Rode PSA-1 Tisch-Mikrofonarm

Professioneller Tisch-Mikrofonarm

  • zur Tischmontage
  • für Rundfunk, Podcaster, Pro- und Broadcaster
  • 3/8" Gewinde
  • für Mikrofone von 700 g bis ca. 1,1 kg
  • um 360 grad drehbar
  • Abmessungen der Arme: 820 mm horizontal, 840 mm vertikal
  • Farbe: Schwarz
  • inkl. Tischmontagezubehör: Schraubzwinge für Tischplatten bis 55 mm und Hohlbolzen für Tischplatten bis 70 mm

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Typ Mikrofonarm
Höhe 820 mm

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1112 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.6 /5
  • Stabilität
  • Verarbeitung
Gesamt
Verarbeitung
Stabilität
Millenium MA-2040 vs. Rode PSA-1 großer Vergleich
Jakob (hauptkonto), 31.01.2021
Ich habe mir vor dem Kauf wie ihr auch die ein oder andere Frage gestellt und diese möchte ich euch nun beantworten und ganz objektiv das Schwenkarm Stativ bewerten.
Ich habe es mit dem Millenium verglichen und kann daher beide meiner Meinung nach etwas besser bewerten. Es gibt für beide sehr viele positive als auch negative Bewertungen, aber wenn man keinen vergleich hat fällt es einem immer schwer die Kaufentscheidung zwischen teurer und günstiger zu treffen. Darum habe ich beide bestellt und miteinander verglichen.
Und wichtig ich habe sie auch mit mehren Mikos und unterschiedliche Anwendungen verglichen:
Die wichtigste Frage, die ich mir erstmal gestellt habe, war: Trägt die Halterung mein Mikrofon (+ evtl. Zubehör wie Pop Schutz und Spinne)?
Die Hersteller geben da beide nicht so tolle Angaben. Zuerst muss man verstehen wie die Physik hinter dieser Halterung funktioniert. Es gibt Feder die einen Zug nach oben bzw. hinten erzeugen und Gelenke/Drehpunkte den Widerstand erzeugen. Die Federn kann man bei beide Halterungen nicht einstellen, jedoch aber die Widerstände. Bei dem Millenium kann man hierfür die Schrauben fester ziehen und erzeugt dann eine höhere Reibung. Allerdings nur die Reibung von lackiertem Metall auf lackiertem Metall. Das dies keine schöne Verbindung ist, sollte jedem klar sein. Und diese Verbindung löst sich auch durch das Bewegen sehr leicht. Beim Rode ist das etwas anders. Hier kann man auch die Schrauben fester anziehen, hier gibt es aber eine größere Fläche. Der Große Unterschied liegt aber in der Mechanik an sich. Millenium verwendet ganz einfach Zugfeder Rode eine Biegefeder in Kombination mit beweglichen Bolzen in den Armen. Das ist jetzt schwer zu erklären allerdings hat dies den Vorteil, dass sich Federkraft und Widerstand der Bolzen sehr gut ausgleicht. Ist die Feder maximal gespannt (Arm unten) ist der Widerstand des Bolzens am größten. Ist die Feder minimal gespannt (Arm oben) ist der Widerstand am schwächsten.
Bei dem Millenium hebt sich die Federkraft nicht auf und so ist die Kraft nach oben, wenn die Feder maximal gespannt ist am größten und umgekehrt.
Lange Rede kurzer Sinn: Die Rode Halterung kann man etwas besser an sein Gewicht anpassen und die Range ist auch größer. Beim Millennium ist die Range kleiner. Je weiter man sich vom Mittelpunkt entfernt desto eher macht es Probleme (Der arm geht unerwünscht nach oben oder nach unten).
Nach meinen Messungen:
Rode ca. 500g - 1300
Millenium: 650-1000
Mal ein paar Beispiele: Rode NT1a (mit Spinne und Popschutz) = 980g. Das wird schon kritisch beim Millenium. Wenn man die Federn zuschraubt und es nicht viel bewegt funktioniert es. Das Rode kommt damit super zurecht und das Mikro bleibt auch immer dort, wo man es haben möchte.
Beim Millenium kann man die Vorderen Federn noch ein Loch weiter nach vorne setzten, womit man wohl etwas mehr Gewicht hinhängen kann.
Ein Rode NT-USB Mini oder ein SM57 mit Popschutz (beides ca. 500g) kann man beim Millenium vergessen. Das müsste man mit gewichten arbeiten. Beim Rode funktioniert das aber noch, wenn man die Schrauben gut anzieht.
Die Qualität ist natürlich unfair zu vergleichen, aber ich finde es erstaunlich wie man für 20€ so ein kompletter Arm bauen kann und da ist es verkraftbar, wenn der Kopf aus Kunststoff ist, die Federn etwas Geräusche machen und der schwarze Lack etwas bröselt.
Beim Rode bin ich mit der Qualität so weit zufrieden, ist jetzt aber auch nicht außergewöhnlich, dafür kostet die Halterung ja auch 80€. Wie meine Vorredner mache ich mir etwas Sorgen beim Kunststoffkopf beim Millenium. Da sollte man sorgsam mit umgehen und nicht zu festzuziehen.
Schade finde ich es, dass es beim Rode keine Feststellschraube am Fuß gibt. Bedeutet: Ist der tisch schief dreht sich das Mikro von allein weg. Beim normalen Schreibtisch ist dies aber kein so großes Problem. Mit beiden Fußhalterung kann man leben und beide wirken stabil. Die Auflagefläche beim Rode ist etwas größer und deshalb etwas stabiler. Beide sind oben geschützt mit Gummi aber die Feststellschraube von unten nicht.

