Orange Micro Dark

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Topteil für E-Gitarre

  • Leistung: 20 W
  • Vorstufenröhre: ECC83/12AX7
  • Regler: Gain, Shape und Volume
  • Lautsprecheranschluss: 1x 8-16 Ohm
  • Kopfhöreranschluss mit CabSim (Boxensimulation)
  • FX Loop
  • Abmessungen (B x H x T): 165 x 135 x 95 mm
  • Gewicht: 1 kg
  • inkl. 15 V DC-Netzteil
Erhältlich seit Oktober 2015
Artikelnummer 369213
Verkaufseinheit 1 Stück
Leistung 20 W
Kanäle 1
Hall Nein
Effekte Nein
Fußschalter Nein
B-Stock ab 185 € verfügbar
199 €
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Kleines Topteil mit großem Röhrensound

Mit dem Micro Dark präsentiert Orange einen extrem kompakten Hybrid-Amp, der mit seiner Röhrenvorstufe und der 20W leistenden Transistorendstufe einen ungemein flexiblen Klang liefert: Von Clean-Sounds über Crunch bis hin zum High-Gain-Metal gelingt dies in einer beachtlichen Lautstärke. Die übersichtliche Dreiknopfbedienung mit Gain, Volume und Shape ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Einstellung des gewünschten Klangs, während ein serieller Effektweg für das Einbinden von Effektgeräten bereitsteht. Weiterhin sorgt ein kombinierter Kopfhörer/Line-Ausgang mit integrierter Speaker-Simulation dafür, dass man mit einem amtlichen Sound ungestört üben oder den Amp ohne angeschlossene Box direkt für das Recording im Studio einsetzen kann.

Von Funk bis Scoop-Metal

In dem gerade einmal 1kg schweren, winzigen Stahlblechgehäuse schlummert ein enormes Potenzial an Möglichkeiten für die flexible Klanggestaltung. Diese reicht von strahlend warmen Clean-Sounds für Funk, über angezerrte Sounds für Blues und kernige Riffs für alle Arten des Rock bis hin zum Scoop-Metal mit reichlich Gainreserven. Der mittig auf dem übersichtlichen Bedienpanel angebrachte Shape-Regler ersetzt einen kompletten EQ und verfügt über einen extrem breiten Wirkungsgrad, der bei jeder Drehung immer wieder neue und interessante Ergebnisse liefert. Trotz der geringen Leistung von nur 20W aus der Endstufe ist der Micro Dark auch größeren Aufgaben gewachsen: Zusammen mit einer ausgewachsenen Box weiß er sich auch im Proberaum sowie bei kleineren Gigs auf der Bühne durchzusetzen.

Dynamischer Röhrensound für alle

Durch seinen günstigen Preis empfiehlt sich der Orange Micro Dark nicht nur für Einsteiger, die auf der Suche nach einem vielseitig klingenden und einfach zu bedienenden Verstärker mit echtem Röhrensound sind. Auch erfahrene Spieler werden an diesem Topteil mit erstaunlicher Klangausbeute sicher Gefallen finden. Das Gerät verfügt mit dem FX-Loop und dem Recording-Out/Kopfhöreranschluss über wichtige Werkzeuge, die einen flexiblen Einsatz zwischen Wohnzimmer, Proberaum, Studio und Bühne ermöglichen. Das kompakte Format sowie das geringe Gewicht des Micro Dark sind außerdem Vorteile, die nicht zu unterschätzen sind und vor allem beim Transportieren zum Einsatzort zum Vorschein kommen.

Über Orange

Die britische Firma Orange wurde 1968 von Elektroniker, Bassist und Gitarrist Cliff Cooper gegründet, der unter anderem Mitglied in der Band "The Millionaires" war. Schon in der Frühphase des Unternehmens, als es bereits Gitarren- und Bassverstärker sowie -boxen herstellte, erkannte man den Wert von auffälligem Design mit hohem Wiedererkennungswert. Die Farbe Orange, das auffällig gestaltete Logo, das Bilderrahmen-Image der bulligen Verstärker- und Boxengehäuse sowie das Korbgeflecht als Speakerschutz sind bis heute das Markenzeichen. 1979 musste Orange wegen plötzlicher Insolvenzen von Vertriebspartnern unverhofft schließen. 1993 revitalisierte der US-amerikanische Gibson-Konzern die Kultmarke in England unter Lizenz. 1997 ging die Marke schließlich zurück in die Hände von Cliff Cooper. Seitdem wird die Produktpalette wieder aktiv weiterentwickelt.

