Joyo Jackman II

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Hybrid Topteil für E-Gitarre

  • Bluetooth-Funktion kann zusätzlich zum Gitarrensignal Musik aus externer Quelle spielen
  • Klangcharakteristik: britisches Vollröhren-Stack
  • 2 Kanäle
  • Leistung: 20 Watt
  • Class-D-Endstufe
  • Vorstufenröhren: 12AX7
  • Regler: 2x Gain, 2x Tone, 2x Volume
  • Schalter: Clean/OD, Bluetooth
  • Lautsprecherausgänge (min. 8 Ohm): 6,3 mm Klinke
  • Eingang: 6,3 mm Klinke
  • FX Send & Return: 2x 6,3 mm Klinke
  • Kopfhörerausgang: 3,5 mm Stereoklinke
  • Fußschalteranschluss: 6,3 mm Klinke
  • Abmessungen (B x T x H): 163 x 140 x 110 mm
  • Gewicht: 1,3 kg
  • Farbe: Schwarz/Rot
  • inkl. Fußschalter und Netzteil
Erhältlich seit Dezember 2020
Artikelnummer 501716
Verkaufseinheit 1 Stück
Leistung 20 W
Kanäle 2
Hall Nein
Effekte Nein
Fußschalter Ja
149 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Großes Upgrade zum Vorgängermodell

Mit dem Jackman II präsentiert die Firma Joyo eine überarbeitete Version ihres kompakten Lunchbox-Amps, der sich durch den typischen Sound eines britischen Vollröhren-Stacks auszeichnet. Im Vergleich zum Vorgänger besitzt der Jackman II nun zwei unabhängig voneinander regelbare Kanäle mit Gain, Tone und Volume. Diese lassen sich wahlweise über einen Kippschalter oder den mitgelieferten Fußschalter auswählen. Ebenso wurde der Kopfhöreranschluss vom Miniklinkenformat auf eine praxisgerechte Größe angehoben. Geblieben ist neben Bluetooth-Funktionalität auch der FX-Loop zum Einbinden von Effekten und der britisch geprägte Sound mit kräftigem Mittenbild und hohen Gain-Reserven. Wiedergegeben wird der von der 12AX7-Röhre in der Vorstufe und der 20W starken Class-D-Endstufe.

Zwei Kanäle mit britischem Fullstack-Charakter

Der Jackman II hat zwar gegenüber dem einfachen Modell 100g Gewicht zugelegt, doch gilt er mit insgesamt 1,3kg immer noch als Federgewicht. Die nun zwei Kanäle eröffnen eine höhere Flexibilität als beim Vorgänger. Sie decken von warmen Clean-Sounds im ersten bis hin zum gain-reserve-reichen Overdrive im zweiten Kanal ein breites Spektrum ab. Dabei ersetzen die beiden Tone-Regler einen kompletten EQ und bieten einen breiten Wirkungsgrad, der bei jeder Drehung immer wieder neue Ergebnisse liefert. Darüber hinaus fungiert der Jackman II dank Kanalumschaltung per Fußschalter nun auch als vollwertiger Amp für den Proberaum und sogar die Bühne. Trotz der augenscheinlich geringen Leistung von nur 20W sind seine Lautstärke und sein Schalldruck nicht zu unterschätzen.

Authentischer UK-Sound zum fairen Preis

Durch seinen immer noch günstigen Preis empfiehlt sich auch der neue Jackman II für Einsteiger, die auf der Suche nach einem vielseitigen und einfach zu bedienenden Verstärker mit echtem „Fullstack-Feeling“ sind. Aber auch Fortgeschrittene werden am britisch geprägten Charakter des kleinen Amps Gefallen finden – zumal sich die überarbeitete Version mit den zwei unabhängigen und per Fuß schaltbaren Kanälen durchaus für den Proberaum oder die Bühne anbietet. Das kompakte Format und das geringe Gewicht des Jackman II bringen außerdem beim Transport echte Vorteile mit sich: Das „große Besteck“ darf also gern zu Hause bleiben.

Über Joyo

Joyo ist ein chinesischer Hersteller, der besonders auf Gitarren-Verstärker und -Effekte fokussiert ist. Dabei legt der Hersteller eine außerordentliche Bandbreite an den Tag. Im Sortiment sind Röhrenverstärker für E-Gitarren sowie Akustik-Amps. Außerdem stellt Joyo allerlei Bodentreter her. Klassiker wie Wah-Wahs und Verzerrer-Pedale aber auch Cab-Simulationen, Looper und Funkstrecken gibt es stets zu vernünftigen Preisen. Die junge Firma hat bereits einige namhafte Künstler von ihren Produkten überzeugen können und so gibt es einen lebhaften Endorser-Kreis, der vor allem aus dem Metal-Bereich stammt.

Der Lunchbox-Amp für alle Fälle

Egal, ob man den Joyo Jackman II nun zu Hause beim Üben mit einer kleinen Box, über Kopfhörer oder aber mit einer 4x12“-Box auf der Bühne einsetzt: Die Ergebnisse können sich hören lassen. Das kleine Top produziert einen ausgewachsenen Fullstack-Sound, der sich durch einen bissigen Sound auszeichnet und damit unüberhörbar den Charakter berühmter britischer Amps mitbringt. Durch den seriellen Effektweg kann der Sound mit Delay, Hall oder anderen Modulationseffekten sinnvoll aufgewertet werden. Das am Kopfhörerausgang anliegende Signal eignet sich mit der Lautsprechersimulation indessen bestens dazu, um bei Aufnahmen komplett auf den Anschluss einer Box zu verzichten. Die sinnvollste Neuerung ist und bleibt jedoch die Erweiterung um einen vollwertigen zweiten Kanal, mit dem sich der Jackman II nun deutlich praxisgerechter zeigt.

