Korg Monologue Silver

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Analoger Synthesizer

  • 1-stimmig
  • 25-Tasten Keyboard
  • monophoner 16-Step Sequenzer - Noten sowie bis zu 4 Parameter automatisierbar
  • 100 Programm-Speicherplätze: 80 Presets + 20 Nutzererstellte Programme
  • Display mit Preset-, Sequenzer- und Wellenformdarstellung
  • Stromversorgung über 6 AA-Batterien oder externes Netzteil (nicht im Lieferumfang)
  • USB
  • MIDI In/Out
  • Sync In/Out: 3.5 mm Miniklinke
  • 1 Line-Eingang: 6.3 mm Klinke
  • 1 Line-Ausgang: 6.3 mm Klinke
  • Kopfhörer-Ausgang: 6.3 mm Klinke
  • Farbe: Silber
  • passendes Netzteil: Korg KA-350 - Art. 252302 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passender Koffer: Art. 496317 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Dezember 2016
Artikelnummer 401466
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Tasten 25
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Nein
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 1
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x in, 1x Out
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Distortion
Arpeggiator Nein
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Digitalausgang Nein
Display Ja
Pedal Anschlüsse Keine
Maße 350 x 276 x 76 mm
Gewicht 1,7 kg
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285 €
399 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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46 Kundenbewertungen

28 Rezensionen

T
Viel Freude für kleine Anlässe mit kleineren Schwächen
Toc6 30.12.2017
Dieser kleine Synthesizer wurde schon kontrovers diskutiert. Vor allem wurde genannt, was er alles nicht kann und wie sinnlos so kleine Zwergsynthies überhaupt seien. Ich muss widersprechen und vorneweg schreiben: Der Monologue macht sehr viel Freude!

Positiv: Die Bedienung ist für Menschen mit Synthesizerverständnis nahezu ein Klacks. Gerade durch die schmale Ausstattung holt man aus dem Wenigen schnell viel heraus. Klassische Sounds gehen leicht von der Hand, fieses Geschwurbel geht auch. Besonders positiv zu vermerken: Der schnelle LFO, der als One-Shot auch wahlweise als zusätzliche Hüllkurve dienen kann. Der LFO kann auch zum Tempo des Sequenzers und damit zu MIDI Clock synchron laufen.

Negativ: Manche gar nicht so unwichtige Parameter sind in Menüs verborgen, z.B. das Keyboard Tracking des Filters. Die Preset-Sounds sind überwiegend grausam, insbesondere kam ein Schlauberger auf die Idee, etliche Presets über die Program-Tune-Funktion zu verstimmen. Dass kein Netzteil mitgeliefert ist, stört mich auch ziemlich. Was mir aber am meisten fehlt, wo es aber noch Resthoffnung auf Nachrüstung durch Firmware-Update gibt: Kein Tap-Button fürs Tempo. Ich spiele viel freie Musik in Sessions, da gibt es keinen Computer, der die MIDI Clock liefert, da tappe ich nach Drummer ein.

Bei der Verarbeitung gibt es herb abzug, seit ich den Monologue geöffnet hatte: Die Klaviatur besteht nicht aus gelagerten Tasten mit Rückholfedern. Vielmehr enden die Tasten in dünnem Plastik, das selbst als Feder dient. Irgendwann wird das ermüdet sein und brechen. Das lässt sich auch nicht gut reparieren. Sehr schlecht für die Nachhaltigkeit, Korg!

Mein Fazit: Für 263 Euro im Sonderangebot trotz allem eine Bombenmaschine. Das Soundschrauben macht viel Freude. Natürlich ist das Ding keine Produktionsmaschine für ganze Tracks. Aber wer zum Beispiel mal einen echten Synth-Bass braucht, oder eine klassische oder Solo-Line oder ein fieses Geräusch, der kann hier im Quasi-Handtaschenformat das richtige Gerät erwischen, das sich gerne zum Fuhrpark noch dazugesellt.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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G
Gesucht, gefunden.
Greg 01.04.2019
Zum Einsatz kommt dieses Glanzstück der Technik im Home Studio, als Bass und Lead Synth, sowie verrückte Soundmachine.
Batterien halten eigentlich relativ lang und er ist ziemlich portabel, vong Größe und Gewicht her.

Der Monologue glänzt meiner Meinung nach mit außerordentlicher Verarbeitung, perfektem Layout und einfacher Bedienung. Einige "Shift" Funktionen sind versteckt, aber schnell gelernt und super praktikabel. Die Klaviatur ist leicht spielbar, keinesfalls zu klein und die Potis machen einen richtig wertigen Eindruck beim bedienen.
Und so schön ist der Monologue.

Der Sequenzer mit den Slide und Motion Funktionen, sowie in Kombination mit dem "Hold" Taster, all das macht eine wahre Freude beim spielen. Da die alle Funktionen für die Klangproduktion in Hardware ausgeführt sind, lernt man ziemlich schnell wie ein Analog Synth funktioniert und hat schnell Spaß an der Soundkreation.

Mit der Software (Monologue Librarian) bin ich auch zufrieden, sollte man auch relativ häufig ein Backup machen wenn man ein bisschen vorschnell beim überschreiben ist.. Die Patches können im Librarian leicht benannt und einige Parameter auch geändert werden, ist auf jeden Fall sinnvoll und zeitsparender als am Gerät selbst. Irgendwo muss es ja was "negatives" auch geben.. ^^

Wenn ich ihn nicht schon hätte, ich würde ihn nochmal kaufen. Und nochmal. Und nochmal.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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E
Viel Synth für wenig Geld!
Echomann 17.01.2018
Nachdem mir von einem Bandkollegen mit einem Moog Voyager Synthesizer schmackhaft gemacht wurden (war bisher hauptsächlich bei Gitarre und Drums zuhause) und ich (zumindest im Moment) endlich mit meinem Gitarren-Setup zufrieden bin, war es an der Zeit, mir einen preiswerten Synth zu holen, um in die Welt der künstlichen Klangerzeugung einzutauchen.
Nach ein paar Tagen Recherche über Synths unter 300 Euro entschied ich mich letztlich für den Korg Monologue. Er setzte sich gegen den Arturia Microbrute aufgrund des weiteren Oszillators und gegen den Volca Keys wegen der Tastatur durch.

