TritonAudio FetHead Germanium

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Mikrofonvorverstärker

  • XLR 3-pol female auf XLR 3-pol male
  • extrem rauscharmer Hybrid JFet-Germanium Verstärker
  • 29 dB Verstärkung (@3 KOhm load)
  • Frequenz: 40 - 100000 Hz
  • 48 V Phantomspeisung benötigt
  • für dynamische und Bändchenmikrofone

Hinweis: Lässt Phantomspeisung nicht zum Mikrofon durch

Kanäle 1
Anzahl der Mikrofoneingänge 1
Instrumenten Eingang Nein
Röhre Nein
Kompressor/Limiter Nein
Equalizer Nein
De-Esser Nein
Phantomspeisung Ja
Phasenumkehrung Nein
Externer Effektweg Nein
Analoge Ausgänge XLR
Digitale Ausgänge Keine
Kopfhöreranschluss Nein
Pegelanzeige Nein
Erhältlich seit Oktober 2019
Artikelnummer 475511
Bauform Adapter
89 €
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54 Verkaufsrang

26 Kundenbewertungen

W
Rauscht mehr als Original-FET-Head und Dynamite, keine Klangverbesserung
Wernie 20.09.2021
Ich habe den FET-Head Germanium bestellt, um mein Sennheiser MD 441U an einen Mackie-Mixer 402VLZ4 anzupassen. Dieser hat zwar einen klanglich guten und rauscharmen Preamp, aber ohne zusätzliche Vorverstärkung kommt man bei diesem Mikrofon in den Bereich, wo sich der Gain am Mixer nicht mehr fein genug justieren lässt (oberhalb 50 dB).

Leider war das Ergebnis enttäuschend, das Grundrauschen des FET-Head Ge ist deutlich höher als das des Mackie-Mischpults, ohne dass ich klanglich eine Verbesserung feststellen konnte. Im Gegensatz dazu habe ich mit dem „normalen“ FEThead recht gute Erfahrungen gemacht. Bei diesem hält sich das Zusatz-Rauschen in Grenzen und das Klangverhalten ist ziemlich neutral bis auf eine leichte Tendenz zur Wärme bei hoher Aussteuerung. Da er außerdem billiger ist, halte ich diesen für die bessere Wahl.

Inline-Preamps gibt es mittlerweile fast wie Sand am Meer, darunter einige teure Boutique-Varianten. Ich besitze außer dem Original-FET-Head von Triton auch den Dynamite von SE. Technisch unterscheiden sie sich erheblich:

Der Dynamite hat einen trafolosen symmetrischen Eingang und einen symmetrischen Buffer am Ausgang. Der Original-FEThead ist ebenfalls voll symmetrisch, hat aber keinen Buffer am Ausgang. Beide klingen tendenziell etwas warm, weil der Differenzverstärker am Eingang (bestehend aus 4 FETs) bei höherer Aussteuerung röhrenähnliche Verzerrungen erzeugt. Beide haben geringes Rauschen, kommen aber diesbezüglich nicht ganz an hochwertige Studio-Preamps heran.

Der FEThead Germanium unterscheidet sich grundlegend von beiden. Er hat eine unsymmetrische Eingangsstufe mit nur einem FET (die Eingangsbuchse ist zwar XLR, aber Pin 1 und 3 sind verbunden). Der Ausgang ist jedoch symmetrisch und gepuffert mit 2 Silizium-Transistoren. Dazwischen befindet sich ein PNP-Germaniumtransistor als Phase Splitter, was zu dem höheren Rauschen führt.

Fazit: Am besten von den dreien klingt für mich der normale FEThead. Der Dynamite übersteuert etwas früher und der FEThead Ge rauscht mit Abstand am meisten. Klangliche Vorteile bringt meiner Meinung nach keiner der drei, jedenfalls nicht bei einem hochwertigen Mikrofonvorverstärker. Anschließen sollte man alle drei über ein kurzes Kabel am Mikrofon, denn das direkte Anstecken am Mikro führt früher oder später zu einem Ausleiern der Steckverbindung.
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Ta
Eher gemischte Gefühle
Tom aus B 30.06.2021
Der FetHead GE wurde für einwenig Färbung und Kraftreserven am SM7B im Home-Studio erworben. Eins vorne weg: Die Verarbeitung ist Spitze und der FetHead hält sicher am Mikro und an Kabeln, auch wenn auf der Male-Seite die Kärbe für den Sicherheitsclip angeschlossener Kabel fehlt..

Sound
Im Vergleich mit dem internen Preamp meines Motu M4 färbt der FetHead schon ziemlich, finde ich. Er zerrt nicht wirklich, betont eher harmonisch und schiebt im Obertonspektrum. In der Praxis: Westerngitarre und Ukulele odg. funktioniert so ziemlich gut, auch wenn die Saiten mal nicht mehr so frisch sind... Meinen Gesang mag ich damit nicht, es klingt sehr schnell sehr nasal, kann im nachhinein korrigiert werden, muss aber nicht sein. Letztenendes gefällt mir meine Stimme ohne dem FetHead GE jedesmal besser (Vielleicht liegt es auch daran, dass ich im Bereich Bass/Bariton singe).

