil mir die Geschmacksrichtung der Vorverstärker sehr zusagt.

In der engeren Auswahl waren diesmal neben dem Golden Age Project PREQ-73 PREMIER, weitere der PRE-73 DLX PREMIER, die einfachere „nicht PREMIER“-Reihe mit den roten Gehäusen, sowie der Focusrite ISA ONE und der Warm Audio WA12.

Der Focusrite ISA ONE war leider gerade nicht lieferbar.

Anfangs fand ich den Golden Age Project PRE-73 DLX im roten Gehäuse wegen des Attentuators reizvoll, um den Übertrager etwas zu übersteuern.
Für die PREMIER-Reihe spricht die dandere/bessere Bauteilbestückung.
Letztlich bin ich dann beim PREQ-73 gelandet, da die Klangregelung mit schaltbaren Frequenzbändern, realisiert mit einer Spule für die Mitten, mir „old schoolig“ bekannt und sympathisch ist.

Nun wie macht er sich ..?
Prima! Die klangliche Ausrichtung ist, meinem Empfinden nach, den Allen&Heath Preamps sehr ähnlich. Er klingt präsent und sanft in den Höhen. Die Bässe nicht mager aber auch nicht überbetont. Da kann man super mit arbeiten. Sensibilität und „Verdichtung“ gelingen ihm sehr gut. Meint auch, Vocals und Raumanteil im Verbindung mit dem Abstand zum Mikrofon. Prima! Gerade auch, wenn man Gitarre oder Ukulele zusammen mit Gesang mit einem Mikro abnimmt. Die ersten Aufnahmen, ohne Kenntnis und Hinweis auf den Preamp, haben die Hörer der unbearbeiteten Aufnahme gleich überzeugt.

Die Sättigung der Übertrager klingt harmonisch. Somit, scheint das Feature des Attentuators des PRE-73 DLX bedarfstechnisch überholt.

Das Gerätedesign und die Namensgebung spielt mit der Anlehnung an die Neve 1073
Ich kann, mangels original Neve, nicht sagen, wie nah der PREQ-73 klanglich an den Neve 1073 herankommt. Jedoch klingt der PREQ-73 sehr gut und wenn man sich mal etwas damit beschäftigt hat, man die Qualitäten sehr zu schätzen weiß.

Der frontseitige DI ist in Kombination mit der Klangregelung gut zu gebrauchen. Einen Precision Bass einstecken und glücklich sein. - immer ein guter Test. Wenn der Preci nicht klingt ist irgendwas mit der Anlage oder dem Gehör .. :-)

Die umschaltbare Eingangsimpendanz des MIC-Inputs macht sich besonders bei Dynamischen Mikrofonen gut bemerkbar und steuert ein weiteres schönes Farbspektrum bei.

Egal, ob ein Brauner Kondensator, oder alte dynamische Klassiker der PREQ-73 scheint ein guter Buddy zu allen zu sein.

Eines noch, der PREQ-73 wirkt nach ein paar Tagen im Einsatz, inkl. mehrfach überfahrener Übertrager immer besser. Die Bauteile scheinen langsam aufzuwachen.

Die Klangregelung macht einen sehr angenehmen runden Eindruck. Sicher sind die regelbaren Frequenzbereiche akustisch wie sie sind, aber es zischelt und mupft nicht.
Der Ton ist immer stabil und die Abbildung ist wirklich gut. Das spricht im allgemeinen für eine gute Phasentreue.

Allein die Netzeillösung finde ich persönlich weniger gelungen. Ein externes Netzteil ist zwar nichts ungewöhnliches, aber der Barrelstecke, die entsprechende Gehäusebuchse und die festverbundene Netzzuleitung sind m.M. nach verbesserungswürdig.- Hier fände ich eine Netzzuleitung, die mit einem normalen Kaltgerätestecker am Netzteil ankoppelt besser als das ellenlange Zuleitungskabel, das vermutlich irgendwann abreißt. Zudem man im Rack einfach ein kurzes Netzkabel einsetzen könnte.

Auf der Gehäuseseite, hingegen wäre mir eine verschraubbare Verbindung des Netzteilsteckers, im Rack sicherer. Das bekommen SM Pro Audio, Behringer und andere in deutlich geringeren Preisklassen auch hin.

