Vox AC15 C1 E-Gitarrencombo

Röhren-Combo für E-Gitarre

  • Vollröhre
  • Leistung: 15 W
  • Lautsprecher: 12" Celestion G12M Greenback
  • Vorstufenröhren: 3x 12AX7 (ECC83)
  • Endstufenröhren: 2x EL84
  • Bedienfeld: Input Normal, Top Boost (Volume, Treble, Bass), Reverb, Tremolo (Speed und Depth) Standby, Netzschalter und Tone Cut Regler
  • 2 Lautsprecherausgänge
  • Impedanz Wahlschalter: 8 oder 16 Ohm
  • Abmessungen (B x T x H): 602 x 265 x 456 mm
  • Gewicht: 22 kg
  • passender Fußschalter: 198735 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passendes Case: Art. 317592 (nicht im Lieferumfang enthalten)
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Soundbeispiele

 
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  • Indie
  • Funk
  • Blues
  • Jazz
  • Fuzzline
  • Hazey
  • Rock
  • Rockabilly
  • Country
  • Prog
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Weitere Infos

Leistung 15 W
Lautsprecher Bestückung 1x 12"
Endstufenröhren EL84
Kanäle 1
Hall Ja
Externer Effektweg Nein
Recording Ausgang Nein
MIDI Schnittstelle Nein
Anschluss für externe Lautsprecher Ja
Kopfhöreranschluss Nein
Fußschalter Anschluss Ja
Inkl. Fußschalter Nein
Gewicht 21,7 kg

Nicht der kleine Bruder

Der Vox AC15, aufgrund der geringeren Watt-Leistung und der 1x12“-Lautsprecherbestückung oft als der kleine Bruder des kultigen Vox AC30 betitelt, wird diesem Namen eigentlich gar nicht gerecht, da das Ursprungsmodell 1958 zuerst das Licht der Welt erblickte. Der AC15 kann somit eher als erste Generation des AC30 bezeichnet werden. Auch diese Neuauflage, der Vox AC15 C1, bewahrt die Essenz des Klassikers. Eine 15-Watt-Vollröhren-Leistung trifft hier auf einen 12“-Celestion-Greenback-Speaker – gemeinsam bilden sie den typischen Vox-Sound. Die Lautstärkereserven sollte man übrigens auch bei der 15-Watt-Version nicht unterschätzen, denn sie ist für die meisten Zwecke vollkommen ausreichend. Klanglich geht die Reise von headroomreichen Cleansounds aus dem Normal-Channel bis hin zu den dynamischen Overdrive-Sounds aus dem Top-Boost-Channel. Für räumliche Effekte stehen zudem Federhall und Tremolo bereit.

Plug and play

Technisch gesehen liegen beim AC15 C1 zwei Kanäle vor: der Normal-Channel und der Top-Boost-Channel. Beim Einstöpseln der Gitarre muss man sich allerdings auf einen der beiden Kanäle und ihre Input-Buchse festlegen. Der Normal-Channel ist ziemlich simpel aufgebaut und verfügt nur über einen Volume-Regler, der die Lautstärke und den Zerrgrad bestimmt – mehr Plug-and-play geht nicht! Klanglich bietet der Normal-Channel ordentlich cleanen Headroom. Erst voll aufgerissen entsteht dann ein wenig Crunch. Der Top-Boost-Channel fährt wiederum über seinen Volume-Regler schneller in eine sehr dynamische Vintage-Verzerrung, die sich auch super mit dem Volume-Poti an der Gitarre kontrollieren lässt. Zudem bietet der Kanal eine Klangreglung aus Treble und Bass. Mit dem Tone-Cut-Regler der Endstufe kann man schließlich die Höhen beider Kanäle noch etwas abdämpfen. Federhall- und der Tremolo-Effekt sind beide stufenlos regelbar und können auch über einen externen Fußschalter aktiviert werden.

Der Amp für alle Rock-'n'-Roll-Puristen

Mit seinen straffen Bässen, dem warmen, durchsetzungskräftigen Mittenspektrum und den strahlenden Höhen bietet sich der AC15 C1 für alle an, die auf einen puren und ehrlichen Vintage-Rock-Sound stehen, aber die hohe Leistung des AC30 nicht unbedingt benötigen. Die 15-Watt-Version ist nicht nur leichter, sondern lässt sich auch noch bei relativ humanen Lautstärken schneller in eine Endstufen-Sättigung fahren. Genug Schalldruck für jeden Gig entsteht aber trotzdem. Und sollte der interne Speaker wider Erwarten mal doch nicht ausreichen, sind zwei zusätzliche Boxenanschlüsse auf der Rückseite angebracht. Der Vox AC15 C1 ist ein Amp für Profis, die genau wissen, was sie wollen, obwohl sein Preis für einen Vollröhren-Amp dieser Kategorie ihn auch für ambitionierte Einsteiger durchaus interessant werden lässt.