Sound:
Der Sound lässt für mich als Synth-Neuling vorerst wenige Wünsche offen. Von weichen Vintagesounds über knarzende Electro-Sägen bis hin zu spacigem Noise ist alles drin. Angenehmer Ambient und drückender Drone lassen sich ebenfalls ohne Probleme rausdrehen. Und all diese Sounds klingen wirklich fett und frequenzreich. Das ist kein Fall von "für diesen und jenen Sound ist er bestens geeignet, aber auch X und Y bekommt man mit ein bisschen Know-How hin." Nein, man kommt sehr einfach von einlullendem, weichen Sound zu knallhartem, metallischen Bruzeln, und alles klingt einfach nur herrlich!

Features:
Mit 2 Oszillatoren, einer davon mit Pitchregler, einer Envelope- und LFO-Sektion, die es wirklich in sich haben (auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirken mag), einem eingebauten Drive, einer anschlagdynamischen Klaviatur und einem 16-Step-Sequencer, der mit vielen Funktionen aufwartet, ist der Spruch "viel Synth für wenig Geld" kein leeres Gerede. Kurzum, ich bin begeistert!
Hier ist kaum Platz, um alles zu erwähnen, was ich in den ersten Tagen entdeckt habe, aber ich möchte besonders den Envelope Generator und den LFO hervorheben. Experimentiert man damit ein bisschen herum, ergeben sich plötzlich ungeahnte Möglichkeiten, den Klang zu modulieren - trotz fehlendem Sustain und Release. Der EG des Monologue schafft es, da alles rauszuholen, was man sich wünscht - und noch mehr. Perkussive Sounds oder eine Delay-ähnliche Einstellung sind im Nu rausgedreht.
VCO 1 verfügt über Saw, Triangle, Square und einen Shape-Regler. VCO 2 hat Saw, Triangle, weißes Rauschen (sehr gut für perkussive Klänge und Soundeffekte), Shape-Regler und Pitch. Bei gedrückter Shift-Taste macht der Pitchregler 100 cent-Sprünge.
Der Sequnecer kann so einiges, hier sei lediglich erwähnt, dass man zum Beispiel 4 verschiedene Parameter live recorden und editieren kann.

Bedienung:
Die Drehregler und Kippschalter bieten guten Widerstand, nichts wackelt. Die grundlegenden Funktionen hatte ich schnell raus, bei genauerer Beschäftigung und Experimentierfreude öffnen sich völlig neue Welten. Man kommt mit wenigen Handgriffen zu den unterschiedlichsten Sounds. In den Sequencer muss man sich erst mal ein bisschen reinfinden, aber auch das geht relativ schnell und sobald man die Bedienung verstanden hat, macht er wirklich Spaß.

Verarbeitung:
Regler und Schalter sind robust verbaut, das Bedienfeld ist aus Alu, der Rest vom Gehäuse Plastik. Das macht den Monologue erstaunlich leicht, trotzdem wirkt er nicht billig. Der Power-Knopf ist bei mir leider ein bisschen locker und bleibt manchmal hängen - das war sofort nach dem Auspacken schon der Fall. Das ist etwas schade, war für mich aber nicht Grund genug, das Gerät umzutauschen. Das lässt sich sicher leicht reparieren, gibt aber für mich trotzdem Abzüge.
Ein weiterer Kritikpunkt: Netzkabel wird nicht mitgeliefert. Ich habe keins dazubestellt, da ich noch ein 9V Netzteil mit 1700 mA und "Standard"-Stecker zuhause hatte, doch nach dem Auspacken die Ernüchterung: Der Stecker passt nicht. Da hätte ich mich natürlich genauer informieren müssen, trotzdem finde ich das ärgerlich, da Korg dies wahrscheinlich bewusst macht. Da wollte man wohl unbedingt einen Synth für unter 300 anbieten, was mit Netzteil scheinbar nicht möglich wäre. Schade!

Unterm Strich bleibt zu sagen, dass das Wort "preiswert" wohl selten so treffend für ein Stück Musikequipment passt, zumindest meiner Erfahrung nach. Coole Features, gute Verarbeitung, fetter Sound! Ich liebe das Teil jetzt schon.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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l
Einsteiger Analog-Synthese
laserkunst 23.07.2022
Für jemanden, der in die Analog-Synthese einsteigen und nicht gleich mit der Komplexität eines Moog oder Prophet konfrontiert werden will, ist der Monologue ok. Die Verarbeitung ist bis auf die Tasten, die nur an Plastiklaschen aufgehängt sind, die sicher irgendwann brechen werden, gut. Dass das Netzteil zusätzlich so teuer ist, ist schon sehr ärgerlich.
Noch ärgerlicher ist der Umstand, dass das Ding m. E. einfach nicht klingt. Ich bin über 30 Jahre mit Elektronik vertraut, aber mir ist es nicht gelungen, auch nur einen Sound hinzukriegen, der mich zufrieden gestellt hätte. Nach 3 Wochen geht es zurück. Der Sequenzer nutzt ja nichts, wenn er nur Sounds triggert, die mir nicht gefallen.
Bedienung
Features
Sound
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