22 Kundenbewertungen

21 Rezensionen

C
I shot the Marshall
C14 10.10.2021
Um das nicht Offensichtliche gleich zu verraten: Dieses groteske Kästchen ist ein vollwertiger Gitarren- Verstärker.

Die Nutzung leistungsstarker Transistoren (Class D, was auch immer das heißen mag) erlaubt die Miniaturisierung von Richtigrichtiglautmachen und damit die Vollverzwergung diverser Musikdinosaurier, die man mit liebevollem Kopfschütteln ins Technik- Museum entsorgen kann. Naja, jedenfalls fast.

Zum Preis eines mittelprächtigen Verzerrers kommt hier der historische Marshall (JCM, siehe Beschriftung) - Klang mit Röhrenverzerrung bis, sagen wir, in den unteren mittleren Bereich. Um den Strat richtig zum Singen zu bringen, brauche ich einen Booster oder Overdrive. Alles davor - Crunch, rockige Übersteuerung und natürlich Clean (voll, warm, vorbildlich) wird bestens geliefert.

Die Ausstattung, also zwei Kanäle mit getrennter Vor- und Endstufenregelung sowie gut zupackendem Höhenfilter, das Ganze fußschaltbar (tadellos und inklusive) und Einschleifweg, sowie als Bonusmaterial obendrauf Kopfhörer- und Drahtlos- Auxanschluß ist in dieser Klasse einzigartig und bringt die Konkurrenz mächtig ins Schwitzen.

Mit entsprechender Peripherie wie Kompressor, Booster, Hall und Echo höre ich keinen Nachteil gegenüber namhaften Amps, direkt verglichen gegen Laney IRT und, spaßeshalber, Mesa Boogie Mark V, alles gespielt über eine 1 x 12" Boogie Box. Klingt anders, klar, aber innerhalb seines Stiles nicht schlechter. Und auch nicht leiser, Hörschaden ist auf Wunsch inklusive, denn wenn es laut wird, wird es auch schrill und schmerzt in den Ohren - Marshall eben.

Daß hier Altbewärtes nachgebaut und zu Dumpingpreisen unter das Volk gebracht wird, mag man finden wie man möchte. Doch die Qualität des Gebotenen - ohne Brummen, Knistern, Wackeln, Scheppern - ist wirklich respektabel.

Fazit: Das ganz kleine Besteck, umfassend geeignet.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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l
Kleiner Amp mit ganz großem Sound
linusheeda 27.03.2022
Der Joyo Jackman II verfügt über zwei getrennte Clean- und Overdrive-Kanäle, die jeweils eigene Regler für Volume, Gain und Tone haben. Sie können über den externen Fußschalter umgeschaltet werden, der sogar mitgeliefert wird.

Der Kopfhörer-Ausgang ist zwar da, klingt aber eher bescheiden, daher ist dieser als Ausgang zum Interface nicht zu gebrauchen (um darüber aufzunehmen).

Über den Bluetooth-Anschluß habe ich mein iPhone verbunden um beim Spielen das Metronom benutzen zu können. Funktioniert tadellos!!

Klanglich kommt er dem britischen Rock-Monster schon nah (Im Namen ist ein kleiner Hinweis), natürlich fehlt da die Leistung, aber um zu Hause oder auf kleinen Gigs richtig zu rocken, reicht er vollkommen aus.

Das Gehäuse ist aus Metall, daher macht er einen stabilen und soliden Eindruck. Die Schalter und Potis sind ordentlich verbaut.

Ich hab mir noch von Joyo das "Dark Flame" Pedal geholt um den kleinen Amp richtig anzuzerren und ich muss sagen, dass beide richtig klasse harmonieren. Es ist eine Freude mit diesen Beiden zu spielen.

Meine EMG´s drücken ordentlich und die Singlecoils kommen schön knackig rüber.

Angeschlossen waren:
Gitarren: eine Ltd. mit EMG 81/85 und eine Strat
Box: Harley Benton 2x 12" Celestion Vintage 30 Lautsprecher

Unbedingt antasten und kaufen !!!!!
Bedienung
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Sound
Verarbeitung
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KK
Marxhall-Zwerg mit 2 Kanälen
K-Y Kissfisher 04.12.2021
Sound ist Marshall in "einfach". Hab mich für den entscheiden, weil das derzeit (12.2021) der einzige Bantamp mit zwei Kanälen und nem brauchbaren Cleankanal ist. Die 20 Watt an 4x12 reichen definitv für die Bandprobe (Deathpunk-Tribute) und für kleine Gigs. Die Simulation am Kopfhörerausgang ist zu höhenlastig. Gegen meinen Großen (Laney, 50 Watt Vollröhre Class AB) geht er Lautstärkemäßig bis zur Hälfte mit, danach hat der Laney einfach mehr Reserven. Sound: Marshall halt. Bei höheren Lautstärken (Regler > 14 Uhr) werden die tiefen Frequenzen ziemlich matschig. Mich stört's nicht, in der Band ist das eh der Job vom Bass und der Bass Drum. Am EQ rausgeregelt, gut is. Preis-Leistung Top. Die schönerer Zerre hat der Meteor (Orange-Klon), aber den besseren Clean Kanal der Jackman.
Bedienung
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w
tragbares Klangwunder
werner56 07.10.2021
Es ist einfach erstaunlich was aus diesem Winzling herauskommt!!!
Kann schnell überall mit hingenommen werden. Er wirkt sowohl an einer 2x12 wie auch unterwegs an einem 6"zöller.
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