Über VOX Amplification

VOX Amplification ist ein Hersteller von Musik-Equipment. Gegründet wurde die Firma im Jahr 1957 im britischen Dartford von Thomas Walter Jennings. Das wohl berühmteste Produkt des Traditionsherstellers ist, als Weiterentwicklung des kleineren AC15, der Gitarrenverstärker VOX AC30, der auf unzähligen Alben der Rockgeschichte zu hören ist. So hatten beispielsweise die Beatles einen Exklusivvertrag mit VOX und haben ihre ganze Laufbahn über deren Verstärker genutzt. Zahllose Ableger des AC30 folgten im Laufe der Geschichte, hinzu kamen weitere Verstärkermodelle, Effektgeräte, Orgeln und sogar elektrische Gitarren und Drums. Das Produktportfolio von VOX umfasst heute fast alles, was man zum Musikmachen braucht und auch auf dem digitalen Sektor bietet die Firma mit einer Reihe virtueller Amps, Multi-Effekten und Software eine Menge nützlicher Tools für den originalen VOX-Sound.

Vom Proberaum zum Studio bis hinauf auf die Bühne

Der Vox AC15 C1 bietet klassische Rock-Sounds, die man z.B. vom Queen-Gitarristen Brian May kennt. Besonders Boost-Pedals, die etwa auch May häufig nutzt, harmonieren bestens mit dem Amp, um auch neben den warmen cleanen Sounds und dem dreckigen Crunch noch singende Leads herauszukitzeln. Allgemein gilt der Verstärker als eine beliebte Pedalplattform und ist nicht ohne Grund auf vielen Bühnen britischer Indie-Bands oder in diversen Tonstudios zu sehen. Dabei passt der AC15 C1 mit seiner Größe noch in jeden Proberaum sowie auf jede Club-Bühne. Mit der erstaunlichen Vollröhrenlaustärke lassen sich aber auch weitaus größere Gigs beschallen. Wer sich übrigens von seinem AC15 etwas mehr Klangvielfalt beim Auftritt wünscht, kann das Gitarrensignal mit einem AB-Switch, wie beispielsweise solche des Herstellers Lehle, auch abwechselnd zu einem der beiden Amp-Inputs leiten und die Kanäle somit je nach aktueller Bedürfnislage nutzen.

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4.7 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Ein Traum wird wahr....
SvenP, 03.03.2011
Zuerst einmal ein riesen Lob an das Team von Thomann. Der Amp war innerhalb von weniger als 24 Std. (!) bei mir! Da war ich wirklich freudig überrascht.

Der Amp ist ein Traum, dass könnte eigentlich das Fazit sein, wäre aber zu kurz für ein anständiges Review. Also gehe ich die einzelnen Sternchenpunkte ab, wobei ich überall auch einen 6. Stern geben würde, wäre es möglich!

Bedienung:
Ich habe unter anderen einen Fender Super Champ zu Hause. Dessen Fluch und Segen die extreme Vielfalt an möglichen Sounds ist, durch die 16 emulierten Amp Modelle. Ich wollte ganz gerne etwas größeres (nicht mehr watt, sondern reell die Größe) und simpleres haben. Daher habe ich mich für den AC15 entschieden, da ich sowieso ein Vox Fan bin. Die Regler sind butterweich zu benutzen und sehr übersichtlich. Hier greift wirklich das Plug and Play Prinzip. Man kann sich für einen der beiden Kanäle (normal und Top Boost) entscheiden und dann gehts auch schon los. Eben die Lautstärke regeln, beim Normal Kanal den Tone Cut entsprechend setzen oder beim Top Boost zusätzlich an Treble und Bass drehen (die sich gegenseitig beeinflussen und so immer für eine perfekte Balance sorgen) und dann gehts auch schon los! Top! Genau was ich haben wollte.