Flexibel in jeder Situation

Egal, ob man den Micro Dark nun zu Hause beim Üben mit einer kleinen Box oder aber auf der Bühne mit einem 4x12“ Cabinet einsetzt: Die Ergebnisse können sich immer und überall hören lassen. Trotz des einzelnen Kanals produziert der kleine Amp einen überzeugenden Röhrensound, der sowohl Blues- als auch Metal-Gitarristen vollends zufriedenstellen dürfte. Durch den seriellen Effektweg kann der Sound außerdem mit Delay, Hall oder anderen Modulationseffekten zusätzlich aufgewertet werden. Darüber hinaus lässt das am Line-Out/Kopfhörerausgang anliegende Signal mit der Cab-Simulation es zu, bei Aufnahmen komplett auf den Anschluss einer Box verzichten zu können.

198 Kundenbewertungen

135 Rezensionen

M
Einer für Alles
Markxx 13.06.2020
Aus meiner Sicht ein Amp für Zuhause, Proberaum und Live, kurz, für alle Gelegenheiten. Obwohl "nur" mit Vorstufenröhre ausgestattet kommt der Sound durchaus an ein Vollröhrengerät ran, bin aber auch kein Purist, für meine Zwecke reicht es. Ich hatte zum Vergleich den Joyo Bantamp Meteor, der aber wieder zurück ging. Der Shape-Regler liefert ein breites Klangspektrum, der Meteor eher eine heller/dunkler Charakteristik. Obwohl beide Amps mit 20 Watt angegeben sind, hat der Micro Dark noch ne Schippe mehr Reserven. Wie schon in einigen anderen Bewertungen erwähnt, ist er als Bedroom-Amp in höheren Gain-Bereichen nicht nur fast, sondern eindeutig zu laut und der Kopfhörer-Ausgang ist bietet tatsächlich einen grauenhaften Klang, beides kann der Meteor besser.
Aber egal ob über 1x12, 2x12 oder 4x12 Box gespielt, der Sound vom Micro Dark ist aus meiner Sicht immer bandtauglich, sowohl im High-Gain als auch im Clean-Bereich. Für kleine Soundkorrekturen nutze ich einen BOSS GE 7 Equalizer im Effektweg, mit dem ich die ein oder andere Frequenz, je nach Box und Raum, noch anpassen kann. Mit meinem KMA Dead Stag verträgt sich der Micro Dark auch super, so dass ich mich insgesamt mit dem Micro Dark soundmäßig optimal aufgestellt fühle, auch wenn nur ein Kanal zur Verfügung steht.
Ein absolut empfehlenswerter Amp, wenn man vom Kopfhörerausgang absieht, den ich aber eh nicht nutze, daher in allen Bereichen 5 Sterne!
Bedienung
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T
Brüllkiste!
ToniR 30.12.2020
Der Micro Dark mag niedlich aussehen, hat aber jede Menge Wumms! Oft sogar etwas zu viel. Ich betreibe ihn an einer 1x12" Vintage 30 Box von Palmer. Üben in Zimmerlautstärke ist damit schon fast nicht möglich. Da fühlen sich Amp und Box auch noch nicht wohl. Richtig gut klingt der Orange erst mit mehr Lautstärke. Im Proberaum oder auf der Bühne findet er definitiv Gehör!
Sehr praktisch ist der FX-Loop. Meistens! Denn bei meinem Modell schalten manchmal (selten) die Buchsen nicht um, wenn der Loop unbenutzt ist. Dann kommt nur ganz wenig über die Endstufe. Deswegen der Punktabzug in der Verarbeitung. Mit einem Kabel von Send zu Return ist das Problem aber behoben.