Ich kann beide Halterungen empfehlen, wenn man sich über den Einsatzzweck bewusst ist.
Hat man ein schweres Mikro und möchte es oft bewegen, dann muss man zum Rode greifen, möchte man aber nur sein Mikro (zb. t.bone SC420 mit Spinne und Popschutz (800g), oder Rode NT USB…) aufhängen und gelegentlich verstellen funktioniert das Millennium auch gut. Man muss unterumständen die Schrauben immer mal wieder festziehen und etwas auf den Kopf aufpassen.
Optik ist wie immer Geschmacksache, aber das Rode kommt halt dezenter und schlichter daher.

Ich hoffe ich konnte euch hiermit ein paar Informationen geben 😊
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Gesamt
Verarbeitung
Stabilität
Vorsicht beim auspacken! :D
S. Schweiger, 14.01.2021
Natürlich habe ich vor dieser etwas teureren Investionen brav die Kundenbewertungen durchgelesen und bin dabei immer wieder auf Warnungen bzgl. dem Auspacken gestoßen. Dank überheblicher Selbstüberschätzung aufgrund jahrelanger Probe- und Auftrittserfahrung inkl. Equipmentschleppung hat mich das aber nicht die Bohne interessiert. Auch beim öffnen der Packung ignorierte ich den Warnzettel gekonnt und riss das Sicherheitsband von dem unter Spannung stehenden Stativ. Da ich keinerlei Überblick hatte, in welche Richtung und vorallem mit welcher Kraft die zwei Rode-Arme auseinanderspringen werden, bekam ich nicht nur die beeindruckende Stabilität und Verarbeitung (jeweils 5 Sterne) in meinem Gesicht zu spüren, sondern klemmte mir noch dank der ordentlichen Spannung der Feder meinen Finger ein.

Schmerzhaft und extrem ärgerlich, aber da das zu 100% auf meine eigene Überheblichkeit zurückgeht gebe ich dem RODE PSA1 alle Punkte inkl. Kaufempfehlung meinerseits. Das Teil ist stabil, optisch Elegant und hält mein RODE NT2A mühelos.

Passt einfach nur beim auspacken auf. Wirklich.
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Gesamt
Gute Investition: Stabil, leise und komfortabel
Muschelschubser, 30.04.2018
tl&dr aka "Die Zusammenfassung am Anfang":
Der PSA-1 ist sauber verarbeitet und hält ein passendes Mikrofon stabil in jeder Einstellung, dabei arbeitet es absolut leise.

Der PSA-1 kommt bei mir in Verbindung mit der SMR Spinne und dem NT-USB (alles ebenfalls von Rode) zum Einsatz. Ich habe bisher keine Erfahrung mit anderen Mikrofonarmen und kann daher keine Vergleiche ziehen, dennoch halte ich den PSA-1 für super und in Zusammenhang mit den beiden oben genannten Produkten für passend gemacht.
Der Aufbau gestaltet sich recht einfach, man sollte jedoch den gelben Hinweisaufkleber am Arm ernst nehmen! Der besagt nämlich, dass der Arm unter Spannung steht. "Jaja", dachte ich, "das wird schon nicht so schlimm sein...", also mit einer Hand umfasst und mit der anderen Hand den Aufkleber abgefriemelt... *twoing* machte das und ich hatte Mühe den Arm fest zu halten ;) Hier sollte man wirklich, wirklich Vorsicht walten lassen.
Da dies ja nun mein erster Mikrofonarm ist, habe ich keine Erfahrung und war doch ziemlich verwirrt, dass der Arm einfach nach oben stand und partout keine Einstellung halten wollte. "Wie soll denn das gehen? Ist da irgendwo noch eine Schraube?", war dann mein nächster Gedanke. Das Rätsel löste sich dann aber, als ich die SMR Spinne und das NT-USB montierte. Damit erhält der Arm das nötige Gegengewicht und bleibt dann in jeder Einstellung absolut ruhig und stabil stehen.