Features:
Für mich nicht notwenig, aber letztlich doch schön, dass es dabei ist. Einmal ein Tremolo Effek, der sich in Speed und depth einstellen lässt, damit lässt sich sehr präzise einstellen, was man haben will. Zudem ist noch ein Hall an Board der wirklich klasse ist! Habe immer ein klein wenig Hall eingestellt, einfach, weil es (für mich) noch besser klingt. Auch hier ist die Intensität stufenlos zu regeln. Sahne! Ach ja, eine zusätzliche Box oder eine "Ersatzbox" kann man auch noch anschließen.

Sound:
Wenn ich daran denke bekomme ich gänsehaut aber nicht vor Grauen, sondern Begeisterung!!! Ich habe mittlerweile einige Amps selber besessen oder getestet und der Vox AC15 sticht einfach hervor! Der Sound ist ein Traum!!! Vollmundig, aber differenziert! Einige schreiben er ließe sich clean nicht laut spielen. Jeder hat vielleicht seine Definition von laut, aber mit meiner Strat kann ich für mein Verständnis schon laut spielen. Schwieriger wird es mit meiner Paula, die einfach so viel Dampf hat, dass es damit wirklich schwieriger (aber machbar) wird wirklich 100% clean und laut zu spielen. Clean ist einfach wunderschön cremig und differenziert und durch den Tone Cut kann man die Höhen entsprechen anheben oder absenken um es entsprechend anzupassen. Als ich meine Paula dran hatte und den Bass testen wollte (einmal die tiefe E Saite angespielt) haben die Gläser in meiner Küche das klirren angefangen! 15W können nicht laut sein?? Von wegen! Wer mir dem Gedanken spielt, sich den AC30 zu holen, sollte sich wirklich überlegen, wie laut er es braucht. Bei der Power des AC15 mag ich mir die des AC30 gar nicht vorstellen. Also für mich und meine Zwecke ist der "kleine" mehr als ausreichend! Die Verzerrung ist auch der Hammer! Klar, Metall ist hier nicht drin (geht auch, aber dafür ists halt nicht gemacht) aber Rock, Hard Rock und alles Artverwandte (vor allem dreckiger Blues Sound *schwärm*) ist in jeder Stufe möglich! Ich habe noch nie so schöne verzerrung gehört. Meine Regler der Gitarre sind alle immer aufgedreht (mag ich lieber) aber durch das wechseln der Pickups von Hals zu Steg (oder halt mitte) kann man den Sound so klasse beeinflussen, wie ich es noch bei keinem anderen Amp hatte. Breit und Fett und cremig, oder messerscharf schneidend ohen das die Obertöne einem wehtun, da es immernoch wunderbar klingt!!! Ein Traum!!!

Verarbeitung:
Klasse! Hier gibt es nicht viel mehr zu sagen als klasse. Alles sehr wertig, sehr hochwertig vor allem! Stabil und sauber verarbeitet. Der Griff lässt sich gut greifen, ist sehr gut verarbeitet damit kann man den Amp gut transportieren. Ein wenig (oder auch ein wenig mehr) Kraft ist vorrausgesetzt, weil der kleine denn doch gut was auf die Waage bringt und durch die Größe (ich habe am Anfang erstmal ungläubig nachgeschaut, ob es nicht doch der AC30 ist) net sooo handlich ist.

Fazit:
Zusammenfassend kann man wirklich sagen: Ein Traum wird wahr! Das ist MEIN Amp und 100% Sahne (die zur Abwechslung mal auf die Ohren und nicht auf die Hüften geht!!!). Den geb ich sicher nicht mehr her!!!
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Features
Sound
Verarbeitung
noch immer gut
soenke., 28.10.2009
Ein ziemlich großes Paket kommt auf einen zu, wenn man sich für den AC15 entscheidet, und das in mehrfacher Hinsicht.

Einmal die Ausmaße: knapp mehr als 60cm breit, circa 26cm tief und genau 44cm hoch ist der Amp. Dazu das Gewicht, dass an die 22kg reicht und zumindest mir schon einen ersten Schreck einjagte - der einzige (Kunststoff-) Tragegriff in der Mitte greift sich nämlich leider sehr unbequem und macht den Vox dadurch zu einem denkbar unhandlichen Reisebegleiter. Immerhin scheint er stabil und man braucht keine Angst zu haben, irgendwann nur mit dem Griff dazustehen.

Dies trifft ebenfalls auf den Rest des Gehäuses zu, das allerdings aufgrund des Plastik-Vox-Schriftzugs und des fake-Leder-Überzugs in echt nicht ganz so edel daherkommt wie es uns die Fotos weißmachen möchten.