Fazit
Als Gainreserve oder Klangvariante ein teurer Spaß. Wer nur ein paar dB mehr benötigt greift zum Standard FetHead oder gleich zu einem hochwertigeren PreAmp.
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d
Der TritonAudio FetHead Ge
drstrange 15.03.2021
Ich hab eine kleine Scarlett Focusrite 2i2 3.Gen.
Da wollte ich meine Avantone CR-14 Bändchen Mikrofon für
Cleansound Mundharmonika anschließen. Nun die
Scarlettkarte ist eine günstige Karte und die preamps sind
schon gut, haben aber nicht den dynamicrange wie die große
Schwester der Scarlet die Clarett 2pre USB.
Entweder ich hätte auf die bessere Karte umsteigen müssen,
oder ich hätte die Verstärkung mit einem dieser kleinen
Helferlein (inline Preamps) herstellen können. OK das ist
besser.

Ich versuchte erst den FET-AMP von Thomann aber der
reichte vom Gain nicht aus (27 db). Dann nahm ich den sE
electronics DM1 Dynamite, der brachte schon 28db aber er
brachte auch immer noch ein kleines Brummen im KH
Verstärker mit, den ich ziemlich aufdrehen mußte.

Erst der "FETHeat Triton Audio Germanium" brachte mit 29
db gain den Durchbruch. Erstmal hat er mehr gain als alles
andere an inline preamps die ich so fand nämlich 29db,
zweitens färbt er mir den Sound noch besser in Richtung 40-
50er Jahre ein was mir als Harpspieler gelegen kommt und
drittens ist er ruhig und rauscht nicht und brummt nicht.
Er braucht die 48V Phantomspeisung von irgendetwas muß
er ja leben aber er blockt sie gut gegen das Ribbon Mic ab.
Das würde nämlich sehr schnell kaputt gehen wenn es die
48V angelegt bekäme aber es steht extra in der
Beschreibung, daß dieser FETHead "GE" von TritonAudio
extra auch für Bändchen funktioniert und empfohlen wird.

Bonus: Im Gegensatz zum FET-AMP oder auch zum sE Dynamite,
wackelt dieser inline preamp nur ganz minimal in
der XLR Steckverbindung. Bei den anderen mußte ich mit
Tesa Umwickelung die Wackligkeit minimieren, denn bei mir
steht der preamp hochkant auf dem Microteller und das Mic
als Podcast Tischmic ist oben draufgesteckt.

Also der "Germanium FETHead von TritonAudio" ist meine
erste Wahl. Sonst hätte ich mir einen bessere
Audiointerfacekarte kaufen müssen und das wäre teurer geworden.
So kann ich meine Scarlett 2i2 3.Gen. Von Focusrite Karte voll ausnutzen.

06.08.2021
PS: Nach einiger Zeit zeigte sich, daß Triton hier minderwertige
XLR HW eingebaut hat. Steckt man den FET-HEAD und das
Mikrofon zusammen, passiert es, daß in der Triton XLR Buchse
die Kontakte zurückrutschen und so Wackelkontakte entstehen.
Entweder ist die Widerhakennase in der Buchsenhülse nicht weit genug rausgezogen oder es gibt sie schlicht nicht. So mußte wieder Bastelarbeit herhalten. Die Triton XLR Buchse aufschrauben vorne einen Dummy XLR Stecker draufstehen und nun die Kontakte der Buchse kräftig nach vorne schieben und hinten auf die Kontakte nun einen Tropfen 2 Komponentenkleber (hier UhU schnell trocken) draufklecksen. Dieser Tropfen fixiert nun die in der Buchse liegenden Kontakhülsen, so daß die nicht mehr nach hinten rutschen und. so nur einen minderwertigen Wackelkontakt ergeben, wenn man das Mic oder irgendeinen anderen XLR Stecker in die Tritonbuchse steckt. Der 2 K Klebtropfen verhindert nun das beim Reinstecken des XLR Steckers die Kontakte der Triton-XLR Buchse Zurückrutschen und so einen Wackelkontakt ergeben. Ja Triton, hier sollte Euch vielleicht mal der Name NEUTRK einfallen, denn da ist mir sowas noch nie passiert. Nur bei billiger noname HW aus ...... Lieber einen Euro nmeghr und Neutrik aber dafür kein Ausfall des Mics vor 400 Zuschauern live on stage.
Gruß drstrange
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L
Kleine Zauberwaffe
Landte 23.12.2020
Ich benutze den TritonAudio FetHead Ge zu Hause im Studio in Kombination mit einem Shure SM 7 und Live mit einem Audix OM 7.

In beiden Kombinationen bietet der TritonAudio FetHead Ge genau dass was ich von ihm erwartet habe...einen höheren besser zu verarbeitenden Pegel, absolut leichtes Handling und eine klangliche Verbesserung.
Hervorzuheben sei an dieser Stelle die Kombi mit dem OM 7, da es von Hause aus einen wesentlich geringeren Ausgangspegel hat.

Ergebnis:
- grundsätzlich klarerer Sound
- bessere Verständlichkeit
- klarere und differenziertere Bassanteile

Ich benutze auch zwei TritonAudio FetHead (iPad in den Mixer) und hab die beiden Varianten im A/B Vergleich ausprobiert.
...und ja, es gibt eine leichte Färbung beim TritonAudio FetHead Ge, aber ganz ehrlich, die trifft voll und ganz meinen Geschmack und ist daher nicht auf meiner Minusliste, im Gegenteil.

Verarbeitung, Handling und Einsatzgebiete haben mich veranlasst keinen Punkt abzuziehen. Preis-Leistungsverhältnis geht für mich völlig in Ordnung. Daher kann ich nur ein Antesten empfehlen...und diese Möglichkeit macht uns Thomann ja recht einfach.
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