Was mich etwas stört: Die Feststellschraube für das Mikrofon, bzw. bei mir für die Spinne hätte einen größeren Durchmesser verdient. Zudem liegen die beiden Daumenschrauben zum Kippen der eigentlichen Mikrofonhalterung etwas zu nahe an besagter Feststellschraube. Wenn man sich aber erstmal überlegt hat, wie man das Mikrofon ausrichtet, fummelt man da wohl aber auch nicht mehr dran herum. Wenn ich den Arm an der Spinne anfasse und diese drehe, lockert sich auch die Feststellschraube manchmal, vielleicht muss ich hier noch mal gucken, ob ich da was übersehen habe. Für ein "sehr zufrieden" reicht es mir bei meiner Konstellation nicht, deswegen ein Stern Abzug (halber Stern ging leider nicht). Aber, und das ist ein großes ABER, das ist nun wirklich Meckern auf allerhöchstem Niveau. Der PSA-1 ist und bleibt für mich eine Superanschaffung und ist sein Geld absolut wert!

Ich brauche den Arm und das Mikrofon nicht oft und schon gar nicht täglich. Es dient zum gelegentlichen Aufnehmen von Sprache und "Geräuschen" (und auch ab und an für Skype und Co.). Daher kann ich auch nichts über einen täglichen Gebrauch, wo man den Arm zig mal hin und her bewegt sagen. Ich denke aber, dass auch das sauber funktionieren wird.

Ich denke, dass man mit diesem Arm nichts verkehrt macht. Man kann für einen Arm auch die Hälfte ausgeben, aber auch locker das fünf- bis sechsfache. Hier wird man abwägen müssen, wie man den Arm einsetzen will. Weiß man, dass man den Arm einmal einstellen will und möglichst wenig bewegen wird, reicht vielleicht auch die Hälfte. Nach oben sind ja selten Grenzen gesetzt und hier wissen die Leute mit entsprechender Erfahrung und passendem Budget besser als, was sie brauchen :) Aber in Kombination mit einem passenden Mikrofon und der Absicht im Bereich "Ambitionierter Hobbymusiker, Podcaster und "just-for-fun"-Einsatz zu arbeiten, ist der PSA-1 die Nummer 1.
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Stabiler und Preiswerter Mikrofonarm, auch für schwerere Geräte
Meister Mike, 03.07.2020
Ich benutze meinen "RODE PSA-1" jetzt bereits seit über einem Jahr. Daran befestigt ist ein "Rode Procaster", welches mit ~700 Gramm, verglichen mit anderen Mikrofonen, relativ schwer ist. Gerade deshalb, entschied ich mich dazu, einen eher teureren Mikrofonarm zu kaufen, damit dieser einerseits dem Gewicht des Procaster's standhält, anderseits über die Jahre jedoch auch nicht ausgeleiert wird oder an Stabilität verliert. Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, war dies dem Anschein nach die richtige Entscheidung.

Die Verarbeitung ist, wie von RODE gewohnt, sehr hochwertig. Angebracht wird der Mikrofonarm mit einer Schraubzwinge, welche am jeweiligen Tisch befestigt wird. Obwohl ich eine recht dicke Arbeitsplatte verwende, ist die Winde bei mir noch immer nicht komplett ausgeschöpft und sitzt bei angemessener Befestigung sehr stabil und fest. Der Arm lässt sich beliebig verstellen und hält selbst bei maximaler Ausbreitung dem Gewicht stand. Er verfügt außerdem über Plastikkanäle über den Gelenken, durch welche man das USB/XLR Kabel laufen lassen kann, damit dieses sich nicht in den Gelenken verfängt oder lose herumhängt.

Alles in allem bekommt man hier eine für den Preis angemessene Qualität. Auch wenn dieser im ersten Moment recht hoch erscheint, kann ich nur empfehlen bei schwereren Mikrofonen wie z.B. dem "RODE Procaster" oder auch dem "SHURE SM7B" anfangs etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, um sich für die Zukunft ab zu sichern. Zumindest mir hat der Arm bisher äußerst gute Dienste geleistet, und es sieht nicht so aus, als würde sich dies in naher Zukunft ändern.

Von mir gibt es deshalb eine absolute Kaufempfehlung!
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