Auch die Frontbespannung sieht von Weitem eindeutig besser aus. Super sind dagegen die altbekannten Chickenhead-Potis. Sie lassen sich weich wie Butter bedienen, ohne dabei einen wackeligen Eindruck zu hinterlassen. Als Angenehm empfinde ich auch ihre geringe Anzahl, die trotzdem allen wichtigen Funktionen gerecht wird.

Neben den obligatorischem Master und Volume-Regler ist eine Effekt-Sektion mit Tremolo und Reverb eingebaut. Daran anschließend finden sich unter dem Titel 'Top Boost' noch ein Bass- sowie ein Treblepoti. Hierbei bleibt anzumerken, dass der Vox Amp von Haus aus ein höhenreiches Tier ist. Entsprechend groß ist der Einfluss des Höhenreglers, doch auch entsprechend gering die Einstellmöglichkeit der Tiefen. Meiner Erfahrung nach hat sich dies allerdings nur positiv auf den Sound des Verstärkers niedergeschlagen, der dadurch eindeutig an Durchsetzungsvermögen im Bandgefüge gewinnt.
Sowieso gibt es an dem Klang des Vox nichts zu meckern. Er bringt von Haus aus einen super-klaren, glasigen Ton, der natürlich mit zurücknahme der Höhen auch mollig-warm geschraubt werden kann.

Nicht zu verachten ist die Lautstärke des Geräts: die 15 Watt mögen gemütlich klingen, doch man merkt schnell, dass der Master-Regler eine sinnvolle Einrichtung ist. Er erlaubt auch bei geringeren Lautstärken einen leichten Crunch. Wer mehr aufdreht bekommt natürlich auch mehr. Ich habe die 15 Watt noch kein einziges Mal voll ausgefahren, wer also überlegt, den 30er zu kaufen sollte vorher unbedingt einemal den kleineren Bruder austesten.
(der Lautsprecher ist übrigens per Klinkenbuchse verbunden, könnte also durch eine passende Box ersetzt werden)

Im Zusammenspiel mit Overdrive und Distortion-Pedal kommen die Qualitäten des Vox so richtig zu Vorschein. Er liefert einen perfekten Basissound, der durch Pedale dem persönlichen Geschmack angeglichen werden kann. Nie geht dabei der angenehme Grundklang des Verstärkers verloren.
Wer einen Röhrenamp fürs Wohnzimmer und/oder Band sucht, der einen richtig guten Sound mitbringt ohne dass groß geschraubt werden muss, liegt hier genau richtig.
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Features
Sound
Verarbeitung
Bester Röhren-Amp in seiner Preisklasse !
Helfried, 13.11.2009
Kaufgrund:

Da ich vorher keinen für die Bühne ernstzunehmenden Amp besaß, war der erste Gedanke einen Verstärker anzuschaffen, der groß genug für die Bühne, aber wiederum nicht zu groß und unflexibel für den Proberaum war. Ich stand von vornherein auf den Sound von Röhrenamps und speziell auf den vom Vox, und so fiel die Entscheidung nicht schwer - der Vorzug des kleineren AC 15 bestand für mich in erster Linie im Preis und viele Reviews von Gitarristen, die nicht nur aus Preisgründen den AC 15 dem größeren Bruder AC 30 vorziehen bestätigten mir, dass das gesparte Geld keineswegs auch eine Ersparnis in Sachen Sound oder Leistung bedeutete.

Lieferungszeit & Service: Wie gewohnt kam das Paket zeitig und ohne weitere Komplikationen ein paar Tage nach Bestellung hier an, also top.

Bedienung & Ausstattung:

Dem modernen Gitarristen, der gerne per Knopfdruck sofort völlig verschiedene Sounds aus einem Amp herausholen kann, ist mit dem Vox vielleicht weniger geholfen, aber mir sagte die Schlichtheit der Ausstattung sofort zu. Ein Kanal mit Volume und Master Regler, so dass man auf der einen Seite bei hohen Lautstärken problemlos clean spielen kann, als auch bei geringeren Lautstärken wie z.B. im Wohnzimmer auch nicht auf natürliche Verzerrung verzichten muss. Dazu klassisch ein Regler für Treble und einer für Bass, sowie ein eingebautes Tremolo, den man in Geschwindigkeit und Tiefe variieren kann sowie ein Reverb. Praktisch ist auch der Standby-Schalter, mit dem man den Amp bei Spielpausen schonen kann, ohne beim nächsten Starten wieder ewig warten muss, bis die Röhren warmgelaufen sind.