Der Sound gefällt einem oder nicht. Ganz clean ist nicht seine Stärke, von leicht rau bis fettes Brett lässt sich aber viel machen. Der Shape-Regler boostet in eine Richtung die Mitten, in die andere senkt er die Mitten ab und verstärkt Höhen und Bässe. Das ist effektiv, aber schlussendlich hat der Amp nur einen Sound. Und der ist subjektiv und sehr von Box, Gitarre, Spieler*in, Raum, u.v.m. abhängig. Ich spiele Blues und Roots Rock (also nicht allzu viel Gain), habe eine Les Paul, eine Tele und eine Lap Steel mit Hot-Rail Humbucker. Und ich mag den Sound sehr: Rotzig, fett, mit Charakter. Tele und Steel scheint der Amp etwas mehr zu mögen als die heiß gewickelten Humbucker der Paula. Vor allem "clean" fehlen mir da für meinen Geschmack ein paar Höhen. Und hier kommt der Nachteil des Shape- Reglers ins Spiel: Man muss einen Kompromiss zwischen zu wenig Treble und zu viel Bass eingehen.
Bedienung
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A
Kleines Handtäschchen zum Rocken
Anonym 01.11.2015
Ich muss sagen ich bin begeistert. Ich wollte einen Amp den man leicht transportieren kann, wenn man z.B. mit der U-Bahn zur Probe fährt und der dazu noch gut klingt.
Also erstmal zur Bedienung:
Sehr einfach: Volume und Gain sind klar und der Shape-Regler dreht die Mitten rein oder raus. Wenn man ihn etwas nach links dreht klingt er eher HardRock Marshall mäßig und nach rechts wird es eher "Metallisch".
Zum Klang:
Er lässt sich mit der PPC108 (1x8er Box) sehr gut als Amp für zuhause benutzen. Schließt man ihn allerdings an eine 2x12 oder 4x12er Box an, geht richtig die Sonne auf. Er ist klar nicht ganz so "warm" wie ein Amp mit einer Röhrenendstufe, aber die Röhrenvorstufe des Micro Darks in Kombination mit der SolidState Endstufe liefert trotzdem einen wirklich sehr schönen Sound, den man bei weit teueren Amps vermisst. Durch den Shape-Regler ist der Amp auch von Blues bis zum härtesten Metall vielseitig einsetzbar.
Zur Lautstärke:
Hatte ihn gerade bei der Bandprobe dabei und ihn an einer 1x12 und später an einer 4x12 getested und es ist der wirklich erstaundlich WIE LAUT dieses kleine Handtäschchen ist. Ich hatte keine Probleme mich gegen Schlagzeuger und restliche Bandkollegen durchzusetzen. Ich denke man kann damit auch Gigs spielen wenn man die Box abnimmt. Allerdings werde ich da auch weiterhin meinen "großen" Amp benutzen und den Micro Dark nur als Backupamp mitnehmen, aber für Proberaum: einwandfrei.
Fazit:
Der Micro Dark ist echt winzig, extrem handlich, sehr laut, recht günstig und klingt auch noch gut! Was will man mehr?
Einzige kleine Manko, der Kopfhöhrerausgang ist "okay", aber nicht wirklich schön.
Ich würde mir den jederzeit wieder kaufen.
Bedienung
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A
Orange is the new black
Anonym 23.03.2016
Ich wollte schon lange einen Orange, da ich den Britischen und "rotzigen" Sound einfach liebe...
Als ich dann den Micro Dark entdeckte dachte ich mir ich schlage zu, da ich auch ein Topteil für Proben brauche!

Orange überzeugt stets mit seiner unglaublichen Qualität, auch hier war alles hervorragend, keine Makel keine Fehlfunktionen, trotz Made in China!!

Die Bedienung des Micro Darks ist extrem simpel. Drei Knöpfe, das ist alles, und mehr braucht es meiner Meinung nach auch nich.
Der Shape Regler arbeitet unglaublich Aktiv, selbst kleinste Veränderung zeigen drastische Veränderungen.
Mir persönlich gefällt der Regler auf 12 Uhr plus minus 2 Stunden. Wobei die Stellung auf 14 Uhr mein "Metal" Sound ist.(eine Art Death Metal)
Unglaublich ist auch der Gain Regler. Von (fast) absolut Clean bis fetter Verzerrung ist alles drin.
Meine Persönliche Lieblingsstellung ist auf 15 Uhr, dort ist die Verzerrung am ausgewogensten und dynamischsten.
Leider wird der Amp bei dieser Einstellung etwas Basslastig (was auch viel von der Box abhängt), um den Sound etwas direkter zu machen habe ich einen Ibanez Mini Tubescreamer in der Signalkette, ohne Verzerrung nur Tone und Level geregelt. Damit habe ich mir meinen Wunsch Sound geschaffen.
Auch Clean hat der Amp eine schöne Ansprache und klingt meines Erachtens nach sehr gut.

Wer einen kleinen, leichten Amp sucht der einfach nur fantastisch klingt und nicht viel kostet ist hier genau richtig.
Und mal unter uns, die Blicke wenn andere Metaller den kleinen Amp hören sind einfach unbezahlbar!!

Absolute Kaufempfehlung.. ;)
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Sound
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