Arturia MicroBrute UFO
Monophoner analoger Synthesizer
- limitierte Sonderauflage
- 25 Mini-Tasten
- rein analoger Signalweg
- Step-Sequenzer (8 Sequenzen mit bis zu 64 Steps)
- Filter-Sektion mit Brute Factor-Poti
- patchbare Modulationsmatrix
- Steiner-Parker Multimode-Filter (LP, BP, HP)
- spannungsgesteuerter Oszillator mit Oberton-Suboszillator
- Oszillator-Mixer: Sub, Sawtooth, Square, Triangle
- Pulse Width
- Ultra Saw
- Metalizer
- synchronisierbarer LFO mit 3 Wellenformen
- ADSR- und Gate-Envelope
- versenkbarer Knopf für Fine Tuning
- Pitch- und Modulationsrad
- Oktaven-Taster (-2 bis +2)
- Abmessungen (L x B x H): 325 x 221 x 60 mm
- Gewicht: 2 kg
- inkl. Netzteil (12 V DC, 1 A), 2x Patchkabel (3,5 mm Miniklinke) und Registrierungskarte
Anschlüsse:
- Line-Eingang: 6,3 mm Klinke
- Line-Ausgang: 6,3 mm Klinke
- Kopfhörerausgang: 3,5 mm Miniklinke
- Pitch Ausgang: 3,5 mm Miniklinke
- Gate-Ein- und -Ausgang: 3,5 mm Miniklinke
- MIDI Eingang: 5-Pin DIN
- USB-B-Anschluss
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Erhältlich seit September 2025
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Artikelnummer 620845
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Verkaufseinheit 1 Stück
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Anzahl der Tasten 25
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Anschlagdynamik Ja
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Aftertouch Nein
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Keyboard Split Nein
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Modulation Wheel Ja
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Anzahl der Stimmen 1
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Tonerzeugung Analog
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MIDI Schnittstelle 1x In
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Speichermedium Keine
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USB Anschluss Ja
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Effekte Keine
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Arpeggiator Nein
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Anzahl der analogen Ausgänge 1
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Digitalausgang Nein
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Display Nein
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Pedal Anschlüsse Keine
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Maße 325 x 221 x 60 mm
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Gewicht 2,0 kg
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Brutaler Synth im UFO‑Look
Der Arturia MicroBrute UFO Edition greift das Konzept des kompakten analogen Monosynthesizers auf, der die Brute-Serie maßgeblich geprägt hat – hier in einer auffälligen Limited‑Edition mit tiefschwarzen Panels, komplett schwarzen Tasten und Grafiken in Mars‑Grün. Basierend auf einem vollständig analogen Signalweg, mit einem flexibel einsetzbaren einzelnen Oszillator, einem Steiner‑Parker Multimode‑Filter und der charakteristischen Brute‑Factor‑Feedback‑Schaltung, liefert der MicroBrute kraftvolle Bässe, bissige Leads und unvorhersehbare harmonische Texturen. Mit seiner patchbaren Mod‑Matrix, dem integrierten Step‑Sequenzer und der durchdachten Bedienoberfläche lässt sich Sound‑Design ebenso intuitiv umsetzen wie Pattern‑Erstellung – ganz ohne Displays oder verschachtelte Menüs. So bleibt die Klangerzeugung jederzeit unmittelbar-haptisch, während sich das kompakte Gehäuse nahtlos in Desktop‑Setups, portable Live‑Rigs oder größere Hardware‑Umgebungen einfügt.
VCO mit großem Klangspektrum
Der Oszillator des MicroBrute sprengt die typischen Erwartungen an Single‑VCO‑Designs. Sägezahn-, Rechteck- und Dreieckswellen lassen sich miteinander mischen und über Funktionen wie Ultrasaw, Metalizer‑Waveshaping oder Pulsbreitenmodulation weiter formen. Ergänzt wird dies durch einen Overtone‑Generator, der Suboktaven und Quint‑Anteile erzeugt und damit sowohl das Fundament verstärkt als auch Obertöne hinzufügt – ein Feature, das eher in mehrstimmigen Oszillatorkonzepten zu finden ist. Das Signal wird anschließend durch das klassische Steiner‑Parker‑Filter geführt, das mehrere Modi bietet und dank selbstoszillierender Resonanz auch aggressivere Klangfarben ermöglicht. Den Abschluss bildet die Brute‑Factor‑Feedback‑Schaltung, die von subtiler Sättigung bis hin zu kräftiger Verzerrung reicht und dem Klang zusätzliche Dichte, Druck und den typischen Charakter der Brute-Serie verleiht.