Sound:

Clean: Absolut glasklarer, wunderschöner Cleansound - so wie es sein muss. Man merkt sofort, wo die Spezialität dieses Verstärkers steckt.
Angezerrt: Wenn man entweder Volume für Vorstufen- oder Master für mehr Endstufenzerre ein bisschen weiter aufreißt, enthält man verschiedenartige angecrunchte Sounds, die alle ihren eigenen Reiz haben. Mir persönlich sagt die Endstufenzerre am meisten zu, da sie am klarsten und transparentesten klingt. Leider erreicht der Vox, wenn man nicht die Möglichkeit hat, in einem völlig schalldichten Raum mit allen Reglern auf Anschlag sich das Trommelfell aus den Ohren zu pusten (der Kleine kann wirklich verdammt laut sein!) irgendwann seine Grenzen, was die Verzerrung betrifft; doch ein Booster schafft problemlos Abhilfe und man kriegt aus ihm noch locker verzerrtere Sounds à la ACDC.
Vollverzerrt: Eher schlecht. Möglich ist alles, aber für Metal & Konsorten sollte man sich doch vielleicht lieber einen anderen Verstärker zu legen. Die Ästhetik des AC 15 ist ja auch eine ganz andere.

Look: Ein Traum! Absolut retro, das geflochtene Frontfell in schönen Farben und natürlich das typische, goldene VOX-Logo.

Einziges Manko: Das Gewicht. Gefühlte 10 Tonnen, die man aber bei allen anderen Vorzügen, die dieser tolle Amp mitbringt, bei jedem Spielen sofort vergessen mag.
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Features
Sound
Verarbeitung
Geiler Sound ohne Schnick Schnack
Sebastian5614, 12.03.2017
Ich nutze den Vox AC15C1 nun seit einem guten halben Jahr und bin völlig zufrieden.
Über die Bedienung will ich im Einzelnen nicht zu viel verlieren, dazu gibt es genug auf der Thomann Pruduktseite (Video) bzw. im restlichen Internet (youtube etc.).
Die einzigen Abstriche gibt es bei den Features, da er doch sehr spartanisch ausgestattet ist was Lieferumfang und Anschlussmöglichkeiten angeht. Doch wer genau wie ich vor der Anschaffung einen gut klingenden,ehrlichen Verstärker ohne viel Firlefanz sucht... Bingo!
Beim AC15 gilt: Was reinkommt, kommt auch raus. Ganz einfach, ob es nun um die eingesetzte Gitarre und ihre klanglichen Eigenheiten oder das eigene Spiel geht. Alleine mit der Variierung des Anschlags geht es von Clean bis "RRaRRR", ich freu mich jedesmal darüber wie ein Kind an Weihnachten :).
Optisch schon sehr vintage, ist klare Geschmackssache, aber mir gefällts.
Einen Kanalumschalter hätte es dann doch geben können, nach längerem herumprobieren hab ich das ganze für mich jetzt so gelöst:
Ich gehe mit der Gitarre ( nach dem Board ) in eine ABY-Box und von da aus in die beiben Kanäle, wobei der Normal-Channel ja klanglich nicht variiert werden kann. Im Top Boost Kanal habe ich die Bässe und Höhen voll aufgedreht, beides mal mit wenig Gain in der Vorstufe. Somit habe ich zwei cleane Kanäle, die ich je nach Gitarre oder gewünschtem Soundergebnis verwende, im Endeffekt einmal eher "britisch" bzw. "amerikanisch" und je nach Bedarf mit Bodentretern anfette. Mit Pedalen hat der AC grundsätzlich kein Problem, außer dem röhrentypischen leichten Grundrauschen gibt es da keine Beanstandungen.
Er ist zwar kein Leichtgewicht, aber mit einigermaßen gesunden Knochen doch alleine bewegbar ;).
Und laut ist er! Hatte zuerst Bedenken, ob die 15 Watt auch wirklich ausreichen, habe aber noch nie mehr als die Hälfte am Master aufgedreht, und das mit Schlagzeug, einer weiteren Gitarre, Bass, Keyboard und drei Bläsern in der Besetzung.
Fazit: Guter Verstärker zu angemessenem Preis. Er hat zwar seine Eigenheiten, aber die waren bei mir eher förder- als hinderlich. Auf jeden Fall mal antesten und selbst überzeugen lassen!
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