Im Vergleich zum Warm Audio WA12 klingt der Golden Age Premier PREQ-73 klarer, direkter und präsenter. Die Stimme steht konturierter im Raum. Ein evtl. Vorhandenes Lippenschmatzen kommt bisweilen sehr attraktiv rüber. Die Obertonfarbe im „Lastbereich“ ist noch angenehm und brauchbar.

Positiv
Klangliche Ausrichtung
Klangregelung sehr harmonisch und angenehm.
Anpassungsoptinen
Regler und Druckschalter fühlen sich gut an.
Anschraubohren am Netzteil.


Negativ
Externes Nezteil
Netzteil „am Stück“ mit Netzleitung und Zuleitung.
Power LED fernab des Powerswitches an der Austeuerungsanzeige.
LED auf unterschiedlichem Niveau eingesetzt.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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v
Keine Erwartungen und voll überzeugt!
vinixdism 03.02.2021
Ich war auf der Suche nach einem Vorverstärker der ein Update zu meinem internen Focusrite Scarlett darstellt. Dabei sollte er vorallem Färben. Und ich kann sagen das macht er wirklich.

Nach dem auspacken ist mir die zum Preis erstaunlich gute Verarbeitung positiv aufgefallen. Einzig negativ, ist für mich der Formfaktor, da man zusätzliche Rackohren für den Einbau im 19" Rack benötigt und die Positionierung des Powerschalters ist nicht so clever, wenn man den Line Eingang an der Front nutzt.

Ziemlich coole Sounds habe ich mit dem Bass bekommen in dem ich den Preamp Gain relativ hochgezogen habe, etwas 55hz angehoben, 300hz abgesenkt und den Makeup Gain entsprechend am Input des Scarletts angepasst habe.

Mit meinem Sm7b habe ich auch gute Ergebnisse erzielt. Einzig und allein der HiShelf klingt für mein Verständnis etwas zu spitz.

Alles in allem echt tolles Gerät zum schmalen Taler!
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J
Enttäuschung
JuneGloom85 10.06.2024
Ich hab schon einige Preamps an guten Mikrofonen in einer guten Aufnahmekette inkl. Raum ausprobiert (für Vocals, männlich, Bariton). Der GAP Premiere ist nicht gut. Wenn man einen 1073 mäßigen Vorverstärker sucht in etwa der gleichen Preisklasse würde ich eher zum Warm Audio WA73 raten. Ich hab jetzt n BAE1073, der klingt um Welten besser als die beiden oben erwähnten.
Selbst beim BAE gibt es noch Raum nach oben (Chandler Redd, Siemens v76 usw). Unter 1000 Euro einen richtig guten Preamp zu finden ist schwer.
Möglichkeiten:
-Daking Mic Pre One (transparenter aber mit Mojo und einem gewissen "Biss" oder "Grip")
- Horch MP NVR
- einen gebrauchten BAE 1073 oder Great River oder Chandler Germanium (wobei das schon teurer wird)

Auch der UAA610 kann nicht wirklich mithalten. Von Heritage würde ich ebenfalls abraten.
Phoenix Ascent ist auch ganz gut, aber etwas "leichter ".

Eventuell gut: Chameleon Labs 7603 XMod (hatte nur die Version ohne Carnhilltransformer, die war nicht so gut).

Der Golden Age Premiere73 klingt einfach nicht gut. Keine Tiefe, kein so gutes Lowend. Er ist besser als ein Interface Preamp. Aber ein ISA One macht trotzdem ne bessere Figur.
Und neben dem BAE klingt er wie ein Stück Pappe.
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Ga
Bin zufrieden
Gernot aus W. 24.11.2020
Ich arbeite mit der UAD Apollo 8 Firewire welche das UNISON System hat, was soviel bedeutet das man Pre Amps als PlugIn Lösung in Echtzeit zur Verfügung hat. Nachdem ich viel von diesem Nachbau gehört habe, und ich das UNISON PlugIn besitze, wollte ich den Unterschied hören. Unterm Strich, das kann man nicht vergleichen, wer wirklich Anfetten, Sättigen möchte, der benötigt nach wie vor eine Analoge Lösung, und diese ist wirklich eine sehr gute Alternative. Um wenig Geld bekommt man wirklich fetten Sound. Das Gerät wirkt sehr massiv und robust. Unbeding ausprobieren :-)
Negativ: kein LowCut
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