Sequencing und Modulation
Der integrierte Step‑Sequenzer des MicroBrute – synchronisierbar zu internen, modularen, MIDI‑ oder DAW‑Clock‑Quellen – lädt zu experimentellen Patterns ein. Bis zu acht Sequenzen mit jeweils bis zu 64 Schritten können intern gespeichert werden. Diese lassen sich über die Klaviatur sowie Pitch- und Modulationsrad performen und in Echtzeit weiterentwickeln. Tap‑Tempo und Rate‑Regler ermöglichen spontane Anpassungen der Geschwindigkeit, während die Synchronisation mit internen oder externen Clock‑Signalen stets für rhythmische Präzision sorgt. Die Modulation erfolgt direkt und intuitiv: Eine klassische ADSR‑Hüllkurve sowie ein LFO mit drei wählbaren Wellenformen lassen sich über die Mod‑Matrix flexibel auf Ziele wie Tonhöhe, Filter‑Cutoff oder Oszillatorparameter routen. Der LFO kann frei laufen oder zur Clock synchronisiert werden, sodass Modulationen jederzeit im Timing bleiben.
Über Arturia
Die Erfolgsgeschichte von Arturia begann mit Software-Emulationen bekannter Analogsynthesizer wie Moog Minimoog, Sequential Prophet-5 und Oberheim SEM. Noch immer nehmen die Software-Instrumente der V Collection einen wichtigen Platz im Produktportfolio des französischen Herstellers ein. Schrittweise erweiterte Arturia das Angebot später um Hardware-Geräte wie Synthesizer, Controller-Keyboards und Sequenzer. So ist der einstige Software-Hersteller auch in der Welt der analogen Synthesizer zu einer festen Größe geworden.
Mod‑Matrix und Konnektivität
Die patchbare Mod‑Matrix erweitert die Modulationsmöglichkeiten des MicroBrute deutlich. Externe CV‑Signale können Parameter wie Tonhöhe, Filter‑Cutoff, Pulsbreite oder Metalizer beeinflussen, während CV‑Ausgänge Signale für Pitch, Hüllkurve und LFO bereitstellen, um externe Geräte zu steuern. Dadurch lässt sich der MicroBrute nicht nur als klassischer Monosynth, sondern auch als Modulationsquelle oder Sequenzer im modularen Umfeld einsetzen. Auch in Sachen Anschlussvielfalt zeigt sich das Instrument flexibel: MIDI-In über DIN und USB sorgt für eine nahtlose Integration in DAWs und Hardware‑Setups. Über den Audioeingang können externe Signale durch Filter und Brute‑Factor‑Schaltung geführt werden. Ein 6,3mm‑Main‑Output sowie ein 3,5mm‑Kopfhörerausgang runden das Routing ab und ermöglichen eine einfache Einbindung in Mixer, Interfaces oder Monitoring‑Lösungen.
Im Detail erklärt
MIDI Control Center Software
Die für viele Arturia-Geräte anwendbare MIDI Control Center Software erweitert den Funktionsumfang auch des MicroBrute UFO um zusätzliche Konfigurationsmöglichkeiten. Über USB lassen sich Sequenzen sichern, austauschen und wiederherstellen – etwa zur Archivierung von Pattern‑Bibliotheken oder zur Vorbereitung von Live‑Sets. Darüber hinaus gewährt der Editor Zugriff auf erweiterte Parameter wie Step‑Auflösung, Trigger‑Modi, MIDI‑Einstellungen oder den Pitch‑Bend‑Bereich. Indem diese Funktionen in die Software ausgelagert werden, bleibt die Bedienoberfläche des Instruments übersichtlich und direkt zugänglich, während gleichzeitig zusätzliche kreative Möglichkeiten für Studio und Bühne erschlossen werden.